Meine Eindrücke vom Greenfield-Openair 2011

Meine musikalischen Highlights:

Wolfmother, die geil rockenden Australier…

Flogging Molly, die irisch-amerikanische Mischung aus Folkrock und Punkrock. Mit Fidel und Flöte…

Frank Turner, ein Singer-Songwriter: welch eine Wohltat für die von zu viel harter Musik geplagten Ohren…

Menschen, die um jeden Preis auffallen wollten:

Mit einer Message…

Männer mit Rock…

Interessante Frisuren…

Das Wetter war gar nicht so übel. Denn Gummistiefel brauchte es eigentlich nicht…

Mein Kollege und ich waren Donnerstag und Freitag dort. Er bereitete sich im Gegensatz zu mir buchstäblich vor…

Übrigens: Für einen guten Zweck konnte man auch Geld, oder besser gesagt, leere Bierbecher spenden…

Alles in allem ein schönes Openair mit sehr vielen Menschen, Ess- und Drinkständen sowie weiteren tollen Dingen. Ein Musik-Grossanlass, eingebettet in die wunderbare Bergkulisse im Berner Oberland. Dies bemerkten auch einige Musiker und waren teils voll des Lobes.

Für mich persönlich waren viele der gesehenen Bands zu deftig, deshalb nur drei Musik-Highlights. Dennoch war’s ein Erlebnis für sich und als Musik-Interessierter ist man offen für vieles. Zudem erhält das jung, oder?

feldwaldwiesenblogger

Fünf Fragen an Duruf, eine Muotathaler Musikgruppe

Ich schickte fünf Fragen an Duruf, genauer gesagt an René Trinkler. René ist der Gründer, Kopf und Komponist von Duruf, einer Muotathaler Musikgruppe.

Meine Wenigkeit war selber in den Anfangstagen bis zur Fertigstellung der ersten CD als Drummer in dieser Band. Daher wollte ich mal wissen was mein Musikkollege René und seine Band momentan so machen. In letzter Zeit war es etwas ruhiger geworden um Duruf. Das könnte sich aber demnächst ändern, lest selbst.

feldwaldwiesenblogger: René, stell uns doch bitte DURUF in deinen eigenen Worten vor.
René: Die Band Duruf ist eine Musikgruppe, die einmal als Projekt gestartet wurde. Ich hatte damals einige eigene Mundart Song’s, die ich einfach mal mit ein paar Kollegen irgendwo aufführen wollte, was wir dann auch getan haben. Eine Kollegin von uns hat dann einmal einem bekannten regionalen Radiosender ein Lied von uns abgespielt, worauf dieser eine CD mit uns produzieren wollte. Das haben wir dann auch getan, und so entstand die CD „Muotataler Wätterfrosch“. Damals dachte ich, wir verkaufen maximal 300 Stück dieser CD, aber da lag ich falsch. Mittlerweilen sind wohl so um die 3500 Stück dieser CD verkauft worden, und auch jetzt noch werden solche CD’s verlangt. Einige tolle Auftritte folgten, wo wir sehr schöne Konzerte spielen durften. Jetzt ist schon einige Zeit vergangen, und einige Ur-Mitglieder sind ausgestiegen, die es nicht immer einfach war zu ersetzen.

Frage 1
feldwaldwiesenblogger: Was kann man von DURUF in nächster Zeit erwarten?
René: Momentan sind wir voll in den Proben zur neuen CD. Da der Druck nun schon deutlich grösser ist als bei unserer letzten CD, vergeht die Zeit wie im Flug, und man muss höllisch aufpassen, dass man nicht stehen bleibt bei den CD Vorbereitungen. Die neue CD sollte recht professionell daherkommen, da wir unglaublich gute, virtuose und motivierte Musiker zu uns gerufen haben. Das ist eigentlich das, was man von uns erwarten darf für die nächste Zeit, denn was lange währt, wird schlussendlich endlich gut.

