Vorentscheidungen in der Formel 1

Heute ist wohl eine Vorentscheidung in der Formel 1-Saison 2007 gefallen. Bei noch zwei ausstehenden Rennen hat Alonso kaum mehr eine Chance auf die Titelverteidigung und Raikkönen nur noch theoretische Chancen.
Lewis Hamilton kam, sah und siegte 2007. Da hat Ron Dennis vor einigen Jahren ein fahrerisches Juwel gefunden und bereits in seinem ersten Formel 1-Jahr an die Spitze gebracht. Diese Tatsache erstaunt manchen Formel 1-Experten.

Vielleicht ist heute noch eine andere Vorentscheidung gefallen. Meine Prognose dazu lautet: Alonso verlässt McLaren Ende Saison nicht. Ich vermute zunächst, dass nach dem heutigen Unfall ein Riesendruck von Alonso gewichen ist, nämlich die angestrebte Titelverteidigung. Selbst Ron Dennis gab sich nach dem Rennen in einem Interview väterlich und liess verlauten, dass es ihm für Alonso leid tue, wie das Rennen für ihn so abrupt endete.
Nächste Saison würden bei McLaren die Vorzeichen etwas anders aussehen: Hamilton ist der aktuelle Weltmeister und muss sich beweisen. Alonso ist in der Lauerstellung und kann Hamilton herausfordern. Da dann beide Weltmeister sind, sind sicher beide gleichberechtigt im Team und keiner der beiden muss dem anderen etwas beweisen.
Ron Dennis sähe es wahrscheinlich trotz den Querelen mit und um Alonso immer noch gerne, wenn er zwei aktuelle Weltmeiser im Team hätte. Denn mit dieser Konstellation wären sie für Jahre fast unbezwingbar, wie Ferrari anfangs dieses Milleniums. Mit dem Unterschied, dass McLaren nun zwei Weltmeister und Siegfahrer hätte.

Abwarten, was in dieser Richtung geht. Eines ist sicher: Alonso wird noch manche Schlagzeile wert sein. Und die Gerüchteküche rund um einen Wechel in ein anderes Team brodelt ja jetzt schon gewaltig. Vielleicht trifft meine Prognose aber trotzdem zu.

Ein schöner Sonntag!
felwaldwiesenblogger

Morgen-Jogging und Wahl-Zmorgä

Diese Woche war ich dreimal frühmorgens joggen und zwar am Montag, Mittwoch und Freitag. Dazu muss ich einfach festhalten, dass Sport am Morgen garantiert jeden Muffel auf Touren bringt. Herr Alt-Bundesrat Ogi würde mir da sicher zustimmen, gehört er doch scheints auch zu den Morgen-Joggern.
Man muss sicher nicht eine sportliche Höchstleistung erbringen, sonst graut es einem bestimt vor dem nächsten Jogging-Termin. Nein, es geht viel mehr um Bewegung und um Bewegung an der frischen Luft.
Ich finde es herrlich, am Morgen durch die fast leeren Strassen zu rennen und den Tag dabei zu beobachten, wie er erwacht. Empfehlens- und nachahmenswert!

Anschliessend ans Jogging fuhr ich, wie jeden Morgen, meinen ca. 60 km langen Arbeitsweg ab. Diese Woche hörte ich dabei den Wahl-Zmorgä auf DRS 1. Dabei waren von Montag bis Freitag der Reihe nach die Parteipräsidenten der fünf grössten Parteien der Schweiz am Radio zu hören. Von SVP bis Grüne.
Und sieh an: Unsere führenden Polit-Köpfe können auch anders. Ich hörte an vier Tagen zu und konnte bei jedem Parteipräsidenten (einmal eine Präsidentin) für mich etwas Positives rauspicken. Sie kochen alle auch nur mit Wasser, und wenn ihnen gezielte Fragen gestellt wurden, dann gaben sie sachliche und knappe Antworten. Ich würde sagen, das war eine wahlpolitische Veranstaltung, bei der ich „Daumen hoch“ sage.

Ich erwähnte schon in einem früheren Beitrag, dass ich v.a. Personen und nicht Parteien wählen gehe. Wenn ich mich aber auf eine Partei festlegen müsste (das mach ich jetzt glatt nach dieser DRS 1-Parteiveranstaltung), dann wäre dies die kleine CSP (Christlich-Soziale Partei). Die sind aber mitgliedermässig so klein, dass sie meines Wissens in den meisten Kantonen der CVP angegliedert sind, oder gar nicht vorkommen.

Nun gut, es sind noch drei Wochen bis zu den Wahlen. Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass sich in letzter Zeit die erhitzten Gemüter etwas abgekühlt haben? Ist das wohl die berühmte Ruhe vor dem Sturm?
Man wird sehen.

feldwaldwiesenblogger

Ovomaltine

Ha, jetzt ists raus: Die Schweizer pflegen das ausdauerndste Vorspiel der Welt. Es dauert durchschnittlich 23 Minuten, Rekord. Dieses Thema wurde heute ausgiebig auf DRS 3 ausgeschlachtet. Bei Mona Vetsch’s Sendung beispielsweise ging eine Sexologin (oder so ähnlich) ziemlich genau ins „Unter-Gürtellinien-Detail“. Man hörte die gute Mona erröten.
Was aber heute den ganzen Tag nicht zur Sprache kam, war der Grund für diese Ausdauer. Es liegt jedoch auf der Hand resp. fliesst durch die eidgenössischen Kehlen runter: Die Schweizer lieben und trinken viel Ovomaltine. Denn in der Werbung wird folgendes über dieses Produkt gepriesen: „Mit Ovi chasch äs nüd besser, aber länger“!

Prost und Gute Nacht!
Ihr feldwaldwiesenblogger

Von Eichhörnchen und Grillen

Gestern war ich zum ersten Mal in meinem Leben in Arosa. Da es so ein wunderschöner Tag war, ging es auf Wanderung. Und zwar auf den „Eichhörnchen-Weg“ nach Maran. Auf dieser kurzen Strecke durch den Wald habe ich soviele Eichhörnchen gesichtet, wie zuvor wahrscheinlich zusammen gezählt nicht. Diese Eichhörnchen, aber auch die Vögel waren so zahm, dass sie einem Nüsse aus der Hand frassen. Wirklich eindrücklich, da wurden selbst Erwachsene wieder zu Kinder. Deshalb mache ich noch etwas Werbung für Arosa: Arosa ist definitv nicht nur im Winter besuchenswert!

Die Grillen hingegen lieferten gestern kein besonders gutes Bild ab: 4:0-Klatsche gegen Stadtrivale FC Zürich. Ich denke, da rumorts sicher schon etwas hinter den Kulissen. Zumal HP Latour bereits gestern in der Sonntagszeitung fragte, wer den das Problem sei, er oder Murat Yakin. Murat Yakin trat bereits die Flucht nach vorne an: er agierte kürzlich als Ko-Komentator beim SF. Plant er wohl einen Angriff auf den Komentatoren-Job von Alain Sutter? Sein Bruder Hakan und Alain sind sich seit kurzem nicht mehr so grün. Hakan titulierte Sutter kurzerhand als „Dummschwätzer“. Gut möglich, dass Murat die Negativ-Kritik von Sutter gegen Haki auch nicht so toll fand und nun einen „Geheimplan“ geschmiedet hat. Auf einem Flipchart konnte ich gestern aus einem Gewirr von Strichen und Symbolen entnehmen, dass der Komentatoren-Job von Alain Sutter sein „Ziel“ ist. Der Flipchart war gut versteckt in einem Eichhörnchen-Bau gelegen, welchen ich übrigens zur Beweisaufnahme GC übergeben habe.

Bis zum nächsten Mal!
felwaldwiesenblogger

Die SVP hat das Copyright ihres Schäfchen-Plakates an den FC Zürich verkauft

FC Zürich-Schäfchen
Habe heute obiges Bild von einem FC Zürich-Anhänger bekommen. Es ist also nun Tatsache geworden: Die Schafe haben für die SVP ausgedient. Der Meistbietende bekam das Copyright. So wie’s nun aussieht hat der FC Zürich dieses Teil geangelt und es sogleich für ihre Zwecke umgestaltet. Statt nun schwarze Schafe, sollen „FC Basel-Schäfchen“ rausgeworfen werden. Noch schlimmer: Der FC Basel soll sogar abgeschafft werden. Die alte Feindschaft zwischen diesen beiden Clubs wird mit diesem Plakat aufs Neue auflodern. Es ist leider zu befürchten, dass Zürich und Umgebung nun mit diesen Kunstwerken zugepflastert wird.

