Trucker- und Countryfestival Interlaken

Am vergangenen Wochenende fand bereits zum 16. Mal das Internationale Trucker- und Countryfestival in Interlaken statt.
Der Schreibende liess es sich nicht nehmen, und war Samstag und Sonntag auch dort.
Die Atmosphäre im Westerndorf war einfach einmalig und das Musikangebot war erste Sahne.
Im Festzelt war am Samstag Abend Wanda Jackson, die Rockabilly- und Country-Queen, der TopAct. Wanda Jackson wurde von der Terry and the Hot Sox-Band stimmungsvoll begleitet. Die 71-Jährige lieferte einen eindrücklichen Gig ab.
Vor ihr heizten Danni Leigh und Lonestar (beide aus den USA) mächtig ein. Lonestar gefielen mir sehr gut. Ihr moderner Country-Sound ist tief im Pop und Rock drin. Der Schlussteil brachte das Zelt dann endgültig zum Kochen. Da wurde ein Meddley vom Feinsten geboten. Darin waren u.a. AC/DC-, Van Halen- und Led Zepplin-Riffs zu hören.
Es war ein cooler Anlass. Nachfolgend einige Impressionen.





Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Soll Hakan Yakin zum FCL?

Einerseits sagt mein Sportlerherz ja, andererseits sagt mein Vernunftherz nein.
Mit Yakin hatte bisher jeder Schweizer Club Erfolg. Aber jedes Mal die gleiche Leier: Er blieb immer jeweils gut zwei Jahre. Im zweiten Jahr lief es ihm zuweilen spitze und ausländische Clubs fingen an, ihm und seinem Berater den „Grind“ zu verdrehen. Angebote jagten über deren Schreibtische. Es ging dann ab ins Ausland. Eingeschlagen hat er aber dort fast nirgends und die Saison darauf spielte Mister Hakan Yakin wieder jrgendwo in der Schweiz.
Nun ist gerade wieder das „böse“ Ausland drangewesen. Eingeschlagen hat er auch in der Wüste nicht. Nun zieht’s Yakin wieder in die Schweiz. Scheinbar sogar zum FC Luzern. Jetzt käme erst ein Wanderjahr in der Schweiz, die nächste Saison wäre dann wieder seine Supersaison dran.
Meine Fragen an die Verantwortlichen in Luzern: Wollen sie sich das antun? Viel Geld ausgeben und die Anderthalb-Saison im Gersag ein (wahrscheinlich vorerst) formschwacher Yakin mitziehen und mitfinanzieren? Zusammen mit Yakin in die neu erbaute Swisspor-Arena einziehen und für gut eine halbe Saison Erfolge feiern? Denn dann ist er garantiert wieder weg.
Ich kann den Leuten in Luzern nur raten, sich das genauestens zu überlegen. Wenn sie mich fragen würden, käme ein Nein. Denn der FCL steht zur Zeit auf guten finanziellen Füssen. Ob sie das nach einer durchzogenen Zeit mit Yakin noch tun würden, ist fraglich. Ich würde stattdessen auf Chiumiento setzen. Ich habe einfach den Verdacht, dass dem Davide der „Knopf“ beim letzten Spiel der vergangenen Saison nun defintiv aufgegangen ist. Er hat gespielt wie ein Fussball-Gott. Und weniger Kosten als Yakin verursacht er garantiert auch.

Vorsicht, Vernunft, Bedacht und Weitsicht ist nun beim FCL angebracht.
feldwaldwiesenblogger

Der FCL hat’s geschafft!

Das war einfach gigantisch, was sich letzten Samstag auf der Allmend in Luzern abspielte. Regie führte niemand geringeres als Alfred Hitchcock.
Für mich, der den FCL nun eine ganze Saison begleitet hat, war’s der beste Match. Die Ausgangslage nach dem schwachen Spiel in Lugano war alles andere als bequem. Der FCL trat aber von der ersten Minute an souverän, kämpferisch und offensiv auf.
Die 5:0-Gala war eine Entschädigung vor allem für den ersten Teil der Saison, der total verknorrzt war. Zugleich war’s aber auch ein würdiger Abschied für die Allmend-Arena, die in Bälde abgerissen und neu erbaut wird.

Nun haben’s die Leuchtenstädter also geschafft. Sie bleiben in der höchsten Spielklasse.
Kurz nach dem Abpfiff und einem stimmungsvollen Countdown ging’s dann los: Die Fans stürmten den Rasen und machten sich an den Toren, am Rasen, an Sitzen und Bänken und an weiss ich nicht was zu schaffen. Die Souvenir-Jäger schnappten sich was nicht niet- und nagelfest war. Ich sah jemanden mit einer Säge, einen anderen mit einem Spaten Rasen ausstechen. Der Schreibende blieb nach dem Spiel auch noch etwas auf der Allmend und genoss die herrliche Stimmung und Atmosphäre. Ich betätigte mich nicht als Souvenirjäger, betrat aber auch den (heiligen) Rasen und schlenderte mit meinem Kollegen umher, um dem Treiben zuzuschauen.

Eine lustige Story erlebte ich aber zuvor, als ich noch auf der Tribüne war. Fast neben mir sass der Hertha Berlin-Profi Fabian Lustenberger. Ich fragte ihn, ob er auch nächste Saison bei Hertha bleibt. Er bejahte. Ich konnte es nicht unterlassen, mich als Bayern München-Fan zu outen. Er meinte, es sei schon ok.
Etwas später sah ich einen älteren Herrn, der die Reihe vor uns sass, zu mir hochschauen. Er musterte mich, und fragte mich dann, ob ich „der Lustenberger“ sei. Ich war zuerst völlig platt, dass der Herr mich als den vor dem Match vom Speaker angekündigten Hertha-Profi Fabian Lustenberger hielt. Als ich mich wieder gefasst hatte, sagte ich ihm dann, dass „der Lustenberger“ sich etwas rechts von mir befinde. Nachher musste ich einfach nur noch schmunzeln. Denn ich bin doch einige Lenze älter als Fabian Lustenberger, und sehe wohl nicht ganz so austrainiert aus. Diese Story werde ich wohl nie vergessen und nahm sie als Erinnerung an die alte Allmend heim.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Ein Lob auf die Piraten!

Die Schwedische Piratenpartei hat vergangenes Wochenende bei der Europawahl einen Überaschungscoup erzielt und auf Anhieb einen Sitz im Europaparlament erreicht.
Ich dachte zuerst, das ist ein Witz. Aber nein, es war kein Witz! Die Piratenpartei gibt’s tatsächlich und hat mit Piraten im herrkömmlichen Sinne wie etwa den Somalia-Piraten nichts am Hut.
Diese „Piraten“ treten für die Lockerung von Urheberrechten im Internet ein, und die Schwedische Sektion hat scheinbar gute Werbung gemacht und holte 7,4% der Wählerstimmen. Dies bringt sie nach Brüssel, in die Höhle des Löwen.

In Wikipedia steht folgendes über diese Partei: Als Piratenpartei bezeichnen sich in verschiedenen Ländern gegründete Parteien, die einen freien Wissensaustausch anstreben und eine Reformierung des Urheber- und Patentrechts, besseren Datenschutz, mehr Informationsfreiheit und verwandte Themen verfolgen.

Auch in der Schweiz soll bald eine eigene Sektion entstehen.

Eine „Unsinn-Partei“ ist das wirklich nicht. Denn heutzutage laden soviele Leute jrgendwelche Dateien vom Internet, oder tauschen sie mit Gleichgesinnten im Netz aus. Wenn’s dann um Bezahldateien wie z.B. Musik geht, kennen die Behörden kein Pardon (mehr). Gerade letzte Woche habe ich gelesen, dass die Schweizer Firma Logistep Jagd auf Internet-Piraten machen darf.
Dabei bezahlt man doch schon mit den verteuerten MP3-Playern eine Art Grundgebühr, was einem eigentlich eine Flat-Rate-Tax für Musikdateien bescheren sollte.
Das Ganze ist aber zur Zeit ein einziger Dschungel, und viele User wissen gar nicht, dass sie bei beim Herunterladen von Musikdateien etwas Illegales machen. Diese veränderten Umstände zeigen mir, dass die Gesetzgebung einfach nicht Schritt hält mit der modernen digitalen Welt.

Diese meine Überlegungen haben die Mitglieder der Piratenpartei scheinbar schon längstens gemacht, und setzen sich nun auf politischer Ebene für ihre Anliegen ein. Finde ich gut. Denn sonst sitzen in den Parlamenten meist nur Lobbyisten von Banken, Versicherungen und jrgendwelchen Grosskonzernen. Diesmal wird aber wirklich mal der Otto-PC-Normalverbraucher vertreten. Mal sehen, wie diese Entwicklung weitergeht.

Ich wünsche dem „schwedischen Pirat“ alles Gute im Europaparlament. Ich denke, weitere werden ihm in anderen Parlamenten folgen.

feldwaldwiesenblogger

Wahlkampf-Videos

Nächstes Wochenende wählen nicht nur die EU-Bürger ihre Abgeordneten. Nein, auch die Stadt-Luzerner und die Littauer wählen ihre gemeinsame Regierung und ihr Parlament. Dabei fielen mir folgende zwei Videos in die Hände, resp. in meinen PC.

Völlig überzeugend, nicht wahr!?

Bis bald.
feldwaldwiesenblogger

… FC Basel immer noch in der Falle?

Derweil ist etwas Zeit vergangen, und der FC Basel hat immer noch keinen neuen Trainer. Sie sitzen wohl immer noch in meiner erwähnten Falle…
Aber was kümmert’s mich?
Mein Herz schlägt für die Innerschweiz, und da natürlich für den FC Luzern. Die Mannschaft von Rolf Fringer bereitet sich momentan an selber Stätte wie einst Brasilien anno 2006 vor. Wenn das nur kein schlechtes Omen ist. Denn Brasilien war bekanntlich damals nicht im Final und machte nicht eine besonders glückliche Falle an der WM in Deutschland.
Aber was kümmert’s mich? Eine konzentrierte Vorbereitung und dann zwei gute Spiele, das sollte doch für den Liga-Erhalt des FCL reichen.
Zu erwähnen ist fussballtechnisch natürlich auch der IFV-Cup-Sieg des FC Muotathal. Herzliche Gratulation! In der ersten Cup-Hauptrunde (ich glaube im kommenden Herbst) könnte theoretisch der FC Luzern, oder der FC Basel, oder der FC Zürich oder GC in unser Thal spielen kommen. Und dann, ja dann schlagen wir die … Träumen ist bekanntlich erlaubt.

Einen schönen Feierabend allerseits!
feldwaldwiesenblogger