Frage 2
feldwaldwiesenblogger: Was möchtet ihr von DURUF uns mit eurer Musik mitteilen?
René: Wichtig sind für mich sinnvolle Texte, die einem zum Nachdenken anregen und auch ein bisschen Schmerz bereiten dürfen. Ich könnte zwar sicher auch einen Text über drei hellgrüne Konservendosen die gerne Velofahren schreiben, aber sinnloses Gesülze gibt es meiner Meinung nach genug in unserer Musikwelt. Die Texte sind also für mich mindestens genau so wichtig wie die Musik selber.

Frage 3
feldwaldwiesenblogger: Angenommen, ihr hättet ein Angebot, im Hallenstadion Zürich als Vorgruppe aufzutreten. Vor welcher Band möchtet ihr eröffen?
René: Was heisst hier eröffnen? Aber wenn mal z.B U2 oder Pink oder d’Mosibuöbä als Voract von uns im Hallenstadion auftreten möchten, liesse sich da sicher darüber reden.

Frage 4
feldwaldwiesenblogger: Wenn sich die Gelegenheit ergeben würde: Wäre Profimusiker für euch ein Thema?
René: Für einige Mitglieder unserer momentanen Band wird dieser Weg sehr wahrscheinlich geöffnet sein, da diese wirklich Top Leute auf ihren Instrumenten sind. Bei mir wäre das ein Thema, wenn nicht irgendein Musikproduzent oder Manager mir alles vorschreiben möchte. Wenn sich eine gute Gelegenheit ergeben sollte, warum nicht, man könnte ja immer wieder damit aufhören.

Frage 5
feldwaldwiesenblogger: Wäre ein Auftritt bei den grössten Schweizer Talenten oder beim Eurovision Song Contest eine Option?
René: Nein, Nein und nochmals nein. Beide Veranstaltungen sind für mich nur seichte Unterhaltung und in keiner Weise ernst zu nehmen.


Die momentane Arbeitsstätte von Duruf, ihr Proberaum. Der dürfte aber bald mit diversen Bühnen getauscht werden.

René, besten Dank für deine ausführlichen und informativen Antworten!

feldwaldwiesenblogger

The Wall – Die Rockoper schlechthin!

Ich war gestern Abend mit Kollegen im Hallenstadion Zürich, und wurde Zeuge eines unvergesslichen Rockspektakels. Roger Waters führte sein Lebens- und Meisterwerk The Wall auf. Der 66-jährige Waters war topfit und führte durch eine grandiose Show. Der Mastermind ist zwar nicht der typische Frontmann, ist aber auch nicht nötig und macht ihn deswegen umso sympathischer.
Die grossartigen Lieder des zweiteiligen The Wall-Werkes wurden optisch und akustisch hervorragend umgesetzt.
Ich war zeitweise richtig ergriffen und staunte ob der Qualität des Gebotenen. Diese Show war definitiv jeden Rappen des bezahlten Ticketpreises von 165 Franken wert.
Ich konnte nicht anders, und fotografierte viele Sinneseindrücke.

Vor der Show, gigantische Bühne…

Roger Waters und Band samt Statisten in Action. Der Antikriegsheld in Uniform…

Einheimischer Kinderchor und überlebensgrosse Puppe bei „Another Brick in the Wall“…

Die Mauer wurde fertig gestellt…

Roger Waters vor der fast fertigen Mauer…

Die Mauer, düster und kalt…

Ergreifende Bilder wurden auf die Mauer projiziert…

Roger Waters und Band spielten auch vor der (Klage)mauer…

Der Mauerfall, grandios inszeniert…

Das „Finish“ vor den Trümmern der Mauer…

Ein Antikriegs-Epos, welches das Leiden dieser Welt zeigt. Diejenigen, welche sich diese Show momentan reinziehen sind sowieso eine Art Pazifisten und würden niemals einen Krieg anzetteln. Roger Waters sollte The Wall den Kriegstreibern dieser Erde vorführen.

feldwaldwiesenblogger

Es geht ja!

Jajaja, Wembley, wie war das geil!
Die Schweizer Nati spielte endlich wieder mal frisch und sogar ganz rotzfrech. War das jetzt der Befreiungsschlag nach den Rücktritten von Frei und Streller?
„Es sei spürbar, dass da eine grosse Tanne, welche einen grossen Schatten warf, gefällt wurde. Nun wachsen junge neue Tannen nach.“ Dies meinte SF-Kommentator Sascha Ruefer.
Wie Recht er doch hatte! Nun aber Frei durch den Dreck zu ziehen, wäre zu billig. Zu verfahren waren vor seinem Rücktritt die Situation, die Umstände.

Wenn man sich vor dem gestrigen Länderspiel etwas umhörte, war meistens die Rede von Schadensbegrenzung in London. Selbst meine Prognosen gingen in diese Richtung. Ich sagte einfach: Beim Umbau der Nati brauchts nun Zeit. Hauptsache sie gehen im Wembley nicht komplett unter.

Ich traute dann meinen Augen nicht, als ich den Match am TV sah. Beim Grillieren fielen mir die Steaks fast von der Gabel. Ich kann mich (fast) nicht mehr entsinnen, wann ich das letzte mal etwas zum Jubeln hatte bei einem Länderspiel der Schweizer.

Wegen Hitzfeld hatten wir schon die grössten Diskussionen. Einige meinten schon längst: Der gehört weg von unserer Nati. Ich hielt wegen seiner fantastischen Bayernzeit noch lange zu ihm. Zuletzt meinte ich allerdings auch, dass ein Nachwuchstrainer des SFV bessere Arbeit leisten würde.

Nun verliessen zwei die Nati, und einer wurde nicht mehr aufgeboten. Ich hoffe, der bleibt nun dort, wo sie ihn wollen und (vielleicht) noch gebrauchen können.

Vor dem England-Match hätte ich nie und nimmer gedacht, dass die Schweiz derart offensiv auftreten würde. Hitzfeld verordnete seinen jungen Spielern aber scheinbar nicht mehr so ein extrem defensives Korsett, wie auch schon.

Der gestrige Punkt im Wembley macht Mut und Lust auf mehr. Irgend ein bleischwerer Knoten scheint geplatzt zu sein, und Hitzfeld ist nun endlich in der Schweizer Nati angekommen.

Das zugegebenermassen erkämpfte Glück brachte ihnen dieser lustige England-Hooligan:

feldwaldwiesenblogger

Fünf Fragen an Stefan Betschart, einen jungen SVP-Politiker

Die lose Reihe meiner Blog-Interviews wird wieder fortgesetzt. Diesmal schickte ich fünf Fragen an einen jungen SVP-Politiker: Stefan Betschart, seines Zeichen Präsident der Jungen SVP des Kantons Schwyz und Nationalratskandidat.
Bei der Einleitung meiner Email an Stefan Betschart bemerkte ich, dass ich „SVP-kritisch“ bin. Er stellte sich aber ohne weiteres meinen Fragen und schickte mir die Antworten sehr schnell zu. Besten Dank!
Ich meine, dass ich gerne mit Andersdenkenden diskutiere und auch ihre Meinungen in meinem Blog Platz finden.

feldwaldwiesenblogger: Stefan, stell dich doch bitte vor.
Stefan Betschart: Ja, wer bin ich? Mein Name Betschart Stefan Hugo (nach meinem Vater) bin aufgewachsen im Muotathal, war 4 Jahre Wochenaufenthalter im Ybrig und jetzt wohne ich seit 2010 im idyllischen Lauerz.
Geboren wurde ich als Löwe im Schaltjahr 1984. Meine Hobbies sind Jassen, Politik, Schiessen, Gamen, etc.

