Pamela Anderson an der Wetterfrosch-Versammlung?

Gestern abend war es (endlich) soweit: Die Frühlingsversammlung der Innerschwyzer Wetterfrösche fand in der Ilge zu Illgau statt. Der Schreibende war zwar nicht dort, schickte aber einen Spion nach Illgau. Wo ich war, kann man weiter unten entnehmen.

Nun: Vorgängig wurde gerätselt und „gewerweisst“ wie wohl das heurige Sommerwetter werden könnte. Dabei haben wir doch schon längst Sommer. Das ist wohl auch der Grund, dass einige schon etwas zu viel Sonne abbekommen haben und ganz gewagte Aussagen machen. Allen voran Kari «Naturmensch» Hediger: Ein bis zwei Atomkraftwerke können im Hochsommer abgestellt werden, da der Strom überflüssig wird. Wie ist jetzt das mit den Klimageräten und Ventilatoren?
Ein anderer, welcher auch zu viel Sonne abbekommen haben könnte, ist mein Spion. Er sagte mir, dass Pamela Anderson bei den Wetterfröschen ihre Aufwartung machen werde. Ich glaubte ihm natürlich kein Wort. „Ich kann es ja dann am Samstag im Boten nachlesen“, meinte er schliesslich noch.
Zugegeben: Als ich den Boten am Samstag aufschlug, blickte ich doch neugierig auf die Bilder der Versammlung. Nirgends war da ein Busenwunder zu bestaunen, die die Sommer-Prognosen noch etwas „abgerundet“ hätte.

Ich habe mir erlaubt, die kompletten Prognosen aller sechs Wetterpropheten aus der Neuen Schwyzer Zeitung zu kopieren und in meinen Blog zu stellen. Copy – Paste, ähnlich wie das Dr. von und zu Guttenberg damals auch machte. Mit dem einen Unterschied: Ich bin kein Doktor. Er zwar jetzt auch nicht mehr.

Kari «Naturmensch» Hediger: Der Neuling prophezeit einen Sommer «mit vielen Temperaturschwankungen». Nach wechselhaftem Mai und Juni wird es ab dem 10. Juli immer schöner und heisser. Gewagt ist seine Hochsommerprognose: «Bis Mitte August können die Stromer ein bis zwei Atomkraftwerke abstellen, da der Strom überflüssig wird: Das heisse Wasser und die gesottenen Fische kann man aus den kleineren Seen holen.» Anfang September soll es kühl werden: «Die Hochwildjäger sollten morgens früh auf die Pirsch, denn die Tiere sind fast steif vor Kälte.» Dafür beginnt der Oktober prächtig, gefolgt von einem kühlen Herbstende.

Alois «Tannzapfen» Holdener:«Der Sommer hat viel schönes und zum Teil recht heisses Wetter. Der Herbst wird sich von der guten Seite zeigen.» Sein Tipp für die zweite August-Hälfte: «Kapuzinerschnecken brauchen ab Mitte August Allrad, weil es so trocken ist.»

Peter «Sandstrahler» Suter: Der «Wintergewinner» prophezeit einen durchzogenen Sommer. «Der Herbst wird vieles gutmachen.» Der Mai wird nur zur Mitte «dem Wonnemonat gerecht». Und ab dem 20. September «wird der Regenschirm dein Begleiter sein; keine Trockenheit mehr, nur in den Pfannen von mageren Frauen».

Martin «Wettermissionar» Horat: Der Optimist sagt: «Ein Prachtsommer ist in Aussicht, eine Trockenheit ist nicht zu befürchten. Im Herbst werden die Nasenlöcher fast wund vom schönen Wetter schmöcken.» Der Mai wird zwar erst am Ende schön, der Juni durchzogen. Dafür wird es im zweiten Juli-Drittel «sehr heiss, dass sogar den Waldameisen der Schweiss über den Arsch hinunterläuft».

Martin «Musers» Holdener:«Petrus meint, es gebe einen Traumherbst, doch nach meinen Beobachtungen wird er nur mittelmässig. Zu Beginn der Jagdzeit «können unsere Jäger ihre Hunde wegen des dicken Nebels nur mit GPS laufen lassen». Dafür soll es im Juli und August oft heiss werden, wenn auch die Bundesfeier «ins Wasser fällt». Mai und Juni sind durchzogen.

Karl «Steinbockjäger» Reichmuth: Weicht etwas vom Mainstream ab. So wird laut seinen Beobachtungen der Sommer «dieses Jahr eher zu trocken», das Wasser «vielerorts zu knapp». Feucht wirds jeweils in der zweiten Hälfte vom September und Oktober.


Philipp Fankhauser und seine Band waren der Grund, dass ich nicht in Illgau anzutreffen war. Ich war in Erstfeld, in der Eventhalle, und horchte unserem wohl zur Zeit prominentesten Schweizer Blueser.
Das war nun das dritte Mal, dass ich ihn live sah, und ich meine er wird immer besser. Wie beim Wein, je älter desto reifer. Fankhauser und seine Band sind so gut eingespielt, dass sie grooven können wie die „Schweine“. Die drei Bläser setzten dabei noch das Tüpfchen auf das „i“.
Als einzige Kritik möchte ich anfügen, dass Fankhauser etwas sparsamer mit den Balladen umgehen sollte. Die aktuelle CD „Try my love“ ist wunderschön, enthält aber für meinen Geschmack ein bis zwei langsame Nummern zu viel. Live dasselbe: Die eine oder andere Ballade kann von mir aus mit einer schnellen Blues-Nummer ersetzt werden.
Denn hier liegt die Crux: Wenn sie „abbluesen“, „geil shuffeln“ und „aufs Gas drücken“, sind sie live einer der heissesten Acts weit und breit. Aber eben, das ganze Konzert hindurch geht das ja auch nicht. Dabei noch die richtige Mischung zu finden ist natürlich (fast) ein Ding der Unmöglichkeit.
Aber trotzdem: Es war ein sackstarkes Konzert!

feldwaldwiesenblogger

Knatsch im Innerschweizerischen Schwingerverband?

Heute liest man im Blick, dass im Innerschweizerischen Schwingerverband Knatsch vorherrschen soll. Ich konsultierte darauf unseren regionalen Blick, den Boten der Urschweiz, und die Neue Schwyzer Zeitung. Darin fand sich aber kein Wort über dieses Thema.

Laut Blick ist der Stein des Anstosses Geni Hasler, den einige (prominente) Schwinger nicht mehr als technischen Leiter des Innerschweizerischen Schwingerverbandes ISV haben wollen.

Namentlich sind die Rädelsführer die Gebrüder Laimbacher, Martin Grab und Christian Schuler. Sie wollen Hasler als ihren Chef weghaben und bleiben als Protest den gemeinsamen ISV-Schwingtrainings fern. Sie begründen ihre „Strafaktion“ u.a. mit der Tatsache, dass Hasler beim letztjährigen Eidgenössischen in Frauenfeld sich nicht zu 100% für den ISV im Einteilungsgericht eingesetzt haben soll. Da er, Geni, nie Schwingerkönig wurde, will und wollte er einen Innerschweizer König verhindern.

Als ich das las, blieb mir doch fast mein „Zmorgebrötli“ im Hals stecken. Das darf doch nicht wahr sein! Entweder übertreibt der Blick masslos, oder den sogenannten „Rädelsführern“ ist es einfach nur in ihren „Grind“ gestiegen.
Geni Hasler war für mich immer das Sinnbild eines vorbildlichen Schwingers, dem die Königskrone leider verwehrt blieb. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er nun um jeden Preis verhindern will, dass ein Innerschwyzer wieder mal Schwingerkönig wird.

Ich tippe leider auf das in ihren „Grind“ gestiegen, anders kann ich mir das nicht vorstellen. Die Laimbacher’s sind nun Filmstars (dank Schlatter Beat) und Martin Grab ist sowieso ein „Siebäsiech“. Christian Schuler eifert nun seinem Vorbild Grab nach. Aber nötig hätte es keiner dieser Herren, sich so für den Rauswurf von Geni stark zu machen. Im Gegenteil. Zudem: In so einem Kampfgericht sind noch andere Herren, Hasler allein kann da nicht jeden eurer Gegner aussuchen.
Kleiner Tipp am Rande: Wenn man Schwingerkönig werden will, muss man eigentlich jeden Schwinger schlagen können, oder liege ich da falsch?

