Zum Silvester: Dinner for one!

Ist halt immer wieder schön. Man kann fast sagen, ein Silvester ohne „Dinner for one“ ist kein richtiger Silvester. Es gibt so viele sinnige und unsinnige Traditionen im Leben, aber diese jene finde ich einfach immer noch (fast) unverzichtbar.

Zum Jahreswechsel, oder diesmal gar Jahrzehntwechsel, gehen mir viele Gedanken durch den Kopf. Einer davon ist das Älter werden. Ein Jahrzehnt in diesem Jahrtausend ist vorbei, vieles ist geschehen und passiert. Bei so einem Moment hält man gerne etwas inne und blickt zurück.
Unabhängig von diesen unzähligen Ereignissen haben wir Menschen auf diesem Planeten aber eines gemeinsam: Wir sind alle zehn Jahre älter geworden (wenn die Geburt nicht in diesem Jahrzehnt war). Vielleicht schaue ich gerade deswegen morgen nicht in den Spiegel sondern in meinen Blog und schaue mir wieder das Video von „Dinner for one“ an. Dabei stelle ich (wiedermal) fest: Die beiden Schauspieler sind immer noch gleich alt, oder gleich jung.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Jahreswechsel.

feldwaldwiesenblogger

Frohe Weihnachten mit „Simons Katze“

Scheinbar schwappt dieser Hype um „Simons Katze“, welche von einer Panne zur nächsten marschiert, auch zu uns rüber. Ich vermute, dieser schrullige Vierbeiner wird demnächst Kult. Und das beste ist: „Simons Katze“ war ursprünglich nur als Test für ein neues Zeichenprogramm gedacht. Echt cool!

Mit diesen beiden lustigen „Simons Katze“-Videos wünsche ich all meinen Lesern schöne und besinnliche Weihnachtstage.

feldwaldwiesenblogger

In eigener Sache: Dieser Blog wird weitergeführt!

Ich habe mich vor einiger Zeit entschieden, diesen Blog weiterzuführen. Dies an selber Stelle mit gleicher Blog-Adresse. Deshalb habe ich das Angebot von Kaywa angenommen und bezahle von nun an 99 Franken pro Jahr.
Diese Plattform gefällt und passt mir einfach und zudem sind das umgerechnet nur 8.25 Franken pro Monat, 1.90 Franken pro Woche oder 0.27 Franken pro Tag. Das verschmerze ich grad noch und so kann ich weiterhin meine (mehr oder weniger) weltbewegenden Gedanken hier platzieren.
Ich blicke also optimistisch in die Zukunft (wie die Herren auf dem Bild)
und kann meinen Lesern weiterhin den nötigen Stoff geben. Ich freue mich darauf!

P.S.: feldwaldwiesenblogger fährt heute mit ein paar Kumpels wieder mal nach Ambri um die Leventiner lautstark zu unterstützen. Dazu zieht er sich sogar sein altes Fan-Dress über.

Forz’Ambri!
feldwaldwiesenblogger

In der YouTube-Wühlkiste gewühlt… und Blundis Armin gefunden

Ja, das habe ich. Ich habe gründlich darin rumgwühlt und stiess auf diese wunderschöne Video-Perle: Den Schwyzerörgeli-bluesenden Armin Ablondi („Blundis Armin“), begleitet von Christian Gwerder an der Handorgel und Theo Schmidig am Bass. Den regelmässigen Besuchern des Theaters Muotathal ist „Blundis Armin“ natürlich bestens bekannt. Die anderen lernen ihn jetzt kennen.
Ach ja, ich hatte heuer an einer Geburifeier auch das Vergnügen, ihn mit meinem Cajon bei jenem „Fuseljasser Blues“ zu begleiten. Es war der Hammer!
Viel Vergnügen!

feldwaldwiesenblogger

Jeder Rappen zählt!

Leute, macht auch mit bei der grossangelegten Spendenaktion von DRS3 und SF, zusammen mit der Glückskette! Es geht um eine gute Sache: Malaria-Bekämpfung.
Ich habe soeben per Online-Überweisung hundert Franken gespendet. Dieser Betrag hat gestern morgen auch Bundespräsident Merz als „Starter“ der Spendenwoche auf dem Bundesplatz gespendet. Und was der kann, kann ich auch (zumindest was das Spenden in dieser Grössenordnung angeht).
Denn zu Zeiten von Schweinegrippe spricht hierzulande niemand von der heimtückischen Krankheit Malaria. Die ist aber v.a. in Afrika immer noch allgegenwärtig.
Zudem sind bei uns in der Schweiz die meisten finanziell so gebettet, dass eigentlich jeder mindestens einen Rappen spenden könnte, die meisten natürlich mehr. So sollte es eigentlich auch sein: Wir leben hier (meist) im Überfluss, also sollten wir auch an jene denken, die teilweise unter katastrophalen Bedingungen leben müssen.
Diese Spendenaktion so kurz vor Weihnachten, so hört man auf DRS3, scheint bei vielen Leuten ihr Herz zu öffnen. Gut so. Die Idee, aus einer Glasbox zu senden, und erst noch für einen guten Zweck, ist einfach schon toll. Und die Drei, also Nik Hartmann, Judith Wernli und Mario Torriani machen das schon sehr gut.
Ich hatte letzte Woche deswegen auch eine kritische Stimme gehört und konnte darob nur den Kopf schütteln. Aber so sind die Schweizer halt auch.
Zum Glück können die Einwohner dieses Landes auch anders. Denn das beweist die Spendenfreudigkeit und die Spontanität, wie Geld für die „Jeder Rappen zählt“-Spenden gesammelt wird und bereits schon wurde.
Es macht einen doch ein wenig Stolz, diese Seite der Bewohner diese Landes auch zu sehen.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Cuche’s Wahl war auch eine Sympathiebekundung!

