Der olympische Kiffer

Michael Phelps wird zum Liebling der Kiffergemeinde. Der x-fache Schwimm-Olympiasieger (ich glaube 16 Olympiagoldmedaillen) wurde beim Haschisch-Rauchen abgelichtet. Die Folge: Dreimonatige Sperre durch den amerikanischen Verband.
Nun, Phelps wird das egal sein, denn die nächsten olympischen Spiele finden erst in drei Jahren statt und bis dahin ist der ganze Spuk in (Marihuana-)Rauch aufgelöst.
Da Haschisch eigentlich nur vor Wettkampf-Einnahme als Doping gilt, frage ich mich: Wieso wurde der Bursche denn gesperrt? Wegen Veruntreuung seiner Jugend-Vorbildfunktion? Wegen des Verzehrs von Marihuana, das praktisch überall illegal ist? Oder einfach, weil die gewissen Leute, welche etwas zu sagen haben, entrüstet sind?
Ich habe jene „gewissen Leute“ in Verdacht, dass sie es lieber sehen würden, wenn Michael die „legalen Drogen“ Alkohol und Nikotin konsumieren würde. Wie sie eben auch.
Den Faden kann man ruhig weiterspinnen und hinter dem ganzen Rauch erkennt man, dass Schwimmer einfach nicht kiffen dürfen. Die Kiffer-Ecke wurde bis dahin doch bei den wilden Snowboardern vermutet. Aber doch nicht bei den Schwimmern.
Findet da allmählich ein Trendwechsel statt? Snowboarder werden zahm und Schwimmer werden zu „Bad Boys“?
Ich glaube, Phelps ist nun auf gutem Wege, Kiffer-Idol zu werden.
Und ich sage nur: Haltet die Augen offen und riecht gut hin!

feldwaldwiesenblogger