Tschüss!
Ihr feldwaldwiesenblogger

Österreiche Fussball-Nati nicht an der Euro ’08?

Das ist ein starkes Stück: Da gibt es doch tatsächlich in unserem Nachbarland eine Interessengruppe um Michael Kriess (zusammen mit vier Initianten), welche die Teilnahme ihres Nationalteams an der Euro ’08 verhindern möchte.
Wieso denn das? Angeblich sei Österreich laut Herr Kriess eine Kultur-Nation, welche zur Zeit keinen Fussball für Ästheten zeigt. Hä? Das mit der Fussball-Ästhetik ist gut. Ja, sollen die Ossis denn ihre Bälle „ästhetisch“ und mit Mozart unterlegt einander zu passen. Ist für die denn Fussball so was wie Eiskunstlauf?
Die fünf Herren wollen mit ihrer Aktion „Österreich zeigt Rückgrat – Initiative österreich-freie Euro 08“ einem weiteren Qualifikanten aus Europa Platz machen. Dieser nachgerückte Qualifikant gibt in deren Augen immer noch eine bessere Figur ab als ihre eigene Nationalmannschaft. Der Auslöser für diese Aktion (es sei scheints kein Scherz!) ist das miserable Abschneiden ihrer Mannschaft in diesem Jahr.
Ich denke dabei auch an unsere eigene Nationalmannschaft und sage nur: Frühling 2007. Wie wurde da auf Köbi und seinen Mannen rumgehackt, nach deren mässigen Auftritten im Frühjahr. Es waren wohl verstanden „nur“ Freundschaftsspiele, welche da verloren gingen. Der Nati Österreichs ergeht es nun gleich oder sogar noch schlechter. Herr Hickersberger und sein Team wurden nun quasi zum Abschuss freigegeben.
Mal sehen, was abgeht nach dem 13. Oktober. Denn an diesem Abend stehen sich die Schweiz und Österreich in Zürich gegenüber. Unsere Nati hatte sich nach den letzten Auftritten (v.a. mit dem Sieg gegen Holland) wieder Respekt verschafft. Hoffen wir doch, dass unseren Nachbarn das gleiche Schicksal ereilt und sie mit einem Sieg über uns wieder Selbstvertrauen schöpfen können. Wetten, dass dann die fünf Initianten ihre Aktion fallen lassen und ihre Nationalmannschaft an der Euro teilnehmen lassen.
Die angestrebte Revanche (wir verloren ja letztes Jahr gegen die Ossis!) muss bis nach der Euro warten.
Nachbarhilfe geht jetzt vor!

Mit den besten Grüssen.
feldwaldwiesenblogger

Einstieg

Hallo liebe Leser!
Wieder ein neuer Blogger.
Ich beabsichtige zu den Themen Politik, Sport und Musik Beiträge zu schreiben. Dies natürlich auf meine eigene Art und Weise. Selbstverständlich freue ich mich auch auf jeden Kommentar.

Heute zum Thema Politik: SVP und Wahlen
Wie sehen Sie das? Christoph Blocher als Wahlmotor für die SVP. Ich habe bereits erste Kommentare aus dem „Volk“ vernommen, dass er nun den Bogen überspannt hat. Man darf sich also getrost fragen, ob da nicht der Schuss nach hinten los gehen könnte. Denn fraglich bleibt, ob diese „One-Man-Show“ wirklich alle SVP-Anhänger gut finden. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die ländliche Basis die agressive Wahlpolitik der „SVP-Oberen“ so toll findet. Ein Gutes hat wenigstens die neue Plakat-Kampagne: die armen Schafe haben zum Glück ausgedient und dürfen nun wieder weiden wo sie wollen.
Als SVP-Kandidat würde ich mich aber schon fragen, ob ich als Volksvertreter oder als Vertreter von Herr Blocher gewählt werden will.
Für mich sind die Parteien bei den National- und Ständerats-Wahlen eh zweitrangig. Entscheidend ist doch, ob ein Kandidat (oder eine Kandidatin) ein eigenes Profil und eine eigene Meinung vertreten kann, unabhängig vom Parteidiktat. Denn genau solche Kandidaten gehe ich wählen. Politiker mit eigenem Profil bringen die Schweiz weiter und verrennen sich nicht in unsinnigen und zeitverschwenderischen Partei-Streitereien.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger