Fünf Fragen an Dominique Gysin

Meine Reihe der Blog-Interviews geht schon wieder in eine neue Runde. Man könnte fast meinen, dass ein Sommerloch vorherrscht, und ich dies mit interessanten Interviews aufzufüllen weiss.
Nun gut, nach den harten Rockern von Pyuss schickte ich meine langsam berühmten „Fünf Fragen“ diesmal an Dominique Gisin. Dominique ist, wie ja (fast) alle wissen, eine unserer besten Skirennfahrerinnen. Was aber nicht alle wissen: Eine ihrer Lieblingsbands ist Wolfmother (laut ihrer Homepage). Wie regelmässige Leser meines Blogs wissen: Ich habe Wolfmother schon zweimal live gesehen, und finde sie auch toll. Jetzt ist mir auch klar, wieso Dominique so schnell auf den Skiern ist.

Frage 1:
feldwaldwiesenblogger: Wie läuft die Vorbereitung auf die nächste Skisaison?
Dominique Gisin: Bisher läuft alles nach Plan. Wir haben 10 Wochen reines Konditraining hinter uns und sind jetzt endlich wieder auf dem Schnee. Ich bin von Verletzungen verschont geblieben und fühle mich topfit.

Frage 2:
feldwaldwiesenblogger: Ist das Sommertraining mehr Schinderei als die pure Lust am Training?
Dominique Gisin: Für das Konditraining braucht es schon Überwindung. Das Programm ist jedoch sehr abwechslungsreich und es hat auch viele spannnende Trainingseinheiten dabei. Zudem weiss ich, dass ich ohne das Konditraining nicht so schnell Skifahren könnte und dann würde es nicht mehr so viel Spass machen. Für Motivation ist also immer gesorgt :). Sobald wir auf dem Schnee sind ist meine Welt wieder in Ordnung.

Frage 3:
feldwaldwiesenblogger: Wie und wo kannst du am besten abschalten?
Dominique Gisin: Zuhause in Engelberg erhole ich mich am Liebsten. Sei dies beim Tiefschnee fahren, beim Golfen oder einfach nur mit einem guten Buch.

Frage 4:
feldwaldwiesenblogger: Wenn du nicht Skirennfahrerin geworden wärst, wohin hätte dich dein Weg geführt?
Dominique Gisin: Die Aviatik hat mich sehr fasziniert. Ich hätte auch gerne Physik studiert und später in der Wirtschaft oder Forschung gearbeitet.

Frage 5:
feldwaldwiesenblogger: Hast du neben deinem Job als Skirennfahrerin noch Zeit für ein Hobby? Welches?
Dominique Gisin: Zeit habe ich leider zu wenig, doch es reicht immer wieder für ein paar Stunden im Kleinflugzeug oder einer Runde Golf.

Dominique, besten Dank für deine spontane Teilnahme bei meinen „Fünf Fragen an“!

feldwaldwiesenblogger

SVP-Politiker greifen zu „fragwürdiger“ Wahlkampfhilfe

Gestern liess mich folgender Artikel im „Bote der Urschweiz“ aufhorchen:

Nach den Sommerferien wird vermutlich die heisse Phase des diesjährigen Wahlkampfes gestartet. Nicht aber für mich. Die habe ich schon länger eingeläutet und berichte dann und wann darüber. Vor allem aber über Dinge, die mir auffallen und erwähnenswert sind. Wie obiger Artikel.
Natürlich konnte ich es nicht lassen, und suchte in der YouTube-Wühlkiste nach der Rap-Version des Wahlkampf-Hits „Ke Stress“:

Wieso sich die beiden SVP-Jungpolitiker Thomas Fuchs und Erich Hess gerade mit „JP Love“, einem angeblichen Pornostar einliessen, ist auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar. Denn der Name „JP Love“ ist doch irgendwie schon Programm und lässt einen eher etwas aus der Erotik-Ecke erahnen, als aus der Werbe- oder gar Polit-Szene.
Vielleicht geht’s aber auch nur wieder darum: Aufzufallen um jeden Preis. Denn das sind die beiden nun, und werden durch die Presse und Blogs geschleift.
Toni Brunner und Christoph Blocher werden sich die beiden Herren sicher zur Brust nehmen. Ich höre Brunner schon sagen: „Sowas gehört sich doch nicht!“, und Blocher höre ich nachdoppeln: „Wenn ihr’s doch nur so wie ich gemacht hättet.“ Gemeint ist sein Hit, welchen ich am 3.2.2011 natürlich auch bringen musste. Das passt doch schon eher zur SVP, als so „fragwürdiges“ Zeugs. Oder?

feldwaldwiesenblogger

Fünf Fragen an PYUSS, eine Muotathaler KYUSS-Coverband

Diesmal führte ich ein Interview mit PYUSS. PYUSS ist die besagte KYUSS-Coverband vom Thal, über welche ich am 11.12.2010 auch schon mal berichtet habe.
Die fünf Fagen schickte ich Hugo Schelbert, ihrem Drummer, welcher vor Urzeiten mal ein Schlagzeugschüler von mir war. Ihr Bassmann, Jörg Gwerder, ist und war ein langjähriger Weggefährte am Tieftöner. So waren wir beide u.a. auch bei den legendären Terror Geiss. Auch mit Rolf Gwerder, ihrem Sänger, spielte ich mal zusammen in einem lustigen Coverband-Projekt.
Höchste Zeit also, den Herren von PYUSS mal auf den Zahn zu fühlen.

feldwaldwiesenblogger: PYUSS, stellt euch doch bitte kurz vor.
PYUSS: Halli Hallo, erstmal danke dass wir da ein bisschen über uns erzählen dürfen! Wir sind fünf Muotathaler und machen Musik. Am Gesang Rolf Gwerder, Am Bass sein Bruder Jörg, an den Gitarren Daniel Inderbitzin und Urs Schmidig und am Drum Hugo Schelbert. Mehr zur Biografie usw. gibt’s unter www.myspace.com/pyuss

Frage 1
feldwaldwiesenblogger: Wie kam es dazu, mit PYUSS eine KYUSS-Coverband zu gründen?
PYUSS: Kyuss war schon seit sehr langer Zeit seine Lieblingsband und da seine frühere Band AMBROSSIA aufgelöst wurde wollte er was Neues machen. Eines Tages kam Hugo der Namen PYUSS in den Sinn. Er war so begeistert von diesem Namen und Wortspiel (jeder weiss was ein Pajass ist und englisch wird PYUSS gleich ausgesprochen), dass er sich entschied eine KYUSS-Coverband zu gründen. Mitglieder zu finden war gar nicht so schwierig, da es im Muotathal auch zu dieser Zeit (Okt.07) noch eine Menge KYUSS Fans gab, obwohls die Band schon seit 1996 nicht mehr gab.

Frage 2
feldwaldwiesenblogger: Kennen eigentlich viele eurer Konzertbesucher KYUSS?
PYUSS: Längersi mehr! Am ersten Konzert (25.10.08 im Himmel, Seewen SZ) war es erstaunlich wie viel Leute damals erschienen. Es waren nicht nur Kumpels von uns da sondern auch viele, die wir eigentlich nicht so kannten, sondern wirklich wegen diesen KYUSS Songs kamen. Es war schon etwas spezielles, dass diese Songs endlich wieder Live zu hören waren, wenn auch „nur“ als Coverversionen. Mittlerweile war ja John Garcia (Sänger von KYUSS) schon wieder auf Tour gegangen (GARCIA PLAYS KYUSS) und nun haben sich auch noch zwei andere Gründungsmitglieder dazugesellt (Brant Bjork und Nick Oliveri). Nun touren sie als KYUSS LIVES um den Globus und machen eigentlich das selbe wie wir. Ich will damit sagen, dass dadurch auch junge Leute KYUSS besser kennen und das merken wir auch an unseren Konzerten.

Frage 3
feldwaldwiesenblogger: Was für Ziele habt ihr euch mit PYUSS gesteckt?
PYUSS: Ziele in diesem Sinne haben wir eigentlich nicht. Wäre ja schon ein Hirngespinst als Coverband einer mehr oder weniger unbekannten Band die Weltherrschaft an sich reissen zu wollen. Wir möchten einfach in einem gesunden Rahmen Konzerte geben können damit wir die Freude an KYUSS erhalten können, bei uns und bei den Konzertbesuchen.

Frage 4
feldwaldwiesenblogger: Könnt ihr euch vorstellen, noch andere Bands zu covern. Z.B. Queens of the Stone Age, quasi die Nachfolger von KYUSS?
PYUSS: Darüber haben wir auch schon gesprochen. Also von QOTSA haben wir einen Song schon ein paar Mal Live gespielt. Aber wahrscheinlich werden wir schon vor allem KYUSS spielen und anderes wird wohl die Ausnahme bleiben. Es ist schon so, dass wir bald an eine Grenze stossen wenn wir nur KYUSS spielen, denn die für uns besten Songs haben wir bereits im Repertoire und wenn man über Jahre immer nur das gleiche spielt könnte es für uns und die Zuhörer langweilig werden. Haben auch schon überlegt was wir dann machen werden. Vielleicht wagen wir uns an eigene Songs, aber das wissen wir jetzt noch nicht.

Frage 5
feldwaldwiesenblogger: Was ist in nächster Zeit von euch zu erwarten: Konzerte? Eine CD?
PYUSS: Wohl eher Konzerte. Eine CD aufnehmen ist als Coverband immer so eine Sache. Wir versuchen Live möglichst nahe ans Original zu kommen und so ist das für uns in Ordnung. Aber Konzerte im ganzen Land oder auch ein bisschen über der Landesgrenze hinaus wären sicher toll. Die nächsten Auftritte haben wir übrigens am 1.10.11 am Chutt im Chrutt Festival in Plaffeien (FR), am 15.10.11 in der Mahogany Hall in Bern und am 29.12.11 im Gleis in Seewen (SZ). Kommt vorbei und aaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

PYUSS, besten Dank für die Zeit, meine Fragen zu beantworten!

feldwaldwiesenblogger

Das Eigenthal ist eine Reise wert


Diese herrliche Abendstimmung erlebte ich gestern zusammen mit der Unicorn Jazzband im Eigenthal bei einem Auftritt im Hotel-Restaurant Hammer.

Wir hatten das Vergnügen, für einen Firmenanlass in diesem wunderschönen Lokal zu spielen. Notabene ist es auch ein Treffpunkt für Schwinger und Schwingerfreunde, was mir immer besonders gefällt. Denn dies ist ein Garant für Gemütlichkeit und ein paar „fachkundige“ Diskussionen.

Unter den Anwesenden war auch Pfarrer Ernst Heller auszumachen. Seines Zeichen Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller. Eine tolle Persönlichkeit! Kurzerhand kramte er seine Klarinette hervor und machte mit uns zusammen eine kurze „Jam-Session“.

Ähm, Schlagzeug spielen und fotografieren ist nicht so einfach.

feldwaldwiesenbloggers Randbemerkung
Folgende Meldung schreckte mich gestern auf (Quelle Blick-Online):

Die Arme, in ihrem neusten Filmli sollte sie „stöhnen wie eine Kuh“. Können den vierbeinige Kühe stöhnen? Das ist mir absolut neu, und grenzt an Beleidigung gegenüber unserem Nationaltier. Frau Winiger, probieren sie’s doch mal mit „grunzen wie eine Sau“.

feldwaldwiesenblogger

Erneut musikalische Weiterbildung in Davos

Nachdem nun Ariella Käslin zurückgetreten ist, muss man sich wieder neue Lebensinhalte suchen. Gesagt, getan: Ich fuhr nach Davos zur musikalischen Weiterbildung, bereits zum zweiten Mal dieses Jahr. Diesmal ans „Davos sounds good“-Festival.
Bereits am Donnerstag abend erteilten mir die Second Line Jazzband aus Schweden eine gehörige Lektion, resp. ihr Drummer. Da meint man, es ertönen langsam wohlfeile Töne aus dem eigenen Drum, dann das. In Socken spielend, zeigte mir der Schwede, wo’s lang ginge.

Jaja, es git noch viel zu üben!

Zum Lachen brachte mich dann wieder ihr Vier-Saiter, Mister Banjo-Wisi.

Am Freitag kam dann die Erleuchtung von oben:

Walter Weber (Klarinette), Dave Donohoe (Posaune) und Gigi Marson (Orgel) gaben ein wunderschönes Konzert in der Theodul-Kirche.

Besonders erwähnen möchte ich besagten Dave Donohoe, welcher mit „Friends“ am späten Freitagnachmittag ein stimmungsvolles Konzert gab. Ich kaufte eine CD von diesem netten Briten und führte etwas Small Talk mit ihm. Er sagte mir, dass er „actually“ mit Fats Domino spiele. Unglaublich, mit was für Grössen der Mann schon gespielt hat. Das liest sich ja wie ein Who’s Who-Lexikon der Musikgeschichte: U.a. Kid Ory, Dr. John, Van Morrison. Ich war begeistert von ihm, v.a. dass er auch in solch „einfachen Locations“ Musik macht. Und singen kann der Mann auch noch, ha!
Dave Donohoe ist der Herr ganz links auf dem Bild:

Desweiteren gab’s auch prima Party-Musik mit der Ginger Pig Band, welche einem zum Wippen und Tanzen brachte. Mit dabei hatten sie eine tolle Sängerin, Elaine McKeown, welche mich gesangsmässig irgendwie an Marylin Monroe erinnerte. Absolut cool!

Die kleinen Festivals haben halt ihren speziellen Reiz. Man ist den Musikern sehr nahe und kann ihr Temperament und ihr Gespür für Musik förmlich spüren.

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Der wahre Grund von Ariella Käslins Rücktritt

Ich wage zu behaupten, dass ich den wahren Grund von Ariella Käslins Rücktritt kenne.
Es kann sich nur um ein Stück Plastik in Kreditkartengrösse handeln:

Genau, die Saisonkarte des FC Luzerns in ihrem neuen Stadion! Frau Käslin möchte keinen Heimmatch ihres Lieblingsklubs verpassen. Kann man verstehen.

Ich will jetzt aber nicht nur irgendwelche Behauptungen in die Welt setzen. Daher frage ich bei Frau Käslin nun nach, ob sich meine Vermutung auch bewahrheitet. Ich bleibe am Ball, resp. am Sprungtisch.

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Musikalische Wochenend-Impressionen

Freitag Abend, Dusty Boots live auf dem Zugersee. Beste Road Music, mit erlesenen Covers und sehr schöne Eigenkompositionen. Mir gefiels!

Dazu das perfekte Wetter und eine spezielle Atmosphäre auf dem Zugersee.

Samstag und Sonntag stieg ich selber wieder in die Hosen, resp. hinters Schlagzeug.
Am Samstag spielten wir mit der Unicorn Jazzband am Dorffest in Horgen. Punkt 11 Uhr eröffneten wir als Erste im Festzelt auf der Piazza.

Es wurde einiges an Attraktionen geboten, so unter anderem das dampfende und schnaufende „Yeti’s Steam Taxi“.

Am Sonntag hatten wir von der Unicorn Jazzband quasi ein Heimspiel auf Michaelskreuz, im schönen Gasthaus Michaelskreuz.

Es ist immer wieder schön, bekannte Gesichter unter dem Publikum zu erblicken.

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