Lovebugs nicht am Eurovision-Final. Na und?

Ich berichte euch vom Dienstag abend. Bin hintendrein, wie die alte Fasnacht.
Tatort: SF2, Eurovision Song Contest. Mann, war das langweilig. Ich zappte rein, schlief vor dem Fernseher ein und erwachte sogar noch zum richtigen Zeitpunkt. Nämlich zwei Lieder vor den Lovebugs.
Die Lovebugs machten ihre Sache gut. Ihr Song „The Highest Heights“ gefiel. Nur ihr Sänger, Adrian Sieber, machte mir mit seiner heiseren Stimme etwas Sorgen. Jaja, die erkältungsgefährlichen Hotel-Klimaanlagen.
Danach schaute ich noch einge Lieder lang zu. Aber gefallen hat mir neben dem Schweizer Beitrag eigentlich nur noch jener der Isländer. Der Rest vom Gesehenen gefiel mir gar nicht.
Jrgendwann schaltete ich den TV aus und erfuhr erst am Mittwoch morgen, dass es die Lovebugs nicht ins Finale geschafft haben (neunmalklug wie ich bin, habe ich mir das noch fast gedacht, *grins*).
Ich sage nur: Na und? Dieser Song Contest fesselt einfach nicht, oder nicht mehr. Oder ich verstehe und begreife die Beiträge einiger Länder halt nicht.
Ich frage mich, geht dass anderen auch so, oder werde ich langsam alt? Denn der Hype mit der rekordverdächtigen Bühne in Moskau und die Übertragung in x-Länder lässt auf einen super-mega-geilen Anlass hoffen.
Ich war aber sowas von enttäuscht. Bis auf die zwei erwähnten Musikbeiträge liess mich der Rest kalt. Der gesamt-europäische Musikgeschmack bewegt sich scheinbar an meinem vorbei.
Ich bedaure das Ausscheiden der Lovebugs. Finde es aber trotz allem nicht so schlimm. Denn für mich persönlich ist dieser Anlass schon lange nicht mehr dass, was er mal war. Nämlich ein wahrer Song-Contest und nicht eine Rumhopserei mit möglichst bunten oder möglichst wenigen Gewändern mit einer Musik, die einfach nur zum Davonlaufen ist.
In diesem Sinne, ich schaue heute beim zweiten Halbfinale nicht mehr rein.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger