Jahresrückblicke

Jahresrückblicke werden dieser Tage hüben und drüben gemacht. Ranglisten mit den grössten, schönsten und besten Dingen, Menschen, Ereignissen werden in den Zeitungen gedruckt. Aber auch die schlechtesten und miesesten Dinge werden in jrgendeiner Rangliste dargestellt. Ein amüsantes Beispiel fand ich heute auf Bild.de: „Die Busen-Blitzer des Jahres!“
Jeder von uns nimmt wohl auch einen eigenen Jahresrückblick vor und erstellt für sich selber eine Art Hitparade von den schönsten Augenblicken dieses Jahres. Und immer wieder ertönt dieser Satz: „Hei, dieses Jahr ging aber schnell vorbei“. Schneller als das Jahr 2006, oder eines von vor zehn Jahren? Oder gibt es auch Menschen, welche diesen Satz nicht sagen? Menschen, denen dieses Jahr lange vorkam?

Zusammen mit den Simpsons (Die Simpsons – der Film, ebenfalls für einige ein kleines Highlight des Jahres) wünsche ich Ihnen einen humorvollen Jahresrückblick und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

feldwaldwiesenblogger

Zur Einstimmung auf Weihnachten

Zur Einstimmung auf Weihnachten habe ich für Sie, liebe Leser, ein Weihnachtsgedicht entdeckt, welches ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Weihnachtsgedicht
Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)

Markt und Straßen stehn verlaßen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh‘ ich durch die Gaßen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

Dazu noch einen Link, wie Sie den Weihnachtsbaum schmücken können.

Weihnachtsbaum schmücken

feldwaldwiesenblogger

UBS-Blockade durch frustrierte Banker

Letzte Woche gabs nicht nur im Bundeshaus „Action“. Mir wurde untenstehendes Bild zugestellt. Dort darauf ist ebenfalls „Action“ zu erkennen. Die vielen Ferrari-Fahrer wollten nicht Schumi ihre Ehre kundtun. Nein, sie blockierten tief frustriert die Zufahrt zur UBS Investment Bank in Opfikon/Glattbrugg. Der Grund für die Aktion: Den Investmentbankern wurde mitgeteilt, dass ihr Bonus für das Geschäftsjahr 2007 gekürzt oder ganz gestrichen wird.
Die armen Kerle sind wirklich nicht zu beneiden. Statt 10 oder 20 Millionen kassieren sie in diesem Jahr nur 1 oder 2 Millionen. Da müssen die einen ihre Zweit-Villen in Palm Beach oder St. Moritz verkaufen. Die anderen müssen einen möglichen Weltraumflug absagen.
Die Welt ist halt ungerecht. Vielleicht sollte man ihrer beim nächsten Fastenopfer gedenken.

Bis dann!
feldwaldwiesenblogger

Erster Skinachmittag der Skisaison 2007/2008

Heute Nachmittag stand ich zum ersten Mal diese Saison auf den Ski. Ich war auf der Ibergeregg, welche sich oberhalb von Schwyz befindet. Die Ibergeregg ist ein Pass und liegt auf der Strecke von Schwyz nach Oberiberg, Unteriberg und Einsiedeln.
Auf der Ibergeregg gibt es zwei Skilifte, welche zur Mythenregion gehören. Ich hatte eigentlich vor, das Ibergeregg-Handgruobi-Gebiet zu befahren. Aus diesem Unterfangen wurde dann aber nichts, da die Handgruobi-Lifte erst ab morgen den täglichen Skibetrieb aufnehmen.
So liess ich mich halt mit den Ibergeregg-Liften den Berg hoch bringen und zog meine Skispuren auf jenen Hängen in den Schnee. Dabei traf ich auf herrliche Pisten- und Schneeverhältnisse. Schnee hats mehr als genug, sicher mehr als ein Meter.
Das Wetter wäre eigentlich sehr schön gewesen, nur strich der Nebel herum und schwappte von dem grossen Nebelmeer zeitweise fast bis zur Ibergeregg-Kulm hoch. Auf der Kulm jedenfalls hatte man einen atemberaubenden Blick auf die verschneite Schwyzer Bergwelt, auf den stahlblauen Himmel und das erwähnte Nebelmeer.
Hier ein Eindruck:

Ich genoss den Skinachmittag und wurde bereits beim Fassen des Liftbügels zum Schmunzeln gebracht. Die SVP hat also wirklich nicht untertrieben gestern. Sie lässt wirklich nichts unversucht, um auf sich aufmerksam zu machen. Bevor man den Bügel fassen kann, gleitet der Blick automatisch auf ihr neustes Plakat. Man muss genau hinschauen, dann entdeckt man ihre Initialen. Diesmal scheints ein etwas „spezielles“ Plakat zu sein.

Grüsse aus dem Schnee.
feldwaldwiesenblogger

Ab wann darf sich Christoph Blocher Alt-Bundesrat nennen?

Nein nein, ich beschäftige mich nicht mehr mit den Bundesrats-Wahlen, bereits abgehakt. Ich beschäftige mich lieber mit den praktischen Dingen. Und da bin ich auf eine wichtige Frage gestossen: Ab wann darf sich Christoph Blocher Alt-Bundesrat nennen? Ab gestern, ab heute oder erst ab 1.1.2008?
Gerade Silvia Blocher wird mir dankbar sein, wenn ich den Nenn-Status ihres Götter-Gatten ergründe. Sie möchte in diesen Tagen Weihnachtskärtli verschicken und weiss halt noch nicht, wie Aussenstehende ihren Christoph nennen sollen. Zudem: Ab wann sollen ihre Kaffeekränzchen-Freundinnen sie mit Frau Alt-Bundesrätin Blocher ansprechen?

Ich bin natürlich noch auf weitere Fragen gestossen, welche die Tätigkeiten von Herrn Bundesrat oder Herr Alt-Bundesrat Blocher betreffen:
Muss er bis Ende Jahr als Bundesrat arbeiten, oder darf er morgen schon als Oppositionspolitiker arbeiten?

Kriegt er bereits schon morgen die Bundesrats-Rente oder kann er bis Ende Jahr das volle Gehalt eines Bundesrates beziehen?

Bekommt er als Oppositionspolitiker eigentlich auch Lohn? Bei wem ist er denn da angestellt? Beim Volk? Muss das Volk ihm fortan den Lohn bezahlen? Wieviel dürfte das denn sein?
Ist vorgesehen, diesen Betrag (z.B. 1 Fr. pro Steuerzahler, ist ja nicht viel) per Bundessteuer einzutreiben? Oder doch eher zusammen mit der CO2-Abgabe (auf fossile Brennstoffe), die im Januar 2008 eingeführt wird?

Sie sehen: Es sind noch viele Fragen zu klären. Wie gesagt, Herr und Frau Blocher sind sicher froh darum, wenn dies möglichst schnell geschieht.

feldwaldwiesenblogger

Herr Hitzfeld, übernehmen Sie!

Sehr geehrter Herr Hitzfeld.

Ich sehe doch, wie Sie leiden. Gerade heute erst mussten Sie Olli Kahn massregeln. Der Bursche hat sich zeitweise wirklich nicht im Griff. Das schlug ihnen sichtlich aufs Gemüt.
Und Kalle Rumenigge: Der fordert und fordert und fordert. Selbst Uli Hoeness läuft zur Zeit noch roter an als üblich, wenn er neben Ihnen auf der Bank Platz nimmt.
Ihr Gesichtsausdruck verrät mir, dass Sie keinen richtigen Spass mehr in München haben.
Ich bin ja bekennender Bayern München-Fan. Aber dieses ewige FC Bayern-Hollywood-Schickimicki-Theater haben Sie wirklich nicht mehr nötig. Und da ich von der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft noch mehr Fan bin als von den Bayern, bitte ich Sie um ihrer Gesundheit Willen: Verlassen Sie den FC Bayern Ende Saison und übernehmen unsere Nati.
Unsere Fussball-Nationalmannschaft braucht Sie dringend nach der Fussball-Euro ’08. Köbi Kuhn hat die Latte für einen Nachfolger unbewusst hochgesetzt. Sie sind genau richtig für diese junge und topmotivierte Mannschaft. Sie kennen den Schweizer Fussball sehr gut und haben schon seit langem einen sehr guten Ruf in der Schweiz. Zudem haben Sie einen guten Draht zu den Schweizern und halten sich ja sowieso schon viel bei uns auf.
Ich bin mir sicher, dass der Job Sie reizt. Er wäre genau richtig für Sie: Sie stünden nicht Woche für Woche am Spielfeldrand. Sie fänden zwischen den einzelnen Spielen immer wieder genug Zeit um Kraft zu tanken.
Hier sind Sie herzlich Willkommen und könnten den ganzen Bayern-Stress hinter sich lassen.
Ueberlegen Sie sich das ganze bitte über die Weihnachts-Ferien. Herr Lämmli wird sich zur gegebenen Zeit melden und die Vertragsmodalitäten mit Ihnen besprechen.

Wann dürfen wir Schweizer Fussball-Nationalmannschafts-Fans Ihre Antwort erwarten?

Mit freundlichen fussballerischen Grüssen
feldwaldwiesenblogger