Der Walchwiler Vettel brachte mich um 10 Euro

Dieses nasse Formel 1-Rennwochenende bleibt mir in dreifacher Erinnerung: Ein Fahrer aus unserer Innerschweizer Umgebung gewann völlig überraschend den GP in Monza und ich kam noch erkälteter nach Hause, als ich am Freitag abfuhr.

Jetzt töne ich ziemlich schlimm, huste wie ein Berserker. Macht nichts. Mein persönlich fünftes Formel 1-Rennwochenende hat mir dennoch gefallen. Am Freitag war’s noch warm an der Rennstrecke und am Abend lief ich bei angenehmen Temperaturen in T-Shirt und kurzen Hosen rum. Am Samstag verabschiedete sich dann der Sommer auch in Italien: Das Qualifying fand unter starkem Regen statt. Ich war anschliessend ziemlich nass.
Am Renntag selber war es auch stark bewölkt, der Regen hingegen war nicht mehr ganz so stark. Der Regen hörte dann auch während dem Rennen auf.

Vettel, der Torro-Rosso-Crack, brachte mich zudem um 10 Euro (das war dann die dritte Erinnerung!). Am Samstag beim Znacht brachte ein Kollege die Idee eines Jackpots in die Runde. Alle acht Monzafahrer (ich meine natürlich uns Rennbesucher aus dem Muotathal) tippten mit. Ich tippte leider für Massa. Ein Kollege machte es richtig und setzte sein Geld auf Vettel. Wir mochten es ihm und Vettel gönnen.

Dieser Sieg von Vettel ist nämlich eine wahre Sensation. Zudem ist sein Team nur das B-Team von Red-Bull-Boss Dieter Mateschitz und hat seinen Sitz in den ehemaligen Hallen von Minardi.

Unser Platz befand sich übrigens an der langsamsten Stelle dieses Hochgeschwindigkeits-Kurses: An der Schikane, nach der Start-/Ziel-Geraden.

Hinter der Tribüne hätte man meinen können, man sei an einem Motocross-Rennen. Nässe und Schlamm. Für italienische Verhältnisse war dieses „Spa“-mässige Wetter doch eher ungewöhnlich.
Das italienische Wetter ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Man kann sich nicht mehr mal darauf verlassen, dass es in Italien ganz sicher schön ist.

Dies war übrigens mein erstes F1-Regen-Rennen. Bei den anderen vier besuchten Rennen war’s trocken oder der Regen hörte rechtzeitig auf.

Zum Schluss noch ein gut gemeinter Rat an Sebastian Vettel: Hör nicht auf den Schumi-Manager Willi Weber! Bleib dir so lange wie möglich treu und lass dich nicht von so einem Geld-Hai ausbeuten. Fahr einfach coole Rennen und erfreue uns F1-Fans an deiner lockeren Art. Die Kohle kommt dann eh von alleine. Und was willst du schon mit 100 Millionen Euro, die dir Gierig-Willi prophezeit? Diese Summe kannst du in deinem Leben nie und nimmer ausgeben. Es sei denn, du vertraust sie einem Manager wie Weber an. Der verlocht dir die Milliönchen dann schon jrgendwo.

Nachfolgend ein paar Eindrücke:

Kühle Fahrerparade

Renngeschehen direkt vor der Nase

Fans beim Abräumen

feldwaldwiesenblogger

Ein Gedanke zu “Der Walchwiler Vettel brachte mich um 10 Euro

  1. Scheint so, als hättest du dem Regenwetter getrotzt und doch deinen Spass gehabt. Ist auch recht so :-)!

    Willkommen zurück in der Schweiz. Und deiner Gesundheit alles Gute, kommt sicher wieder bald wieder i.O.!

    Lieben Gruss
    zambrottagirlie

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