Dir Krokusse spriessen wieder…

… vorerst aber erst im CD-Laden. Die neue CD „Hoodoo“ von KROKUS steht morgen in den Läden und bei mir im Briefkasten. Ich habe mir diese sehnlichst erwartete CD vor Wochen bei cede.ch bestellt.
Ich freue mich riesig auf die Scheibe, und die zwei neuen Tracks, gehört auf DRS 3, lassen mir das Wasser so richtig im Munde zusammen laufen. Gerade heute lief erstmals wieder ein neuer Song (ich glaube es war „Shot of Love“). „Hoodoo Woman“ läuft ja schon seit Wochen im Radio und groovt krokus-schweinerockmässig drauflos.
Vergangenen Montag liess ich mal die olympiageplagten Augen etwas baumeln und hörte stattdessen auf DRS 3 den Fokus mit Chris von Rohr und Fernando von Arb. Dabei musste ich ob deren Statemenst öfters schmunzeln. Es sind halt einfach „geili Siächä“. Denn diese beiden Herren und ihre Mitstreiter haben schon einiges in ihrer Musikkarriere erlebt und so schnell macht denen keiner mehr was vor.
Umso stolzer war ich letztes Jahr, dass ich ein Blog-Interview mit Chris von Rohr führen konnte und er mir Antwort auf meine Fragen gab. Hier zum Nachlesen: Bloginterview mit Chris von Rohr
Fürs KROKUS-Konzert vom Samstag, 8. Mai in Sursee habe ich auch schon Tickets. Der Frühling kann kommen und mit ihm die wahren KROKUSSE!

He Leute, meh Dräck!
feldwaldwiesenblogger

Countryabend im Albisgüetli und man darf wieder alles essen

Gestern abend verschlugs feldwaldwiesenblogger mal wieder an ein Konzert. Diesmal nach Zürich, ins Schützenhaus Albisgüetli. Mit fünf Kollegen und Bekannten gings kurz nach 19.00 Uhr in das schmucke Albisgüetli. Zum Glück hatte einer von unserer Clique vorresererviert, denn kurz nach der Türöffnung waren alle Plätze besetzt. Momentan ist dort Internationales Countryfestival und ich wollte auch wieder mal so richtigen amerikanischen Sound hören. Um 19.30 Uhr legte die erste Band des Abends, die TENNESSEE aus der Schweiz, los. Die siebenköpfige Formation bot soliden, gut gemachten Country. Das Repertoire war gespickt mit eigenen Songs und gut gewählten Coverversionen. In zwei Sets brachte TENNESSEE, welche sehr routiniert wirkten, schon ziemlich Stimmung in die Bude und tanzfreudige Paare auf die Fläche vor der Bühne.
Zum Sound der ersten Band kredenzte der Schreibende das „Rio Grande Beef Fajitas“-Menu. Zum Essen kommen weiter hinten noch ein paar Gedanken, welche ich mir heute bei meinem gut ein-stündigen Jogging-Taining im Bisisthal (ob dem Muotathal) machte.
Um ca. 22.00 Uhr kam dann quasi der Headliner des Abends. Dies waren die US-Amerikaner JOHN ADAM MURPH & BAND. John Adam Murph ist zugleich Sänger/Akkustikgitarrist und Bandleader. Der Mann ist noch ziemlich jung, ebenso so seine vier Bandkollegen. Diese Band war bald Herr im Haus und gab ein Konzert mit viel Drive und jugendlicher Countryfrische ab. Denn ich habe dann und wann meine Bedenken an einem Country-Konzert, wenn alternde Stars etwas „behäbig“ ein Konzert geben. Umso erfreuter bin ich jedesmal, wenn die Musiker noch etwas junggeblieben sind. Dies gilt für mich eigentlich nur beim Country. Diese Einschätzung ist natürlich rein subjektiv und nur meine persönliche Meinung. Ich bin zudem auch nicht so der Country-Kenner. Einer meiner Heroes dieses Genres ist halt immer noch der leider verstorbene Johnny Cash.
Zurück zu JOHN ADAM MURPH & BAND: Die Band lieferte ein geniales Konzert in ebenfalls zwei Sets ab. Beim zweiten Set war noch mehr Stimmung zu spüren als beim ersten Set. Waren doch einige alte Klassiker des Rock’s wie „Sweet Home Alabama“, „Proud Mary“ oder „Keep your Hands to yourself“ zu hören. Die Mischung aus eigenen Songs und Covers war geschickt gewählt und die Zuschauer und Tänzer dankten es mit viel Applaus für die Band.
Kurz vor Mitternacht war das Konzert der JOHN ADAM MURPH & BAND nach zwei Zugaben leider schon zu Ende.

