The Australian Pink Floyd Show

Gestern abend fuhr feldwaldwiesenblogger nach Zürich, an die The Australian Pink Floyd Show.
Der Schreibende ist zwar kein grosser Kenner der Pink Floyd und auch kein grosser Fan dieser Kult-Band. Dennoch habe ich ein paar CD’s und LP’s von ihnen zu hause. Und da ich diesen Juni Roger Waters The Wall schauen gehe, dachte ich, dass das eine gute Vorbereitung sein könnte.

Vorab ging’s ins Niederdorf, um sich zu stärken. Unterwegs war ich mit einem Zürichkenner und (zu allem Übel noch) FCZ-Fan. Fussball war gestern abend (aber zum Glück) kein Thema, stattdessen kriegte ich historisch-musikalische Infos.

So sollen in diesem kleinen und unscheinbaren Hotel dereinst so Grössen wie Ozzy Osbourne und eben die bereits erwähnten Pink Floyd gespielt haben. Erfürchtig standen wir kurz vor diesem Hotel und stellten uns vor, wie Ozzy Osbourne vor vielen Jahren da rauskam. Gänsehaut-Feeling pur!

Pünktlich gings dann ins Kongresshaus und pünktlich um 20.00 Uhr wurde dort die zweiteilige Pink Floyd Show eröffnet. Was mir sofort auffiel, war der glasklare und brilliante Sound. Die Australier überzeugten mich von der ersten Minute an mit ihrer musikalischen Performance. Sie beherrschten ihre Instrumente perfekt, und die von verschiedenen Sängern gesungenen Songs überzeugten. Keiner der neunköpfigen Band (inkl. vier Sängern) markierte den Platzhirsch, Kompliment. Der Bandleader schien der Keyboarder zu sein, dessen Soundteppich natürlich allgegenwärtig war. Untermalt wurde die Show mit einer exzellenten Licht- und Laser-Show sowie einer runden grossen Video-Printwand (oder wie man das auch immer nennt).
Vom ersten Teil der Show kannte ich leider nur zwei Songs. Der zweite Teil der Show enthielt dann schon mehr (auch mir bekannte) Klassiker und wurde zudem mit einer 3D-Effektshow zelebriert. Dazu wurde einem vorher eine 3D-Brille ausgehändigt, welche man zeitweise tragen musste, um die Effekte richtig geniessen zu können.

Die „Aussie-Floyds“ waren wirklich gut und machten mich nun heiss auf die bevorstehende The Wall-Show.

Kleine Anekdote am Rand: Kurz vor dem Konzert simste ich einem Arbeitskollegen, ich sei an der Pink Floyd-Show im Kongresshaus Zürich. Relativ schnell kam seine Antwort: Pink Floyd in Zürich? Wegen ihnen gehe sein Cousin nach Polen an eine Show. Ich musste ein bisschen schmöllelen und simste ihm aber zurück: Ich bin an der „The Australian Pink Floyd Show“, und sein Cousin besucht wahrscheinlich die „The Wall-Show“ von Roger Waters.
Macht nichts, denn ich musste mich auch schlau machen über die Band-Historie, die doch ein bisschen kompliziert ist. Den Durchblick haben da eh nur die „Hardcore-Fans“ der Band.

feldwaldwiesenblogger