Musik und Sport am Wochenende

Hallihallo! Das war ein schönes Wochenende. Am Freitag Abend gings los mit einem Auftritt unserer New Orleans-/Dixie-Band. Ein schöner stimmiger Abend, zufriedenes Publikum, zufriedene Musiker. Nach einem Schlummertrunk gings nach Hause.

Nach wenigen Stunden Schlaf stand das F1-Quali am Samstag Morgen (07.00 Uhr) auf dem Programm. Recht spannend, für Hamilton voll im Plan, für Massa weniger. „Unsere“ BMW-Sauber einerseits schwach (Heidfeld) und andereseits ordentlich (Kubica).

Am frühen Nachmittag, nach dem Mittagessen, hatte ich vor, ein Nickerchen zu machen. War doch etwas müde. Da kam ein Anruf eines Kollegen: „Möchtest du an den CH-Match nach St. Gallen mitkommen?“ Ein anderer Mitstreiter konnte krankeshalber nicht kommen. Ohne lange zu zögern sagte ich zu. Ca. 30 Minuten später war ich am Treffpunkt, im Restaurant Alpenrösli, Muotathal.
Zu sechst gings nach St. Gallen. Unterwegs wurde ein 15 Kilogramm-schwerer Kürbis gekauft, welchen wir als Fan-Maskottchen verkleideten und mit ins Stadion nehmen wollten. Die Security-Leute vor Ort freute das nicht besonders. Der Kürbis-Fan musste draussen bleiben, schade. Wir sahen ihn leider nicht mehr. Gibt es Personen in St. Gallen und Umgebung, welchen ein entlaufenes Kürbis-Fan-Maskottchen jrgendwo antrafen? Bitte bei mir melden.
Der Match in der neuen AFG-Arena (wirklich ein schönes Fussballstadion!) verlief so wie ich es mir gedacht habe. Am Anfang harzig und nervös, die Luxemburgerli stiessen noch etwas auf. In der zweiten Halbzeit jedoch erlöste Alex Frei die Schweizer-Fans, man hörte viele Steine „plumpsen“. Leider kam sogleich der Ausgleich, aber eine Zitterpartie wurde es dennoch nicht, da N’Kufo schon sehr bald zum Endresultat einköpfte. Bravo, drei Punkte und Luxemburg-Frust abgeschüttelt.
Nach dem Match gings in der Nähe des Stadion noch in eine Beiz. Da ich ein „Kafi Grem“ bestellte, wurde ich sogleich einstimmig zum „Heimfahrer“ bestimmt. Nach ein paar guten Gesprächen und einigen Getränken gings wieder retour in die Heimat. Übrigens war Fritz Küenzli auch in besagter Beiz anzutreffen. Er verabschiedete sich von uns wie von guten alten Kollegen.
Zurück im Thal, gings noch zu einem Schlummer-Bier ins Valley-Pub.

Und wieder nach ein paar Stunden Schlaf stand ich um 06.00 Uhr auf, um das F1-Rennen zu sehen. Es hat sich gelohnt. Denn gleich am Anfang wirbelte alles durcheinander. Nix Hamilton und Massa, zuvorderst waren nach den Start-Turbulenzen Kubica, Alonso und Kovalainen.
Ich blieb das ganze Rennen durch wach, schlief nicht ein. Auf dem Siegerpodest sah ich die beiden schwatzenden Alonso und Kubica und den keine Miene verziehenden Raikkönen. Mein am Freitag abgegebener Tipp lag leider daneben. Ich tippte auf Hamilton, vor Massa und Kovalainen. Macht nichts. Die WM bleibt spannend und mit Kubica steht noch ein lachender Dritter bereit.

Anschliessend gönnte ich mir noch eine Mütze voll Schlaf. Den weiteren Sonntags-Verlauf liess ich ruhig angehen. Einen gemütlichen Spaziergang zum Goldseeli in Goldau und am Abend mein Lieblings-Krimi „Tatort“. Giacobbo/Müller (ich schau’s inzwischen sehr gerne) musste ich leider sausen lassen, war definitiv zu müde.

Einen guten Wochenstart!
feldwaldwiesenblogger