Wochenend-Nachlese

Letzten Samstag ging wieder mal dieser unsägliche Wettbewerb namens Eurovison Song Contest ESC über die Bühne. Diesmal in Oslo. Ich schaute zeitweise rein, ging aber lange vor dem Ende zu Bett, da ich vor dem Fernseher einschlief. Dies sagt ja auch was aus über diesen Anlass…
Als ich dann gestern noch die Jubelbilder der Deutschen im TV sah, fiel mir vor allem einer auf: Tausendsassa Stefan Raab, wie der grinsend immer mit einer Deutschland-Fahne durch die Gegend und immer in der Nähe der siegreichen Lena mitlief.

Gestern fuhr ich bei meiner Formel 1-Tippgemeinschaft beinahe drei Punkte ein. Wir tippen jeweils das Podest, jeder richtige Platz gibt einen Punkt. Mein Tipp war Vettel vor Webber und Hamilton. Als Vettel irgendwann hinter Webber herfuhr und Hamilton auf Platz drei war, schrieb ich einer Kollegin aus der Tippgemeinschaft eine SMS. Ich simste, dass Vettel nur noch Webber überholen müsste und ich dann meine drei Punkte einfahren könnte. Der gute Vettel erhörte wohl meine Sims-Wünsche und setzte zum Überholmanöver an. Aber leider war er dabei zu wenig vorsichtig, zog sein Bolide zu weit nach rechts, in den Karren von Webber. Und schwupps: Ich hatte einen Nuller.

Als ich heute beim Morgenkaffee den BLICK-Sport las, musste ich feststellen, dass die Schwingerwelt auch nicht mehr so heil ist. Der Kommentator auf Sportseite 1 meinte, dass die Spitzenschwinger Aberhalden, Forrer und Stucki gar hart bestraft wurden. Namentlich Aberhalden wurde mit 5000 Franken wegen einer Werbe-Lappalie bestraft. Der ganze Konflikt sei gar so weit gediehen, dass einige Spitzenschwinger am Eidgenössischen in Frauenfeld streiken wollen. Tja, starker Tobak. Meine bescheidene Meinung dazu ist, dass die Vermarktung und Werbung im Sport schon lange ungesunde Züge angenommen hat. Dass dieses Gebahren früher oder später im Schwingsport landet, war abzusehen. Und dass die Schwinger halt auch einen Teil des Werbekuchens abschneiden wollen, kann ihnen keiner verübeln. Denn wenn sie mit gleichem Aufwand Tschutten oder Tennis spielen würden, käme die Kohle (fast) von alleine rein. Schwingsport wie weiter?

Letzte Nacht hatte ich einen Traum. Ich träumte, dass die Regierungsratswahlen im Kanton Schwyz schon vorbei waren und der Wahlausgang einen unerwarteten Lauf nahm. Das Wahlergebnis fiel überraschend aus. Aber weil Träume Schäume sind, gehe ich nicht näher auf diesen Traum ein.
Hier noch etwas Schleichwerbung:

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Korrigenda

Beim letzten Blog-Eintrag habe ich mich betreffs Wahlpodiums-Termin im Hotel Ramada zu Feusisberg scheinbar vertan, sorry. Hier nun die korrigierte Agenda „Korrigenda“, wo zudem zwei weitere Termine Platz fanden.
Bruno Suter steuert den Wahlbus in nächster Zeit also an folgende Orte zu Podiumsdiskussionen:

– Montag, 31. Mai, Mythenforum in Schwyz, Beginn 19.30 Uhr
– Dienstag, 1. Juni, Hotel Ramada in Feusiberg
– Mittwoch, 2. Juni, Schlossturm in Pfäffikon, Beginn 18.00 Uhr

Leute, geht euch informieren, macht euch ein Bild von den Kandidaten. Ich habe einfach ein Problem mit der Haltung einiger Bürger, welche behaupten, es nütze eh nichts: „Sie (gemeint ist die Classe politique) machen in Schwyz oder Bern ja sowieso was sie wollen.“
Stimmt ja jrgendwie. Trotzdem: Brecht diese alten Denkweisen auf. Geht an die Podien und an die Urne. Unterstützt doch den Kandidaten, welcher für euch, und nicht gegen euch ist. Gebt ihm sein Vertrauen, denn er tut sein Bestes. Aber der ganze Aufwand von Suter wird nur dann belohnt, wenn die „Nützt ja eh-Nichts“-Haltung abgelegt wird.
Wer den Wunsch hat, dass endlich wieder etwas bewegt werden soll, darf nicht den Kopf in den Sand stecken. Alle jene sollen sich aufraffen und Suter seine Stimme geben. Denn: Einer nützt (fast) nichts, aber alle zusammen bewegen die Welt. Oder in unserem Fall natürlich unser Fleckchen Schwyz. Getreu nach dem Motto: „Alle für einen, einer für alle!“

