Warum ist die Schweiz Gaddafi nur so ausgeliefert?

Die ganze Welt weiss, dass Gaddafi ein Schurke ist. Nur: Keiner tut was. Man lässt Vater wie Sohn Gaddafi gewähren. Sprössling Hannibal benimmt und benahm sich im Ausland ab und zu wie ein Irrer (der Namen ist halt Omen!). Aber jedesmal ist es dasselbe. Die Polizeibehörden in den von Hannibal heimgesuchten Städten hatten so den „Gagg“ in den Hosen, dass er ungeschoren davon kam. In Genf fand er aber nun in der Kantonspolizei den Meister. Die führten ihn mit Handschellen ab. Nun „deubbelt“ Hannibal, und sein Vater dazu. Die beiden (wahrscheinlich aber der gesamte Gaddafi-Clan) verstehen ihr Handwerk, wenn es darum geht, anderen Staaten Angst einzujagen.
Die Gaddafi’s in Libyen sind nämlich alles andere als zimperlich zu Ausländern. Die machen’s nämlich grad andersrum als die Schweizer: Wenn in der Schweiz Ausländer Ärger machen, müssen sie ausreisen oder werden ausgeschafft. In Libyen hingegen dürfen Ausländer nach kleinsten Vergehen nicht mehr ausreisen. Diesmal war’s eben die besagte Genfer Polizei in Genf. Somit war das Schicksal der beiden zufällig in Libyen anwesenden Schweizer besiegelt. Sie können nun den „Grind“ herhalten.
Einfach irre! Der Gaddafi-Clan führt momentan die Schweiz samt Bundesratsflieger und Crew an der Nase rum. Grad so, wie wenn’s denen dort unten ins Hirn „geschi**en“ hätte.
Warum bloss kann man dagegen nichts tun? Besitzt der diktatorische Clan die Atombombe oder lässt er an unser Grenze sonst welche Bomben hochgehen?
Man hört ja, dass andere Länder schon erpresst worden sind und gehörige Milliönchen bezahlt haben. Der Bundesrat (und insbesondere Merz) müssen sich also warm anziehen. Selbst der Altsozi Jean Ziegler hat kein gutes Gefühl dabei. Auch er meint, dass die ganze Posse noch ein Weilchen dauern dürfte.
Man ist einfach so hilflos!
Eine Idee wäre vielleicht folgende: Zur Beschwichtigung von Muammar Gaddafi könnte die Caritas ihm mal eine Lieferung Kleider schicken, damit er endlich mal was Schickes zum Anziehen hat. Der Ärmste läuft ja sonst immer in einem Pyjama rum.

Bis demnächst wieder auf diesem Sender!
feldwaldwiesenblogger

Steckt der FC Bayern in einer tiefen Krise?

Mein Lieblingsklub in Deutschland, der FC Bayern, durchlebt momentan sehr schwierige Zeiten. Drei Spieltage sind bereits vorbei, und auf ihrem Konto sind erst zwei magere Punkte. So einen schlechten Saisonstart legten sie seit 43 Jahren nicht mehr hin.
Zu dieser Misere gibt es auf transfermarkt.de einen offenen Protestbrief, in welchem fünf Bayern-Fans die aktuelle Situation wirklich exakt analysierten. Ich habe Auszüge davon gelesen und war erstaunt, wie kompetent das geschrieben war. Selbst Fussballjournalisten würden das nicht besser hinkriegen. Da erübrigt es sich, dass ich auch noch eine vertiefte Analyse vornehme.

Dennoch staune ich Bauklötze über den FC Bayern! Wie ist es nur möglich, dass ein professionell geführter Klub solch amateurhafte Fehler macht? Sei dies nun in planerischer, personeller oder strategischer Hinsicht. Mich erstaunt es sowieso, dass nach dem Rausschmiss von Klinsi keine Lehren gezogen wurden. Die offensichtlichen „Baustellen“ im Team wurden einfach ignoriert, ja sogar noch verschlimmert. So versäumte man es, einen Klassetorhüter zu verpflichten. Oder die Wackel-Abwehr wurde nicht verstärkt, ganz im Gegenteil: Man hat sie mit dem Fortgehen von Lucio und Pseudoeinkäufen noch weiter geschwächt. Ich habe letzten Samstag den grössten Teil der Partie gegen Mainz 05 gesehen. Da läuteten bei mir alle Alarmglocken, als in der ersten Halbzeit diese beiden lächerlichen Tore fielen. Das erste Tor war ein böser Torhüterpatzer, das zweite Tor war ein amateurhafter Abwehrfehler. Mit so einem Torhüter und solch einer katastrophalen Abwehr gewinnen die Bayern diese Saison keine Blumentöpfe.
Das Mittelfeld und der Sturm wären an und für sich gut besetzt. Die Spielweise aber, die der Oberguru Van Gaal spielen lässt, ist grausig kompliziert und extrem umständlich. Es scheint fast, dass vorne Tore schiessen verboten ist, hinten hingegen die Tage der offenen Tür herrschen.

Sorry Bayern, ich liebe euch sonst, aber was ihr momentan an den Tag legt, ist schlicht Schrott. Wenn die Tage des mir ohnehin unsymphatischen Louis Van Gaal bei den Bayern nicht bald gezählt sein sollen, dann muss da was kommen.

Ein Lichtblick ist der Einbau von jungen talentierten Nachwuchsspielern ins Team. Wahrscheinlich hat zur Zeit keine Bundesliga-Mannschaft so viele Deutsche in der Startformation. Was das aber heisst, wissen alle, die was von Fussball verstehen: Bei solch einem Unterfangen (oder gar Experiment?) braucht es Zeit und vor allem viel Geduld. Beides ist bei den Bayern nicht vorhanden. Denn wenn ein Louis Van Gaal längerfristig planen möchte, dann hat er kurzfristig keinen Erfolg. Die jungen Spieler sind noch nicht so weit. Diese Saison dürfte deshalb und auch wegen katastrophalen planerischen Fehlern sehr schwierig verlaufen.

Soll der FC Bayern bis zum Transferende sich nochmals verstärken, oder soll er halt nun auf die Jungen setzen? Stecken die Bayern bereits in einer tiefen Krise? Oder ist ein Umbruch im Gange, bei dem viele Fehler begangen wurden? Sind sie gar in einer Sinnkrise, da sie zuletzt unter Hitzfeld und auch Magath viele Erfolge feierten, letzte Saison aber keinen einzigen Titel einfuhren?

Wir werden es sehen.

Ihr feldwaldwiesenblogger

Bundesrat Merz in geheimer Mission bei Gaddafi und Co.

Also da platzt einem ja schon der Kragen! Da machte unser guter Bundespräsident letzten Donnerstag den Bückling bei einem Verbrecher. Dafür habe ich einfach kein Verständnis, und dabei kommen mir einfach gewisse Zweifel und Fragen:
Was ist denn noch alles an dieser Hannibal „Lecter“ Gaddafi-Geschichte dran?
Wovor fürchtet sich Merz?
Was weiss er (was andere nicht wissen)?
Dem Vernehmen nach waren nicht mal seine Bundesratskollegen bis ins letzte Detail seiner Libyen-Reise eingeweiht. Denn laut Aussagen einiger seiner Ratskollegen gibt’s da noch gehörigen Gesprächsbedarf. Zudem müssen die Genfer wieder besänftigt werden.

Zurück aber zu meinen Fragen: Hat Gaddafi tatsächlich etwas gegen die Schweiz in der Hand? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Ausser blöden Sprüchen und idiotischen Aussagen („Die Schweiz unter den Nachbarstaaten aufteilen“ oder „Die Schweiz mit einer Atombombe ausradieren“) habe ich nach dem besagten Vorfall noch nichts Vernünftiges aus diesem Ecken der Erde gehört.
Sollte es um libysches Öl gehen, dann können wir getrost auf das vom Gaddafi-Land stammende Tamoil-Benzin verzichten. Andere Länder und Firmen würden wohl sofort bereit stehen, um uns vor einem möglichen Engpass zu bewahren. Das kann es also auch nicht sein.

Sind es wirklich nur die rein humanitären Gründe? Denn der libysche Staatspräsident hat seit der Sohnemann-Verhaftung, die im übrigen völlig berechtigt war, zwei Schweizer als Geiseln genommen. Einfach nur erbärmlich! Wenn es also um die Freilassung dieser beiden Geiseln geht (die noch nicht frei sind), dann, ja dann muss man Merz’s Reise hoch einschätzen. Somit hätte unser diesjähriger Bundespräsident ganz selbstlos gehandelt. Mit dem Wissen, dass er sich nach der Rückkehr in die Schweiz nur Probleme einhandelt. Eigentlich lobenswert!?!

Liege ich mit meinen Überlegungen richtig, oder gab’s noch andere Gründe für diese heikle „Mission Impossible“? Denn so ein Schurke von einem Staatspräsidenten verdient es nie und nimmer, dass ein Schweizer Bundespräsident sich höchst persönlich in seinem Land entschuldigen geht. Der gute Mann war noch so unverschämt und war bei der Entschuldigung von Merz nicht mal anwesend. Fraglich ist zudem auch, ob der Wisch, denn da Bundesrat Merz unterschrieben hat, auch einen Deut wert ist.

Ich hoffe einfach, dass die beiden Geiseln möglichst rasch frei kommen und aus dem libyschen Ecken keine dummen Sprüche mehr kommen. Denn diese Sprüche stehen dem Gaddafi-Clan wirklich nicht gut an.

feldwaldwiesenblogger

Ein heisser Herbst wartet vor der Tür

Zur Zeit haben wir wohl die heissesten Tag des Jahres, aber noch heissere warten im übertragenen Sinne.

Die Bundesratswahlen im September, die lauernde Schweinegrippe und die mega-wichtigen Entscheidungsspiele unserer Fussball-Nati. Ihr könnt selber entscheiden, was für euch das heisseste Thema ist.

Ich entscheide mich heute für die Bundesratswahlen.
Die Bundesratswahlen waren in letzter Zeit immer ein komisches Säbelrasseln. Früher war die Welt (noch) in Ordnung, sprich: Wenn ein FDP’ler aus dem Bundesrat ausschied, dann wurde ein FDP’ler als Kandidat aufgestellt. Es wurde dann von der Vereinigten Bundesversammlung jeweils ein FDP’ler als Bundesrat gewählt, vielfach aber nicht immer der von der Fraktion vorgeschlagene.
Soweit so gut. In jüngster Zeit aber stellt (fast) jede Partei ein Kandidat auf, auch wenn sie keine Vakanz aufweist. Das macht das ganze spannend aber auch irre komisch. Angefangen haben meines (Spatzen)-Wissens die Mannen um Christoph Blocher. Damals, als Ruth Metzler abgewählt wurde, gab’s ein politisches Erdbeben, dessen Erdstösse jetzt noch in Form von Parteispielchen spürbar sind. Jrgendwann kam dann noch Frau Widmer-Schlumpf dazu, und der Karren mit der SVP versus BDP war geführt.
Jede Partei misstraut nun der anderen. Ich wette mit euch, dass die SVP auch noch einen Kandidaten bringt. Dies spüre ich besonders seit einem TV-Beitrag von gestern: Christoph Mörgelis unheimliches Grinsen und dem mit dem Hunde spielenden Toni Brunner sind ein Indiz auf weitere Ränkespiele.
Ich sage euch: Wenn das bis Mitte September in dem Stile weitergeht, wird noch ein „Grüner“ Bundesrat. Aber da haben wir nicht den Salat, denn die gehören seit den letzten National- und Ständeratswahlen stimmenmässig doch auch in den Bundesrat. Oder etwa nicht? Spannung ist garantiert, und schwitzen tue ich heute schon…

Ihr feldwaldwiesenblogger

Fleischesser sollen auch in separate Fumoirs

Doch doch, kein Witz. Heute konnte man in verschiedenen Zeitungen lesen, dass ein militanter Tierschutzaktivist eben solche Fleischfresser von den anderen Restaurantbesuchern separieren möchte. Er fühle sich gestört in einem Restaurant, wenn jemand anders am Nebentisch über ein totes Tier herfalle. Wumms! Ja, als Geniesser, wie es unsereiner ist, hat man’s (immer) schwerer. Ab und zu Rauchen oder ab und zu ein saftiges Steak essen: Alles wird einem mies gemacht, verboten und ausgeredet.
Wo soll das noch hinführen. Jrgendwann besuchen wohl nur noch Gesundbeter unsere schönen Restaurants, weil die anderen wegen verschiedenen Süchten draussen bleiben müssen, oder in separate und mufflige Nebenräume abgeschoben werden.
Vermutlich wird man bereits beim Empfang zur entsprechenden Kategorie eingeteilt.
Wahrscheinlich gibt’s dann folgende Gruppen: Raucher –> gleich raus, Fleischesser –> in den hintersten Ecken unter ein Schutzschild, Cola-Trinker –> in den Keller, Kaffee-Trinker –> nach draussen, Wein- und Biertrinker –> in den Estrich. Im eigentlichen Restaurant sitzen nur noch: …, na wer sitzt denn nun dort? Wahrscheinlich nur noch der Tierschutzaktivist!

feldwaldwiesenblogger

Schumi soll Sauber kaufen und Formel1-Teamchef werden!

Statt Motorrad zu fahren und sich dabei Knochen zu brechen, braucht Michael Schumacher eine vernünftige Beschäftigung. Sein Fast-Gastspiel bei Ferrari kommt, wie heute bekannt wurde, leider nicht zu Stande. Zu stark sind seine Nackenschmerzen nach einem schweren Motorradunfall im vergangenen Februar.
Mann, Michael, du hast doch die Kohle! Anstatt in den Weltraum zu fliegen, kauf doch Sauber und mach dich gleich zum Teamchef. Mit deinen Connections zu Ferrari kriegst du sicher einen starken Motor von denen, und schwupp hast du einen schnellen Formel 1-Boliden. Du könntest das neue Team Schumi-Sauber nennen.

Ich denke, es ist nicht nur eine Spinnerei von mir. Ich meine es Ernst. Bei Sauber ist’s fünf vor Zwölf. Und Schumi braucht tatsächlich eine sinnvolle Beschäftigung. Denn nur Berater bei den „Roten“: Ne, das ist auf die Dauer doch einfach nur langweilig.
Die Weicheier von BMW steigen Ende Jahr sowieso aus der Formel 1 aus. Sauber ist wieder ohne Motorenlieferant und wäre somit froh und bereit. Denn was die in Hinwil aufgebaut haben, ist erst Sahne. Ich bin überzeugt, dass Schumi das nötige Geld, die richtigen Leute, eine gehörige Portion Motivation sowie viel Know-How mitbringen würde.

Ich weiss, es tönt nach Stammtisch-Philosophie. Aber sind wir doch ehrlich: Schumi ist Milliardär wie Blocher, ein Abramovitch oder Dietrich Mateschitz. Dem Didi gehören sogar zwei Formel 1-Teams, Blocher (noch) keines.

Also, was hält Schumi noch ab? Bitte teilt ihm meine Idee mit, wenn’s ihm die Spatzen nicht längst schon zugepfiffen haben.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Die Bereicherungen der Schweizer Fussballmeisterschaft

Ja ja, ich muss mich wohl selber an meiner eigenen Nase nehmen. Am 23. Juni war ich noch energisch dagegen, dass Hakan Yakin zum FCL kommen wird. Nun ist er angekommen. Und wie! Der FCL spielt um Welten besser als letzte Saison. Der Erfolg (zur Zeit Tabellenrang zwei) hat verschiedene Ursachen, ist aber u.a. auch Hatsch’s Verdienst.
Aber: Seine Spielberechtigung gilt einstweilen nur bis Mitte September. Dann wird entschieden, ob die „FIFA-Austiegsklausel“ (Drei Monate kein Lohn von den Scheichs bekommen) sticht, oder ob da allenfalls noch eine gewaltige Transfersumme bezahlt werden muss. Man wagt nicht dran zu denken, denn die erzürnten Scheichs können sich garantiert die besten Staranwälte leisten, um solche „Dinge“ zu regeln. Ich sage nur: Aufpassen, FCL!
Nun, erstmal freuen wir uns FCL-Anhänger über die Super-Verstärkung durch Yakin. Denn ich hatte, wie gesagt, meine Zweifel. In dieser Verfassung ist er definitiv eine Bereicherung für die Schweizer Fussballmeisterschaft.

Ob dies Alex Frei auch sein wird, bezweifle ich zur Zeit. Bei Alex kann ich mir einfach keinen Reim darob bilden, wieso er schon jetzt in die Schweiz zurückgekehrt ist. Yakin hatte im Ausland praktisch noch nie Erfolg, und mit seinen 32 Jahren ist es nun logisch, dass er wieder zurückgekehrt ist. Aber bei Frei, gerade 30 geworden, ist es nicht logisch. Denn er hatte Erfolg. Sowohl in Rennes, wie zuletzt auch in Dortmund.
Der beste Schweizer Nati-Stürmer (zur Zeit): Kann er sich im Ausland nicht mehr durchsetzen? Ist es nur die alte Liebe oder eine offene Rechnung mit Basel? Wäre er in Dortmund sowieso „aufs Abstellgleis“ gestellt worden? Oder grüble ich bei Frei einfach in die falsche Richtung?
Eigentlich sollte ich mich freuen, dass solche Spieler mit so einem Format sich nicht zu Schade sind, in der Schweiz Fussball zu spielen. So gesehen ist Alex Frei natürlich auch eine Bereicherung für die Schweizer Fussballmeisterschaft. Aber meine Zweifel bleiben bei ihm. Denn Frei als Musterprofi kann in Basel nur verlieren. Yakin hingegen, welcher doch einen ramponierten Ruf mitgebracht hat, kann in Luzern nur gewinnen.
Bei Yakin wage ich die Prognose, dass er nächstes Jahr bei einer möglichen WM-Teilnahme der Schweiz dabei ist. Bei Frei wage ich keine Prognose, da bin ich zu unsicher.

Ihr feldwaldwiesenblogger