Walter Trout oder Blocher’s Madonna?

Diese Frage stellte sich mir gestern nicht. Ich hatte mich für Walter Trout entschieden.
Ein Kollege und ich fuhren gestern nach dem Feierabend ins Z7 nach Pratteln und liessen unsere Seelen bei stampfendem Bluesrock von Walter Trout baumeln. Ich stellte mir dann auch die Frage: Kann man bei solch einem Grossanlass wie heute abend in Dübendorf überhaupt seine Seele baumeln lassen?
Meine Antwort: Definitiv Nein!
Bei Walter Trout war die Konzerthalle gut zu einem Drittel gefüllt und man konnte sich ohne immer angerempelt zu werden bis vor die Bühne bewegen. Für mich ist wahrer Musikgenuss nicht nur das Hörbare, sondern auch die Nähe zur Bühne und zu den Musikern. Diese Nähe war gestern vorhanden, ich habe es einfach nur genossen.

Beim heutigen Madonna-Konzert kann in meinen Augen gar keine Nähe aufkommen. Da ist alles so derart gross und überdimensioniert, dass zu den Musikern gar kein Bezug mehr vorhanden ist. Im Radio hat diese Woche ein Mitarbeiter des Veranstalters den Tipp durchgegeben, dass alle Konzertbesucher (Sitz- und Stehplätze) einen Feldstecher mitnehmen sollen. Man sei so weit von der Bühne weg, dass das Geschehen eingermassen durch den Feldstecher oder aber über Grossleinwände zu verfolgen ist. Nein Danke. Da kann man ja gleich Musik ab Konserve ertönen lassen und Madonna nur über eine Grossleinwand turnen lassen.
Ich sehe das wohl etwas anders als die tausenden von Zuschauern heute abend in Dübendorf. Egal, jeder darf seine Meinung haben.

Ich zweige nun aber Richtung Blocher ab. Blocher, Christoph Blocher. Besagter will heute nun doch seine Gattin zu Madonna begleiten. Gestern liess sie über den BLICK noch verlauten, dass sie nicht wisse, ob ihr Göttergatte mitkomme. Ich wollte schon Kontakt mit ihr aufnehmen und ihr eine passende Begleitung vermitteln. Liess es aber dann bleiben. Ich dachte mir sowieso, dass Silvia einer von der Sozialen Vermächtnis Partei (kurz SVP) dabei haben will. Scheints hat sich der Sämi Schmid anerboten, sie zu begleiten. Frau Blocher hat sich aber seiner sofort entledigt, wollte den Abtrünnigen nicht dabei haben. Sie hat nun ihren Christoph genötigt, bevor da noch so weitere komische Anfragen kommen.

Morgen könnt ihr sicher in allen Schweizer Sonntags Zeitungen lesen, wie’s dem Ehepaar Blocher am Madonna-Konzert gefallen hat. Die Silvia wird wohl Madonna’s sängerische und kleidertechnischen Seiten hervorheben. Der Christoph wird uns sicher mit seinen Beobachtungen hinsichtlich der frivolen, sexistischen und leicht jugendverderbenden Tänzerei erheitern.

Hauptsache es hat Spass gemacht!
feldwaldwiesenblogger

AC/DC: Rock’n’Roll Train

Habt ihr ihn heute auch gehört? Den neuen AC/DC-Song „Rock’n’Roll-Train“. Er lief heute morgen auf DRS 3, ca. 08.15 Uhr. Angekündigt schon am frühen morgen, schickte ich viele SMS ab, damit ihn ja keiner der AC/DC-Jünger verpasst.

AC/DC veröffentlichen im Oktober nach acht Jahren endlich wieder mal ein Studio-Album mit brandneuen Songs. Das neue Teil soll „BLACK ICE“ heissen.

Ich war also gespannt und drehte den Radio lauter, als die ersten Riffs ertönten. Nun, der neue Song ist gut, ja sogar sehr gut. Ist aber für meine Begriffe keiner der Sorte Hammersongs. Denn da haben AC/DC wähend ihrer Karriere mehrere solcher Hämmer produziert. Ich selber bin mit AC/DC aufgewachsen und kenne alle ihre Alben.

