feldwaldwiesenblogger träumt…

Hatte letzte Nacht einen Traum. Ich sah einen Tunnel, vielmehr den Eingang zu einem Tunnel, den es aber (wahrscheinlich leider) nie geben wird.

Dabei würde das so schön aussehen, am Ende der Grundstrasse, bevor’s zum Bierkeller ansteigt. Für nicht Ortskundige: Es handelt sich hier um die Strasse von Schwyz nach Muotathal.

Ich überlege mir, ob ich nicht den Herrn Sawiri anfragen soll, uns diesen Tunnel doch noch zu ermöglichen. Möglicherweise bleiben ihm ein paar Milliönchen übrig nach dem Bau des Andermatter Ferienresorts… Und er könnte somit „seine Touristen“ ganz sicher ins Muotathal bringen, wo sie z.B. sich im huskycamp tummeln oder ins Hölloch gehen könnten…

Wer weiss… Träumen ist erlaubt…

Ihr feldwaldwiesenblogger

Ich mache mir Sorgen um Toni!

Ja, ich mache mir wirklich ernsthaft Sorgen um Toni, unseren Toneli. Was ist bloss los mit ihm?

Er hat Wahrnehmungsstörungen, meint die CVP wählt seinen Blocher.

Er nimmts (oder nahms) mit der Wahrheit nicht immer so genau. Meint, dass ein paar vertrauliche Informationen an seinen Blocher auszuplaudern, nicht so schlimm ist.

Er ist nationaler Parteipräsident, meint aber er sei Präsident von der Sektion Ebnat-Kappel.

Er ist Landwirt, meint aber, dass er eine nationale Herde von Schafen leiten muss.

Er ist jung, meint aber, dass er schon zu den alten Eidgenossen gehört.

Er ist lieb, meint’s aber mit Andersdenkenden nicht (immer) gut.

Was ist bloss los mit Toneli? Nur Wahrnehmungsstörungen? Nur falsches Meinen? Doch nicht schon in der Midlife-Krise (dazu meine ich, dass er noch zu jung ist)?

Oder hat er ein Problem damit, dass ihn niemand als Bundesratskandidaten aufstellt? Ist es das?
Dann macht ihm doch diese Freude. Es ist ja nur der Toni. Er wird eine mögliche Wahl sowieso nicht annehmen. Denn sonst müsste er sich noch selber aus der Partei ausschliessen.

Der Ärmste sitzt in der Falle. Dabei ist er noch so jung, jung, jung.
Wer hilft ihm?

Schönes Weekend!
feldwaldwiesenblogger

Blocher und Constantin: Beide geben viel zu reden. Leider!

Blocher hin Bocher her! Die Zürcher SVP kann’s nicht lassen, der Herrliberger Rentner wird wohl mit 90 noch ihr BR-Kandidat sein. Zürich wird so zum altmodischsten Kanton der Schweiz.
Maurer, der treue und tapfere Parteisoldat, musste gestern verkünden, was die alten Eidgenossen zuvor ausgeheckt haben.
Der Toni Brunner schiebt dann seine Mistgabel sicher noch nach, damit Blocher garantiert auch von der Bundeshaus-Fraktion nominiert wird.
Ein einziges Schmierentheater. Schäm di, SVP Zürich!

Constantin, der Mächtige vom FC Sion, schliesst die Nordtribüne im Tourbillon (Stadion des FC Sion). Wie letztes Wochenende angekündigt. Auslöser waren unzufriedene Sion-Fans, welche auf Transparenten ihren Frust gegenüber Constantin rausliessen.
Was am Sonntag lächerlich klang, wurde nun Tatsache. Wetten, dass der Reihe nach nun Fan-Sektoren im Tourbillon geschlossen werden. Bis nur noch Constantin alleine im Stadion ist.
So ein Affentheater. Hoffentlich gehen dem FC Sion die Fans, und damit das Geld aus. Erst dann kann ein Neustart ohne Constantin erfolgen. Bis es aber soweit ist, hat Blocher garantiert schon die zehnte Bundesratskandidatur hinter sich.

Beide geben in diesen Tagen zu reden. Beide geben mir und vielen anderen Schweizern auf den Geist. Aber stoppen kann sie zur Zeit (fast) niemand.

Hoffnung naht…

feldwaldwiesenblogger

Wer wird neuer Bundesrat?

Nun, meine lieben Leser, ich habe heute ein Gratis-Bildbearbeitungsprogramm im Internet entdeckt: Fotoflexer.com
Da man es ohne grosse Probleme benutzen kann, machte ich einen ersten Feldversuch.
Weil eine Bundesratswahl ansteht, widmete ich meine nachfolgende Fotostrecke möglichen Kandidaten.

Wählt euren Kandidaten aus und schickt das Bild ins Bundeshaus. Unter allen Einsendern wird ein Gewinner ermittelt. Diesem winkt ein Wochenende mit ihrem Kandidaten (auch wenn er nicht gewählt wird).

Bis bald!
Eurer feldwaldwiesenblogger

BR Sämi Schmid: Der ideale Zeitpunkt!

Chapeau! Sämi Schmid hat seinen Rücktritt wirklich gut getimed. Einen Tag nach seinem Erfolg (die WindFahnen-Partei SVP lenkt nun bei seinem Rüstungsprogramm ein) trat er zurück. Sichtlich bewegt. Aber zum richtigen Zeitpunkt, er kann mit erhobenen Hauptes gehen.
Aber es ist keine Überraschung, diese Rüpel-Partei hat’s nun also doch jrgendwie geschafft. Sämi geht nun. Recht hat er, ich habe es ihm schon vor einiger Zeit über meinem Blog geraten.

