Berlusconi oder nicht?

Letzten Sonntag, bei der Tagesschau von SF, bekam ich beim Bericht über die Wahlen in Italien einen Lachkrampf. Was war geschehen? SF zeigte eine Wahlveranstaltung mit dem Signore Berlusconi und ich kriegte mich fast nicht mehr ein.

Der Mann sieht ja wirklich …, nun ja, etwas seltsam … aus. Sein Gesicht hat wahrscheinlich schon die hunderste OP hinter sich. Die Gesichtshaut ist bereits dermassen gespannt, dass Berlusconi dreinblickte als trüge er eine Maske. Ich will mich ja über diesen Herrn nicht lustig machen. Das tun und taten in letzter Zeit Giacobbo/Müller schon genügend, als sie sein Zipfelchen zeigten (Kommentar feldwaldwiesenblogger: Berlusconi hat sich wohl nur im Gesicht operieren lassen…).
Aber jetzt kommen mir ernsthafte Zweifel, ob das wirklich immer Berlusconi ist oder war. Hat der Mann etwa einen (oder gar mehrere) Doppelgänger? Tragen die auch eine Maske oder haben sich mögliche Doppelgänger auch operieren lassen?
Parallelen zum einstigen Diktator Saddam Hussein tun sich da auf. Natürlich nur hinsichtlich des Aussehens. Denn der war auch nicht immer anwesend. Öfters erledigte sein Job einer seiner zahlreichen Doppelgänger.
Pikant würde die Doppelgängerei von Berlusconi natürlich bei seinen (vielen) Frauen(geschichten), sprich Affären. Ist es jedes Mal er himself oder verrichtet dort sein „Job“ auch ein anderer?
Ich meine, Berlusconi ist so eitel und verrichtet die „Frauenarbeit“ sicher stets selber. Bei den politischen Auftritten bin ich mir seit letzten Sonntag nicht mehr so sicher… Dazu kommt noch, dass seine Agenda dermassen voll ist, dass der gute Silvio scheint’s nicht mal alle Gerichtstermine wahrnehmen kann und konnte. Ja, so ein Job ist halt schon anspruchsvoll und zeitintensiv. Denn der Herr Premierminister hat wohl in jeder Region Italiens „seine“ Frauen(geschichten). Wahrscheinlich auch in Libyen drüben. Dort verrichtet er seinen „Job“ wohl auch aussergewöhnlich gut. Man munkelt, dass die beiden Länder Frauen austauschen, um ihre Regierungschefs bei Laune zu halten. Jaja, so ein Job ist anstrengend und braucht seine Abwechslung.
Aber oh Staun und oh Schreck: Die Italiener wählen den Herrn Berlusconi und sein Mitte-rechts-Lager immer und immer wieder. Wie zu Letzt bei den Regionalwahlen. Berlusconi hielt da vorher ganz stimmungsvolle und wunderbare Reden, u.a. teilte er eine Kandidatin als „hässlich“ ein. Vermutlich gab die dem „echten“ Berlusconi mal einen Korb und ist von nun an „hässlich“. Das Wahlvolk in Italien liebt ihn scheinbar immer noch. Ob’s der echte, ein Doppelgänger oder ein Berlusconi mit Maske ist: Völlig Wurscht! Hauptsache der Mann sorgt für Spass und Unterhaltung. Politik ist da eh nur Nebensache.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Das kann ja gar nicht sein!

„Das kann ja gar nicht sein!“ Das waren wohl die Gedanken von vielen Menschen in den vergangenen Tagen, als man erfuhr, dass der allseits bekannte Wettermann Jörg Kachelmann verhaftet wurde. Bei mir gab es bisher drei Phasen der Wahrnehmung.

Phase 1: Unverständnis, „Hä – was isch los?“, das ist doch sicher ein Irrtum. Der muss so schnell wie möglich wieder raus, und beim ARD wieder das Wetter moderieren.

Phase 2: Etwas später hatte ich den Eindruck, da will sich wer ganz wichtig machen und womöglich noch viel Geld abzocken. Kachelmann lachte unschuldig nach einem Termin mit dem Untersuchungsrichter in die Kameras. Man bekam allmählich den Eindruck, da ist doch was dran.

Phase 3: Weitere Details wurden und werden immer noch aus dem Leben von Kachelmann enthüllt. Er bleibt weiterhin in U-Haft und ich habe zunehmend den Eindruck, dass die Staatsanwaltschaft halt doch einen „Schuldigen“ verhaftet hat.

