Werbung ist (nicht) immer lustig!

Das ist sehr lustige Werbung!

Das ist auch lustige Werbung.

Das war aber gar nicht lustige Werbung.

Denn sie nützte (fast) nichts! Gell, Frau Uebersax, das ist unbegreiflich, dass diese netten Plakätchen keinen Anklang bei der Schwyzer Bevölkerung fanden. Denn die neue Schwyzer Verfassung beinhaltet knallharte Diskriminierungen und Gesetze gegenüber den ehrlichen Schwyzern und braven Kirchgängern, die mit der Schweizer Verfassung nicht übereinstimmen. Dass sowas vor’s Stimmvolk gebracht wurde? Unbegreiflich! Kein Wunder, gingen so historisch wenig SchwyzerInnen an die Urne.

feldwaldwiesenblogger

Schnapp(s)schüsse zum Sonntag


Über was brütet sie bloss?


Endlich ist der 1. Band mit Anleitungen zum Verständnis des weiblichen Wesens herausgekommen.


Wohin sind die wohl unterwegs?


Der Gestalter dieser Foto-Collage hat nächste Woche einen runden Geburtstag und war selbst mal Mitglied dieser „Kult-Gang“. Wer erkennt sich wieder?

P.S.: Nicht traurig sein, Anna. Dein Lied ist spitze, Kleid hin oder her. Die Europäer sind doch alles nur Banausen. Die Schweiz hat nächstes Jahr wieder eine Chance, sich beim Eurovision Song Contest zu blamieren.

feldwaldwiesenblogger

Wer stoppt Samih Sawiris?

Ich meine, der Mann ist lieb und nett. Oder wirkt jedenfalls so. Dass er Andermatt eine Zukunft gibt, ist sicher in Ordnung. Aber irgendwann ist genug.
Sawiris hat Milliarden und kann sich im Urserental eine Märchenwelt aufstellen. Ich bin von Tag zu Tag skeptischer.
Jetzt noch die Ankündigung eines „Riesen-Skigebietes“! Dass da selbst der sonst sehr zurückhaltende Franz Steinegger skeptisch wird, freut mich.
Es darf einfach nicht sein, dass man sich mit Geld alles erkaufen kann. Auch nicht die Natur!
Was in Andermatt herangezüchtet werden soll, ist eine Retorte eines Ferien-Ressorts für die Superreichen. Sawiris wirkt nett, ist es wahrscheinlich auch. Rechnen kann der Mann aber auch. Seine Investitionen macht er ganz sicher nicht nur aus reiner Menschenliebe zum Urserental. Er will irgendwann Profit sehen. Dabei ist mir klar, mit welcher Klientel: Sicher nicht mit unsereinem! Er will Superreiche, welche seine Kasse klingeln lassen.

Dereinst liess er die Kasse bei DRS3 erklingen: Mit einer Millionenspende für „Jeder Rappen zählt“. Sicher grosszügig von ihm. Dabei will er die Schweizer aber auf seine Seite ziehen: Seht her, ich bin der liebe Investor aus Ägypten und habe auch noch viel Herz. Ist ihm gelungen. Denn so ein paar Millionen bezahlt Herr Sawiris aus seiner Porto-Kasse.
Fast wäre Herrn Stierli auch ein Engagement von Samih Sawiris beim FC Luzern gelungen. Im Januar konnte man in der Presse lesen, dass Sawiris ein Fan des FCL sei. „Man werde es dann schon noch sehen“, liess Sawiris ausrichten. Gesehen hat man bis jetzt noch nichts.

Jaja, so ist das halt mit reichen Ausländern: Die sind willkommen in der Schweiz, resp. ihr Geld. Sobald aber ein armer Schlucker kommt, stehen (fast) alle auf der Matte, und möchten ihn so schnell wie möglich wieder los werden.

Ich frage mich: Wer stoppt Samih Sawiris? Kann er in Andermatt und in seiner Umgebung jetzt drauf los bauen, wie’s ihm gerade passt? Wo sind da die Naturschützer und Alpenfreunde und was weiss ich wer noch alles? Normalerweise verhindern sie alles Mögliche, auch kleinste Wanderwege. Aber eben: Das Geld regiert halt auch hier!

feldwaldwiesenblogger

CVP-Kuh Lara oder Lena?


Hach, das fand jetzt aber die Walliser SVP rund um Oskar Freysinger (der Name ist Programm!) lustig! Er liess gleich einen bösen SVP-Stier auf die liebe CVP-Kuh Lara „auf-höcken“. Oskar fand das irre komisch, und meinte, „das sei ja nur Spass“. Wirklich?
Ich frage mich, Herr Freysinger, grenzt das nicht gar an Tierquälerei?