Gestern abend wurden wiedermal die Schweizer Sportler des Jahres gewählt. Da ich gestern seit Wochen an einem Samstagabend keinen Auftritt hatte, schaute ich fern und stolperte auch über dieses Ereignis.
Die Wahl der Sportlerin des Jahres war keine Überraschung und fiel relativ deutlich wieder Ariella Käslin zu. Eine logische Wahl.
Die Wahl zum Sportler des Jahres war dann eine enge Geschichte und kurz vor der Bekanntgabe des Resultates entfernte sich Roger Federer das Mikrofon und schwupps, war er aus dem Bild. Die Wahl fiel auf Didier Cuche. Jener war im Studio zu Val d’Isère richtig überrascht und entschuldigte sich als erstes bei Federer. Wie Cuche weiter sagte, hätte er Federer gewählt.
Aber wie konnte das geschehen? Denn rein sportlich betrachtet, hätte Federer den Titel verdient. Das Wohlprozedere sieht vor, dass eine Fachjury zuerst wählt. Deren Stimmengewicht beträgt 50 Prozent. Die anderen 50 Prozent kommen vom „telefonisch votenden“ Volk. Dieses „Volk“ gab letztendlich den Ausschlag und wählte in ihren Augen einfach den Symphatischsten. Dies ist in meinen Augen tatsächlich auch Cuche. Seine Bescheidenheit, sein Wille, sein Kämpferherz, seine Zielstrebigkeit überzeugten das „Volk“. Die aufgezählten Eigenschaften sind nämlich des Schweizer liebsten Tugenden, und diese verkörpert der natürliche und bescheidene Waadtländer einfach wie aus dem Lehrbuch. Hinzukommt, dass er im Sport nicht zu den absoluten Topverdienern zählt. Denn Federer und Cancellara müssten vom Palmares dieses Jahres vor ihm liegen. Aber beide verdienen mit ihrem Sport mehr oder im Fall von Federer um einiges mehr als Cuche. Dieser Punkt war bei der Wahl garantiert auch ein Faktum.
Da ich die ganze Geschichte von gestern abend nochmals näher betrachte, hatte ich heute Sonntag nach dem Joggen jrgendwie ein Déjà-vu-Erlebnis. Wieder stimmte das „Volk“ anders. In diesem Fall anders als die Fachleute. Denn viele Menschen in diesem Land sind einfach wirklich noch „Gefühls-Menschen“ und stimmen aus einem Bauchgefühl heraus ab. Was soll daran so falsch sein? Ich will jetzt nicht wieder die Minarett-Abstimmung hervorkramen. Tatsache aber ist und bleibt, dass bei vielen Fragen der Kopf und der Bauch oft anders entscheiden.
Ich gebe zu, wenn ich „gevotet“ hätte, ich hätte Federer meine Stimme gegeben. Aber wieso eigentlich? Weil mein Kopf sagt, der Bursche hat dieses Jahr zwei wichtige Grand-Slams gewonnen und weitere wichtige Erfolge verbucht, u.a. das Zurückholen der Nr. 1. Sein Bankkonto wurde aber auch um etliche Millionen beschwert.
Der Roger hat sicher auch seinen Charme, aber sein vieles Geld und sein weltmännisches Auftreten ist halt doch nicht immer die Sache des Schweizer Volkes. Die sehen lieber einer der ihren: bodenständig, einfach, bescheiden und nicht mit einem allzu dicken Bankkonto.
In diesem Sinne gratuliere ich herzlich Didier Cuche. Ich mag es ihm von Herzen gönnen, denn mein Bauch hätte auch ihm die Stimme gegeben.

feldwaldwiesenblogger

Die Bayern sind zurück im Geschäft!

Mann, war das ein geiles Spiel gestern abend! Der FC Bayern München fegte den italienischen Rekordmeister Juventus Turin gleich mit 4:1 vom Platz. Und das in Turin!
Ich sah mir den Match auf „skysport“ an und rieb mir schon nach zwanzig Minuten die Augen: Diese Bayern waren nicht wieder zu erkennen. Die brachten einen solchen Druckfussball von Anfang an, dass es eine Freude war. Juve kam (fast) nie ins Spiel. Trotz des frühen Tors von den Turinern powerten die Münchner weiter, auch in der zweiten Halbzeit.
Entweder hat sich gestern der vielgerühmte Knopf gelöst, oder das Spielsystem von van Gaal (Kurzpassspiel, mit viel Druck nach vorne) trägt endlich Früchte oder der neue Präsident Hoeness brachte neuen Wind. Ich vermute mal, von allem etwas. Aber am meisten ganz sicher von der endlich verinnerlichten, neuen Spielweise. Wenn Bayern so weiter spielt, dann sind sie in der Bundesliga bald wieder an der Spitze und in der ChampionsLeague brauchen sie im nächsten Frühling keinen Gegner zu fürchten. Ich betone „wenn“. Im Fussball kann bekanntlich vieles schnell gehen und so ablaufen wie nie jemand für möglich halten würde.
Trotzdem, ich bin zuversichtlich, dass van Gaal nun endlich in München angekommen ist und sein „Regime“ einschlägt. Ich bin nach wie vor kein Fan von ihm, vermute aber, dass nach der letzten richtigen Bayern-Erfolgsära (noch unter Hitzfeld) die nächste kommen könnte.

Schau’n mer mal!
feldwaldwiesenblogger