Was ich sagen will mit meinen drei Phasen: Natürlich kenne ich Herrn Kachelmann nicht, obwohl er und seine Firma vor mehreren Jahren auf der Glattalp hoch ob dem Muotathal Wetterinstrumente installiert haben. Trotzdem meint man zu wissen, den kenne ich nun. Sei es wegen seinen Wetterprognosen, oder nun aus Presse und TV wegen der Verhaftung.
Es ist bei den Promis jeweils so eine Sache. Jrgendwie traut man einem Strahlemann so eine Tat gar nicht zu.
Da gibt es sicher die lieben und weniger lieben Promis: Den einen traut man alles zu (Typ Hirschmann), den anderen rein gar nichts (Typ Renzo Blumenthal oder eben auch Jörg Kachelmann).

Natürlich ist das für Presse und TV ein gefundenes Fressen, wenn einer der ihren, noch dazu einer der prominentesten, fehlbar im Sinne der Justiz wurde.

Ich gebe aber auch zu bedenken, dass dahinter einige Einzelschicksale stecken, die’s momentan sicher nicht einfach haben. Allen voran das Vergewaltigungsopfer, aber auch die Kinder und Ex-Frau von Herrn Kachelmann.

Wie die Geschichte weitergehen wird, wird einem täglich bereits zum Zmorge-Kaffee serviert. Leider. Denn solche Geschichten sind sehr persönlich, tragisch und sollten auch wegen dem Opfer-Schutz nicht in der Öffentlichkeit breitgetreten werden.

Stattdessen sollten die Journalisten wieder mal über die Machenschaften des Schurken namens Gaddafi berichten. Das wäre wichtiger, denn dieses verbrecherische Staatsoberhaupt narrt die halbe Welt, zumindest Europa. Wenn er wieder mal aus seinem Drogenrausch erwacht, möchte er Entschuldigungen von allen Seiten hören und reitet bestimmt die nächste Attacke gegen die Schweiz.

Ä schönä Sunntig!
feldwaldwiesenblogger

Der Regierunsratswahlkampf im Kanton Schwyz

Der ist bereits in vollem Gang, da wird jetzt schon mit Haken und Ösen, oder wie nachfolgend gezeigt, mit dem Buntstift gekämpft. Die Kandidaten stehen meines Wissens fest, die Unterlagen sind aber noch nicht verschickt worden.
Den einen Kandidaten, Bruno Suter, kenne ich persönlich. Er ist weit über unsere Region hinaus bekannt, beliebt und populär. Seines Zeichens Wirt des berühmten Restaurant Hölloch, zu hinderst im Muotathal, am Fusse der Pragelstrasse.
Suter kandidiert bereits zum vierten Mal für den Regierungsrat. Seine Ansichten und Positionen muss ich hier nicht herunterbeten, die findet ihr auf seiner Internet-Seite. Hier der Link: Bruno Suter
Meine Stimme hat er auf sicher. Er hat’s ja bereits schon einmal fast geschafft. Auch diesmal gebe ich ihm gute Chancen, gewählt zu werden. Denn durch den Rücktritt zweier CVP-Regierungsräte mitten in der Legislatur ergibt dies eine ganz interessante Konstellation.
Ich habe bereits bei den letzten Regierungsrats-Wahlen anno 2008 über Bruno Suter einen Beitrag in meinen Blog gestellt, hier zum Nachlesen: Bruno Suter, Der etwas andere Regierungsrats-Kandidat

Wahlkampf pur:

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Email eines Frustrierten ob dem Boni-Schmarotzertum

Sehr geehrter Herr Villiger

Ich habe Sie bisher immer als eine integere und ehrliche Persönlichkeit angesehen. Nun kommen mir in letzter Zeit aber leise Zweifel. Sie sind wohl Verwaltungsratspräsident bei der UBS, beziehen laut Medienberichten kein fürstliches Honorar wie Grübel+Co., können aber scheinbar nichts bewirken in dieser Grossbank.
Verraten Sie mir doch bitte einmal, wieso gewisse Menschen so viel verdienen, gerade in ihrer Bank? Wieso sich Grübel durchsetzen kann und unverschämte Bonizahlungen vornehmen kann und sie vermutlich regelrecht übergeht? Sind diese Menschen, allen voran Grübel, so viel mehr wert als ein normaler „Büezer“, ein Landwirt oder sonst jrgend ein Sachbearbeiter? Was können die bitte schön mehr, als unser eins?
Seien Sie doch ehrlich: In der grössten Krise Ende 2008/Anfangs 2009 hatten die derart die Hosen gestrichen voll, dass die „Kapitäne“ gleich das sinkende Schiff verliessen (zusammen mit sehr viel Geld) und ihre Nachfolger sich nicht anders zu helfen wussten, als sich an unseren Steuergeldern zu vergehen. Herr Villiger, das ist doch ungerecht und regelrecht kriminell?
Jetzt, wo die Bank seit einiger Zeit wieder Land sieht, geht das Spiel von vorne los. Bonizahlungen, Schmarotzerei und Geldverschleuderei. Ich seh’s Ihnen doch an, sie leiden auch ob so viel Ungerechtigkeit und Ausbeutertum. Sogar ihre Nachfolger im Bundesrat sind machtlos und können nur den Kopf schütteln.
Ich rate Ihnen eines: Treten Sie zurück. Denn jetzt können Sie noch mit erhobenen Hauptes sagen: „Ich habe in dieser Bank nichts bewirken können. Die haben aus der Krise einfach nichts, aber auch gar nichts gelernt.“
Das Volk, mich eingeschlossen, sind wegen diesen Bonibezügern so frustiert, dass wir eigentlich wichtige Abstimmungen aus Frust ablehnen. Nur so aus Protest, und leider dabei die Falschen meinen. Unser Frust erwächst aus dem Nichtstun-Können gegenüber den Schmarotzern in den Banken und in der Wirtschaft. Uns sind die Hände gebunden, und die meisten Politiker können leider auch gar nichts gegen dieses gierige Pack tun.
Herr Villiger, wenn Sie nicht zurücktreten als VR-Präsident, dann sind Sie doch bitte schön ein Lichtblick für das Volk.

Mit den besten Grüssen
feldwaldwiesenblogger

P.S.: Diese Email habe ich heute an Herrn Villiger geschickt.

Blattmann’s Risikokarte

Ja sapperlott! Der Mann hat ja Eier. Oder ist ihm nur langweilig? Seine Risikokarte wurde gestern in der Tagesschau präsentiert. Ich traute meinen Augen nicht, als ich sah vor was für Risiken der Mann uns warnen möchte.
Gut, für das tumbe Volk war diese Karte natürlich nicht gemacht. Jrgend so ein Verräter im VBS kopierte zum guten Glück diese höchst geheime Präsentation und schickte sie kurzerhand via Internet um die Welt. Schon wusste es jeder und unsere Armee hat nun den Salat.
Schnell ging’s, denn die Griechen haben bereits Skandal und so Zeugs protestiert. Wie lange geht’s wohl, bis der grosse Nachbar im Norden sich meldet? Da geht’s ja bekanntlich etwas gemächlicher zu und her. Ich vermute nun mal, dass die deutsche Regierung um Kanzlerin Merkel sich heute tief betroffen zeigen wird. O-Ton Merkel: „So was hätte ich von der Schweiz nie gedacht, nicht im entferntesten meiner geheimen Träume…“
Was nun heute noch niemand denken mag, aber Realität werden könnte, sind weitere Geiselnahmen von Schweizern in eben diesen Risikoländern. Der Herr Blattmann erwies der Schweiz wohl einen furchtbaren Bärendienst. Seine Folgen sind noch nicht abzusehen.
Was mich aber umso mehr erstaunt, ist, dass BR Ueli Maurer seinen Laden scheinbar nicht im Griff hat. Da entwickeln sich einzelne Subjekte, nur nicht in die richtige Richtung. Es scheint wohl, dass Herr Maurer seine Untergebenen wieder mal ordentlich zusammenstauchen sollte. So wie sich das in einer richtigen Armee gehört. Eigentlich sollte Maurer diesen Blattmann wegen Ungehorsams gleich in die Wüste schicken. Tut er dies aber nicht, dann kommt bei mir der leise Verdacht auf, dass der Herr Bundesrat hinter dieser Karte stecken könnte.
Nun gut, vielleicht überreagieren wir alle wieder mal total: Vielleicht war diese Risikokarte nur als Spass und Auflockerung bei einer der zahllosen VBS-Veranstaltungen gezeigt worden. Der Herr Armeechef Blattmann war vielleicht bei eben einer dieser Veranstaltungen als lustiger „Kasper“ aufgetreten?
Bis jetzt weiss meine Spürnase noch nicht mehr. Wenn ich mehr weiss und rausbekomme, dann melde ich mich natürlich sofort über meinen Kanal.

Einen guten Wochenstart!
feldwaldwiesenblogger

B.B & The Bluesshacks, Terror Geiss und Formel 1

Das Wochenende hat gestern abend absolut prima begonnen. Ein Kollege und ich fuhren in das schmucke Städtchen Sempach. Mitten in der Altstadt steht dort das Bierhauspub und dort spielte gestern abend meine derzeitige Lieblingsband, die B.B & The Bluesshacks. Wenn ich richtig mitgezählt habe, dann habe ich diese deutsche Bluesband, welche gestern vom Chef des Pubs als Europas beste Bluesband angekündigt wurde, jetzt nun viermal live gesehen. Und ich sage euch: kein einziges Mal zuviel. Das ist einfach eine geile Blueskapelle, mit ihrem alten, shuffelnden und federnden Blues, gespickt mit Rock’n’Roll und Soul. Das Bierhauspub, in welchem ich das erste Mal war, ist ein kleines, aber herziges Pub. So wie ich das feststellen konnte, spielt dort ein bis zweimal pro Monat eine Blues- oder Jazzband.
Den Shacks gefiel der Auftritt in dem kleinen Lokal sichtlich und die Spielfreude war ihnen anzusehen. Sie spielten zwei Sets, mit einer kurzen Pause dazwischen. In eben dieser Pause begab sich der lustige Wirt wieder auf die Bühne und begann mit einer Verlosung. Die Teilnehmer waren natürlich die Ticketbesteller und schwupps, als etwa vierter wurde sogar ich gezogen. Gewonnen habe ich einen Konzertgutschein für Rita Chiarelli & Band vom 1. April (absolut kein Scherz!).
Jedenfalls war das wieder ein absolut gelungener Bluesabend mit zwei zufriedenen Muotathalern.

Heute Abend steige ich wieder mal selber in die Hosen, resp. hinters Drum. Abgemacht haben wir eine Jam-Session bei einem Kollegen zuhause. Dabei sind zwei von meinen ehemaligen Terror Geiss-Bandkollegen und der Kollege von gestern Abend, welcher Bluesharp spielt. Die Band Terror Geiss (Homepage ist keine vorhanden) lösten wir im Jahr 2001 auf. Mit dieser Combo spielten wir Metal, Punk und Hardcore. Das Repertoire bestand aus Eigenkompositionen und Covers. Die Auftritte, welche wir hatten, bewegten sich jrgendwo zwischen skandalös und genial. Lustig war’s immer. Wir nahmen sogar in Eigenregie eine CD auf, welche aber vergriffen ist (wo auch immer).
Heute Abend haben wir aber keine Reunion vor. Wir wollen einfach schön gemütlich jammen und uns dabei ein oder zwei Bierchen genehmigen.

Die Formel 1 steht auch schon wieder vor der Tür. Das Wochenende in Bahrain wird heute mit den beiden freien Trainings eröffnet. Dabei steht v.a. einer im Rampenlicht: Michael Schumacher. Der Hype um seine Person stört mich persönlich zwar, aber für die Formel 1, die letzte Saison fast etwas zur Formel L (L= Langeweile) verkam, tut er nur gut. Es bleibt aber auch die Frage, ob der nun 41 Jahre alte Schumi mit den jungen Wilden um Vettel, Alonso und Co. mithalten kann und wieder an alte Erfolge anknüpfen kann.
Dabei wurde auch das Fahrerfeld um drei neue Teams erweitert, Sauber ist oder gehört wieder Sauber und nachtanken während des Rennens ist nicht mehr erlaubt. Die Neuerungen und Neuen tun der Formel 1 gut, für Spannung wird gesorgt sein.

Schönes Weekend!
feldwaldwiesenblogger

Was ist krass?

„Krass ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Ryan Murphy aus dem Jahr 2006“. Diese Info habe ich aus Wikipedia.

Krass ist aber auch folgende Szene:

Krass ist aber auch die Begebenheit, welche ich heute Mittag bei meinem Spaziergang in der „Ufschütti“ gesehen habe.
Da bemerkte ich am Seerand, dass das Wasser wieder zu gefrieren begann. Dies beim Bootshafen und auch in der Nähe des Anlegestegs des Reussclubs Luzern. Dabei haben wir doch bereits den 10. März. Ist aber kein Wunder, bei diesen Temperaturen und der Bise.
Grosse Augen machte ich aber, als plötzlich ein Mann, nur mit Badehose bekleidet, in der Nähe des besagten Reussclub-Steges ins Wasser glitt. Er schwamm darauf einige Meter im Brustschwimm-Stil, mit regelmässigen Zügen. Kurz darauf entstieg er wieder dem Wasser, ging über den Steg und lief in gemächlichem Tempo darüber, ohne einen Mucks. Die meisten hätten bei diesen Temperaturen geschrien und Radau gemacht. Nicht aber jener Mann. Dabei wurde er von einer jungen Frau gefilmt. Ich vermute sogar von einer Kamerafrau von Tele 1, da ein Auto von diesem Innerschweizer Privatfernsehen ganz in der Nähe stand.
Die Frage ist nun: Wollen die von Tele 1 den Begriff „krass“ neu erfinden, oder wollen sie Bilder eines Mannes zeigen, der sich in eiskaltem Wasser stählt oder wollen sie einen Mann zeigen, der einfach nicht mehr warten kann bis die Badesaison wieder los geht?
Fragen über Fragen, Antwort weiss ich leider keine. Für mich war das heute jedoch die Definition von „krass“!

Guten Tag!
feldwaldwiesenblogger