Mir kommen die Innerschweizer im Schwingsport sowieso vor wie die Schweizer im Fussball: Sie sind sehr lieb und symphatisch. Sobald sie aber etwas erreicht haben, werden sie genügsam und intrigant.
Anders die Nordostschweizer: Die sind vergleichbar mit den Fussball-Deutschen. Nicht unbedingt symphatisch, aber ehrgeizig und zielstrebig. Der Berner Schwingerverband vergleiche ich da mit den französischen Fussballern: Kleine Divas, wenn’s ihnen aber läuft, dann sind sie unbezwingbar.

Ich kann dem ISV und seinen Spitzenschwingern nur anraten: Findet wieder zusammen. Denn Schwingen ist halt auch ein Mannschaftssport, bei dem die Spitzenschwinger ohne die Mittelklasse-Schwinger nicht auskommen. Zudem ist das unabdingbare Vertrauen zueinander und zu ihrem Chef ein Muss. Die besagen Herren werden das spätestens am Unspunnen-Schwingfest von anfangs September zu spüren bekommen: Ohne ihre Verbandskollegen werden sie dort „abschiffen“.

feldwaldwiesenblogger

Warum nur ist die SVP gegen die neue Schwyzer Kantonsverfassung?

Am 15. Mai 2011 ist es soweit: Der Kanton Schwyz stimmt über die neue Kantons-verfassung ab. Von aussen gesehen nichts Spektakuläres oder Aufsehenerregendes, denn die alte Verfassung stammt aus dem Jahre 1898! Für jedermann klar: Die Sprache und deren Inhalt sind sicher nicht mehr zeitgemäss.

Für mich aber nicht nachvollziehbar: Die Entstehung dieser Verfassung hat bereits ein zähes Ringen hinter sich. Beim Verfolgen dieses Treibens hätte man meinen können, es gehe da einigen ans „Lebige“. Unfassbar! Dabei hätten die Politiker des Kantons Schwyz andere wichtige Dinge zu erledigen, statt über so ein „relativ“ unwichtiges Stück Papier zu „verhandeln“. Allen voran natürlich wieder mal die SVP.

Und die grösste Hürde für die neue Verfassung steht ja erst noch bevor: Die Volksab-stimmung.

Seit einiger Zeit sehe ich am Strassenrand sonderbare Plakate rumhängen:

Das ist ja völliger Blödsinn! Was hat das alles bloss mit der neuen Kantonsverfassung zu tun? Ich habe mir heute morgen deshalb die Mühe gemacht, die Abstimmungsunter-lagen sowie die neue Kantonsverfassung genauer durchzusehen.

Moscheen auf Staatskosten? In der neuen Kantonsverfassung findet sich darüber kein Wort. In der Einleitung steht: „… in Verantwortung gegenüber Gott …“ Da steht Gott, und nicht Allah, liebe SVP. Weiter hinten geht’s bei VIII. um Staat und Kirchen. Nirgends ein Wort über Moscheen.

Integration auf Staatskosten? Man lese VII. Finanzen genau durch. Es findet sich nichts dergleichen dort drin.

Steuergelder verlochen? Da muss man nicht mal umblättern. Beim Punkt Finanzen soll sich die SVP mal den Paragraphen 77 durchlesen, und mir erklären, was sie mit „Steuergelder verlochen“ meinen.

Noch mehr Bürokratie? Gut, bei diesem Punkt sind wir uns wahrscheinlich einig. Bei Paragraph 63, Kantonale Verwaltung, steht unter Punkt c: „Sie arbeitet nach anerkannten Grundsätzen der guten Verwaltungsführung.“ Über die Verwaltung habe ich mich ja bereits bei der Unterstützung von Bruno Suter für den Regierungsratswahlkampf vom vergangenen Jahr ausgelassen.

Aber das zeigt doch, wie „unwichtig“ diese Verfassung ist. Da steht praktisch nur „Allgemeines“ drin. Die SVP interpretiert aber alles Mögliche (oder Unmögliche!) in dieses Stück Papier.

