Vorausguck auf Sommer-Wetter

Es ist doch immer wieder erstaunlich, welche Prognosen die Muotathaler Wetterfrösche stellen.
Da vergangenen Freitag die Wetterschmöcker ihren Frühlingsanlass in Illgau SZ abhielten, konnte ich es nicht verkneifen, denn dazugehörigen Link reinzustellen.
Überhaupt lohnt es sich, mal an so einer Versammlung teilzunehmen. Ich war vor einigen Jahren auch mal dabei, es war einfach total amüsant. Ich habe sehr viel gelacht an jenem Anlass. Es finden jeweils zwei Sitzungen pro Jahr statt, eine im Frühling und eine im Herbst.
Ob dann das Wetter so wird, wie prohezeit, ist doch zweitrangig. Selbst die Profis vom Leutschenbach-Dach nehmens mittlerweile nicht mehr so verbissen. Die Wetterprognosen werden mit einem strahlenden Lächeln verkündet, auch wenn sie noch so schlecht sein mögen.

A propos Wetter: Dieses Wochenende hielt der Frühling nun definitiv Einzug. Man sah gestern viele Leute ihren Garten bestellen.
Ich selber packte heute die Gelegenheit und nahm bereits am Morgen eine kleine Wanderung unter die Füsse. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich fast auf den Tag genau vor einem Jahr die gleiche Wanderung gemacht.
Mit dem Unterschied, dass ich heute bei weitem nicht so hoch hinauf konnte, wie letztes Jahr. Meine Strecke hätte übrigens vom Schwarzenbach (Bisisthal SZ) bis hinauf auf die Galtenebnet geführt. Die Galtenebnet ist ein Alp-Gebiet, welches sich auf einer Hochebene befindet (ca. 1800 – 1900 Meter über Meer). Diese Hochebene befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Bürglen UR.

Wie bereits erwähnt, kam ich letztes Jahr hoch bis auf Galtenebnet. Damals hatte es nur noch einzelne Schneefelder. Heute aber kam ich nicht mal halb so hoch hinauf, und die Strasse war fast durchgehend mit viel Schnee bedeckt. Ich liess es gut sein und kehrte wieder um. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Bis demnächst!

feldwaldwiesenblogger

Ospel’s neuer Job

Kaum hatte Herr Ospel fertig bei der UBS, sah man ihn heute schon bei seinem neuen Job.

Da er von einem netten älteren Herrn an der UBS-GV mit „Chlöpfer“ beschenkt wurde, welche Ospel etwas aufstiessen, nahm er zur besseren Verdauung eine Arbeitsstelle unter freiem Himmel an.

Er musste nicht lange suchen, denn ein Scheich hielt ihm eine Stelle zu. Der Scheich möchte nicht namentlich genannt werden, weil ihm sonst weitere abgehalfterte Manager die Tür (oder besser) den Palast einrennen könnten.

Ein erstes Bild von dem unter-freiem-Himmel-arbeitenden Marcel Ospel gabs heute abend auch schon:

Wenn Herr Ospel weiter so fleissig arbeitet, könnte noch was aus ihm werden.
Es bestehen bereits Pläne eines Reisebüros, welches Reisen an den neuen Arbeitsplatz von Marcel Ospel organisieren möchte. Sicher sehr lukrativ.

Wüste, wir kommen!

feldwaldwiesenblogger

SVP-Ausschluss von Blocher als Testlauf

Ja, muss man denn der SVP immer und immer wieder gute Ratschläge erteilen?
Jetzt haben die Ärmsten (natürlich nicht finanziell gemeint) ein Problem mit dem Ausschliessen von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Wer soll nun wenn ausschliessen? Geht das rein von den Statuten her?

Vorschlag zur Güte: Macht doch einen Testlauf mit dem abgew. Bundesrat Blocher. Probiert ihn aus der Partei auszuschliessen. So könnt ihr eure eigenen Abläufe testen und überprüfen. Denn wenn sich Christoph Blocher rechtlich und legal gesehen aus der SVP ausschliessen lässt, dann könnt ihr das auch mit allen anderen Mitgliedern, die euch nicht passen, tun.

Wenn sich nun Herr Blocher nicht aus der Partei ausschliessen lässt, dann versucht die SVP Zürich (Blochers politische Heimat) aus der SVP Schweiz auszuschliessen. Wenn dies funktionert, dann funktioniert das garantiert mit all euren (missliebigen) Kantonalsektionen.

Ein Versuch ist es sicher wert.

feldwaldwiesenblogger

Krokusse… Comeback-Konzert!

Haben die wohl gestern meinen Blog gelesen? Da schreib ich davon, dass sich nichts tut, und heute: Hammer! Ein Eintrag auf ihrer Homepage! Sie geben ein Comeback-Konzert, und was für eines.
Am 2. August werden sie im Stade de Suisse die Schweiz zum Beben bringen. Und das in der Urformation: Mit Chris von Rohr am Bass, Marc Storace am Mik­rofon, Freddy Steady an den Drums und Fernando von Arb an der Gitarre.
Wie habe ich diese Band in meiner Kindheit/Jugend geliebt. Und plötzlich kriselte es, und es war nichts mehr wie früher. Ständige Umbesetzungen, bis fast keine Urmitgleider mehr dabei waren.
Aber jetzt sind die Krokusse wieder da, und auf Ende 2009 ist ein Comeback-Album geplant. Wenn Sie jetzt denken, die vier Musiker sind zu alt, dann verneine ich das vehement. Die Mitglieder einer anderen Lieblingsband von mir, die Rolling Stones, sind durchschnittlich gut und gerne zehn Jahre älter.
Da lasse ich dann gerne einen Spruch wie diesen fallen: Bei den Musikern ist’s wie beim Wein, je älter desto besser!

Eigentlich hätte ich heute gerne eine Euro’08-Geschichte gebracht. Aber es fiel mir beim besten Willen den ganzen Tag durch nichts Gescheites ein. Der Zustand der Schweizer Nati ist … aber das wissen Sie ja bereits aus den Medien … gelinde gesagt in einem kristischen Zustand.
Ich schlage vor, dass sich Köbis Mannen mit alten Krokus-Songs beim Training auf die EURO heiss machen. Zum Beispiel mit Heatstrokes oder Long Stick Goes Boom, zwei meiner Krokus-Lieblingssongs.

Wie sagte doch einst Dölf Ogi: Freude herrscht!

feldwaldwiesenblogger

Frühling: Was machen die Krokusse?

Da es draussen nicht mehr so arg rauhlüftig ist und man doch das Gefühl bekommt, jetzt wirds Frühling, schlägt und schlug Petrus diesen April öfters zu: Er lässts wieder abkühlen, regenen, ja gar schneien.

Da ich heuer bereits anfang März den Frühling spürte, er aber dann doch nicht so richtig kam, fingen mich damals die spriessenden Krokusse zu interessieren. Man konnte darüber lesen, dass da was im Busch ist, gar eine Reunion der Ur-Formation. Ich berichtete am 3.3.08 darüber und heute nach dem Joggen (ich bin immer noch dran an meinem Programm Winterspeck muss weg!) sah ich wieder mal auf den entsprechenden Internet-Links nach. Resultat: Es sind leider noch keine Informationen vorhanden, dass es demnächst losgehen könnte.

Stattdessen freue ich mich auf die neue CD von Philipp Fankhauser, welche am 25. April in den Läden stehen soll. Ich hab das Teil bereits schon bestellt und muss noch exakt 6 mal schlafen bis ich die CD mit dem Titel Love Man Riding hören kann. Die 12 Titel sollen sehr abwechslungsreich, aber immer noch typisch Fankhauser sein. Ich bin gespannt!

Neues gibts auch von Gölä zu berichten. Am 2. Mai erscheint ein Doppel-Album (Wieso eigentlich immer noch Album, die meisten Musikliebhaber kaufen sich doch CD’s?), welches einerseits neue englische Songs enthält, andererseits auch 11 seiner grössten Mundart-Hits. Diese Mundartsongs wurden neu aufgenommen und mit 2 neuen Mundartliedern ergänzt.
Einer der neuen Mundartsongs (d’stadt) wurde bereits auf DRS3 gespielt. Cooler Song, gefällt mir!

Also, es geht doch auch ohne Krokusse was!

feldwaldwiesenblogger

Wir sind nicht mehr Bär!

Wie die Deutschen damals nach der Papstwahl von Benedikt XVI. verkündeten: „Wir sind Papst!“, können wir uns Schweizer nun in Grund und Boden schämen und der Welt erklären: Wir sind nicht mehr Bär!

Der Bär JJ3 (wer kommt wohl auf diese unsinnigen Namen?) wurde abgeschossen. Und weg ist er. Scheints sei die Schweiz ein sauberes Land, mit keinem Güselproblem. Trotzdem hat JJ3 Güsel im Bündnerland gefunden. Er wurde denn auch beim Klauen von Abfall erwischt und zur Strecke gebracht.

Eigentlich müsste es in Süditalien von Bären wimmeln, bei diesen Abfallbergen. Aber kein Bär wurde dort weit und breit gesichtet.

Stattdessen das Verdikt im Bündnerland: Bär stiehlt Güsel, also muss er eliminiert werden.

Nun: Wie solls weitergehen? Da die halbe Welt uns nun als Bärentöter beschimpft, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, dass die Bären am Leben bleiben dürfen.
Problemlösung: Die Bären sollen schon früh in Spielgruppen und Kindergärten gehen. Dort soll ihnen mit praktischen Beispielen erläutert werden, dass sie unseren Abfall in Ruhe lassen sollen. Denn wenn sie diese einfache Grundregel nicht befolgen, werden sie an die Grenze gestellt und abgeschoben.

Ist das nicht eine geniale Idee?

Ihr feldwaldwiesenblogger

Geliebtes Eichhof Bier, Wohin?

Wie ich letzte Woche als gestandener Bier-Liebhaber erfahren musste, gibt Eichhof in Luzern seine Eigenständigkeit auf und wird Heinekisch. Schade!

Warum wurde Eichhof nicht an Einsiedler Bier verkauft? Diese Brauerei, noch mehr im Herzen der Schweiz, als Eichhof, wäre nicht nur eine Alternative gewesen. Nein, diese beiden hätten die Bier-Welt so richtig aufmischen können. Zum Beispiel mit einem neuen Label, wie Einsiedler Eichhof, das Bier für den Rest der Welt!

Aber von diesen Wirtschaftslümmeln hört ja niemand auf einen. Alles nur immer auf optimalen Profit und Gewinn aus. Pfui! Und wenn eine Gross-Gesellschaft ennet dem grossen Teich vor Bauchweh furzt und eine Krise heraufbeschwört, dann beginnen andere Grossläden in der übrigen Welt sich vor Schmerz zu krümmen. So haben wir den Salat (oder ev. einen Blinddarm, nicht wahr, Herr Maurer). Diese Globalisierung!

Aber, ich war ja nun beim Eichhof Bier. Die Weltwirtschaft lassen wir also nun wieder vor sich hin dümpeln.
Nachdem ich mich von dieser Hiobsbotschaft etwas erholt hatte, interessierte ich mich vor allem, wie denn die neuen Gebinde für das Heinekische Eichhof Bier in Zukunft aussehen werden. Ich schrieb also ein Email an den Verwaltungsrat und bekam heute prompt die Antwort, also ein Bild, ohne Kommentar:

Prost!

feldwaldwiesenblogger