Trotz Schweinegrippe: Der Fussball bleibt ein Schwank!

Schweingrippe hin, Schweinegrippe her. Daneben gibt’s noch den Fussball, und dieser ist in diesen Tagen besonders lustig. Ja, richtiggehend eine Posse und ein Schwank (O-Ton BLICK).

Was ist passiert? GC, von jener Mannschaft war ich als Bub Fan, hat Geldsorgen. Riesige! Und nun ziehen sie einen Investor (Käufer?) an Land, welcher ihnen heute 150 Millionen Franken als erste Rate überweisen soll. Der BLICK fand aber heraus, dass der Investor Eckel heisst und pleite sein soll. Nein, das darf doch nicht wahr sein! Also doch keine Millionen (insgesamt sollen es 300 Millionen sein)? Laut Eckel (der Mann entpuppt sich als „richtiges Ekel“) aber doch, es soll heute Geld fliessen. Ja, Nein, Doch, Doch nicht? Was jetzt? Ich sage nur: Diesmal hat der BLICK recht: Ein vollkommener Schwank!

Aber auch die Deutschen haben ihre Posse. Tatort: Mein FC Bayern Münschen und das ARD. Am Montag war vielerorts die Schweinegrippe das Thema Nummer eins. In Presse und TV Sonderberichte. Nicht aber in der ARD. Nach der gewohnten Tagesschau um 20 Uhr kam um 20.15 Uhr nicht etwa ein Sonderbericht über die Schweingrippe. Nein, der Rauswurf von Klinsmann war denen ein 15-minütiger Sonderbericht wert. Die Schweingrippe war dann erst am darauffolgenden Tag zur selben Zeit ein Brennpunkt-Thema.

Ich sage ja, es gibt noch andere Themen als die Schweinegrippe. Da kommt der Fussball gerade recht. Und gerade wegen solchen Geschichten liebe ich ihn ja auch. Es macht ihn jrgendwie menschlicher, trotz der Millionen, die da immer wieder fliessen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Viele Grüsse!
feldwaldwiesenblogger

Die Woche kann beginnen…

Schon wieder eine Woche vorbei. Und jeden Montag stellt sich die Frage: Was bringt diese Woche?
Nun, als vielseitig interessierter feldwaldwiesenblogger gibt’s da einiges, was diese Woche interessant macht.

Sport: Schafft die Schweiz an der Eishockey-WM die Viertelfinals? Wird Klinsi diese Woche in München gefeuert? Wer würde ihn wohl ersetzen? Findet der FCL am Samstag wieder zum Siegen zurück?

Gesellschaft: Wie schlimm wird die Schweinegrippe? Wird’s tatsächlich eine Pandemie? Kommen die ersten Nacktwanderer diese Saison nach Appenzell und holen sich eine 200 Franken-Busse ab?

Politik: Hat Bundesrat Merz auch diese Woche wieder eine Überraschung parat? Trifft er sich womöglich mit Nordkoreas Kim Jong Il (oder wie der auch immer heisst)? Ist die Finanzkrise noch ein Thema oder ist eine neue Krise im Anmarsch?

Wetter: Macht der Frühling diese Woche Pause und lässt den Winter wieder kurz in die Schweiz? Was für Sommerwetter werden uns die Muotathaler Wetterfrösche am Freitag prophezeien?

UndundUnd…

Ich wünsche einen guten Wochenstart!
feldwaldwiesenblogger

Wer ist jetzt nun böse?

Nach dem Zusammentreffen von Bundespräsident Merz und dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad hagelt es von vielen Seiten Kritik. Wieso eigentlich? Darf die Schweiz nicht mehr die Meinung von anderen Staaten anhören, auch wenn sie deren Absichten nicht gutheissen?

Ist jetzt Merz auch ein Böser?

Nach der gestrigen Rede des besagten Ahmadinedschad sind wir Schweizer nun als Ganzes böse. Weil unsere Parlamentarier während der Rede Sitzleder bewiesen. Gehören wir jetzt auch zur Achse des Bösen?

Werden die Bösen und das Böse mit unterschiedlichen Ellen gemessen? Was die Einen tun, dürfen die anderen niemals?

Wer sagt eigentlich, mit wem wir sprechen dürfen und mit wem nicht? Gibt’s da eine UNO-Konvention?

Ist Peer Steinbrück eigentlich immer noch böse auf uns?

Ein lieber feldwaldwiesenblogger

Wieso kriegt die Schweiz die Fussball-Ausschreitungen nicht in den Griff?

Diese Frage hat sich wahrscheinlich schon jeder gestellt. Es ist eine Tatsache, dass in regelmässigen Abständen Randale, Krawall und Zerstörung um jrgendeinen Fussballmatch stattfinden.
Erst vorgestern Montag der jüngste Vorfall: Anhänger des FC Sion stürmten nach dem Einzug in den Cupfinal den Allmend-Rasen. Kurz darauf Anhänger des FC Luzern, welche sich mit den Sittener Prügeleien lieferten. Einfach grässlich! Ich habe es selber beobachtet, da ich auch an jenem Grusel-Kick war. Anschliessend draussen vor dem Stadion gings weiter, was ich glücklicherweise nicht miterleben musste. Ich habe mich so schon genug über diese Idioten aufgeregt.
Aber wieso werden diese Ausschreitungen nicht endlich unterbunden?
Beim Beispiel England sieht man, dass es geht. Auf der Insel sind die Fussballanhänger auch heissblütig. Ihre Ausschreitungen und Eskalationen wurden den Behörden aber jrgendwann vor Jahren zu viel. Sie führten so drakonische Strafen ein, dass es heutzutage nicht mal mehr nötig ist, Absperrgitter am Fussballfeld oder zwischen den Fanblocks aufzustellen.
He, SFV, nehmt euch doch endlich ein Beispiel an England! Führt endlich so harte Strafen ein, dass es weh tut, nur schon den Rasen zu betreten. Das Betreten des Spielfeldes oder das Abfeuern von Feuerwerk sollte mit 10’000 Franken Busse geahndet werden. Das Anzetteln einer Schlägerei oder bereits schon Anpöbeln sollte gleich mit 20’000 Franken geahndet werden.
Wetten, dass diese Idiotien endlich mal aufhören würden. Ich kenne einige Leute, die genau aus diesen Gründen keine Live-Spiele mehr besuchen gehen. Sie haben regelrecht Angst vor den Ausschreitungen.
Also: Wann endlich führt die Schweiz oder der SFV oder wer auch immer die drakonischen Strafen ein, die nötig sind?

Ein erzürnter
feldwaldwiesenblogger

Wäre Benaglio ein Torhüter für die Bayern?