Ich freue mich aber trotzdem aufs neue Studioalbum. Denn „Rock’n’Roll Train“ ist grundsolides AC/DC-Handwerk. Ich konnte meine Füsse auf alle Fälle nicht ruhig halten, denn die „australischen Stromer“ produzieren nach wie vor das, was ihre Riesenanzahl Jünger auf der ganzen Welt hören wollen: Rock’n’Roll pur.

Auf etwas können wir uns zudem auch freuen: AC/DC gehen nächstes Jahr sicher wieder mal auf Welttournee und werden wohl auch in der Schweiz Halt machen. Vielleicht auch in Dübendorf, welches nächstes Wochenende von MADONNA heimgesucht wird.
Ich selber gehe nicht an’s Madonna-Konzert, wünsche aber allen Konzertbesuchern jetzt schon viel Vergnügen.

Am beliebtesten sind nach wie vor die älteren Rockers und Rollers und auch Poppers. Sie ziehen die Menschenmassen an wie Magnete. Wie unlängst auch Metallica. Nun Madonna. Und hoffentlich nächstes Jahr AC/DC!

Der immer noch unter Strom stehende
feldwaldwiesenblogger

Ade Beijing, Grüezi London!

Die 29. Olympischen Sommerspiele wurden gestern für beendet erklärt und somit ist meine olympische Mission von zuhause aus auch beendet.
Die sechste Medaille habe ich noch nicht gefeiert, was ich hiermit tue: Gratulation an Mountainbiker Nino Schurter zu seiner Bronze-Medaille!
Wahrscheinlich kommt noch eine siebte hinzu, für die Springreiter. Aber das kann noch dauern.
Ebenso können sich Dopingbetrüger acht Jahre nicht sicher sein, denn so lange werden die genommenen Proben aufgehoben. Mal schauen, wer da noch so erwischt wird.

Zu den sechs oder sieben Medaillen kommen auch 13 Diplome für die Schweiz hinzu. Auch diese Sportler sind Gewinner! Einer davon ist Viktor Röthlin, und der braucht alles andere als enttäuscht zu sein. Mit seinem hervorragenden Marathonlauf war er bester Europäer und bester Weisser. Nicht von ungefähr wird er auch als der „weisse Kenianer“ bezeichnet. Ich habe seinen Lauf übrigens nicht mitverfolgt, habe ihn sozusagen verpennt.

Ich muss aber auch zugeben, dass ich bei anderen Olympischen Spielen schon mehr vor dem TV-Gerät verbracht habe. Ein Hauptgrund ist sicher die Zeitverschiebung, wie damals bei der Fussbal-WM in Südkorea/Japan, als ich auch sehr wenig sah.

Staunend betrachtet man den Gigantismus, den so ein Sportanlass mit sich bringt. Hervorheben möchte ich nur das Vogelnest, das Olympiastadion: Ein wirkliches Bijou der Stadion-Baukunst.

Hinter so einem Anlass stecken aber auch zig-tausend Menschen. Mir kommen spontan vor allem Chinesen in den Sinn, welche für jrgendwelche Sportstätten ihr zuhause aufgeben mussten, zwangsumgesiedelt wurden. Welche Opfer die chinesische Bevölkerung sonst noch auf sich nehmen musste, bleibt uns Westlern sowieso grösstenteils verborgen.

Mein Grossvater hat die Olympischen Spiele früher immer „O-Lümpen“ genannt. Als ich als neugieriger Bube ihn mal gefragt habe, was das bedeuten soll, gab er mir zur Antwort: „Auf diesen weissen Lümpen sieht man ja fünf O’s, deshalb O-Lümpen“. Fahnen werden in unserem Dialekt eher abschätzig auch „Lümpen“ genannt.

Ich erkläre die Olympischen Spiele in Beijing auch als beendet. Wir freuen uns auf London in vier Jahren!

feldwaldwiesenblogger

Die Death Metal-Fans sind die Hippies der Neuzeit!

Da ich ja ein „Feldwaldwiesenblogger“ bin und mich auch so schreie, schreibe ich über alles, was mir vor die Nase kommt.
Heute erzähle ich ihnen von einem spannenden Musikanlass, der zur Zeit bei uns im Muotathal stattfindet. Es handelt sich um ein Openair und nennt sich „Mountains of Death„, kurz MOD.
Sie sagen sich wohl, so ein Openair findet doch zur Zeit in jedem Dorf statt. Nein! Denn dieser Musikanlass ist ein „Death Metal-Openair“. Dort spielen nur Bands, die sich dieser Musik verschrieben haben.
Ein Blick bei Wikipedia verrät uns, was sich hinter dem Begriff „Death Metal“ versteckt:

„Death Metal ist eine Variante des Metal, deren typische Merkmale sehr tief gestimmte Instrumente und Growls, oftmals auch Doublebass-Schlagzeugspiel und extrem schnelle Blastbeats sind. Die Texte behandeln meistens die Thematik des Todes und des Leidens, teilweise mit philosophischen (nihilistischen) oder auch satanistischen Anteilen, aber auch gesellschaftskritische und Antikriegsthemen werden in ihnen angesprochen.“

Wenn man das so liest, könnte man meinen, dass die Musiker und deren Fans wahrscheinlich agressive und brutale Menschen sein könnten. Stimmt nicht! Diese Fans gehören zu den friedlichsten Musikfans, seit es die Hippies gab. Wenn ich bei mir zuhause dieser Tage aus dem Fenster blicke oder durchs Dorf gehe, dann sehe ich MOD-Besucher, die sich deutlich von der Muotathaler Bevölkerung unterscheiden.
Die Death Metal-Fans sind vorwiegend von Kopf bis Fuss schwarz gekleidet. Ich kenne auch einige persönlich, und muss anerkennend sagen, dass sind ganz offene und friedliche Menschen, welche die Liebe zu ihrer Musik verbindet. So stelle ich mir die Hippies von früher vor. Natürlich anders gekleidet, natürlich andere Musik, aber vom Typus und Charakter Mensch sehr ähnlich.

Ich selber kann mit dieser Musik nicht viel anfangen und halte mich an eine eiserne Regel, die ich mir als Musiker aufgestellt habe: Ich lästere nicht über Musik, die mir nicht gefällt. Denn jeder Musiker hat was zu sagen, egal aus welchem Stil. Und jede Musik lässt tief in die Seele der Menschen blicken, die sie hören. Getreu nach meinem Lebensmotto sage ich auch bei Musik: Leben und leben lassen. Jeder soll seine Musik geniessen, welche auch immer.
Ich treffe immer wieder auf Menschen, die behaupten, diese und jene Musik sei einfach keine Musik oder nur Krach oder sonst ein aberwitziger Kommentar. Schade, das ist aus meiner Sicht leider nur engstirnig und intolerant.

Ich liess mir das gestern am frühen Abend nicht nehmen und hielt mich kurz in der Nähe des MOD-Openairs auf. Nur schon der Ort ist genial gewählt: In der Balm, auf dem Weg Richtung Bisisthal, wo das Tal sehr eng ist und die eine Seite nur Felswand ist.
Ich sah dort und auch auf der MOD-Homepage, dass es sich um einen internationalen Anlass handelt. Es stehen nebst Schweizern und Europäern auch Amerikaner und Kanadier auf der Bühne.
Beim Zuhören habe ich kurz innegehalten und reingehorcht: Aus der Ferne Richtung Bisisthal tönte die Musik richtig mystisch, speziell. Mir kam ein fahrender Zug mit Dampflok in den Sinn: Die Musik ist meist in Bewegung, mal schneller, ein kurzer Halt, wieder anfahrend, schnaubend, ächzend, immer vorwärts. Richtig spannend!

Als ich gestern nach meinem Abstecher fast wieder zuhause war, traf ich auf zwei originelle Festbesucher. Gekleidet eigentlich auch mit den üblichen Death Metal-Shirts. Das Auffallende waren dann aber die „Chrumme Brissago“ des einen und die Militärrucksäcke, die beide trugen. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Aber wer sagt schon, dass Death Metaller ein Outfit- und Rauchzeug-Kodex hätten?

Ein Ausgeh-Tipp also für dieses Wochenende: MOD-Openair zu hinderst im Muotathal.
Auch bequem mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da Parkplätze unmitelbar beim Openair-Gelände Mangelware sind.

feldwaldwiesenblogger

Dieses Ungeheuer Usain Bolt ist mir nicht ganz geheuer

Ich kann leider (noch) von keinen weiteren Schweizer Medaillen berichten. Letzten Sonntag habe ich anhand einer Tabelle in der SonntagsZeitung errechnet, dass theoretisch noch acht Medaillen diese Woche drin gelegen wären. Jetzt haben wir bereits Donnerstag, und nichts tat sich mehr. Anstatt Medaillen-Gewinner-Interviews gab’s im Radio ein Statement von Doktor Beat Villiger. Er konnte den Einbruch von Marvulli mit einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse erklären. Hoffentlich muss er nicht noch weitere Erklärungen abgeben.
Schweizer Sportler gebt also nochmals Vollgas, denn BR Couchepin möchte, dass ihr mit 9 Medaillen insgesamt heimkommt. Ist übrigens immer noch möglich, wenn die BMX-ler, die Mountainbiker und am Sonntag Viktor Röthlin zuschlagen. Bin mir übrigens noch am überlegen, ob ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag den Marathonlauf live angucken soll. Wer macht auch mit?

Nun zu Usain Bolt, dem jamaikanischen Sprintstar. Der Mann ist mir nicht ganz geheuer, ja gar unheimlich. Ich mache jetzt mal auch ein Statement, wie Doktor Villiger: „Herr Bolt wird jrgendwann des Dopings beschuldigt. Wenn nicht jetzt während den Olympischen Spielen, dann jrgendwann später. Ich bin überzeugt, dass das nicht mit rechten Dingen zu und her geht.
Ich vermute, dass der gute Knabe und sein Umfeld ein neues Dopingmittel entdeckt haben, welches die armen Analytiker (noch) nicht nachweisen können. Gut möglich, dass es sich um das Herz-Doping handelt, welches laut BLICK zur Zeit analytisch nicht nachweisbar ist. Man rechnet damit, dass die Labors dies erst in einem Jahr können. Viel zu lang! Aber so ist das mit diesen Scheiss-Dopingmitteln. Schade, Usain Bolt, ich halte dich für einen Betrüger und kann mich über deine Leistungen nicht freuen.“

Stattdessen freute ich mich über die gestrige Leistung unserer Fussball-Nati. Ottmar’s Jungs haben zweitweise wirklich begeisternden Offensiv-Fussball gezeigt. Erfrischend!
Der FC Bayern München wird nach und nach merken, welch aussergewöhnlichen Trainer sie verloren haben (Klinsi, das wird schwer! Der arme Hoeness bekommt schon wieder seinen zündroten Kopf auf der Bank, kein gutes Zeichen. Sei auf der Hut, sonst bekommts der Uli mit der Wut!).
Wir Schweizer werdens auch zu spüren bekommen, dass wir Hitzfeld als Nati-Coach haben. Wir aber im positiven Sinn (wie gestern abend ein erstes Mal). Man munkelt, dass Uli Hoeness sich gestern das Schweizer Länderspiel im TV angeguckt hat und nicht jenes der Deutschen. Seine Frau musste ihn nach dem Match trösten, als er ihr schluchzend gestand, wie gerne er den Ottmar noch bei „seinem FC Bayern“ gesehen hätte.
Nichts da, Uli, er ist nun bei uns angekommen. Den geben wir nicht mehr so schnell her.

Es lebe der Sport. Er ist gesund und macht uns hart.
feldwaldwiesenblogger

Olympia zum Fünften und wie der FCL wieder siegen lernt

Liebe Leute, Roger’s und Stan’s Medaille ist einfach genial! Wie wollten die Medien und wahrscheinlich auch viele Medienkonsumenten den Roger in einer „bösen“ Krise sehen. Man munkelte vom Heiraten und von einem möglichen Rücktritt und was sonst noch.
Ne, den Gefallen tat ihnen der Neo-Wollerauer nicht. Stattdessen schritt er zusammen mit Stan in den Tennisdoppel-Final, und den gewannen sie souverän. Haben sie in den gestrigen Zeitungen Roger’s Gesicht gesehen: Da fielen soviel Spannung und soviel Emotionen ab. Das Monster, von welchem er zuletzt immer sprach, verschwand von ihm.
Ab heute ist er nicht mehr die Nummer eins im Welttennis. Aber wissen Sie was? Der Roger ist (wahrscheinlich) froh darüber. Die Bürde wurde ihm einfach zuviel. Sie und ich wollen wieder einen leidenschaftlichen Roger beim Tennis erleben: Ich bin überzeugt, wir werden ihn sehen. Auch bei Daviscup-Matches, wo wir Roger einfach brauchen. Ich freue mich darauf!

Heute habe ich nicht so den Olympia-Trip drin. Dies liegt vor allem daran, dass mir einige Leistungen an dieser Olympiade „unmenschlich“ vorkommen. Der 100 Meter-Gewinner Usain Bolt oder der Schwimmstar Michael Phelps. Also ich weiss nicht, die sind mir zu gut, zeigen mir wie gesagt zu unmenschliche Leistungen. Warum nur? Nur des Geldes wegen? Sind wir Zuschauer einfach nur die Blöden, sollen nichts merken? Ich habe diese Sportarten und Sportler so satt, ehrlich! Zum Glück darf ich nur von „zuhause“ berichten. Einen Dank an die „Zensur-Chinsesen“.

Stattdessen möchte ich noch „meinen FCL“ erwähnen. Ich war dieses Jahr viermal auf der Allmend, und viermal haben sie verloren. Aber jetzt muss Schluss sein mit den Niederlagen. Punkte und Siege müssen her. Ich bin überzeugt, dass der neue Trainer Roberto Morinini der Mannschaft wieder zu Selbstvertrauen verhilft. Denn die Spieler sind gute Fussballer, hätten’s in den Beinen. Nur im Kopf fehlt’s, da sind Blockaden drin. Zuletzt gesehen bei der gestrigen Niedrlage gegen YB. Die Mannschaft war bemüht, kämpfte, war aber verunsichert. Das Selbstvertrauen fehlt, und das soll ihnen der neue Trainer zurückbringen. Ob er das kann, werden wir sehen. Das Zeug dazu hat er, denn Morinini ist neben Fussball-Trainer auch promovierter Sozialpädagoge.

Ho Ho Hopp Lozärn!

feldwaldwiesenblogger

Bereits vier Medaillen!

Man könnte (fast) meinen, wir Schweizer leben in einer wahren Sport-Nation. Gestern gab’s gleich drei Medaillen, macht insgesamt schon vier Stück.
Wer mit dem bisherigen Edelmetall nicht gerechnet hat, den muss ich eines besseren belehren.

Fabian startete seine Radkarriere vor dem Fernseher. Er zog sich alle Videos von unserem Bergfloh Beat Breu rein, besonders jenes von seinem Sieg auf der Alpe d’Huez. Mit dem Bergfloh vor Augen fuhr Fabian auf dem Hometrainer schon als kleiner Bub dem Feld voraus.

Karin’s Erfolg basiert auf einem grossen Teil von ihrer Herkunft. Aufgewachsen im Kanton Luzern mit den vielen Seen, umrundete sie mit ihrem Radel sicher schon alle. Anno 2006 spielten wir mit der Jazzband an einem „Slow up“-Anlass in der Nähe ihres Wohnortes. Karin war an jenem Anlass auch dabei und verteilte fleissig Autogramme. Meine Wenigkeit stand auch für eine Karte an. Als ich drankam, gab ich ihr dann noch einige Tipps.

Sergej ist deshalb so ein starker Judoka, weil seine Wurzeln im Schwingsport zu finden sind. Er soll damals in jungen Jahren ein grosser Fan von Ernst Schläpfer gewesen sein. Klein-Sergej wollte auch Schwingerkönig werden, wie der grosse Ernst. Der grosse Ernst fand aber, dass der kleine Sergej zu wenig talentiert fürs Schwingen sei. So landete er bald beim Judo. Und die Moral der Geschichte ist: Judo ist olympisch, Schwingen nicht!

Ja ja, auch aus der Ferne kann ich fundiert über unsere Sportler und ihre Leistungen berichten. Da die chinesische Zensur die Schweiz nicht erreicht, werde ich sie, liebe Leser, weiterhin kritisch unterhalten.

Auf dass mehr Medaillen folgen werden!
feldwaldwiesenblogger