Korruption hat einen Namen: FIFA

Sepp „the Depp“ Blatter hat sich den Weg zur vierten Amtszeit nun endgültig geebnet. Weg ist sein einziger Herausforderer, der Katarer Mohamed bin Hammam.
Die FIFA ist eigentlich „nur“ ein im Handelsregister eingetragener Verein, und in dem Sinn nichts mehr als jeder x-beliebige Kegelclub. Sorry, ich will natürlich die Kegelclubs nicht beleidigen.
Der grösste Kegelclub der Welt ist aber aufgestiegen und verkörpert nun das Sinnbild von Korruption. Mehr Worte möchte ich über diesen „Verein“ nicht mehr verlieren. Bilder sagen in diesem Fall mehr als Worte.

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SVP auf dem Rütli – So ein Skandal!

Aha! Da erdreisten sich die Oberen der SVP (inkl. ihrem Bundesrat!) einer masslosen Frechheit und missachten jegliche Regeln.
Denn das weiss doch jedes Kind, dass auf der Rütliwiese ohne Erlaubnis nichts geht. Jedes mal, wenn ich aufs Rütli gehe, melde ich mich vorher telefonisch bei Frau Annemarie Huber-Hotz. Ich bitte dabei höflich darum, dass ich diese heilige aller heiligen Wiesen abschreiten kann. Wenn ich dann noch eine Kuh erwische, die einen Fladen setzt, zeige ich diese umgehend bei Frau Huber-Hotz an. Bei Schafen (auch wenn sie noch so schwarz sind) wird keine Ausnahme gemacht!

So ein Skandal von der SVP! Das kann einfach nicht sein, dass sie sich dort einfach so versammeln. Auch Singen ist dort nicht erlaubt, meine Herren!

Denn falsche Töne hemmen erwiesenermassen den Wachstum der Rütliwiese.

feldwaldwiesenblogger

Drei Schnappschüsse


Das ist nichts Neues. Das tun unsere Grossbanken schon seit geraumer Zeit.


Eben. Die Frage ist doch: Wer will was nicht werden?


GCL ist die Fusion vom Grasshopper Club Zürich mit dem FC Luzern. Ist nach dieser Saison sowieso besser so.

Randnotiz:
Ich bin seit geraumer Zeit wieder mal stolz auf unseren Bundesrat. Der mutige Entscheid von gestern betreffs der Zukunft unserer Atompolitik ist wegweisend und in meinen Augen absolut richtig. Dass die bestehenden AKW’s nach ihrer Betriebsdauer nicht mehr ersetzt werden, ist nach der Katastrophe von Fukushima nur logisch. Ich denke, dass dieser Entscheid den Grossparteien bei der AKW-Frage für die Wahlen vom Herbst etwas den Wind aus den Segeln nimmt.

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Schwingerkönige gehören nicht in die Sendung glanz&gloria

Als ich gestern in die SF-Sendung glanz&gloria reinplatzte, musste ich einfach nur den Kopf schütteln. Was um Himmels Willen haben Schwingerkönige in dieser Sendung zu suchen?
Das ist einfach nur peinlich. Da plauderten der alte und der neue Schwingerkönig vor einem Grill über irgendwelchen Nonsens. Sie wurden nämlich beim Dreh zu einem Werbespot erwischt, bei welchem sich die beiden Schwingerkönige im Grillieren duellieren.
Geht’s den Herren Wenger und Abderhalden nur noch um das blöde Geld? Schickt sie ihr offensichtlicher Sponsor Migros einfach zu jedem erdenklichen Blödsinn?

Ich habe eigentlich deshalb so Freude an unserem Nationalsport Schwingen, weil er bisher so ziemlich frei war von diesem Sponsoren- und Werbe-Quatsch. Nun hat das „Big Business“ sich wohl auch noch die letzte Bastion in der Schweiz einverleibt.

Ich frage mich auch, was der Eidgenössische Schwingerverband ESV über diese blöde Werberei denkt. Mir ist wohl bewusst, dass die besten Schwinger einiges in Kauf nehmen, wie halt andere Spitzensportler auch. Dass sie sich deswegen aber gleich zum „Affen machen lassen“, geht mir nicht in den Kopf.

Beim Betrachten des Beitrages fiel auf, dass sich der zurückgetretene Alt König Abderhalden pudelwohl vor der Kamera fühlte. Neu König Wenger hingegen wirkte etwas steif. Wahrscheinlich war ihm diese Show auch peinlich. Er musste wohl vor die Kamera, da er nach einem harten Stundenplan seiner Sponsoren durch die Schweiz reisen muss. Wann kommt er eigentlich noch zum Trainieren?

Die gleichen Leute, welche so was gut finden, werden wohl dann auch die ersten sein, die nach „unerklärlicher“ Formschwäche von Wenger nicht mit Kritik sparen werden.

Abderhalden & Co. liessen auch schon verlauten, dass sie nur wegen einer Kuhglocke nicht mehr an ein Schwingfest kommen. Das kann ich eigentlich noch verstehen. Denn die Spitzenschwinger arbeiten teilweise nicht mehr zu 100%, und trainieren so hart wie viele Profi-Sportler.
Die Problemlösung liegt in meinen Augen am ESV und nicht an möglichen Sponsoren, dieses Defizit wett zu machen. Denn so wie ich das einschätze, ist dem ESV die Werberei am Entgleiten. Das beste Beispiel sah man ja nun bei glanz&gloria. Zudem ist der Werbekult um Kilian Wenger einfach total übertrieben. Ist das wirklich das Ziel eines jungen Schwingers, Schwingerkönig zu werden, und dann derart ausgestellt und vermarktet zu werden?

Zurück zur Problemlösung für den ESV: Wie wäre es, wenn es zusätzlich zu den Naturalgaben ordentliche Preisgelder zu gewinnen gäbe? Ich meine, die Naturalgaben müssten mehr Symbolcharakter haben und nicht mehr so üppig ausfallen.
Die Geldgewinne nach einem Eidgenössischen und nach den Teilverbandsfesten sind meines Wissens recht satt, und könnten den Schwingern zu Gute kommen. Stattdessen würde die Werberei auf ein Minimum beschränkt, und die Sponsoren müssten von den Schwingern (so gut wie möglich) ferngehalten werden. So liessen sich nämlich auch so oberdämliche Beiträge bei glanz&gloria vermeiden.

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Personenfreizügigkeit, wohin?

Das Foto entstand in der Schlachtkapelle in Sempach. Ich habe dabei nur einen Ausschnitt dieses wunderschönen Bildes fotografiert.
Beim Betrachten kommen mir zwei Gedanken in den Sinn, die eigentlich auch zusammenhängen.

Erstens: Der Kanton Schwyz wurde damals wohl diskriminiert. Wo ist das weisse Kreuz rechts im Wappen? Jaja, natürlich… Es wird vom Uri-Stier verdeckt. Wieso eigentlich?

Zweitens: Für was kämpften damals unsere Vorfahren, die alten Eidgenossen? Für Freiheit und klare Landesgrenzen. Nur: Was passiert seit dem Schengen-Abkommen? Die so klaren Landesgrenzen werden verwässert, die Personenfreizügigkeit überschwemmt die Schweiz. Was wohl die alten Eidgenossen denken würden?

Beide Gedanken gehören eigentlich zusammen. Warum?
Der Kanton Schwyz wurde wohl anno Tobak diskriminiert, schlägt aber nun mit aller Gewalt zurück. Sie senkten die Steuern im Verlaufe der Jahrzehnte auf ein schmerzliches Minimum, und locken damit schon seit geraumer Zeit die reichen Schweizer und reichen Ausländer an. Sie treten dabei die erkämpften Freiheiten und Rechte unserer Vorfahren mit Füssen.

Irgendwann zog die ganze Schweiz nach und unterschrieb den Schengen-Vertrag. Nun werden die europäischen Arbeitskräfte dank der Personenfreizügigkeit angezogen. Ja, sie überschwemmen regelrecht unser Land.
Herr Daum vom Arbeitgeberverband kritisiert nun die drei Volksinitiativen, die diese Personenfreizügigkeit einschränken wollen. Gerade gestern wurde eine solche von der SVP lanciert, für einmal bin ich gleicher Meinung. Die Wirtschafts-Kapitäne unseres Landes fürchten wohl um ihre Boni. Der Politik aber ist dieses Problem längst entglitten.

Man hörte auch, dass gewisse Unternehmen in unserem Land lieber Deutsche oder andere Europäer einstellen, weil die Schweizer zu langsam seien. Na Bravo!
Ich vermute mal, dass Herr Daum und Konsorten uns Schweizer zu Museumsfiguren in einem grossen Ballenberg machen wollen: Herr Schweizer trägt dabei ein Sennenkutteli und stellt in einem grossen Chessi Käse her. Frau Schweizer trägt eine Schweizer-Tracht und webt oder stickt in einer alten Bauernstube.
Die schnellen und hochgeschulten Arbeitskräfte für die wirklich interessanten Jobs werden dabei aus dem Ausland rekrutiert. Ebenfalls Bravo!

SVP, ich unterschreibe sofort eure Initiative. Denn konsequenterweise soll man nicht nur Asylströme regulieren, sondern auch den Zustrom der arbeitswütigen Ausländer aus dem Schengenraum!

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Ein kleines Drumset auf Reisen…

Letzten Samstag ging ich mit einem kleinen Drumset auf Reisen.

Mit dem Maronichor Muotathal gings am Samstag Morgen mittels Car nach Murten. Mit dabei hatte ich obiges Gepäck, mit einem kleinen Drumset drin.
In Murten hatten wir mit dem Chor einen Auftritt am Frühlingsfest Murten (u.a. mit Muotathaler Liedern) und einen weiteren Auftritt an einer Messe in der röm. kath. Kirche (u.a. mit Gospels). Dabei schlüpfte dann dieses Drumset aus dem Gepäck:

Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, hatte ich eine Hi-Hat (mit Maschine), eine Snare-Drum und ein Cajon dabei. In der Tasche waren zudem noch diverse Percussion-Utensilien dabei, welche bis auf die Holzlöffel diesmal aber unbenutzt blieben. Bei den volkstümlichen Liedern kamen die besagten Löffel zum Einsatz.

Die zweitägige Reise in Murten und Umgebung war toll. Es gab viele Eindrücke für meine Digicam. Ein Schnappschuss in Murten fiel mir dabei besonders auf:

Dem „alten Gwaggli“ kommt doch immer wieder was in den Sinn. Die erwähnte Homepage auf dem Bild existiert tatsächlich. Hier der Link: Free Giacobbo
Ich bin aber trotzdem ein grosser Fan von ihm und Mike Müller. Ihre sonntägliche Kiste „Giacobbo/Müller“ ist eine meiner Lieblingssendungen.

feldwaldwiesenblogger

Wetter und Sport können so schön sein…

Sandra Boner tuts den Muotathaler Wetterfröschen gleich, und bringt auch „Witz“ in ihre Prognosen..

Der finnische Eishockey-Nationaltrainer Pasi Nurminen küsst bei seiner Ankunft in Helsinki Boden und Pokal gleichzeitig…

Das zeigt doch, dass man nicht alles so bierernst nehmen sollte. Gerade beim FC Luzern, wo dieser Tage so einiges abläuft.
Die Zürcher lachen sich ins Fäustchen ob „dem Zirkus FCL“…

Dabei haben wir in der Innerschweiz auch viel zu lachen: Was ist das doch jedesmal für ein Bild, wenn Herr und Frau Canepa wild rauchend auf der Tribüne Platz nehmen. Sie sieht dabei fast noch aus wie eine feurige Hexe…

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