Blocher neuer UBS-Chef?

Ja, richtig gehört! Dieses Horror-Szenario könnte eintreten. Wie wenn die UBS in letzter Zeit noch nicht genug Hiobs-Botschaften von sich gab, kam heute noch diese.

Da kann man sich dann gut vorstellen, dass die UBS der verlängerte Arm der SVP wird. Und UBS wird dann in Zukunft für folgendes stehen: Unser Blocher Schef.

He Aktionäre, bitte verhindert das! Denn diese Grossbank steht national und international nicht gut da. Wie würde das erst mit „Schef Blocher“?

Ueli Maurer begnügt sich nach der SVP-Präsi-Karriere wenigstens mit einem Präsidentenamt bei den Gemüseproduzenten. Aber Christoph Blocher kann als Alt-Bundesrat das Mausen einfach nicht sein lassen und muss gleich wieder als Gross-Guru in Erscheinung treten. Wenn er sich doch auch nur mit einem Präsidentenamt à la Maurer zufrieden gebe. Wie wärs mit dem Posten als Chef des Schweizerischen Wurstverbandes?

Ist es etwa das liebe Geld, dass Blocher nochmals lockt? Ihm ist doch klar, dass er nicht mit dem Zapfen eines Ospels dieses Amt führen kann. Da wäre dann ein Volksaufstand vorprogrammiert.

Und ein AHV-Alter existiert für solche Ämter auch nicht. Wenn der Blocher katholisch wäre, ich glaube, der würde noch Papst.

Bis demnächst!
feldwaldwiesenblogger

Streik: Ich hab da mal ein paar Fragen

Wie ist das also nun: Wird in Bellinzona so lange gestreikt, bis die SBB Cargo an eine ausländische Gesellschaft verkauft wird, wie die Swiss? Oder ist SBB-CEO Meyer so lange störrisch, bis er die SBB Cargo an die meist bietende ausländische Bahngesellschaft verschachert hat?

Beide Fragen sind ähnlich, im Bezug auf die Streiklänge. Denn die Streiklänge kann von beiden Seiten diktiert und je nachdem verlängert werden. Aber die Antworten dazu werden wohl unterschiedlich ausfallen.

Welches ausländische Bahnunternehmen könnte an SBB Cargo Interesse haben? Die Deutsche Bahn, die Österreichischen Bundesbahnen? Oder soll die SBB Cargo an vier verschiedene Bahnunternehmen verkauft werden: Der Nordwestschweizer Teil an die Deutschen, der Ostschweizer an die Österreicher, der Südschweizer an die Italiener und der Westschweizer an die Franzosen?
Wollen und dürfen die das?

Am Montag wird Herr Meyer weitere Fragen haben. Denn er kocht und schäumt innerlich, ich habs gestern in der ARENA im SF gesehen, jaja.

Am Montag erwarten die Streikenden weitere Fragen von Herrn Meyer, auch sie kochen, aber äusserlich, jaja.

Antworten haben beide Parteien keine. Wieso eigentlich?

Wie weiter? Mit weiteren Fragen? Mit Streik-Ferien? Mit Ferien von Herrn Meyer?

Wer gibt die Antworten und weiss eine Lösung?

feldwaldwiesenblogger

Musik statt Länderspiel!

Gestern abend hatte ich zum Glück Musik-Probe mit dem Jazzprojekt. Zusammen mit meinen Kollegen spielten wir einige Jazznummern und der Fernseher mit dem unsäglichen 0:4-Länderspiel lief nur im Hintergrund. So entgingen wir dem Ärgernis und hatten erst noch viel Spass dabei.
Ich frage mich eigentlich sowieso, ob ich nicht präventiv an den Euro-Spielen der Schweiz Musik-Proben abmachen sollte? Denn diese lausige Leistung von gestern abend war (scheints) nicht EURO-würdig und so würde ich im Juni gar nichts verpassen. Ich bin sicher, dass der gute „Wohlfühl-Pädagoge“ Alain Sutter wohl wieder alles schön und gut redete (ich höre ihn regelrecht vor mir).
Und die Berner würden sagen: „Äs isch wiä gäng!“ Recht haben sie.

