Wann greift die Ausschaffungsinitiative?

Lest mal folgenden Artikel (aus dem heutigen „Bote der Urschweiz“):

Da frage ich mich also schon: Wann, wie und ob die Ausschaffungsinitiative da zum Zuge kommt? Die entsprechende Komission aus den verschiedenen Parteien diskutiert wohl noch lange, wann die Intitative angewendet werden darf. Ich vermute, bei solchen „Delikten“ wahrscheinlich gar nicht.
Aber gerade hier sollte die Ausschaffungsinitative greifen. Asylanten, welche sich daneben benehmen und sich nicht anständig aufführen, gehören in meinen Augen gleich ausgeschafft. Wie soll denn sonst die schwelende Ausländerfeindlichkeit bei einem grossen Teil der Bevölkerung eingedämmt werden. Da sollten Zeichen gesetzt werden. Später, wenn eine Art Aufenthaltsbewilligung vorhanden ist, ist es dann vielleicht zu spät. Dann sind diese „Subjekte“ längst kriminell oder abgetaucht. Darum: „Wehret den Anfängen!“

feldwaldwiesenblogger

Tendenzen für die Wahlen im Herbst

Nun wurden sie also publiziert, die Tendenzen für die Wahlen im Herbst. Die SVP legt zu, aber unter einem Prozent. Da von einem Riesensieg jetzt schon zu sprechen wäre doch etwas vermessen.
Aber die Tendenz ist auch mir klar: Die Rechte wird gestärkt, während die Mitte und die Linke verliert (Ausnahme Grünliberale, welche zulegen werden).
Gründe: Die sind auch mir klar. Einerseits die SVP, die es geschickt versteht, mit ihren Themen viele Bürger anzusprechen. Andererseits die Mitte und die Linke, welche sich mit ihrem Tun aber auch mit ihren Ideen immer mehr von den Bürgern wegbewegen.

Was ist zu tun? Da die SVP gewisse Kernthemen an sich gerissen hat, können gewisse Parteien (v.a. die CVP) nicht mehr gross dagegen halten. Die Mitteparteien können höchstens auf Fehler oder Misstritte der SVP hoffen.
Die SP und die Grünen müssen schleunigst ihre Parteiprogramme entstauben. Wer spricht denn heutzutage schon von „der Überwindung des Kapitalismus“? Da müssen endlich griffigere Themen auf den Tisch: Beispielsweise einen richtigen Angriff auf die überbordenden Managerlöhne. Aber so verpackt, dass es die Bürger auch verstehen. Es sind halt nicht alle Wähler intellektuell. Ich selber bin auch nicht intellektuell und habe daher öfters grösste Mühe, den linken Themen zu folgen. Meine Position wäre links der Mitte, die wird aber leider immer stiefmütterlicher vertreten. Wieso eigentlich?

Ich bin alles andere als ein Freund der SVP. Aber: Deren Sprache verstehe ich halt. Ich werde sie als Partei aber trotzdem nicht wählen. Ich wähle nur dann SVP, wenn für mich der dazugehörige Kopf oder das dazugehörige Thema stimmt. Eben eher pragmatisch und aus dem Bauch heraus.

Ich bin gespannt, wie sich der Wahlkampf noch entwickelt. Einstweilen entspannen wir aber wieder mit einem Schnappschuss meines gestrigen Skitages in der Mythenregion.

feldwaldwiesenblogger

Ein Herz für die Vögel

Vielleicht ist er jemandem von euch auch schon aufgefallen? Der „Vogel-Fütterer“ von der Aufschütti in Luzern. Eigentlich jeden Mittag treffe ich ihn bei meinem Spaziergang an. Die verschiedenen Vögel, Enten und Schwäne lassen sich nicht lange bitten und belagern den Mann mit Herz für die Vögel regelrecht. Einige Schwäne sind so frech, dass sie ihm gleich aus der Tasche fressen.
Eine wirklich tolle Sache!

A propos: Mir gefällt es im Winter in der Aufschütti noch besser als im Sommer. Es hat praktisch keine Leute und es herrscht eine ruhige Atmosphäre vor. Ich kann dabei richtig den Kopf lüften.

feldwaldwiesenblogger

Das Wassertrögli hatte wohl keine Ruhe…


Beim Laufen am Samstag, entlang der Reuss im Kanton Uri, lief ich an diesem herzigen Wassertrögli vorbei. Ich lief diese Strecke schon öfters und das Trögli war für mich nicht neu. Neu war für mich aber das angebrachte Schild vorne rechts:

Ich dachte mir: Ist das denn die Möglichkeit? Allem Anschein nach hatte das Trögli keine Ruhe. Irgendwelche zwielichtige Gestalten, sogenannte Langfinger, liessen den (oder die?) Vorgänger wohl einfach mitlaufen. Diesen Subjekten sage ich nur: Schämt euch! Bringt die gestohlene Ware sofort zurück!

feldwaldwiesenblogger

Ich stimme „Jein“

Damit meine ich die Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“. Mein „Jein“ wird wohl als ungültig gewertet. Meinen Überlegungen zufolge gehen aber sowohl ein „Ja“ wie auch ein „Nein“ zu weit, oder je nach Sichtweise zu wenig weit.
Warum? Ein Ja hätte ungeahnte Folgen, würde einen Bürokratie-Apparat nach sich ziehen und würde ganz sicher die Falschen bestrafen.
Ein Nein beseitigt einfach nicht alle Zweifel und Probleme, welche mit der jetzigen Gesetzgebung ungenügend gelöst sind.


Es sprechen einige Argumente für die Initiative. Ganz sicher der „10vor10“-Beitrag vor einiger Zeit, wo ein TV-Team u.a. bei einer Appenzeller-Familie anklopfte und der Hausherr einige Zeit brauchte, bis er seine „alte“ Armeewaffe fand. Dieser Mann ist ganz sicher kein Einzelfall.
Das kann es doch einfach nicht sein. All jene, welche nach ihrem Militärdienst keine Schiessanlässe mehr besuchen, sollen doch bitte schön ihre Waffe abgeben, von Gesetzes wegen.
Und trotzdem: Ist diese Intitative die Richtige, wenn es darum geht, dass Kriminelle entwaffnet werden? Oder diesen Subjekten der Zugriff zu Waffen noch besser verwehrt wird? Die Initiative geht teilweise zu wenig weit, aber auch wieder zu weit (je nach Sichtweise). Sie ist nicht genug durchdacht. Gut schweizerisch gesagt: „Sie verthed eifach nüd!“


Die Ängste und Befürchtungen, welche die Initiativgegner hegen, kann ich zum Teil nachvollziehen. Gerade die Schützenvereine und ihre Schützen sowie die Jäger würden meines Erachtens unverhältnismässig mit dieser Initiative bestraft. Diese Bürger können ja wohl nicht gemeint sein, welche ihrem Sport und Hobby frönen. Wenn man den Initiativtext genauer unter die Lupe nimmt, hat man aber schnell das Gefühl, dass dem halt doch so ist.
Aber trotzdem: Welche Schweizer Werte würden da bloss zerstört? Was muss denn ich sagen, der wegen seinen schlechten Augen im Militär waffenlos war?
Jene, welche ihren Armeedienst absolviert haben und dem Schiessstand fernbleiben, müssen ihre Waffen einfach abgeben. Da stehen einfach zu viele „unkontrollierte“ Armeewaffen in irgendwelchen Schweizer Kleiderschränken rum. Wenn da mal Kriminelle einbrechen…

Wegen diesen Überlegungen herrscht bei mir eine klassische „Pattsituation“ vor, wie im Schach. Die Initiative ist einfach nicht gut gemacht, und der Bundesrat hielt es nicht für nötig, einen Gegenvorschlag zu bringen. Deshalb und auch aus Protest stimme ich am 13. Februar: Jein.

feldwaldwiesenblogger

Ex-Banker Rudolf Elmer ein moderner Robin Hood?

Der Ex-Banker Rudolf Elmer macht zur Zeit Schlagzeilen. Er stand gestern vor Gericht und wurde am Abend zudem verhaftet.
Bei diesem Mann spalten sich die Geister: Er gab vor kurzem zwei CD’s mit Bankdaten Julian Assange, dem Gründer von Wikileaks. Wie ihr in einem älteren Beitrag von mir lesen konntet, halte ich von Wikileaks rein gar nichts. Was soll dieser Verein bringen? Heisse Luft, blöde Sprüche und Medienaufmerksamkeit! Sobald jemand mit diesem Assange sich versucht zu arrangieren, beginnen bei mir alle Alarmglocken zu ertönen.

Mit eben diesem Assange wollte sich Elmer auch Medienaufmerksamkeit erhaschen. Ein Whistleblower soll er sein? Ja, die Pfeife hat er sicher geblasen, aber nicht die Friedenspfeife. Mit seinem Gebahren hat er die Justiz gegen sich aufgebracht. Demnach sollte die Justiz also mit der Bankenwelt unter einer Decke stecken?
Was zur Entlassung von Elmer bei der Bank Julius Baer geführt hat, weiss ich nicht genau. Ich verstehe als Chemielaborant vom Bankwesen etwa so viel wie vom Stricken.
Eines kann ich aber auch ohne diese Kenntnisse selber einschätzen: Ein moderner Robin Hood ist Herr Elmer definitiv nicht. Er ist einfach nur ein Dieb, Wichtigtuer und wahrscheinlich ziemlich böse auf seinen ehemaligen Arbeitgeber.

Ein moderner Robin Hood wäre sowas wie ein Ehrenmann. Er würde ganz sicher niemanden zur eigenen Bereicherung bestehlen und einen Rachefeldzug gegen einen ehemaligen Arbeitgeber sowie gegen dessen Kunden starten.

Was aber jetzt nicht heissen soll, dass ich das Tun und Treiben einiger unserer Grossbanken und ihrer „Bänker“ gutheisse und über den grünen Klee loben will. Nein, nein, das ist dann wieder eine andere Geschichte.
Aber, Herr Elmer, man soll gleiches nicht mit gleichem vergelten!

feldwaldwiesenblogger

Ernährungsberater feldwaldwiesenblogger rät…

Also. Gestern wurde auf DRS 3 mit einer weiteren „alten Weisheit“ aus dem Volksmund aufgeräumt.
Die Weisheit besagte: „Iss am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König und am Abend wie ein Bettler.“
„Alles Unsinn“ behauptete ein Ernährungswissenschaftler, der Kalorienhaushalt muss durch den Tag hindurch stimmen. Zudem reagiert und isst jedermann(frau) anders, Grundregeln aufstellen soll man eher individuell.


Hier kommt nun eine überarbeitete alt-neue Weisheit, aus dem Munde resp. Blog von Ernährungsberater feldwaldwiesenblogger: „Iss am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König und am Abend wie ein Fürst.“

Ä Guätä!
feldwaldwiesenblogger