Grübel, Grübel und Studier…

… Wieso wurde der gute Oswald nur Chef von der UBS? Dabei war er schon im Ruhestand. War’s ihm da zu ruhig (Unruhestand?)? Fand die Teamleitung keinen anderen?

Das ganze Theater kommt mir sowieso vor wie ein Trainerwechsel einer Fussball-Mannschaft. Der Neue solls und muss es richten, der Alte ist verbraucht und erreicht seine Mannschaft nicht mehr.
Doch wie um alles in der Welt will ein Einziger diesen Karren aus dem Dreck ziehen?

Machen wir deshalb einen fussballerischen Vergleich.
Die Verteidigung. Das Bollwerk einer Mannschaft. Die war bei der UBS zuletzt keinen Rappen mehr wert. Viele Tore mussten zugelassen werden, ja, auch Eigentore.

Das Mittelfeld. Die Denker und Lenker in einer Mannschaft. Bei der UBS leider alles Total-Versager. Und von einer richtigen Nummer 10 können die nur träumen. Mehr Rückpässe als tödliche Pässe.

Der Sturm. Früher das Prunkstück der UBS. Ist inzwischen zu einem lauen Fürzchen verkommen. Da vom Mittelfeld keine guten Zuspiele mehr kommen, verhungern die armen Stürmer. Kopfballstärke ist nach wie vor keine vorhanden.

Da die Tore in letzter Zeit Mangelware waren, muss es also Grübel-Grübel richten.
Doch wer ist dieser Grübel-Grübel? Unter Experten gilt er als scharfer Hund, ja sogar als Schleifer. Angeblich soll dieser neue Trainer eines der schlimmsten Krokodile im helvetischen Bankensumpf sein (Originalzital Jean Ziegler).

Ich rate ihm dringendst, jeden Mannschaftsteil zu verstärken. Denn national reichts eventuell vor dem totalen Abstieg. International sehe ich da schwarz: Auf der europäischen Bühne hängen die Trauben eh schon hoch, auf der amerikanischen sind sie bereits schon gepflückt.

Aber: Er ist erst seit zwei Tagen im Amt. Warten wir mal die ersten Partien ab. Wenn’s dann trotzdem nicht klappen sollte, könnten Klinsi-Grinsi und Grübel-Grübel ihre Jobs tauschen.

Fortsetzung folgt.

feldwaldwiesenblogger

Wie transportiert man einen Bauer samt Kuh in der selben Seilbahn?

Diesen und ähnlichen Fragen ist feldwaldwiesenblogger täglich auf der Spur.
Auf die eingangs gestellte Frage habe ich eine Antwort. Vielmehr, es wurde mir bildlich eine Erklärung zugestellt.
Was mir auf diesem Bild auffällt, ist die sagenhafte Technologie, in einer wunderschönen Bergwelt.

Ihr feldwaldwiesenblogger
(Ein Jäger nach interessanten und aussergewöhnlichen Alltagsszenen)

Gölä als Juror bei MusicStar. Wieso eigentlich?

Ja, diese Frage interessiert mich. Schon als ich im letzten Herbst gelesen habe, dass Gölä bei der neuen MusicStar-Staffel als Juror dabei sein wird, dachte ich mir: Hä, verkauft er sich nun aus? Welche Gründe stecken dahinter? Sucht er sich aus der Staffel Talente heraus, welche er dann zu sich auf die Bühne nimmt?

Ich für meinen Teil habe nur die allererste Staffel ganz geschaut. Mir imponierte die damalige Gewinnerin Carmen Fenk, stimmgewaltig und auch sonst symphatisch. Die Staffel war neu, unverbraucht. Aber bereits schon die zweite Staffel mochte ich nicht mehr schauen, nur am Rande. Für mich sind diese Wiederholungen jrgendwie nicht mehr so spannend. Alles schon da gewesen.
Bei dieser inzwischen vierten Staffel schaute ich mir die Start-Sendung und entschied mich dann wieder zum alten Prozedere: Nach meinem Lieblings-Krimi Tatort im Ersten schaue ich mir den Rest von MusicStar an. Es ist eher ein Warten auf Giacobbo/Müller.
Kritisieren tue ich aber trotzdem: Das Ganze müsste kürzer sein und mit mehr Musik. Wenn mein Musikherz etwas höher schlug bei guten Auftritten von Raquel und Michael Stalder, kam der Puls beim anschliessenden Gekreische und der Schwätzerei schnell wieder runter. Es scheint mir, als ginge es nur noch um „Wer bringt am meisten Fans in den Saal und welche kreischen lauter oder haben die buntesten Fahnen?“.

Nun zu Gölä: Ich glaube, langsam weiss er auch nicht mehr, wieso er sich das antut. Er landete voll auf dem Boden der Realität. Er muss nun feststellen, dass er da definitiv nicht in eine Sendung für erwachsene Musikfans reingeraten ist. Auch Roman Kilchsberger wirkt nicht locker, wird wohl bei einer nächsten Staffel nicht mehr dabei sein. Und Fabienne Heyne möchte einfach klug erscheinen. Wahrscheinlich als Eigenwerbung.
Gölä hat bei der letzten Sendung nach der Vergabe des Friendship-Tickets an Leo den Saal fluchtartig verlassen, Kilchsberger tat’s ihm gleich. Gioia, eine stimmgewaltige und talentierte Sechzehnjährige war sein Liebling, und soll nicht mehr dabei sein.
Gölä möchte Qualität in die Sendung bringen. Wie wohl? Er ist dort nur Juror. Entscheidend ist nur das Telefon-Voting: Wer mobilisert Sonntag für Sonntag am meisten Fans.

Und das Weiterkommen für Leo? War das nur deshalb, weil sonst schon so wenig Männer dabei sind? Oder weil er ein Mädchenschwarm ist und auch so seinen Gesang gestaltet, nämlich säuselnd.
Ich war also auch ehrlich überrascht, dass es Gioia erwischt hat. Da ich aber nur die letzte halbe Stunde der Sendung sah, urteile ich lieber nicht weiter.

Mir kam gestern noch ein anderer Gedanken: Hat wohl Gölä nun einen Grund, die Sendung definitiv zu verlassen? Denn beim MusicStar-Finale am 29. März treten AC/DC im Hallenstadion auf. Die will sich doch der Rocker Gölä nicht entgehen lassen.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Update, Uhrzeit: 17.21: Also doch. Gölä steigt aus MusicStar aus. Endlich hört er auf mich! Oder will er einfach nur ans AC/DC-Konzert?

Was heisst eigentlich UBS?

Unsere Bank Spinnt? Unsere Bank Schwindelt? Unser Bundesrat Schwimmt? Unter Barack Scheisse? USA-Banken-Schwindel? USA-Banken-Steuerflüchtlinge? Unterirdische Banken-Schweinereien? Unser Banken-Skandal? Usere Bundes-Spitzenpolitiker? Ungerechte Bonus-Saläre? Unsere Bröckelnde Schweiz? Unser Bankgeheimnis Stürmen? Unter Blocher’s Schutz? Ultra-Banken-Skandal? Unsere Bank-Schulden? Unausstehliche Bauch-Schmerzen? Unerhörte Bankkunden-Schummeleien? Unser Banken-Sch(m)utz? USA Bescheisst Steuern?
Ufhören Bitte Schweiz?

Ihr feldwaldwiesenblogger

Blocher: „Ich bin einfach unersetzbar!“

Diesen furchtbaren Satz hat er wahrscheinlich schon mehrfach hinter den Kulissen bei SVP-internen Anlässen gebracht.
Bis jetzt kommt er noch durch mit dieser Aussage. Bis jetzt folgen ihm die gewichtigen Personen in der Partei (noch).
Aber die „faulen Nester“ vermehren sich laufend.
Mann oh Mann, Christoph: Du bist es am Verspielen, in deiner eigenen Partei! Meinst du, die Wirschaftskapitäne in euren Reihen mögen das, wenn du mit den Sozis liebäugelst und so populistische Sätze gegen die böse UBS fallen lässt? Meinst du, der Bundesrat Ueli ist begeistert von deiner Idee, dass du den Bund im Verwaltungsrat dieser unaussprechlichen Bank vertrittst?
Alle nationalen Abstimmungen in letzter Zeit gingen „flöte“. Christoph, wo bleibt da die Winner-Mentalität?
Es ist wahrscheinlich Toni zu verdanken, dass gewisse Leute noch zu dir halten. Aber der Druck steigt, dass du dich endlich zurückziehst. Ich dachte immer, die SVP-Spitze mit den vielen Vizes ist ein Team. Wie ich mich getäuscht habe. Deine Alleingänge prägen in letzter Zeit die Geschichte der SVP. Die anderen können hinterher die Scherben kehren.
Aber mir soll’s egal sein. Denn jrgendwie amüsiert mich dein Gebahren. Deine Aussagen und Ideen sind (fast) lustig.
Victor Giacobbo hat’s gestern in seinem Wochenrückblick auf den Punkt gebracht: „Blocher ist für die SVP etwa dasselbe wie der Papst für die Deutschen. Nämlich ein Problem.“
Bald singt der Toni vom Toggenburg: „Wir sind nicht mehr Blocher…!“

Einen guten Wochenstart!
feldwaldwiesenblogger

UBS: Schlimmer geht’s nimmer!

Und das wortwörtlich. Jetzt fahren die für 2008 einen Rekordverlust von sage und schreibe 19,7 Milliarden Franken ein (oder aus). Das ist nicht schön!
Was aber noch weit weniger schön ist, ist die Tatsache, dass die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht der UBS Bonuszahlungen von 2,2 Milliarden Franken bewilligt. Und zwar für das Krisenjahr 2008. Versteht das noch jemand?

Wieviel Verlust muss diese Bank schreiben, damit es keine Bonuszahlungen mehr gibt? Es soll mir jetzt ja kein „Bankheini“ erklären wollen, dass man das eben tun muss. Sonst gehen die Topbanker zur Konkurrenz. Zu welcher Konkurrenz denn? Die ganze Branche darbt. Aber nein: Riesensaläre mit Riesenbonis werden weiterhin bezahlt. Sauerei!

Wenn ich in den Medien das Wort UBS höre, dann assoziiere ich das nur noch mit Topbanker, Topmanager, Topkader. Gibt es denn in jenem Laden keine „normalen Mitarbeiter“ mehr? Arbeiten dort nur noch „Tops“? Kein Wunder führt das zu so vielen Flops…

Ich stelle jetzt mal folgende These in das WörldWeidWeb: Wenn bei der UBS statt der vielen Topleute fast nur noch „normale Bankangestellte“ arbeiten würden, gingen die Bonuszahlungen sicherlich auf einen Bruchteil der obgenannten Summe zurück.

Ein sich fragender
feldwaldwiesenblogger

Besuch bei den Eispalästen

Letzten Samstag stattete ich den Eispalästen im Schwarzseetal einen Besuch ab. Der doch relativ weite Weg vom Muotathal ins Schwarzsee-Gebiet (Kanton Freiburg) hat sich aber gelohnt.
Die im Wald versteckten Eisskulpturen sind wirklich sehenswert. Mit viel Liebe hat Karl Neuhaus eine wunderbare Märchenlandschaft aus Eis hingezaubert. Auf der Homepage wird er als „Eisgärtner aus Leidenschaft“ bezeichnet. Diese Bezeichnung hat der Künstler wahrlich verdient.

Ein paar Eindrücke aus dem Blickwinkel von feldwaldwiesenblogger:




Bis bald!
feldwaldwiesenblogger