Heute morgen, nach etwas Ausschlafen, las ich die SonntagsZeitung. Darin gab es u.a. einen Artikel resp. ein Interview mit einem Ernährungswissenschaftler der ETH Zürich. Das liess mich dann schon etwas aufhorchen. Denn beim Joggen liess ich die Gedanken des Interviews nochmals etwas durch mein Gehirn strömen. Der gute Wissenschaftler behauptet, dass der Einfluss des Essens wissenschaftlich untersucht so gut wie keinen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Viel schlauer sei es, sich zu bewegen, damit der Stoffwechselkreislauf in Schwung ist und sich so keine Krankheiten einschleichen können. Hoppla, da war ich doch ziemlich erstaunt und auch erfreut. Denn ich war immer auch jrgendwie der Ansicht, dass man bei genügender Bewegung eigentlich alles essen kann. Ich meine jetzt natürlich nicht die Menge des Essens, denn das steht ja ausser Zweifel, dass zuviel auch zuviel ansetzt. Das meinte auch der Wissenschaftler, dessen Name mir leider entfallen ist, nicht. In besagtem Artikel ging es um das „Was“. Eigentlich seien auch Speisen mit Fetten erlaubt. Denn es gäbe so gut wie keine belegbaren Studien, dass die schädlicher wären, als fettarme Gerichte.
Diese Aussagen stammen von einem Ernährungswissenschaftler und dies macht einen Jogger und „Allesesser“ wie feldwaldwiesenblogger froh. Es kommt also auch auf die Bewegung an. Da liess es sich doch heute gleich leichter joggen und bei den nun steigenden Temperaturen ging es fast wie von alleine.

Einen guten Wochenstart!
feldwaldwiesenblogger

Die Schweizer Olympia-Delegation hat angeblich ihren ersten Skandal!

Gestern Donnerstag machten in Vancouver nicht die Medaillen Schlagzeilen, denn es gab keine. Nein, Urs Lehmann (Swiss-Ski-Chef und Abfahrts-Weltmeister 1993 in Morioka) lancierte stattdessen einen handfesten Skandal.
Der gute Mann plauderte aus dem Nähkästchen, resp. von Internas aus dem Swisshouse. Er sprach von einem Olympioniken (also einem Athleten), der zu tief ins Glas geschaut hat. Den Namen des Athleten wollte er partout nicht rausrücken. Heute Morgen konnte man im BLICK bereits lesen, dass er (Lehmann) gescheiter nichts gesagt hätte. Mit den Riesenwellen ob dieser Geschichte aus der Schweiz über den Ozean hat er nicht gerechnet. Was für ein Naivling!
Nun möchte ich aber endlich den Namen des Athleten (oder war es gar eine Athletin?) erfahren. Los Lehmann, rück den Namen raus!
Ich wette mit euch, dass es wieder ein Eishockeyaner war. Unvergessen bleibt die Bier-Geschichte mit Reto von Arx und Marcel Jenni an der Olympiade 2002. Die Eishockey-Profis sind sich einiges gewohnt, sie können nicht nur einstecken. Sie können auch ordentlich bechern. Wer weiss, vielleicht hat Cuche seinen Frust runtergesoffen, oder es war der Snowboarder mit dem Übernamen „iPod“. Vielleicht hatte sich Cologna mal nicht im Griff? Oder war es gar Ammann, der unter seiner coolen weissen Sonnenbrille nun seine Augenringe versteckt?
Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich mich über jeden Skandal freue. Denn das gehört doch dazu wie bei den Rock’n’Rollern!
Aber trotzdem: Ich habe mich beim Betrachten des ausplaudernden Lehmanns schon auf eine Story über eine Riesen-Orgie gefreut. Nein, nein, nein, es war nur ein Athlet, der etwas zu viel trank.
Mann, Urs, das nächste Mal meldest du dich wieder, wenn da wirklich was los war! Du willst mir doch nicht etwa weismachen, dass du in Morioka nach deinem unerwarteten Sieg nur Rivella getrunken hast?!
Ich bin nach der Ankündigung dieser heissen Luft nun heiss auf einen wirklichen Skandal. Wie wär’s mit: „Bernhard Russi wurde im Bett von Lindey Vonn gesichtet“ oder „Ralph Krüger feierte mit seiner Eishockey-Nati feuchtfröhlich seinen Ausstand“ oder „Janka beim Koksen erwischt“ oder „Beni Thurnheer hat ein Gschleipf mit Luzia Ebnöther“.

feldwaldwiesenblogger

P.S.: Die „chogen“ Österreicher wollen den „sauberen“ Schweizern an den Kragen, resp. an die Bindung. Was geht da noch? Muss Simi seine Goldmedaille abgeben? Oder muss er wieder seine alten Latten mit der guten alten Federbindung hervorholen? Fragen über Fragen. Ich bleibe am Ball resp. am Ski.

München-Trip war trotz eisiger Kälte toll!

Hallihallo! Bin wieder retour von München. Nachdem ich gestern an der Fasnacht Musik gemacht habe, gings heute wieder in den Alltag. Dabei fand ich auch Zeit, meine Gedanken über den Wochenend-Trip in Worte zu fassen.
Die Münchenreise letztes Wochenende war trotz eisigen Temperaturen und leichtem Schneefall ein tolles Erlebnis. Nachdem ich die Steuerbetrugs-Selbstanzeigen rasant schnell unter die Leute brachte, genehmigte ich mir erstmal ein Weissbier. Dabei dachte ich an die Steuerbetrüger, trank aber nicht auf sie. Denn nun möchte feldwaldwiesenblogger endlich Reue und Selbstanzeigen dieser Betrüger sehen. Jawohl!
Nach dem politischen Teil führte mich die sportlich-kulturelle Reise zum ersten Mal an einen Match in die Allianz-Arena, wo die Bayern Dortmund 3:1 schlugen. Stimmungsmässig ist zwar ein FCL-Match wirklich besser. Aber die gebotene Fussballkost, das Tempo und die Intensität ist halt nicht vergleichbar mit der SuperLeague. Zudem war die Atmosphäre in diesem mit 69’000 Zuschauern ausverkauften Stadion schon beeindruckend.
Neben dem Besuch in der Allianz-Arena war die Besichtigung des Kartoffelmuseums ein weiterer Höhepunkt der Reise. Zwar kannte die Dame an der Hotel-Reception besagtes Museum nicht. Was uns vier aber nicht abhielt, diesem kleinen Museum einen Besuch abzustatten. Die Kartoffel ist in den verschiedenen Ausstellungsräumen in geschichtliche, kulturelle und auch soziale Umfelder eingebettet. Zum Schluss der Ausstellung meinte der nette Herr beim Empfang: „Jetzt wird’s interessant, jetzt kommen die Chips!“ Was dann zu sehen war, waren neuere und ältere Chips, zusammen ausgestellt in einer Glasvitrine.

Nachfolgend ein paar Impressionen:



Tschüss!
feldwaldwiesenblogger

Ich bin dann mal über’s Wochenende weg…

… und nehme folgendes Formular nach Deutschland mit:

Diesen Steuerbetrügern und Steuerhinterziehern will ich nun an den Karren. Da schon niemand meine angebotenen Kundendaten-CD’s will, wechsle ich die Fronten und schreite zur Tat. Meinen München-Trip mit dem Matchbesuch am Samstag (Bayern – Dortmund) benutze ich als Tarnung und will den guten deutschen Steuerfahndern etwas zur Hand gehen.
Ich habe gleich 1000 Kopien von obigem Formular gemacht und verteile sie an allen möglichen Orten in und um München. Ob als Flugblatt, Anschlag oder Schaufenster-Zier, auf mich wartet viel Arbeit im Bundesland Bayern. Wenn Frau Merkel oder Herr Schäuble mir dabei helfen möchten, sie wissen ja nun wo sie mich finden können.
Den braven Schweizern wünsche ich schöne Fasnacht und den bösen deutschen Steuerbetrügern rate ich: Zieht euch warm an! Denn es ist eisig kalt…

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Lasst uns für die UBS spenden!

Nach der Aktion „Jeder Rappen zählt“ starte ich nun die Aktion „Jede Million hilft“. Wer macht mit? Denn diesen armen und gebeutelten Bankern muss nun endlich geholfen werden. Gerade gestern hat die UBS (Unsere Bänker Schweine) ihre Zahlen bekannt gegeben. Zum Heulen! Als ich dann am Abend den stark mitgenommenen Oswald Grübel mit seiner tiefen Bassstimme (ist der jrgend einem Klassik-Chor geradewegs der UBS in die Arme gelaufen?) die Zahlen und Ergebnisse nuscheln hörte, bekam ich endgültig Mitleid mit ihm und seinen Mitstreitern. Ich lasse nun eine Homepage schalten: http://www.jede-million-hilft.ch
Darauf kann, darf, und muss jedermann spenden, was das Zeug hält. Denn wenn gewisse Bankmanager ihren Bonus nicht halten oder erhalten können, müssten die doch schlimmstenfalls einen Ferrari, Bentley, Jaguar oder sonst jrgend so eine Schrottkarre verkaufen (hilfe!). Das täte mir furchtbar leid.
Ich möchte mich heute noch mit Herrn Grübel in Verbindung setzen, ob er zwecks Spenden-Sammelns nicht wie „Jeder Rappen zählt“ auch einen Glascontainer aufstellen möchte. Ich schlage ihm vor, dies gleich in Zürich, in der Bahnhofstrasse vor den armen Banken zu tun. Und statt einer Woche, gleich einen Monat! Wunderbar wäre natürlich, wenn Grübel und Kaschpi Villiger gleich die erste Schicht übernehmen könnten. Vielleicht liessen sich noch weitere alte UBS-Kämpfer wie Marcel Ospel oder Christoph Meili auftreiben. Letzterer könnte gleich den Glascontainer und den Spendenfluss überwachen.
Gespräche und Verhandlungen laufen auf Hochtouren. Denn es zerbricht einem das Herz, wenn diese Bänker jammern, zu kleine Bonis bekommen oder gar Lohneinbussen hinnehmen müssten. Um Himmels willen! Da helfen wir denen doch lieber. Oder!?

feldwaldwiesenblogger

Polo Hofer is back, und wie!

Polo Hofer, das Urgestein der Schweizer Musikszene, ist zurück. Gestern abend startete er nach zwei Aufwärm-Gigs zu der kurzen aber heftigen „Prototyp-Tour“ dieses Frühjahres. feldwaldwiesenblogger musste natürlich auch dabei sein, war der Auftritt doch im nahen Zug, in der „Chollerhalle“. Einer der prominentesten Zuger derzeit, Nik Hartmann, war mit seiner Gemahlin auch zugegen.

Dieser Snapshot habe ich nur mit meinem Samsung-Handy gemacht, ich hatte meine Digicam leider nicht dabei.
Man kann aber auf dem Bild feststellen, dass Polo Hofer neue Mitstreiter dabei hat. Auf einen treuen Weggefährten, Hape Brüggemann (Keyboards, Piano) kann und will er nicht verzichten. Der Mann ist einfach zu wichtig und liefert auch die meisten Kompositionen zu den Texten von Hofer.
Neben Brüggemann bilden die beiden Gitarristen Mario Capitanio und Mark Weber, sowie der Bassist Peter Enderli und sein Bruder Ueli Enderli (Drums) „Die Band“. Dies fiel dann auch gleich positiv ins Gewicht: Die neuen Musiker um Polo bringen neuen Wind und liessen den Sound so herrlich frisch erklingen. Die Schmetterband ist und war natürlich legendär, kein Zweifel. Aber neue Leute bringen auch neue Ideen und können bekannte Songs auch jrgendwie „neu“ erklingen lassen.
Von seiner neuen CD „Prototyp“ (u.a. I tröime mi zu dir, Ds Beschte chund erscht nu) liess er natürlich seinen Gospel-Kracher „Ds letschte Hemmli“ erschallen welches „Hand in Hand-gespielt“ mit „In Memphis“ den Höhepunkt des Konzertes bildete. Beim „Memphis“ wurde gegospelt und gebluest, dass es eine wahre Freude war. In der Mitte des Songs spielte er mal den Referent („Halleluja“) dann wieder den Gitarrenpeitscher, welcher von seinen Jungs „John Lee Hooker-Blues“ forderte, welcher sie ihm auch schenkten. Voll geil! Das Set wurde mit vielen alten Klassikern gespickt, einige davon waren schon länger nicht mehr an einem Konzert von Polo National zu hören. Die Leute in der schönen Chollerhalle wurden mit „Zigünerhärz“, „Wie cha ne arme Maa“, „Summer 68“ oder „Ramona“ zum Tanzen gebracht. Am Ende des regulären Sets ertönte sein Oberklassiker „Alperose“ und Polo samt Band entschwand kurz der Bühne bis sie mit den beiden Klassikern „Im letschte Tram“ und „Wyssebühl“ ein wirklich sack-starkes Konzert beendeten. Es war dann auch gut Mitternacht und meine beiden Kollegen und ich meinten: Der Polo ist fit und zwäg und auch seine Stimme ist wieder volkommen in Ordnung. Mit seiner neuen Band wird er noch so manche Konzerthalle auf der kommenden Tour zum Kochen bringen.
Bei einem kurzen Schwatz mit Polo meinten wir, dass er mal im Muotathal einen Auftritt geben soll. Er erinnerte sich daran, dass er vor x-Jahren mal auf einer Muotathaler Alp einen Gig gab. Der Schreibende war leider dannzumal nicht dort.
Zufrieden mit Polo, Gott und der Welt fuhren wir anschliessend heim ins Muotathal.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger