Die Raucher können bald in Reservaten besucht werden

Obenstehendes Bild wird bald Tatsache. Denn wenn fast nirgends mehr geraucht werden darf, müssen Reservate gebaut werden, wo die Raucher vor dem Aussterben geschützt werden.
Denn diese schützenswerte Spezies steht nach Aussagen von Forschern vor dem Aussterben (oder vor der Ausrottung?). Die zunehmenden Verbote und die Luft mit den hohen Feinstaub-Konzentrationen macht dieser Gattung sehr zu schaffen. Zudem rückt ihnen der Kantönli-Geist, angestachelt von grossen umliegenden europäischen Ländern, auf den Pelz oder an den Glimmstengel. Es sind schon 6 Kantone mit Rauchverboten in allen öffentlichn Gebäuden. Weiter werden folgen.
Hach, waren das noch schöne Zeiten, wenn es qualmte und wenn gehustet wurde. Der Bund hat aber zugesichert, dass jede Schweizer-Region ein eigenes Raucher-Reservat erhalten soll. Schon in naher Zukunft kann man eine immer seltener werdende und bedrohte Art besuchen und aus der Nähe betrachten.
Ich freue mich jetzt schon darauf, bei der Fütterung der Pfeifen-Raucher zuzuschauen.

Ihr feldwaldwiesenblogger

Wars das nun mit dem Winter?

Zur Zeit haben wir fast frühlingshafte Temperaturen und man beginnt sich schon Ende Februar zu fragen: Wars das mit dem Winter, kommt nun der Frühling?
Ich wohne zwar im Muotathal, bin aber noch lange kein Wetterfrosch. Wenn man deren Prognosen glauben kann, dann sollte dies ein harter Winter werden und der Frühling wird kneifen oder sogar auf der Strecke bleiben. Wird und Ist dem so?
Der harte Winter blieb doch ziemlich aus und der Frühling hielt doch bereits Mitte Februar ein bisschen Einzug. Tja, wer weiss: Vielleicht macht die Klimaerwärmung den Wetterfröschen öfters mal einen Strich durch die Rechnung. Es kann aber dann auch sein, dass ich Lügen gestraft werde, und im März wirds nochmals schauerlich kalt und es schneit und wintert.
Was meinen Sie?

Haben Sie übrigens auch den Sat 1-Film „Die Hitzewelle – Keiner kann entkommen“ vom vergangenen Dienstag gesehen? Ich war ziemlich beeindruckt. Da ging doch den Menschen im Ruhrgebiet im Sommer bei Temperaturen bis 48° Grad fast das gesamte Trinkwasser aus. Eigentlich unvorstellbar.
Dennoch: Wenn man den letzjährigen trockenen Winter mit anschliessendem warmen Frühling und den Sommer 2003 zusammen nehmen würde… Ich denke, dann wäre man einer solchen Katastrophe wie in obigem Film dargestellt auch in unseren Breitengraden nicht mehr allzu weit entfernt. Dieses Horror-Szenario kennen leider bereits viele Gegenden auf der Erde. Man erinnere sich nur an die vielen Dürre-Katastrophen in Afrika. Und plötzlich auch vor unserer Haustür!?

Ich wünsche Ihnen trotzdem einen wunderschönen Frühlingstag!
feldwaldwiesenblogger

Bundesrat Schmid schlägt zurück

Bundesrat Samuel Schmid wehrt sich. Und wie! Der viel Gescholtene (von der SVP Schweiz) hat gestern und vorgestern ausgeteilt. Der von Bern oben lässt gegenüber von denen in Zürich unten Dampf ab. Zu verlieren hat er ja eh nichts. Denn die SVP Schweiz hat ihn bereits ausgeschlossen und die Berner Sektion (die Aufmüpfigen) scheren sich deswegen einen Deut darum, was Maurer, Blocher und Co. diktieren. Sämi ist und bleibt ihr Bundesrat. Recht so!
Der Stachel von der SVP Schweiz (oder besser als „SVP Zürich-Hardliner-Team“ benannt?) sitzt bei ihm doch tiefer als angenommen. Scheinbar auch bei anderen Berner-Mitgliedern. Sie beginnen sich verbal zu wehren.
Die Frage bleibt: Kommt eine Retour-Kutsche?
Da Bundesrat Schmid kein Maulkorb verpasst werden kann, kann er den Hardlinern ziemlich „an den Karren fahren“.
Ich hoffe, dass Herr Schmid standhaft bleibt und sich weiterhin kritisch gegenüber der SVP Schweiz äussert. Denn das Parlament (und das vertritt ja bekanntlich das gemeine Vok) hat ihn letzten Dezember nicht aus dem Bundesrat ausgeschlossen.

Ihr feldwaldwiesenblogger

Ist Alain Sutter ein Wohlfühl-Pädagoge?

Heute beim Heimfahren habe ich DRS 3 gehört (denn das kann ich im Gegensatz zu DRS 4 empfangen, siehe Blog-Beitrag vom 5.11.2007). Da schnappte ich das Thema des Tages auf: „Schnitzelbängg vo dr Basler Fasnacht“. Patrick Hässig forderte dazu auf, ihn anzurufen und mögliche Schnitzelbank-Themen los zu werden.
Da meldete sich u.a. ein lustiger Herr zu Wort, welcher sich einen Schnitzelbank über Alain Sutter wünscht. Patrick Hässig wollte wissen, wieso gerade über Alain Sutter. Darauf der Herr ganz keck: Der Alain sieht aus und spricht wie ein „Wohlfühl-Pädagoge“.
Mit seinen blonden Haaren und seinem Bärtchen (Ziegenbärtchen?) und seinen Erklärungen, welche nie einen Schuldigen benannt, wirke er wie ein, nochmals: „Wohlfühl-Pädagoge“.

Jrgendwie hat dieser Zuhörer die Art von Alain Sutter ziemlich gut mit einem neuen Fachausdruck beschrieben.
Sutter hat gute kommunitative Fähigkeiten und von Fussball versteht er zweifellos was. Sein Äusseres unterstreicht halt schon seine esoterische Ader, Dinge immer jrgendwie in ein gutes Licht zu rücken. Das Schweizer Fernsehen ist sich sicher bewusst, dass Sutter polarisiert. Ich habe bei Diskussionen schon einige Meinungen aufgeschnappt. Dabei kam ich zum Schluss, dass man Sutter als Ko-Kommentator entweder super findet, oder dann gar nicht mag. Man stelle sich ihn mal mit einer Frisur (und ohne Bärtchen) à la Philippe Senderos vor. Kämen seine Kommentare auch dann noch so „wohlfühl-pädagogisch“ daher?
Auf jeden Fall: Der Beitrag des Herrn auf DRS 3 hat mich sehr erheitert. Wer weiss, die Basler Fasnacht geht ja noch zwei Tage. Vielleicht hören wir morgen oder übermorgen einen Schnitzelbank-Beitrag über Alain Sutter. Freude machen würde es auf jeden Fall.

Es grüsst freundlich
feldwaldwiesenblogger

Ist die neue Giacobbo/Müller-Show eigentlich lustig?

Ja ja, das fragen Sie sich sicher auch! Vor etwa fünf Jahren war das Spätprogramm von Giaccobo der Brüller, eine richtige Kultsendung. Nun wirkt aber das Ganze doch jrgendwie aufgesetzt, künstlich. Viktor versucht an etwas anzuknüpfen, das er so gar nicht mehr erreichen wird.
Ich finde, dass er Mike Müller gar nicht gebraucht hätte. Der ist sonst ein guter Komiker und Schauspieler. Aber in dieser neuen Fernsehkiste kommt er eher blass, ja gar langweilig rüber.
Die beiden versuchen das Wochengeschehen witzig aufzuzeigen, was bei mir eher komisch rüberkommt.
Nun gut, es waren ja erst zwei Sendungen. Man sollte diesen beiden Herren schon noch etwas Zeit geben. Die Frage ist dann, wie lange es die SF-Direktorin Ingrid Deltenre lustig findet.

A propos lustig: Wie lange finden die Anleger und Kunden das Tun und Handeln der UBS-Manager um Marcel Ospel noch lustig? Ich selber hätte schon lange die Nase voll von diesen Investment-Zockern. Da verliert die UBS in einem Jahr mehrere Milliarden Franken und bezahlt den Top-Managern trotzdem Bonis in der Höhe von mehreren Milliarden Franken. Woher die bloss dafür das Geld nehmen? Diese Bankherren dürfen mich ja dafür beschimpfen und mir vorwerfen, dass ich nichts davon verstehe. Aber: Es ist doch eine einfache Milchbüchlein-Rechnung. Verliert jemand viel von etwas, das ihm nicht gehört, dann darf man ihn dafür nicht auch noch belohnen. Ich kann diese Bank nicht mehr ernst nehmen. Deshalb ist es mir ernst mit folgendem Vorschlag: Setzt Marcel Ospel ab und bringt stattdessen Viktor Giacobbo mit seinem Assistenten Mike Müller. Denn diese beiden würden diesen Job für garantiert weniger Geld verrichten.

Ich habe für heute fertig!
feldwaldwiesenblogger

Endlich: Rückrundenstart in der Bundesliga

Als bekennender Bayern München-Fan ging gestern die Warterei zu Ende. Die Rückrunde der Bundesliga-Saison 2007/2008 wurde mit dem Spiel Hansa Rostock-Bayern München eingeläutet. Die Bayern siegten zwar standesgemäss 2:1, aber wie. Der Anschlusstreffer der Rostocker zum 2:1 brachte die bis dahin überlegenen Bayern ziemlich aus dem Rhythmus. Für Ottmar Hitzfeld gibts bis zu Saison-Ende noch viel zu tun. Wenn sie wirklich Titel erreichen wollen, dann muss noch mehr kommen. Es warten denn auch hochkarätigere Gegner als die Rostocker auf die Bayern. Ich bin dann mal gespannt, wie sich da die Bayern „durchwursteln“ (Kommentar von Mark van Bommel nach dem gestrigen Match).

Wir Schweizer warten immer noch auf die Antwort von Herr Hitzfeld: Macht er’s oder macht er’s nicht? Meine persönliche Meinung ist, dass er die Nati nach der Europameisterschaft übernimmt.

Noch etwas anderes interessiert den Fussball-Fan: Wen macht Kuhn zur Nummer 1 im Tor? Für mich hat momentan ganz eindeutig Diego Benaglio vom Vfl Wolfsburg die Nase vorn. Wie der zum Matchwinner im Cup-Match gegen Schalke wurde, einfach genial. Wer weiss, vielleicht steht er nächsten Mittwoch im Länderspiel gegen England (im Wembley-Stadion) zwischen den Pfosten. Mich würde es für ihn freuen. Was meinst du, Köbi?

Es ist zwar noch Winter, aber es lebe wieder der Fussball!
feldwaldwiesenblogger