Lara und Lena klingen irgendwie gleich, und doch sind sie vollkommen unterschied-lich. Wirklich?

Wenn man Deutschlands Lena betrachtet, dann kann man wie beim obigen Bild „Stier auf Kuh“ sagen: Das Visuelle ist enorm wichtig, alles andere ist mehr als nur zweitrangig.
Lena’s Gesang beim Euro-Lied von vergangenem Jahr ist teilweise Singsang mit ganz komischem Englisch und kommt an die Grenze der falschen Töne. Ihr Outfit im kleinen Schwarzen „erregt“ Europas Männer mehr als ihr Gesang. Denn ihr unschuldiges Gesicht und das freche Kleidchen geben ihr ein scharfes Luder-Image. Die hartgesottenen Ostblock-Männer stehen auf sowas, nicht nur die deutschen Männer.


Wie es aber unserer ANNA heute abend im Halbfinale des Eurovison Song Contests ergehen wird, ist nur schwer zu sagen. Sie sieht auch lieb und nett aus. Anders als Lena, haftet aber kein Luder-Image an ihr. Zudem ist ihr Lied wirklich wahre Musik mit wunderschönem Gesang. Der neue Song von Lena hingegen ist…ja was ist das denn eigentlich? Für mich definitiv kein Sieger-Lied!
Viel Glück ANNA und deinen beiden Mitmusikern!

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Die SVP hat einfach einen genialen Plakatgestalter…

Dieses Plakt stach mir diese Woche ins Auge, resp. vor die Linse:

Die SVP Ruswil bekam Panik, als sie hörte, dass die Gemeindeversammlung in ihrem Dorf Ruswil abgeschafft werden könnte. Nicht nur das: Die Stimmbürger sollen sogar gefesselt und geknebelt (stumm geschaltet werden). Von wem bloss?
In ihrer Verzweiflung wandten sie sich an den genialen Plakatgestalter ihrer Mutterpartei. Der nahm ihr Anliegen sehr ernst, und gestaltete ein Plakat mit dem blanken Horror drauf.

Diesmal sind die „Schwarzen“ auf dem Plakat aber nicht die Ausländer oder schwarze Schafe. Nein, nein: Es sind die lieben und netten Bürger. Wenn man das Plakat etwas genauer unter die Lupe nimmt, erkennt man zwei Frauen und einen alten Mann drauf. Was ist mit den Männern unter dem AHV-Alter? Sind die in Ruswil in der Minderzahl, oder gar in den „falschen“ Parteien wie CVP, FDP oder SP? Oder dachte der Plakatgestalter: Die „jüngeren“ Männer können sich selber wehren, die nehme ich nicht aufs Plakat?

Fragen über Fragen, und keine Antworten. Dennoch sticht einem sofort ins Auge: Der SVP-Plakat-Desiger ist extrem clever, seine Bilder würden auch ohne ein SVP-Logo sofort erkannt. Seine Farbwahl ist auch denkbar einfach gewählt: Schwarz, Weiss und Rot. Dies soll wohl auch die Denkweise verdeutlichen: Ein ordentlicher Schweizer (Rot) denkt im Schwarz-Weiss-Schema (Gut und Böse). Als Vorlage nahm sich der Designer wohl alte Winnetou-Filme: Da gab’s viele „Rothäute“, und die darin Vorkommenden waren entweder Gut oder Böse.

Wer dieses Plakat-Gestalter-Büro wohl mitfinanziert, ist landesweit bestens bekannt: Alt Bundesrat Christoph Blocher. Gerade heute konnte man in der Zentralschweiz am Sonntag lesen, dass er wieder etwas mitfinanziert. Diesmal ist es etwas Gutes: Blocher sponsert einen Wanderweg, den sogenannten Vier-Quellen-Weg mitten im Gotthard-massiv.
„Das war wohl auch nötig“, befand Toni Brunner und empfahl „Stöffel“ dies zu tun. Denn die SVP möchte auch (ab und zu) Gutes tun.

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Vorschau auf das Zuger Kantonale Schwingfest


Dem Vernehmen nach sollen sich im Innerschweizerischen Schwingerverband ISV wieder alle lieb haben. Oder besser gesagt: Hatten sich immer lieb, laut Aussage von Christian Schuler. Glaubt man meinem Blog-Kommentator „observer“, so waren das nur üble Aufmischlereien vom „Schwingerjournal“ und von Herrn Perren vom Blick.
Nun gut, ich hatte meine Informationen nur vom Blickbeitrag, und bin diesbezüglich natürlich kein Insider. Ob an der ganzen Geschichte etwas dran sein könnte, wissen die Schwinggötter. Ich vermute aber, dass da halt doch was war. Jeden „Seich“ kann man sich auch nicht ausdenken, und ein Fünkchen Wahrheit wird auch in dieser Geschichte stecken.
Ich meinerseits bin, wie bereits erwähnt, kein Schwing-Insider. Zu meiner Verteidigung möchte ich aber anbringen, dass ich doch immer wieder mal ein Schwingfest besuche, die Schwingbeiträge im Boten lese und regelmässig mich auf Schwinger-Pages im Netz tummle. In letzter Zeit entnehme ich meine Infos meist vom schlussgangfilmer.

Nächsten Sonntag ist es wieder mal soweit: Ich besuche das Zuger Kantonale Schwingfest in Cham. Das Aufeinandertreffen der Schwyzer- und Zuger-Elite auf den Schwingerkönig Kilian Wenger möche ich mir nicht entgehen lassen. Aber halt: Was las ich heute morgen auf schlussgangfilmer: „Wenger muss Saisonstart wegen Daumenverletzung verschieben.“ Sehr sehr schade, ich wünsche Kilian Wenger gute Genesung und dass man ihn bald wieder aktiv auf den Schwingplätzen antrifft.

Am Zuger Kantonalen geht es in meinen Augen schon um ganz viel: Es ist sozusagen eine erste grössere Standortbestimmung für die Akteure. Denn am Ende der Saison wartet das Unspunnen-Schwingfest, und dafür müssen sich die Herren Schwinger erst noch qualifizieren.
Ich freue mich jetzt schon auf spannende Zweikämpfe. Was ich nicht sehen möchte, sind unfaire Einteilungen und unfaire Entscheide. Denn an einem Zuger Kantonalen ging doch schon manches…
Was ich am meisten hasse, ist Unsportlichkeit. Dazu gehören Doping, Unfairness und Respektlosigkeit seitens der Akteure. Dazu gehört aber auch ein sauberes Publikum, welche ihre Lieblings-Sportler nur verbal unterstützen und gegenüber dem Gegner sich auch respektvoll und fair verhalten.

Diese Unsportlichkeiten haben beim Schwingen (bis auf ein paar unrühmliche Ausnahmen) noch keinen Einzug gehalten. Zum Glück, denn genau aus diesem Gunde fühlt man sich doch so wohl an einem Schwingfest. Beim Fussball fühlt man sich auch wohl, aber nicht immer: Die blöden und idiotischen Fans machen noch den ganzen Sport kaputt. Wie soll das dort nur weiter gehen? Gerade letztes Wochenende hörte ich von einem Vorfall, als YB-Fans einen Sonderzug der Thun-Fans aufhielten. Dabei gab’s Verletzte und viel Sachschaden. Für was eigentlich?
Ich meine, es gäbe schon Möglichkeiten, diesen Irrsinn einzudämmen. Man kann die Idioten-Fans halt nur damit bestrafen, dass ihre Mannschaft einfach nicht spielt. Mein Vorschlag ginge in diese Richtung, dass nach Fan-Ausschreitungen der nächstfolgende Match der entsprechenden Mannschaft gestrichen wird. Der vorgesehene Gegner würde dabei von einem 3:0-Forfait-Sieg profitieren. Wetten, dass noch Ordnung auf und neben den Fussballfeldern einkehren würde.

Nun bin ich aber etwas vom eigentlichen Thema, dem Schwingen, abgewichen. Ich habe aber schon öfters festgestellt, dass Schingen und Fussball passen. Die einzelnen Teilverbände liefern sich mindestens einmal pro Jahr auch auf dem Fussballfeld ein Duell. Etliche Schwingfestgänger besuchen auch Fussballspiele und umgekehrt. Ob das auch an den feinen Bratwürsten liegt, die es an beiden Anlässen gibt?

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Wann unterschreibt Murat Yakin beim FC Luzern?


Die Frage des Tages: Wann unterschreibt der Bruder des berühmtesten Rauchers der Schweiz, Murat Yakin, beim FC Luzern?

Schon vor etlichen Wochen meinte ein Arbeitskollege zu mir: „Schau nur, es ist eine Frage der Zeit, bis Fringer entlassen wird und Murat Yakin beim FCL Trainer ist!“

Jetzt müssen bloss noch ein paar Details geklärt werden, dann ist es definitiv. Eine Wohnung soll Murat Yakin ja bereits in Meggen besitzen, welche er dieses Frühjahr gekauft hat. Der braun-gebrannte Walter Stierli hat seinen „Grind“ durchgestiert und hat endlich sein Basler-Yakingespann zusammen beim FCL.

Böse Zungen behaupten, dass Hakan Yakin nach seinem Karriere-Ende die Döner-Bude im neuen FCL-Stadion betreiben soll.

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