Dass die SVP so gegen diese Verfassung kämpft, hat wohl nur einen Grund: Es geht halt jetzt schon um Wahlkampf für die National- und Ständeratswahlen vom kommenden Herbst. Dies ist aber gegenüber dem ehrlichen SVP-Wähler und natürlich gegenüber der neuen Kantonsverfassung total unfair. Auf ihren Buckeln wird da unsauberer Wahlkampf ausgetragen. Schade, das ist nur „Auffallen um jeden Preis“ und unehrlich.
Vielleicht hätten sich da einige Damen und Herren gescheiter ihre Kräfte aufgespart und sich mehr für eine rasche Realisierung von verschiedenen anderen wichtigen Geschäften so ins Zeug gelegt.

feldwaldwiesenblogger

Auf musikalischer Weiterbildung in Davos

Gestern Nachmittag weilte ich auf der Terrasse der Bolgen Plaza-Hütte in Davos. Zu hören gabs New Orleans Jazz vom Feinsten.

Walter Weber and his international New Orleans Jazz Band konzertierten ab 13.30 Uhr. Zum Glück hielt das Wetter, und es fiel kein Tropfen Regen.
Da ich selber in einer New Orleans Jazzband Schlagzeug spiele, gehe ich ab und zu als musikalische Weiterbildung an Konzerte von ebensolchen Bands. Walter Weber und seine Band zähle ich zu meinen Vorbildern auf diesem Gebiet.

Heute gibt’s einen Beitrag über Richard Koechli in der „Zentralschweiz am Sonntag“. Da ich es in der Bolgen Plaza-Hütte ja von Weiterbildung hatte, kamen mir seine Ausführungen beim Üben eines Instrumentes gerade recht. Koechli erhielt unlängst den begehrten Award „BEST EDITION 2011“ über ein von ihm verfasstes Gitarrenlehr-buch mit dem Titel „Masters of Blues Guitar“.
Beim Gespräch mit der Zeitung gab er zudem zu Protokoll, dass nicht nur das Üben von Tonleitern massgebend seien, sondern auch die eigene Seele und Persönlichkeit. Er meinte auch, dass man nicht für Glanz und Ansehen, sondern für sich und der Musik willen spielen soll. Dann kann es magische Momente geben. Ich finde, dass sind sehr interessante Aussagen.
Richard Koechli scheint ein sehr reifer Musiker zu sein. Ich freue mich jetzt schon auf seine neue CD, scheints eine reine Blues-CD. Sie soll kommenden November rauskommen, und wird „eine eigentliche Hommage an die Urväter der Bluesgeschichte sein“. Fein!

feldwaldwiesenblogger

Die Sprache der Jugend oder wie man in Luzern Strassenmusik macht

Die Sprache der Jugend, wie sie auf der Strasse gesprochen wird. Bestens vertreten durch Herrn Berisha. Die Konfrontation der Jugendsprache mit der gepflegen Sprache der „Märli-Tante“ Trudi Gerster. Das Thema ist „Schneewitchen“, wie’s auch anders erzählt werden kann… Frau Gerster ist schnell lernfähig und „hats im Fall voll druff“.

Die Jugendsprache, oder auch „Strassensprache“, bringt mich flugs zur Strassenmusik. Was las ich in der gestrigen „Schwyzer Zeitung“: In Luzern gilt seit einigen Wochen ein „Brücken- und Sitzverbot“ für Strassenmusikanten. Dies als Vorbeugung, um „Katzenmusik“ aus der Leuchtenstadt fernzuhalten. Im Beitrag wird Ambros Zwyer, ein Schwyzerörgeli-Spieler, gezeigt und erwähnt. Er meint, dass er notfalls auch im Stehen sein Schwyzerörgeli spielen kann.

Ehrlich gesagt, finde ich diese Regelung von der Stadtregierung „voll bünzlig“. Das „Brückenverbot“ verstehe ich ja noch einigermassen, aber das „Sitzverbot“ geht gar nicht. Musikanten, welche ein Instrument spielen, bei dem man halt aus ergonomischen Gründen sitzt, werden voll diskriminiert. So Herr Zwyer, oder auch ich. Ich hatte im frühen Erwachsenenalter auch ein paar Mal Strassenmusik gemacht. Nun möchte ich wieder mal Strassenmusik machen, der Reiz ist da. Wie soll das aber als Schlagzeuger im Stehen gehen?

Ihr da von der Stadtregierung: Ich käme ja sicher nicht mit meinem kompletten Schlagzeug. Ich würde etwas Percussion, u.a. ein Cajon (Schlagzeugkiste), Schellenkranz und Shaker, mitbringen. Das Cajon kann man aber nur im Sitzen spielen. Darf ich aus diesem Grund in der Stadt Luzern überhaupt keine Strassenmusik machen?
Sehr schade, aber zum Glück gibt’s ja noch andere Schweizer Städte…

feldwaldwiesenblogger

Beim FC Bayern ist der Knoten endgültig geplatzt!

