Deutschland in Terror-Angst

Wie geht man mit der Terror-Warnung des deutschen Innenministers, Thomas de Maizière, von letzter Woche um? Selbst ich habe mich heute beim „Zmorge“ ertappt, dass ich momentan nicht so ein gutes Gefühl hätte, nach Deutschland zu reisen. Zum Beispiel an einen Bayern München-Match.
Grosse Menschenansammlungen vermeiden? Das ist schlicht gesagt nicht möglich. Selbst beim Arbeitsweg mit den ÖV’s steckt man doch irgendwo in einer „Menschenansammlung“.

Die Terrorgruppen, vermutlich El-Kaida, haben ein primäres Ziel erreicht: Sie haben Angst und Schrecken verbreitet. Dazu kommt noch ein übermotivierter Polizeichef des Flughafens in Windhoek (Namibia), welcher eine von einer 80-jährigen Oma gebastelte Bombenattrappe gleich selber aufgab. Der gute Mann wurde inzwischen verhaftet, die deutschen Behörden fanden die „Testaktion“ gar nicht lustig.
In der heutigen Ausgabe der „Zentralschweiz am Sonntag“ werden Berichte des deutschen Spiegelmagazins zitiert, wonach bereits Terroristen in Deutschland eingereist seien, und weitere dies noch tun werden.

Ja, man fragt sich dann schon als einfacher Bürger: Auf welche Ziele haben es die Terroristen abgesehen? Sind es politische Bauten und Objekte, Sportstadien, gar Weihnachtsmärkte oder Öffentliche Verkehrsmittel?
Wie geht man persönlich damit um? Denn wenn ein Innenminister sich so deutlich an ein Volk wendet, ist sicher nicht damit zu spassen. Ich denke, die daraus resultierende latente Angst ist immer irgendwo vorhanden.

Wie sieht es bei uns in der Schweiz aus? Sind wir vollkommen sicher, oder könnten sich auch hierzulande Terroranschläge ereignen? Denn die Schweiz ist trotz immer betonter Neutralität, halt doch nicht (mehr) so neutral. Deutschland ist ein wichtiger Handels- und Geschäftspartner und somit einer der wichtigsten Nachbarn, mit welchem die Schweiz relativ gute Beziehungen pflegt. Ergo gehört die Schweiz zu den „Verbündeten und Freunden“ von Deutschland. Trotzdem: Wir sind und bleiben in der Welt eine kleine Nummer. Einzig bei den Banken und beim Tennis gehören wir zu den ganz Grossen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich kein Anschlag ereignet und dass der Terroralarm bald wieder aufgehoben werden kann.

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

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