Mir kam zu Ohren, dass Alice (Frau von Köbi Kuhn) heute zu ihrem Köbi beim Zmörgele sagte: „Jakobli, wieso tust du dir das so kurz vor deiner Pensionierung an? Du könntest doch etwas kürzer treten. Wie schön wäre es doch, wenn wir die Europameisterschaft gemütlich auf der Rigi schauen könnten.“ Köbi hat dann vor sich hin gebrummt und geantwortet: „Ja, ähm, ja, weisst du, ja, ähm, wir sind im Fahrplan. Ja, ähm, wir, ähm, sind dann, ähm, im Juni, ja, schon fit, ähm, ja.“

Zudem: SFV-Präsident Ralph Zloczower telefonierte heute Nachmittag mit Köbi Kuhn und fragte ihn: „Wieso hast du eigentlich Johann Vogel aus der Nati ausgemistet? So einen Kerl wie den Johann könnten wir jetzt gut gebrauchen.“. Köbi konterte keck: „Der Johann hat halt nicht mehr in mein Konzept gepasst. Diese ewigen Pässe nach hinten, nach links, nach rechts, nur nicht nach vorn. Da wäre doch jrgendwann der Schuss nach hinten los gegangen.“ Zloczower beendete das kurze Gespräch mit den Worten: „Köbi, der Schuss ging jetzt sowieso nach hinten los. Bring das bis im Juni wieder in Ordnung. Wenn du willst, stelle ich dir noch einen Krisen-Manager zur Seite!“

Also, Leute, ihr könnt an den nächsten Länderspiel-Abenden ohne Bedenken einen anderen Termin wahr nehmen. Wenn nicht, auch nicht so schlimm.

Ich habe fertig!
feldwaldwiesenblogger

Hat der Schnee etwas gegen den Winter?

Heute morgen wurde ich schon um 06.30 Uhr sanft durch einen Schneepflug geweckt. Ohne mich noch mal im warmen Bett umzudrehen, stand ich auf und lugte noch recht verschlafen durch ein Fenster nach draussen. Was für ein Anblick: Neuschnee, verschneite Berge und Wiesen und ein Himmel, welcher zu stahlblauer Form aufklarte.
Ich stieg getreu nach meinem Motto „Winterspeck muss weg“ in meinen Jogging-Anzug.
Doch bevors los ging, packte ich die grosse Schneeschaufel und beförderte Schnee vor dem Hauszugang weg. Ich holte auch einen Massstab zum Messen: es waren 30 cm Schnee. Für unser Thal nicht gerade viel, aber für diese Jahreszeit doch auch eher ungewöhnlich. Im Vergleich dazu: Auf unserer Glattalp hats zur Zeit über 3 Meter Schnee. Die erreicht man übrigens via Muotathal – Bisisthal – Sahli, vom Sahli entweder zu Fuss oder mit der Bahn. Die Glattalp liegt 1850 Meter über Meer.

Nach Schnee schaufeln und Schneehöhe messen gings auf die Jogging-Strecke. Und wie ich da so über Schnee und Eis bei Minustemperaturen am Joggen war, ging mir ein Gedanke durch den Kopf: Hat der Schnee etwas gegen den Winter? Oder noch besser ausgedrückt: Hatte der Schnee diesen Winter etwas gegen den Winter? Denn wie ich mich recht entsinne, fiel im vergangenen Winter (jaja, seit ein paar Tagen ist offiziell Frühling!) in den Niederungen (auch bei uns im Thal) verhältnismässig wenig Schnee. Die grössten Schneemengen gabs Mitte November ’07 und eben jetzt über Ostern. Man stellt fest: Während beiden Zeitbereichen wars astronomisch gesehen nicht Winter.
Ich hoffe nur, das ist kein Vorbote oder meteorologische Verwirrnis. Das wäre noch, wenns im Frühling, Sommer und im Herbst regelmässig schneien würde und im Winter praktisch nie. Es wäre schade, wenn der Schnee „winterscheu“ würde, dafür aber umso mehr die anderen drei Jahreszeiten zu lieben begänne.

Trotzdem: Wir stecken im Frühling und nächstes Wochenende wird die Uhr wieder auf Sommerzeit gestellt.

feldwaldwiesenblogger

Kopftuch oder Baseballmütze?

Micheline Calmy-Rey fiel letzte Woche mit einem Schleier im Iran einigen Leuten reichlich schleierhaft auf. Ihr sonderbarer Schleier (war der noch von ihrer Hochzeit?) wirkte jrgendwie komisch. Er war nämlich noch durchsichtig und liess einiges darunter erahnen.

Mir geht es beim heutigen Beitrag nicht darum, eine politische Diskussion wegen Schleiertragens loszutreten. Vielmehr mache ich mir Sorgen wegen dem Auftreten unserer Micheline. Sie muss ja nicht immer das tragen, was gerade vor Ort Mode ist. Denn die Frauen und Männer im Iran haben sicher über ihren alten Hochzeits-Schleier gegrinst. Hinter vorgehaltener Hand haben sie sich wohl gefragt: Wieso nicht eine Baseball-Mütze?

Denn, wie ich finde, würde obenstehende Mütze ihr farblich noch recht gut stehen. Finden Sie nicht auch?

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Oder gar keine Kopfbedeckung. Mir gefällt sie am besten ohne Kopfbedeckung. Als sie nämlich letzten Herbst zu uns ins Thal kam, trug sie auch kein Sennenkäppi. Kann aber gut möglich sein, dass sie zuhause keines fand.

Frohe Ostern!
feldwaldwiesenblogger

Rekrutenschule = Partyzone

Hei, da wurden in einer Rekrutenschule im Kanton Waadt 30 Rekruten positiv auf Drogen getestet. Und das waren nicht etwa 30 von 1000, sondern 30 von 32 Jungsoldaten! Cannabis und sogar in einem Fall zusätzlich Kokain sollens gewesen sein. Die beiden nicht vernebelten Rekruten waren wohl zur Zeit der Tests in Urlaub.
Der Kokain-Rekrut und zwei dealende Rekruten wurden gleich entlassen. Haben die Drei eventuell darauf spekuliert und so eine neue „Ausstiegsmöglichkeit“ gefunden?

Das sind ja Zustände! Sämi, was gedenkst du dagegen zu unternehmen, dass die Rekrutenschulen nicht zu totalen Partyzonen verkommen? Da wird wohl nur noch abgefeiert. Und das auf Staatskosten. Einige Parlamentarier sehen sicher rot und werden wohl eine Sondersession verlangen.

Ich kann die altgedienten Soldaten förmlich vor mir sehen, wie sie die Abschaffung der Armee verlangen. Sie sind sicher der Meinung, dass mit so einem versifften Haufen eh kein Krieg mehr gewonnen werden kann. Zudem würden die halbstarken Drogen-Rekruten die mit viel Steuergeld erworbenen Kriegsgeräte zu Schrott fahren.

Ja, ja, früher war alles besser. Oder etwa nicht?!

Ihr feldwaldwiesenblogger

EURO’08: Noch 82 Tage!

Langsam müssen Sie sich ihre Vorräte für die Euro anlegen. Als Vorräte meine ich natürlich die „Notvorräte“ für jeden Fussball-Fan: Bier und Chips. Ich selber werde mich jetzt eindecken, denn wenige Tage vor der Euro wird sicher gehörig gehamstert. Und dann wird an den Bier- und Chips-Regalen gähnende Leere herrschen. Ähnliche Horror-Szenarien werden jetzt schon von Experten ausgemalt, vergleichbar mit der Cervelat-Haut-Misere.
Ernährungsspezialisten raten zu Alternativ-Produkten: Cola und Popcorn. Aber sind das nicht „Vorräte“ für Teenies? Richtige Fussball-Fans stehen nicht auf solches Zeugs, Nein, die wollen „Fussballfan-Kost“.
Also, ab in die Einkaufsläden und Vorräte eindecken.
Eine kleine Auswahl:


Aus Erfahrung weiss ich, dass fehlende Fussballfan-Kost zu einem erhöhten Agressionspotential führen kann. Gerade wenn die Lieblingsmannschaft nicht so spielt, wie sie sollte, dann ist die „richtige“ Verpflegung Gold wert. Sie kann die Nerven besänftigen.
Zudem kann die Wahl der richtigen Biersorte, oder die Wahl der geeigneten Chips von Vorteil sein. Einerseits schwören Abergläubische auf die ewig gleichen Produkte (kann im Extremfall Glück bringen), andererseits können weniger fussballbegeisterte Gäste oder per Zufall Anwesende bei Laune gehalten werden.

Euro’08-Motto: Die richtige Ernährung ist nicht nur bei den Fussball-Profis entscheidend!

Also, ich bin dann mal weg, zum Supermarkt…
feldwaldwiesenblogger