Wir sehen uns an den Podien und der Wahlurne!
feldwaldwiesenblogger

Noch 19 Tage…

Nein, nein, nicht bis zum WM-Beginn. Der ist in 17 Tagen. Ich meine die Regierungsratswahlen im Kanton Schwyz.
Heute berichte ich wieder mal ein wenig aus dem Nähkästchen rund um das Suter-Lager.

Nächsten Montag, 31. Mai, hält der Wahltross in Feusisberg (Hotel Ramada) zur nächsten Podiumsdiskussion der Regierungsratskandidaten. Teilnehmen werden Herr Michel, Herr Reichmuth, Herr Suter und Frau Uebersax. Frau Kündig ist aus terminlichen Gründen verhindert.
Zudem wird noch ein Diskussionsleiter gesucht. Wer sich also melden möchte…Aber bitte nicht bei mir.
Wie sich nun herausstellte, werden die Kosten für die Räumlichkeiten und die Moderation von der SVP übernommen. Soso. Das ist zwar gut gemeint, riecht für mich trotzdem irgendwie nach „Gemauschel“.

„Gemauschel“ zum zweiten: In der vorgestern erschienen „Zentralschweiz am Sonntag“ kritisierte ein übermotivierter Journalist die Aktion Suter’s „Gute Tat statt Wahlplakat“ als Wahllotterie. Er ging noch weiter und behauptete, dass eine Diskussion entbrannt sei, ob die Methode rechtens sei. Ein aufmerksamer Wahlhelfer Suter’s untersuchte den Artikel etwas genauer und entdeckte eine Spur zu einem Mitarbeiter Kaspar Michels, dem FDP-Kandidaten. Zufälle gibt’s… Oder etwa nicht?

Bruno Suter hält sich eindeutig aus der „Mauschelei“ raus. Wenn er so richtig gewollt hätte, dann hätte er die Schweizer Fussball-Nati ohne Probleme zum Höhentraining ins Muotathal holen können. Übernachtet hätten die Kicker um Trainer Hitzfeld in Suter’s Ferienlager im Stalden, trainiert in der herrlichen Bergwelt unseres Tales. Stattdessen sind sie nun in Crans Montana und wissen gar nicht, was sie verpassen. Zum Beispiel eine feine Pizza Hölloch. So blieb Suter uneigennützig und machte der Schweizer Nati auf ihrem Weg nach Südafrika keine Offerte. Sonst hätte es ja noch geheissen…

So wie ich das registriere, wird Bruno Suter von verschiedenster Seite wirklich genau beobachtet. Zudem ist die schreibende Zunft der Lokalpresse auch nicht immer so neutral wie sie behaupten. Vielleicht ist der eine oder andere Kandidat doch etwas nervös. Vielleicht sind die Wahlaussichten Suter’s gar nicht so schlecht, wie der Schreiberling der „Zentralschweiz am Sonntag“ behauptet. Wir werden sehen.

Ich möchte einfach, dass der ganze Wahlkampf bis am Schluss fair und sachlich bleibt. Eben wie bei einem freundschaftlichen Hosenlupf, wo sich die Gegner am Schluss trotzdem die Hand geben und einander in die Augen sehen können.

Bis dann!
feldwaldwiesenblogger

Nun ist er also da, der ChampionsLeague-Final-Tag

Ich mache dazu meine eigenen Überlegungen, mit einer Art Wertung. Ich habe das diese Woche auch im BLICK gesehen. Dort machte Ciri Sforza eine gute Analyse beider Teams. Ich will diese natürlich nicht kopieren und vergleiche nicht wie Ciri die einzelnen Mannschaftsteile. Meine Überlegungen gehen weiter und sind natürlich in die FC Bayern-Fanbrille getuncht.

Die Bayen haben heute abend die Chance, ihre überragende Saison mit dem Triple zu krönen. Das hat Inter aber auch. Also patt.

Inter ist auf vielen Positionen besser besetzt, als die Münchner. Vorteil Inter.

Trainer Van Gaal („Chladiolen oder Tod“) ist der erfahrenere Trainer als Mourinho. Der Mourinho ist aber ein ganz verschlagener Fuchs. Knapper Vorteil Bayern.

Über die Moral weiss ich nur von der Bayern-Seite, dass die top ist. Von Inter weiss ich dazu fast nichts, da ich deren Saison nicht verfolgte. Keine Wertung.

Der FC Bayern setzt auch auf deutsche Spieler und eigene Junioren. Das tut Inter meines Wissens praktisch nicht. Ich bin sowieso ein Verfechter einer Mindestanzahl von Spielern aus dem Herkunftsland. Deshalb beschwöre ich die FIFA, endlich einen Passus für den Club-Fussball einzuführen. Dieser soll dafür garantieren, dass in der Startelf mindestens 6 Spieler aus dem Land sind, aus welchem auch der Club ist. Das tut der FC Bayern praktisch jetzt schon. Ganz klarer Punkt für die Bayern.

Spielkultur: Da graust‘s mir jetzt schon. Dieses Inter pflegte beim Rückspiel im Halbfinale gegen Barcelona einen solch destruktiven Fussball, dass ich entnervt zur Pause den Fernseher ausschaltete. Die Bayern hingegen spielen seit gut einem halben Jahr einen ausgezeichneten Angriffsfussball. Dieser macht einfach Freude und lebt natürlich von vielen Komponenten. Unter anderem auch vom Spielwitz der beiden Flügelmänner Robben und Ribéry. Auch Punkt für Bayern.

A propos Ribéry: Dieser ist wohl beim heutigen Spiel „gesperrterweise“ nicht dabei (na ja, da waren die Herren Richter doch ein bisserl streng, nicht wahr). Er gibt der Mannschaft dennoch viel Moral, mit dem Entscheid in München zu bleiben. Grosser Punkt für Bayern.

Heute Abend könnte auch die grosse Stunde des Edelreservisten Hamit Altintop schlagen, welcher für Ribéry spielt. Er kam während der Saison sehr selten zum Zuge. Altintop akzeptierte dies ohne Nebengeräusche, grosse Klasse. Wenn er dann mal eingesetzt wurde, ersetzte er meist gleich Robben oder Ribéry. Dies aber jeweils so gut, dass ich ihm heute Abend den lucky punch zu traue, ja sogar gönne. Natürlich Punkt für Bayern.

Zu guter Letzt: Ich bin ein grosser Fan des FC Bayern. Sie müssen also gewinnen und den Pott holen. Ebenso Punkt für die Bayern.

Summasummarum: 6:1 für den FC Bayern!

Schönes Spiel!
feldwaldwiesenblogger

Suter’s Wahlexpress ist unterwegs

Zur Zeit, liebe Leser, bin ich vor allem (virtuell) mit dem Suter-Wahlexpress unterwegs.
Es gäbe (wie immer) so viel zu berichten: Über den äusserst erfolgreichen FC Bayern München, die wiedergeborenen KROKUS (welche ich kürzlich in Sursee live sah) oder über die Euro-Finanzkrise. Bei letzterem schüttelt feldwaldwiesenblogger nur den Kopf und rät den Staatsoberhäuptern der einzelnen Länder, endlich mal ihre Hausaufgaben zu machen. Es kann doch beispielsweise nicht sein, dass Menschen in einzelnen Ländern schon in Pension gehen, bevor sie überhaupt 60 Jahre alt sind (z.B. in Frankreich und Griechenland) und sich dann noch wundern, wenn sich der Staat grausam verschuldet. Dabei gerät der Euro in so eine Schieflage, dass die weltweiten Finanzmärkte Talfahrt fahren. Ich sage da nur noch: Am besten würde das ganze Finanzsystem wirklich mal zusammenbrechen. Die ganze Finanzwelt ist zudem so kompliziert und hypersensibel miteinander verbunden, dass ein Euro-Furz in Griechenland bei den Amerikanern einen argen Dollar-Dünnpfiff verursacht. Ach, du Schei**e!

Wie gesagt, ich setze mich zurzeit via meinen Blog für den Wahlkampf von Bruno Suter ein. Ich bin überzeugt, dass dieser Mann zwar nicht die Euro-Krise bewältigt, aber in unserem heimischen Mikrokosmos Schwyz etwas bewegen und bewirken kann.

Gestern Montag machte Bruno Suter’s Wahlexpress in Küssnacht Halt, zur ersten Podiumsveranstaltung. Anwesend waren alle fünf Regierungsratskandidaten, welche Red und Antwort gaben. Dem Vernehmen nach gab es keine Überraschungen. Wie sich im Verlaufe des Abends zeigte, liegen die Positionen der einzelnen Kandidaten gar nicht so weit voneinander entfernt. Als einziger konnte Bruno Suter mit einer originellen Idee überraschen: Jedem Steuerzahler könnte man je 500 Franken ausbezahlen, um das grosse Eigenkapital des Kantons zu senken. Solche Ideen sind originell und als Lichtblicke zu werten.

A propos Lichtblick: Roger de Weck’s Verpflichtung zum SRG-Generaldirektor sehen einige als Lichtblick, ja gar als Leuchtturm für die Schweizer Medienlandschaft.
Genauso würde ich Bruno Suter’s Verpflichtung als Regierungsrat sehen. Deshalb fährt Suter’s Wahlexpress momentan mit dem Motto „Der Leuchtturm im Kanton Schwyz“ durch die Gegend. Wer weiss, vielleicht begegnest du diesem Express in nächster Zeit auch mal…Hupe doch bei dieser Gelegenheit dreimal. Dann weiss Suter, dass du ihm am 13. Juni auch seine Stimme gibst.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

Bruno Suter’s Ansichten und politische Ausrichtung

Zur Zeit tut sich nicht allzu viel im Regierungsrats-Wahlkampf im Kanton Schwyz. Viele machen wohl trotz Regen, Nässe und Kälte ein verlängertes Wochenende und lassen Seele und Beine baumeln.
Im „Boten der Urschweiz“ fanden sich heute lediglich zwei Leserbriefe („CVP – eine billige Kopie“ und „Schwinger gegen Schwinger“), bei welchen Bruno Suter aber mit keinem Wort erwähnt wurde. Es geht dabei um die CVP, SVP und deren Kandidaten.

Aus diesem Grund bin ich ein wenig in YOUTUBE wühlen gegangen und stiess auf nachfolgendes Video. Das Video ist zwar mehr als zwei Jahre alt (vom 22. Februar 2008), hat aber von seiner Aktualität nichts eingebüsst. Wer Bruno Suter’s Ansichten und politische Ausrichtung (noch) nicht kennt oder besser kennen lernen möchte, sollte sich dieses Video unbedingt reinziehen.

Wer meint, Regierungsrat können nur „Studierte“ oder „Bürokraten“ werden, der hat sich gewaltig getäuscht. Vielfach sind die praktischen Macher in so einem Amt diejenigen, die lösungsorientiert, unkompliziert sowie für das Volk verständlich führen, und wichtige und mutige Entscheidungen treffen.
Als eines der besten Beispiele der letzten Jahre darf ohne Bedenken Alt-Bundesrat Adolf Ogi erwähnt werden. Ohne Riesenbildung, aber voll bepackt mit viel Optimismus und Schaffenskraft, erfüllte er seine zehn Jahre im Bundesrat recht gut. Da ist dann schon mancher Jurist oder Doktortitel-Träger mit viel weniger Palmares aus dem Bundesrat ausgeschieden.
Regierungsrat ist zudem eine Stufe tiefer als Bundesrat anzusiedeln. Ergo kann das Amt eines Regierungsrates auch einer ausführen, der nicht eine „Luxus-Ausbildung“ genossen hat.

Randnotiz: Ich bin nicht ganz der Meinung von Bruno Suter, dass die Meinungen gemacht seien (siehe letzter Blog-Beitrag vom 11.5.2010). Nach wie vor gibt’s viele Unentschlossene. Denn was die 65%, welche letztes Mal nicht an der Urne waren, gestimmt hätten, weiss niemand. Diese 65% gilt es abzuholen, oder möglichst viele davon. Bei den anderen 35% bin ich der Meinung von Suter.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

News aus dem Wahlkampf-Lager von Bruno Suter

In der Zwischenzeit hat sich im Wahlkampf-Lager wieder einiges getan. Emsige Helfer im Hintergrund arbeiten Ideen aus, gestalten und entwerfen. Ideen und Vorschläge sind innerhalb der Mehrheitsparty einige vorhanden. Es gab Ideen hinsichtlich Events mit Musik, einer Werbebroschüre, einem Flyer für das Wahlspenden-Karussell, welcher breit gestreut werden könnte und die Aktion „Gute Tat statt Wahlplakat“.