Frage 1:
feldwaldwiesenblogger: Was hat dich als junger Mensch bewogen, in die Politik einzusteigen?
Stefan Betschart: Bei mir hat das ziemlich früh angefangen. Besonders erinnere ich mich noch als Wahlquiz im Jahr 1999 (Lehrer Iseli). Man musste analysieren, wer gewinnt etc. und dort hatte ich am meisten Punkte. Mein Interesse galt am Anfang vor allem der Aussenpolitik –EWR, EU-Beitritt, Bilaterale und UNO. Diese Themen haben mich bewogen politisch aktiv zu werden.

Frage 2:
feldwaldwiesenblogger: Was waren deine Beweggründe, bei der SVP mitzumachen?
Stefan Betschart: Eine andere Partei wäre für mich nie in Frage gekommen. Sie deckt beinahe vollständig mein Gedankengut ab. Die Vorstellungen zur Aussen-politik gab wohl der Ausschlag.

Frage 3:
feldwaldwiesenblogger: Rechnest du dir bei den Nationalratswahlen im Herbst Chancen aus, gewählt zu werden?
Stefan Betschart: Wer weiss? Nichts ist unmöglich. Wen jeder Muotathaler wählen geht – vielleicht. Jedenfalls sind wir Jungkandidaten eine echte Alternative.

Frage 4:
feldwaldwiesenblogger: Fühlt ihr euch von der Jungen SVP von der „Mutterpartei“ für voll genommen?
Stefan Betschart: Als grösste Sektion innerhalb der Kantonalpartei haben wir auch Einfluss auf die Mutterpartei. Wir sind sogar in der Geschäftsleitung vertreten. Dank dieser Zusam-menarbeit können wir massiv profitieren und unsere Ideen/Vorschläge auch weitergeben. Immerhin haben wir bereits einige JSVP Kantonsräte – diese waren meistens sehr aktiv in der Jungpartei. (KRP Schuler Xaver, Moser Monika, etc.)

Frage 5:
feldwaldwiesenblogger: Was denkst du rückblickend über dein Engagement für einen Tunnel durchs Gibelhorn?
Stefan Betschart: Das ganze Unterfangen hat mich vieles gelernt. Die Kommunikation zwischen Regierungsräten / Kantonsräten / Bezirksräten / Gemeinderäten und Bevöl-kerung klappt nicht immer einwandfrei.
Manchmal gibt man einfach zu früh auf (Bsp. Kanton fällt einen Beschluss und die Gemeinde ist nicht einverstanden). Es ist doch wichtig, wenn man sich bis zum Schluss (alle Mittel ausschöpfen) für die Gemeinde einsetzt. Leider fehlt oft dieser letzte Kampfeswille!
Die zahlreich investierten Stunden waren für das Projekt Tunnel sicher nicht für die Katz. Schlussendlich wissen wir erst in Jahrzenten wer Recht hatte. Ich bleibe nach wie vor am Ball, weil diverse Versprechen gemacht wurden!! (ob ich jetzt gewählt werde oder nicht)

feldwaldwiesenblogger

In der neuen FCL-Arena sind alle herzlich willkommen…

Nicht nur die Cüpli-Kurve mit seinen hübschen Frauen ist in der neuen Swisspor-Arena willkommen…

Auch die hartgesottene Fraktion mit den lustigen Tüchern um den „Grind“ soll im neuen Stadion für Stimmung sorgen…

Denn so weiss der brave Bürger, für was er eigentlich Steuern bezahlt.

Der FCL wird in der neuen Saison unter grosser Beobachtung stehen (von der Cüpli-Kurve bis zu den bösen Buben). Der Druck wird gross sein, denn ihr selbsternanntes Hausblatt, „die Neue Luzerner Zeitung“, sieht sie als Abstiegskandidaten. Soweit möchte ich nicht gehen, denn Murat Yakin hat in Thun tolle Arbeit geleistet.
Aber wie das halt bei der NLZ ist: Wenn der FCL mal gut ist, wird er in den siebten Himmel gelobt. Spielt er aber so wie in der Rückrunde, dann lassen sie (fast) kein gutes Haar mehr an „ihrem“ Fussballclub.

feldwaldwiesenblogger