Wir kommen doch alle nicht draus!

Ja, das kommen wir nicht! Zu diesem Fazit gelange ich beim Beobachten um den Sauhaufen UBS.
Heute halten sie ihre GV ab und wollen mittels Décharge den Freibrief für die alte Führungsriege aussprechen. Chaschpi Villiger, Grübel und Co. müssen heute einen harten Tag mit viel Häme und Wut erdulden. Ich meine: Ich würde denen für diesen harten Tag einen extra harten Bonus geben.

Zudem meine ich, wir kommen natürlich nicht draus. Wenn man so eine Lotterbank führt, muss man natürlich verdienen wie ein Schwein und böse Boni einfahren. Wenn dem nicht so wäre, bekäme diese Bank nur noch ganz schlechte Kaderleute und würde nicht mehr rentieren. Oder?
Ich meine aber: Kann’s denn noch schlimmer kommen? Man könnte ja gleich ganz junge und unerfahrene Banker an die Spitze hieven. Die würden erstens auch nicht schlimmer wirtschaften oder bankern (gibt’s dieses Verb eigentlich?) und würden zweitens viel weniger kosten.

Zur möglichen Décharge-Absage:
Gestern meinte Herr Villiger zu einem Politiker, der ihm mitteilte, dass die nationale Politik ihnen die Décharge verwehren würde: Die Politik soll sich da nicht einmischen.
Ich meine: Recht so, Herr Villiger. Die Politik soll sich in Zukunft total aus der Bank raushalten. Auch dann, wenn sie den Bund um Steuergelder anbettelt.

Eine schöne UBS-GV!
feldwaldwiesenblogger