Vergangenes Wochenende wurde in einem kleinen Kreis eingehend über das weitere Vorgehen gesprochen. Dabei wurde festgestellt, dass die besagte und bereits gestartete Aktion „Gute Tat statt Wahlplakat“ Potential hat und schon 100 Rappen gezeichnet wurden. Das Ziel ist, dass sich die Aktion zu einem „Selbstläufer“ entwickelt und die Wahlbeteiligung klar ankurbelt.
Ich meine auch: Die Wahlbeteiligung von 35% im ersten Wahlgang muss klar übertroffen werden.

Es wurde auch darüber gesprochen, ob die anderen Vorschläge weiter verfolgt werden sollen. Suter und sein Team meinten, dass man sich z.B. mit einer Werbebroschüre den anderen Kandidaten annähere. Von den zusätzlichen Kosten ganz zu schweigen.

A propos Kosten: CVP und SVP wendeten für den ersten Wahlgang je 75‘000 Franken auf, 50‘000 Franken die FPD, und selbst für Suter’s Wahlkampf wurde 15‘000 Franken ausgegeben.

So wie es im Moment aussieht, möchte man vor allem die laufende Aktion forcieren und unter die Leute bringen. Das mit dem „unter die Leute bringen“ soll eher unkonventionell geschehen. Der Talon „Gute Tat statt Wahlplakat“ ist auf Suter’s Homepage aufgeschaltet und wird von mehreren „Wahlhelfern“ per Email verschickt oder von Kollege zu Kollege verteilt. Suter möchte nicht unbedingt der Verteiler dieser Talons sein. In seinem Restaurant „Hölloch“ liegen aber auch welche auf. Man ist sich einig: Diese Aktion bringt viel an Sympathie ein. Ob sie sich auch in Wählerstimmen umwandelt, wird sich dann zeigen.
Kleine Randnotiz: Bruno Suter ist auch gerne bereit, einmal in der Ausserschwyz „Räppler“ zu sammeln.

Suter erzählte mir, dass letzten Mittwoch ein älteres Ehepaar aus Ennetmoos in seinem Restaurant war, und ihn fragte, ob Ausserkantonale auch spenden dürfen. Er bejahte, und sie unterschreiben für 2 Rappen.

Es gibt aber auch die kritischen, ja sogar negativen Meinungen zu dieser Aktion. So war in einem Leserbrief in der „Zürichsee-Zeitung“ zu lesen, dass diese Spendenaktion „Schlangenfängerei“ sei. Wörtlich meinte der Schreiber: „Mit einem Spendenaufruf auf Stimmenfang zu gehen ist wohl nicht die Art des feinen Mannes und dessen Unterstützers“.
Ich vermute, dieser Herr würde lieber eine teure Wahlbroschüre mitfinanzieren, statt einer guten Aktion Geld spenden.

Suter erhielt kürzlich aus Siebnen einen Brief eines Priesters. Ironie des Schicksals? Denn der oben erwähnte Leserbriefschreiber ist auch aus Siebnen.
Der Brief ist eine Ermunterung für Bruno Suter’s Kandidatur. Der Priester meint, dass im Wahlkampf zum ersten Wahlgang die sozialen Probleme kaum angesprochen wurden. Ein Wirt wie Suter erfährt die sozialen Unterschiede viel deutlicher als andere. Zudem braucht die heutige, gleichgeschaltete Zeit Querdenker.
Eigentlich sollte man beide Herren aus Siebnen an einen Tisch setzen und mit dem Hölloch-Wirt diskutieren lassen.

Weiter war zu erfahren, dass zwei Podiumsdiskussionen geplant seien, an denen Suter teilnehmen werde. Die eine Veranstaltung findet am 17. Mai in Küssnacht statt, die andere am 31. Mai in Schwyz. Bruno Suter meinte dazu, dass da vermutlich sehr wenige Leute kommen würden, da die Meinungen gemacht seien.

Zu guter Letzt noch eine Bemerkung zu „Facebook“: Suter hofft, dass es ihm und seinem Team beim zweiten Wahlgang besser gelingen wird, über diese Plattform Leute abzuholen.
Ich selber bin kein Fan von „Facebook“ und habe da oft meine Zweifel über deren Inhalte. Vieles kommt mir da zu unausgegoren vor. Aber, wer weiss, vielleicht braucht’s diese Plattform und deren Nutzung in der heutigen, schnelllebigen Zeit halt auch.

In diesem Sinne: Unterstützt die Aktion „Gute Tat statt Wahlplakat“!
feldwaldwiesenblogger

Interessant, interessant…

Was ich da gerade auf NZZ Online las, hört sich ja fast an, als ob die Verantwortlichen im Departement von Bundesrat Maurer, dem VBS, auf mich hörten. Oder besser gesagt, meinen Blog gelesen habe.
Denn die neue Marschrichtung der Armee soll laut einer Indiskretion aus dem VBS eindeutig in die Richtung gehen, die ich schon vor einiger Zeit vorschlug. Unsere Armee soll nicht wirklich mehr eine „Verteidigungsarmee“ sein, sondern vermehrt Polizei- und Sicherheitseinsätze unterstützen und bei Naturkatastrophen einschreiten können.
Denn was nützt einem kleinen Land wie der Schweiz eine Riesenzahl an Artillerie-Waffen, Panzer und Kampfjets, wenn jrgendwo in einem Bergtal ein Felssturz erfolgte und viele Menschen bedroht? Oder wenn ein Grossanlass wie die Euro ’08 es war, ansteht und die Polizei an ihre Leistungsgrenzen oder gar drüber stösst? Oder wenn ein terroristischer Anschlag erfolgt ist und Spezialisten gefragt sind?
Das VBS muss umdenken! Auch wenn das Maurer (noch) nicht zugeben mag. Eine Armee wie die schweizerische ist einfach nicht mehr zu halten. Da gibt und gäbe es so viel zu ersetzen, denn viele der obgenannten Verteidigungsgeräte sind veraltet und müssten ersetzt werden.
Aber woher das Geld nehmen, und eigentlich wofür? Die gerne propagierten Gefahrenszenarien von früher sind doch längst veraltet.
Heutzutage muss eine Armee schlank und vielseitig einsetzbar sein. Dies sowohl bei Terroranschlägen, Unterstützung bei Sicherheitseinsätzen als auch bei Naturkatastropheneinsätzen.
Man darf ja gespannt sein, was diese Indiskretion noch so alles auslöst. Denn es war die „Weltwoche“, welche vergangenen Mittwoch ein „Diskussionspapier“ aus dem VBS zu den „Eckwerten für die Weiterentwicklung der Armee“ auf ihre Website gestellt hat.

Einen schönen Samstag!
feldwaldwiesenblogger

Das Wahlkarussell dreht sich wieder im Kanton Schwyz

Bruno Suter tritt also wieder an. Zum Glück! Denn ohne ihn würde sich das Regierungsrats-Wahlkarussell nicht so schnell drehen, das würde vermutlich regelrecht langsam vor sich hin schaukeln. Zum zweiten Wahlgang treten, wie nun bekannt, wieder die genau gleichen Kandidaten an.
Man darf ohne zu übertreiben behaupten, dass Suter den Wahlkampf ein ganzes Stück aufpeppt. Denn selbst in der NZZ war zu lesen:

Widerborstig und kritisch
Für einen kräftigen Farbtupfer sorgt erneut Bruno Suter. Nach dem Drängen seiner Entourage hat er sich nach mehrmaligem Hin und Her dann doch entschlossen, ein zweites Mal zu kandidieren, wie auf seiner Homepage verkündet wird. Der parteilose «Hölloch»-Wirt, der zum vierten Mal bei Exekutivwahlen antritt, verkörpert das widerborstig-sympathische, ewig staatskritische Element im Schwyzer Politalltag. Wo er Stimmen holen wird, ist nicht einfach zu beurteilen.

Das Wahlkarussell von Bruno Suter und der Mehrheitsparty wurde gleich mit einer Aktion gestartet: Gute Tat statt Wahlplakat.

Wie mir Suter gestern sagte, will die Mehrheitsparty nicht andere Kandidaten und deren Parteien angreifen oder anschiessen. Sie wollen stattdessen mit ihrer Aktion zusätzliche Wähler abholen, die neben dem Gang zur Urne auch noch eine gute Tat unterstützen. Suter meinte, er wolle vor dem zu Bett gehen sich im Spiegel betrachten können und dabei kein schlechtes Gewissen haben müssen.

Was ich persönlich mit etwas Abstand zum ersten Wahlgang sehr bedenklich finde, ist die Tatsache, dass die Stimmbeteiligung so mager war. Woran mag das nur liegen? Sind so viele Stimmberechtige abstimmungsmüde, frustriert oder gar gleichgültig?
Diese und andere Fragen werden innerhalb der Mehrheitsparty diskutiert. Wenn mit dieser Aktion einige „Wahlmüde“ sich wieder an die Urne getrauen, dann hat sich die gute Tat gleich doppelt ausbezahlt. Dies wäre dann eine sogenannte Win-Win-Situtation: Einiges an Geld für gute Taten käme zusammen und Bruno Suter wäre Regierungsrat!

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger