Die Armee-Waffe gehört nicht nach Hause

Zur Zeit wird wieder heftigst über dieses Thema debattiert. Nach dem sehr tragischen Tod einer 16-jährigen Lehrtochter von vergangenem Freitag in Zürich muss man einmal mehr festhalten, dass die Armeewaffe eines Wehrmannes nicht nach Hause gehört.
Selbst gemässigte SVP-Politiker weichen diesbezüglich von ihrem ultraharten Kurs ab und finden auch, dass dieses Thema geregelt gehört.

Aus meiner Sicht gibt es folgende Massnahmen zu ergreifen: Die Armeewaffe wird nach jedem geleisteten Dienst in einem Zeughaus in der Nähe des Wohnortes deponiert. Bei Sportschützen, welche die Armeewaffe regelmässig für ihr Hobby gebrauchen, ist der Schützenverein zuständig. Diese Waffen werden in einem Schützenstand deponiert.

Man könnte glauben, dass nun wirklich genug passiert ist. Nebst den bekannten Tötungsdelikten gibt es sicher eine Unzahl von Bedrohungen mit diesen Waffen.

Wieso nur ist das so eine heilige Kuh, dass die Armeewaffe nach dem Dienst nach Hause genommen wird? Kann mir dies jrgendjemand erklären?
Es scheint fast, dass Herr Schweizer ohne Armeewaffe nur ein halber Mann sein soll. Wie müssen sich wohl die anderen fühlen, die nie eine Armeewaffe besessen haben. Der Schreibende selbst hatte mangels genügend Sehschärfe nie eine Armeewaffe. Ich fühlte mich deswegen nie als „halber Schweizermann“.

Viel wird jrgendwie geregelt, nur bei diesem Thema schalten einige Politiker auf stur und taub. Leider waren es bisher immer die sogenannt wichtigen oder mehrheitsfähigen Politiker, die dies verhinderten. Ich hoffe diesbezüglich nun auf eine Trendwende, die von vielen vernünftigen Politiker eingeläutet wird.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Besuch am Zibelemärit in Bern

Da ich als Innerschweizer auch die weite Welt kennen lernen will, führe ich ab und zu Exkursionen durch.
Heute führte mich eine Exkursion nach Bern, zum Zibelemärit. Das traditionelle Volksfest, welches immer am vierten Montag im November stattfindet, war wirklich ein Besuch wert.
Meine gestern erwähnte Erkältung war nicht mehr so schlimm und so lief ich warm verpackt durch Berns Gassen.
Nachfolgend einige Impressionen für die Daheimgebliebenen:

Viel Volk bei recht schönem Wetter

Herrliche und wohl riechende Zwiebelzöpfe

Wer sagt denn, dass man mit Zwiebelzöpfen nicht Kunst machen kann

Zwiebelstand vor dem Bundeshaus (am Verkaufsstand war jedoch kein Bundesrat auszumachen)

Als begeisterter Schlagzeuger kaufte ich mir an einem Stand zwei Holz-Rhythmusinstrumente

Und dann entdeckte ich noch Jerry Grossmann, ein Super-Pianist von Bern

Verkauft wurden neben Zwiebeln und vielen anderen Dingen auch folgende Utensilien

Zu guter Letzt das herrliche Ambiente des Zibelemärits in Berns Gassen

Mit vielen Eindrücken für mich und für Sie gings wieder nach Hause.

Ihr feldwaldwiesenblogger

Sonntags-Morgen-Allerlei

Guten Morgen allerseits!

Jetzt hats mich auch erwischt: Ich bekam auch eine Erkältung wie viele andere Tausende zur Zeit auch. Da wird zur Zeit geniesst (oder genossen?) und gehustet, was das Zeug hält.

Ich war dennoch am Freitag abend musikalisch unterwegs: im Husky Camp zu Muotathal hatten wir mit unserer Jazzband einen schönen und stimmungsvollen Auftritt.

Und heute? Heute Sonntag werden in zwei Kantonen (Zürich und St. Gallen) Ständeräte gewählt. In Zürich ist noch ein Sitz zu besetzen. Das Volk kann zwischen Verena Diener oder Ueli Maurer wählen. In St. Gallen sind noch beide Sitze zu besetzen. Zur Auswahl stehen dort Eugen David, Erika Forster und Ueli Brunner. Mal sehen wie das ausgeht und v.a. ob die SVP noch mehr zulegen kann. Der abtretende Schäfchen-Hirt und sein eventueller Nachfolger, der immer lustige Toni (siehe Blog-Beitrag vom 26.10.07, „Ueli hat genug“) sollen ja scheints nach den Polit-Experten gute Chancen haben. Christoph I hat gestern an einem SVP-Anlass schon vorausschauend gewarnt, dass seine Schäfchen sich nicht zu fest im Wahl-Erfolg suhlen und ausruhen sollen. Ja ja, Schäfchen, hört auf ihn, der gute Christoph wirds schon wissen. Sonst macht euch der Christoph II dann schon Beine.

Noch über etwas anderes wird heute in zwei Kantonen abgestimmt: In den Kantonen Graubünden und Appenzell Ausserrhoden solls rauchfreie Restaurants geben. Was mir auffällt ist folgende Tatsache: Während in anderen Ländern wie z.B. Irland und Italien der Staat über ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen ab einem bestimmten Datum verfügt hat, kommt das hierzulande schleichend. Man könnte sagen kantonsweise wird das generelle Rauchverbot eingeführt, und zwar von aussen nach innen. Was meinen Sie dazu?

Ach ja: Der FC Thun hat sich mit einem Sieg im Cup gegen den FC Luzern zurückgemeldet. Endlich wieder mal sportlich. Obwohl der Schreibende als Innerschweizer für den FC Luzern ist, mag man den Erfolg dem FC Thun gönnen.

In diesem Sinne gute Besserung allen Erkälteten und einen schönen Sonntag!
feldwaldwiesenblogger

Plädoyer für unsere Fussballnati

Ich war gestern ob dem Resultat unserer Fussball-Nationalmannschaft enttäuscht, aber auch ob den Fans. Einige „Fans“ pfiffen die Spieler hie und da aus und mir ist schleierhaft wieso.
Die Fussballnati hat in meinen Augen gar nicht so schlecht gegen Nigeria gespielt.
Der Match zeigte v.a. eines: Wenn unserer Truppe einzelne Klassespieler wie Alex Frei, Patrick Müller oder auch Marco Streller fehlen, dann ist es mit der Herrlicheit schnell vorbei. Die Grenzen werden dann schonungslos aufgezeigt und zwischen Top und Flop ist dann oft nur ein schmaler Grat. Unsere Nati zeigt dann Topleistungen, wenn alles stimmt und die ganz wichtigen Akteure in Form sind.
Wenn man dies mal erkannt hat, dann verzeiht man Köbis Mannen schon mal einen Fehltritt.
Wir Schweizer sind halt im Schwarzmalen jetzt schon Europameister. Ich bin dann mal gespannt, ob nächstes jahr so was wie Eurofieber aufkommt. Ganz sicher werden noch viele üble Geschichten wegen diesem Grossanlass geschrieben und gesendet.
Unsere Fussballnati ist zudem jrgendwie ein Spiegelbild unserer Nation: Fehlen wichtige Teile, oder stimmen gewisse Sachen nicht ganz, dann ist bald nichts mehr gut. Ein Aufraffen oder Aufbäumen wird halbherzig vollzogen. Man sucht dann lieber nach Erklärungen. Zugegeben manchmal schon zurecht. Trotzdem bleibt die Erkenntnis, dass der Weg über den Kampf zurück ins Spiel für die Schweizer oft zu steinig ist.
Zurück zu den Fans: Gerade dann wird die Unterstützung gebraucht, wenns mal nicht so läuft. Was sind das bloss für Fans, die nur dann jubeln und ins Stadion strömen, wenns optimal läuft.
Köbi, du und deine Mannen sind schon auf dem richtigen Weg. Lasst euch von der Miesepeterei nicht unterkriegen!

feldwaldwiesenblogger

Wer ist eigentlich für die abartig hohen Topmanager-Löhne?

Sie nicht. Ich nicht. Wer dann?
Es sind vermutlich nur einige Promille der Menschheit, welche für die derart hohen Managerlöhne sind. Es hat ja wohl niemand was dagegen, dass die Chefs und Topmanager anständig entlöhnt werden. Aber nicht so!
Ich habe heute in einem Artikel der Neuen Luzerner Zeitung (NLZ) gelesen, dass es scheinbar noch mehr werden soll. Der Topverdiener hierzulande ist Daniel Vasella. Je nach Berechnung soll er 21 oder 44 Mio. Franken verdienen. Dies kommt daher, ob mit oder ohne Aktienpakete gerechnet wird (Aktien sind ja viel harmloser und zählen wohl nicht richtig?)
Vielfach verdienen diese Topverdiener das 500-fache ihrer einfachen Angestellten.
Woher kommen also diese Unterschiede und wer bestimmt nun diese Saläre?
Ganz eindeutig ist es so, dass es diesbezüglich keine Demokratie gibt. Wir leben aber in einer Demokratie!
Es ist eine Tatsache, dass einige wenige Personen über solche Gehälter bestimmen, oft auch über ihr eigenes.
Es scheint, dass die Menschheit trotz modernen Errungenschaften jrgendwo so gefächert ist, wie vor einigen hundert Jahren. Es gibt Könige und es gibt Untertanen.
Heute hat man andere Namen dafür: Könige sind Topmamager oder CEO’s, die Untergebenen sind die einfachen Angestellten. Die Unterschiede sind wie erwähnt im reisigen Lohngefälle erkennbar. Wie früher können die Menschen bei verschiedenen Sachen mitreden, nur nicht beim Geld. Die Menschheit hat sich im Verlauf der Jahrhunderte diesbezüglich also nicht oder kaum verändert. Die gesellschaftlichen Unterschiede betreffs „Mega-Entlöhnung“ einiger wenigen Bürger (oder eben Könige) sind immer noch da.
Es gibt heute wie dazumal keine Rechtfertigung für solch riesige Geldsummen.
Von „Verdienen“ kann keine Rede sein. Soviel Geld ist keine Arbeitsleistung wert. Dies ist in meinen Augen eine Unverschämtheit gegenüber den Angestellten, Kunden und Steuerzahlern. Selbst die Politiker sind machtlos. Das schreit ja förmlich nach so etwas wie einer Revolution.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Ist dieser frühe Wintereinbruch eigentlich normal?

Dieses Jahr kam der Winter schon Mitte November. Letztes Jahr kam er gar nicht. Spielt die Natur noch verrückter? Ist ein milder Winter schon der Beginn eines extremen Klimawandels?
Sie sehen: Ich habe viele Fragen, und kein Wissenschaftler kann sie mir beantworten. Logisch scheint das ja nicht gerade: Letzter Winter nix und dieser Winter schon sehr früh fix.
Oder kann es sein, dass einige Journalisten (TV und Presse gemeint) sehr voreilig Schlüsse ziehen und uns „arme“ Konsumenten glauben lassen wollen, dass nun das oder dies eingetreten sein soll. Wenn man letzten Winter (oder welche Jahreszeit das immer sein sollte) gut hingehört oder hingeschaut hat, wurde hüben und drüben von einem extremen Klimawandel gesprochen.
Was bringen und schreiben die Journalisten dieser Tage über die weisse Pracht? Ich sehe nicht allzuviele Kommentare und Schlussfolgerungen. Diese spezielle Zunft scheint auch etwas verwirrt zu sein.
Vielmehr hört man Stimmen aus dem Volk, die da sagen: „Papperlapapp, ein milder Winter ist noch nicht das Ende aller Winter. Seht nur, das sind doch die gleichen Scharlatane, die damals ein Waldsterben im grossen Stil den Leuten weis machen wollten. Wenn alles so gekommen wäre, stünde jetzt kein Baum mehr!“
Der Schreibende staunt dann schon etwas und versucht die Dinge so einzuordnen, wie sie halt nun mal sind. Der Winter ist nun da (Juchhe, Freude herrscht) und die Wälder in der Schweiz sind scheints grösser denn je (Joggerherz, was willst du mehr).
Freuen wir uns doch an der weissen Pracht und nehmens so, wie’s grad kommt!

Ihr feldwaldwiesenblogger

Sind heutzutage die Sportler die grösseren Bad Boys als die Rock’n’Roller?

Diese Frage stelle ich mir seit geraumer Zeit. Von Musikern hört man kaum mehr Skandale. Im Gegenteil: Sie leben sehr gesund. Nur zwei Beispiele: Polo Hofer hat nach einem längeren Spitalaufenthalt auf Tee umgestellt, Gölä hat sogar abgenommen und Mick Jagger von den Rolling Stones betreibt Fitness.

Der Schreibende spielt Schlagzeug und hat letzten Samstag und Sonntag ein Panflöten-Ensemble mit Pianist in zwei Kirchen begleitet. Keine Skandale, keine Drogen, kein Sex.

Dagegen die Sportler: Einige FC Thun-Spieler feierten wohl wilde Orgien mit einer Minderjährigen. Martina Hingis schnupft was das Zeug hält und einige Sportstars wissen nicht, wie viel sie saufen sollen und protzen oft wie blöde mit ihren Kärren auf den Strassen. Weitere Beispiele gäbe es zu hauf.
Wahrlich: Die Sportler leben heutzutage das Motto: Sex, Drugs and Rock’n’Roll.
Wann und wieso kam diese Kehrtwende? Es scheint mir, dass das mit dem Klimawandel zusammen hängen könnte. Aber welcher Klimawandel? Wohl kaum der auf den Bühnen, sondern der in den Sport-Stadien. Dort wissen einige „Fans“ (darf man die eigentlich noch so nennen?) gar nicht mehr, wieso sie im Stadion sind und beginnen jrgendwelchen Blödsinn zu veranstalten. Was leider oft in Schlägereien, Strassenschlachten und Chaos endet.
Kein Wunder fangen sich die Sportler auch dermassen daneben an zu benehmen, bei solchen Fans. Es scheint sich also wirklich ein Klimawandel vollzogen zu haben: Nicht die Sportler sind die Vorbilder, sondern die Fans.

Auf das sich das Klima wieder wandelt!
feldwaldwiesenblogger