Gestern habe ich gelesen, dass gewisse Leute Benaglio gerne beim FC Bayern sehen würden. Und wisst ihr was: Das würde ich auch.
Denn: Ob Rensing jemals die erwartete Nummer 1 im Tor der Bayern wird, ist fraglich. Klinsmann spricht zwar davon, dass sein Aufbau der Mannschaft mehrere Jahre dauern könnte. Wenn er diese Arbeitsweise durchziehen wollte, hätte er diese Woche nicht Rensing als Nr. 1 abrasieren dürfen. Genau dies hat er aber getan. Er brachte die Nr. 2, den erfahreneren Hansjörg Butt, sowohl in Barcelona als auch gestern gegen Frankfurt.
Diese Massnahme erinnert mich nicht an längerfristiges Denken, sondern an kurzfristiges Handeln.
Sind wir doch ehrlich: Längerfristig planen und handeln kann ein FC Bayern eigentlich gar nicht. Die Guten sind zum Erfolg verdammt. Erfolg stellt sich aber bei solch einer Konstellation nur durch kurzfristiges Handeln ein. Ganz im Gegenteil zu einem Wolfsburg. Dort liess man dem Trainer Magath einige Zeit. Denn als er die Mannschaft übernahm tümpelte sie jrgendwo in den Tiefen der Bundesliga-Mitte herum. Niemand erwartete dort sofort Erfolg oder gar den Meistertitel.
Anders bei den Bayern: Klinsmann, der vorher noch nie eine Klub-Mannschaft trainierte, muss sofort Erfolg haben. Dies geht aber heutzutage im modernen Klubfussball eigentlich nicht mehr, dass ein Trainer-Rookie sofort Erfolg hat. Auch wenn er mit der Deutschen Nationalmannschaft eine tolle WM im eigenen Land gespielt hat. Das ist und bleibt aber etwas ganz anderes!
Nun zu meiner eingangs gestellten Torhüter-Frage. Rensing kann einmal eine richtige Nummer 1 bei Bayern werden, sicher ist das aber nicht. In meinen Augen ist er aber noch lange nicht so weit. Die Gründe sind vielfältig. Der Hauptgrund ist aber sicher die Tatsache, dass eigentlich jeder, der nach so einem Ausnahmekönner wie Titan Kahn kommt, nur verlieren kann. An diesem Druck ist Rensing gescheitert. Rensing und somit auch die Verteidigung strahlte nur selten die nötige Ruhe von hinten aus. Das Resultat war, dass praktisch bei jedem Match ein bis zwei unnötige Tore fielen.
Rensing kann und muss noch viel lernen. Mit ihm als Nr. 1 im Tor sollten die Bayern nicht die nächste Saison in Angriff nehmen. Ein Top-Torhüter muss verpflichtet werden, denn Butt ist mit seinen 35 Jahren bereits zu alt, um ihn (länger) zur neuen Nr. 1 zu machen.
Diego Benaglio, unser Nati-Keeper käme da gerade recht. Denn Benaglio ist auch noch jung, was mit Rensing zusammen zu einer gesunden Konkurrenz-Situation führen könnte.
Denn Benaglio hat sich für sein junges Alter schon eine Menge Erfahrung zugelegt. Nicht zu letzt auch bei Magath’s Wolfsburg, wo er zu einem internationalen Spitzen-Torhüter heranreifte. Unlängst adelte Paul Breitner, seines Zeichen Berater der Bayern, unseren Benaglio. Er nannte ihn den besten Torhüter in Deutschland. Das soll was heissen, denn damit steht er in seinen Augen vor so Top-Keepern wie Enke, Adler, aber auch Lehmann.
Was Breitner mit seinem Lob auch sagen möchte: Hey Bayern, verpflichtet diesen Bengalio. Denn dieser Bursche ist schon ein bemerkenswerter Top-Torhüter. Bei Rensing wissen wir leider nicht, ob er das jemals wird.
Wir Schweizer könnten zudem auch davon profitieren, wenn Benaglio in einem so tollen Klub wie beim FC Bayern als Nr. 1 im Tor stehen würde.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Die Schweiz als Verlierer? Nein, nur gewisse Individuen.

Die schwarze Liste gibt es seit gestern nicht mehr. Dafür hat unser Freund mitgesorgt.

Da schwarz nun ausgedient hat, rückt grau nach. Die Schweiz, sonst ein farbiges Völkli, steht auf der bösen mausgrauen Liste.

Wir sind die Verlierer. Obwohl uns der Indianerverein von Bundesrat weis machen wollte, sie hätten die schwarze Liste in letzter Sekunde abgewendet.

Dabei will der Retter der Welt nichts anderes, als die Welt von Steuersündern retten.

Wobei: Wieso fühlen wir uns Schweizer als Verlierer und als Gemeinschaft angegriffen? Wer hinterzieht Steuern und bescheisst das Steueramt resp. den Staat? Wer hat dieses komische Bankgeheimnis aufgebaut?

Wohl keiner von meinen Lesern. Die Mehrzahl der Leute ist so glasklar durchsichtig wegen ihren klaren Lohnausweisen und sauberen Bankauszügen. Steuerbetrug ist da rein unmöglich.
Der Normalo-Schweizer kann doch gar nicht betrügen, da ihm schlicht das Geld dazu fehlt.

Das Bankgeheimnis haben wohl die Schweizer erfunden. Aber in Tat und Wahrheit waren das nur ein paar Hand voll Personen. Und wieder einige wenige Personen wollen dieses Geheimnis niemals preisgeben, koste es was es wolle.

Aber betroffen fühlen wir uns bei der Gängelei durch die böse Welt gleich alle. Ist doch gar nicht nötig. Gemeint ist nur ein Bruchteil der Bevölkerung, resp. gewisse Individuen. Diese Individuen sind die Verlierer, nicht wir Grossteil von Schweizern.

Ein sich fragender feldwaldwiesenblogger

Mein zersauster FC Bayern…

Nein, bei diesm Spiel gestern kam keine Freude auf, vor allem in der zweiten Halbzeit nicht. Im Gegenteil: Kopf schütteln und Frust.
Die Wolfsburger demütigten und zersausten meinen FC Bayern. Schonungslos. Felix Magath genoss wohl seinen Triumph und seine Rache in vollen Zügen. Mit Recht!
Denn die Bayern gewinnen in dieser Verfassung diese Saison keinen Blumentopf mehr. Da sind zu viele Baustellen.

Angefangen beim Torhüter: Jungspund Rensing soll einen Titan wie Kahn ersetzen. (Fast) unmöglich. So viele Gegentore wie dieses Jahr gab’s jahrelang nicht mehr. Die Erfahrung fehlt ihm total. Fahrlässig, einen so jungen Torhüter nach einem Jahrhundert-Torhüter in den Kasten zu stellen. Baustelle!

Die Abwehr: Löchrig wie Schweizer Käse und leider nie richtig konstant. Lucio mit einer (zu) grossen Fehlerquote, Demichelis zu unkonstant und van Buyten hat zu wenig Spielpraxis. Die Aussenpositionen genügen einigermassen. Baustelle!

Mittelfeld: Vermutlich noch der beste Teil der Mannschaft mit einem soliden Ze Roberto und einem konstanten Schweinsteiger. Ribéry hingegen taucht gerade bei Spielen wie gestern regelmässig ab. Er kommt mir vor wie ein Schönwetter-Fussballer. Wenn’s der Mannschaft läuft, dann zaubert er. Er kann die Bayern (fast) nie mit einem genialen Antritt aus einer Situation wie gestern holen. Kleine Baustelle, gezielte Verbesserungen reichen!

Sturm: Ein regelrechtes Sorgenkind. Ein Blick auf die Torschützenliste dieser Saison zeigt: Kein Bayernspieler ist auf den vorderen Rängen auszumachen. Entweder sind sie verletzt oder nicht in Form. Als Klose endlich in Fahrt kam, verletzte er sich leider. Toni ist diese Saison unkonstant und musste auch schon öfters verletzungsbedingt pausieren. Watsch’n-Poldi hat wenig Praxis und kann bei seinen Ernstkämpfen nicht überzeugen, wie gestern. Zudem steht sein Abgang zu Köln schon lange fest, nicht gerade torfördernd. Weitere gute Stürmer sind leider nicht in Sicht. Leider auch Baustelle!

Klinsmann hat’s leider nicht geschafft, das hohe Niveau der letzen (Hitzfeld)-Jahre zu halten. Das war ja eigentlich vorhersehbar. Dennoch: Geben ihm die Bayern-Bosse die Zeit, eine wirklich gute Truppe zu formen? Die Baustellen zu erkennen und zu beheben?
Mit dem FC Barcelona wartet am Mittwoch in der Champons League eine schier unlösbare Aufgabe. Wenn sie diese Hürde wider Erwarten meistern sollten, dann wären meine Baustellen fast vergessen. Wenn nicht, dann müssen die Baustellen dringlichst angegangen werden. Ob das nun mit einem Trainerwechsel vollzogen wird oder mit einer Saison-Abhackung und Zeitgewährung für Klinsmann, steht (noch) in den Sternen.

Der FC Bayern-Fan
feldwaldwiesenblogger