5:1 gegen Bayer Leverkusen, endlich ging was! Die Stimmung in der Allianz Arena war gestern Sonntag tipptopp, der Frühling hat auch in Bayern Einzug gehalten. Einzig die Südkurve muss von Uli Hoeness noch etwas getätschelt werden, die sind noch nicht ganz auf dem momentanen „Mia san Uli“-Trip.

Endlich ist der Knoten also geplatzt, und der FC Bayern liess es in der Allianz-Arena wieder mal ordentlich krachen:

Während dieser Saison sah man bei den Bayern vieles nur aus der Ferne:

Die Mannschaft war meistens eine richtige Baustelle (dank Louis van Gaal):

Sie spielte auch öfters wie ein alter Opel Rekord, stotternd, langsam und ohne Drive:

Die Verteidigung war diese Saison die absolute Schwachstelle. Sie schossen wohl am meisten Tore, kassierten sie aber auch gleich reihenweise. Die Verteidigung war leider zu oft keine Festung:

Diese Saison gibt’s keine Meisterfeier, und auch keine Titel. Der FC Bayern darf den Marienplatz und den Rathausbalkon deshalb nur aus der Ferne betrachten:

Aber jetzt wird alles wieder gut, oder? Dank dem gestrigen Sieg und der Verpflichtung von Jupp Henyckes werden sie nächstes Jahr wieder Spitze sein:

feldwaldwiesenblogger

Abrechnung mit Hakan Yakin?

Als ich gestern Morgen den Sportteil des Blicks las, sah ich auf der Sport-Frontseite diesen Beitrag:

Das konnte ich so einfach nicht stehen lassen und schrieb frühmorgens eine Email an den Verfasser Max Kern:
Guten Tag Herr Kern

Als ich heute morgen im Sportteil des Blicks ihren Beitrag und Kommentar über Hakan Yakin gelesen habe, musste ich schon die Stirn runzeln.

Geht’s hier um eine Abrechnung mit Hakan Yakin?

Denn Ihr Beitrag trieft nur so von Ironie, Hohn und Spott. Mir kam es eher vor wie ein Beitrag in einem lustigen Heftli. Aber sicher nicht für den Sportteil im Blick! Denn der „Sportblick“ ist sonst die beste Sportzeitung der Schweiz. Aber nicht mit solchen Artikeln!

Ich glaube, Sie haben tatsächlich ein Problem mit Hakan Yakin. Ich weiss nur (noch) nicht welches.

Beste Grüsse
feldwaldwiesenblogger

Ich war einigermassen überrascht und „baff“, als gut 2 Stunden später bereits seine Antwort bei mir eintraf:
Sehr geehrter feldwaldwiesenblogger

Danke für das Kompliment. Da ich mittlerweile seit 25 Jahren für den BLICK Sport arbeite, freut mich Ihre Feststellung, dass wir die beste Sportzeitung des Landes produzieren, ausserordentlich. Die staubtrockene und oft auch langweilige Berichterstattung überlassen wir aber gerne der Konkurrenz. Unsere Artikel dürfen ruhig auch mal mit einem Augenzwinkern geschrieben sein. Nur: Die Fakten müssen dabei immer stimmen.

Auf Ihre Frage zu kommen. NEIN, es geht mir überhaupt nicht um eine Abrechnung mit Hakan. Nur, Fakt ist einfach, dass seine Zeit als Profi langsam, aber sicher am Ablaufen ist. Und er sich um einen neuen Job bemühen muss.

Mit freundlichen Grüssen in die Innerschweiz
Max Kern

Na ja, man kann die Akte „Hakan Yakin“ so und so sehen.
Was mich aber freute, ist die Art, wie „ihre Artikel auch mal ruhig geschrieben sein dürfen“: „nämlich mit einem Augenzwinkern“. An wen erinnert mich das jetzt schon wieder? Richtig. In meinem Blog-Beitrag vom vergangenen Sonntag schrieb ich u.a. an Herrn Longchamp: „ich zwinkere öfters beim Schreiben mit beiden Augen“.
Hat der Blick wohl bei mir abgeguckt?

feldwaldwiesenblogger