Nun wird’s aber dann erst richtig luschtig: Die SVP steht nun unter einem bösen Zugzwang! Bringt sie einen Hardliner, dann wird er garantiert nicht von der Vereinigten Bundesversammlung gewählt. Ist er aber kein Hardliner, dann wird er von der SVP schon gar nicht aufgestellt. Also, wie soll das bitte schön gehen?
Jasmin Hutter, die oberschlaue Jung-SVP’lerin hat im Blick vier Kandidaten serviert: Natürlich, der Obervater Chrischtoph Blocher gehört auch dazu.
Mein lieber Mann (oder liebes Jasmin), wenn ihr diesen „alten Chlaus“ (entschuldige diese Sprache, aber ihr redet ja auch so) wieder bringt, dann ist euch wirklich nicht mehr zu helfen. Dann kommt die CVP und schwupps, euer Sitzlein ist für längere Zeit weg. Denn die CVP bringt in letzter Zeit gerne junge Kandidaten, und die dürften etwas bleiben.
Also: Ihr WindFahnen, nun ist kluger Rat teuer.

Ich persönlich vermute, dass uns da noch eine recht spannende Kandidaten-Suche bevorsteht. Denn wenn jemand mal porträtiert wird, verkünden die anderen Parteien sofort, ob er/sie gewählt werden könnte oder nicht. Eine Zwickmühle bahnt sich an.
Und wissen Sie was: Diesmal lacht der Sämi Schmid…

Der ebenfalls grinsende
feldwaldwiesenblogger

An Gölä

Salü Gölä.
Wieso musst du in letzter Zeit Menschen beleidigen? Erst Carmen Fenk (ehemalige Musicstar-Gewinnerin), welche du Carmen Fett nanntest. Und nun auf Tele Züri der Pauschal-Vergleich der Amerikaner mit Hitler. Ich verstehe das nicht. Du hast doch alles was du brauchst und solltest nicht frustriert sein. Mit deiner Musik hast du Erfolg, mehr denn je. Also: Was soll das? Ich kann mir keinen Reim daraus machen. Letztes Jahr war ich an drei deiner Club-Gigs und war von deiner Musik und deiner Art begeistert. Damals warst du noch nicht „Everybody’s Darling“. Nun bist du mit deiner Mundart-Masche wieder in aller Leute Mund, was ich bedaure. Denn mit diesem Mehr-Erfolg scheinst du nicht umzugehen können.
Ich persönlich vermisse den Gölä von anno 2007.
Herzliche Grüsse
feldwaldwiesenblogger

Link zu Gölä-Homepage

Der Gute (Spuhler) und der Böse (Blocher)

Wenn man in letzter Zeit aufmerksam die Medien durchforstet hat, bekam man allmählich den Eindruck: Der Spuhler, das ist ein „guter“ SVP-Mann und der Blocher, sein Antipode, ist ein „böser“ SVP-Mann.

Dabei vergessen die Meisten, dass Spuhler im UBS-Verwaltungsrat sass, während dort einige Milliönchen abgeschrieben wurden und der Peter dann den Hut nahm. Er, der zu den UBS-Versagern gehört, rannte davon, damit ihm dann bei einer möglichen SVP-Bundesratskandidatur ja nichts schlechtes nachgesagt werden kann.

Dabei ist dieser Spuhler nicht besser als Blocher. Er ist auch ein Unternehmer und politisiert ganz sicher so, wie’s für sein Geschäft das Beste ist. Ja, meint ihr, der wäre noch für eine Erweiterung der Personenfreizügigkeit, wenn’s dem nicht um den Verkauf seiner Waggons in genau jene Länder ginge. Er entwickelt sich wie Blocher, leider. Oder ist bereits schon so geworden.

Zur Zeit mimmt er mit Hilfe der Medien den Armen, vom Blocher Zurückgewiesenen und Verhinderten. Wenn er auf eine mögliche Bundesratskandidatur angesprochen wird, sagt er dass er sich um sein Unternehmen kümmern möchte und deswegen sicher nicht Bundesrat werden kann. Ich glaube dem nicht.

Die Medien haben ihn ihm einen Gegenspieler Blochers gefunden. Sie beginnen zwischen den Zeilen zu lesen und orten diverse Sticheleien zwischen den Beiden. Es soll gar schon ein „Blocher-Lager“ und ein „Spuhler-Lager“ geben. Nur weil er nicht dessen Kurs fährt, ist er noch lange kein „guter“ SVP’ler.
Ich denke sogar, dass das eine Masche der SVP sein könnte. Sie bauen in den Augen der Schweizer einen neuen starken SVP-Mann auf, den man dann unbedingt in den Bundesrat wählen muss.

Für mich waren Gross-Unternehmer noch nie wirklich glaubwürdige Politiker. Zu sehr politisieren sie für sich resp. für ihr Geschäft.
Und ich meine nicht Unternehmer mit 5, 10 oder 100 Mitarbeitern (denn die brauchts in der Politik). Ich meine jene CEO’s, welche über 2000 Mitarbeiter beschäftigen, wie Spuhler bei der Stadler Rail Group (2350 Bechäftigte). Blocher’s Ems-Chemie beschäftigt auch etwa 2300 Mitarbeiter.

Solche Politiker sind nicht unbedingt ein Segen für unser Land. Sie sind sicher gute Unternehmer, aber als Politiker fehl am Platz.

Ich kann und will diesen komischen Medien-Hype um Spuhler nicht mittragen. Ich traue ihm genauso wenig wie Blocher. Dies natürlich wohlverstanden auf der poltischen Ebene.

Der kritische
feldwaldwiesenblogger