Wochenend-Nachlese

Letzten Samstag ging wieder mal dieser unsägliche Wettbewerb namens Eurovison Song Contest ESC über die Bühne. Diesmal in Oslo. Ich schaute zeitweise rein, ging aber lange vor dem Ende zu Bett, da ich vor dem Fernseher einschlief. Dies sagt ja auch was aus über diesen Anlass…
Als ich dann gestern noch die Jubelbilder der Deutschen im TV sah, fiel mir vor allem einer auf: Tausendsassa Stefan Raab, wie der grinsend immer mit einer Deutschland-Fahne durch die Gegend und immer in der Nähe der siegreichen Lena mitlief.

Gestern fuhr ich bei meiner Formel 1-Tippgemeinschaft beinahe drei Punkte ein. Wir tippen jeweils das Podest, jeder richtige Platz gibt einen Punkt. Mein Tipp war Vettel vor Webber und Hamilton. Als Vettel irgendwann hinter Webber herfuhr und Hamilton auf Platz drei war, schrieb ich einer Kollegin aus der Tippgemeinschaft eine SMS. Ich simste, dass Vettel nur noch Webber überholen müsste und ich dann meine drei Punkte einfahren könnte. Der gute Vettel erhörte wohl meine Sims-Wünsche und setzte zum Überholmanöver an. Aber leider war er dabei zu wenig vorsichtig, zog sein Bolide zu weit nach rechts, in den Karren von Webber. Und schwupps: Ich hatte einen Nuller.

Als ich heute beim Morgenkaffee den BLICK-Sport las, musste ich feststellen, dass die Schwingerwelt auch nicht mehr so heil ist. Der Kommentator auf Sportseite 1 meinte, dass die Spitzenschwinger Aberhalden, Forrer und Stucki gar hart bestraft wurden. Namentlich Aberhalden wurde mit 5000 Franken wegen einer Werbe-Lappalie bestraft. Der ganze Konflikt sei gar so weit gediehen, dass einige Spitzenschwinger am Eidgenössischen in Frauenfeld streiken wollen. Tja, starker Tobak. Meine bescheidene Meinung dazu ist, dass die Vermarktung und Werbung im Sport schon lange ungesunde Züge angenommen hat. Dass dieses Gebahren früher oder später im Schwingsport landet, war abzusehen. Und dass die Schwinger halt auch einen Teil des Werbekuchens abschneiden wollen, kann ihnen keiner verübeln. Denn wenn sie mit gleichem Aufwand Tschutten oder Tennis spielen würden, käme die Kohle (fast) von alleine rein. Schwingsport wie weiter?

Letzte Nacht hatte ich einen Traum. Ich träumte, dass die Regierungsratswahlen im Kanton Schwyz schon vorbei waren und der Wahlausgang einen unerwarteten Lauf nahm. Das Wahlergebnis fiel überraschend aus. Aber weil Träume Schäume sind, gehe ich nicht näher auf diesen Traum ein.
Hier noch etwas Schleichwerbung:

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger