SVP-Politiker greifen zu „fragwürdiger“ Wahlkampfhilfe

Gestern liess mich folgender Artikel im „Bote der Urschweiz“ aufhorchen:

Nach den Sommerferien wird vermutlich die heisse Phase des diesjährigen Wahlkampfes gestartet. Nicht aber für mich. Die habe ich schon länger eingeläutet und berichte dann und wann darüber. Vor allem aber über Dinge, die mir auffallen und erwähnenswert sind. Wie obiger Artikel.
Natürlich konnte ich es nicht lassen, und suchte in der YouTube-Wühlkiste nach der Rap-Version des Wahlkampf-Hits „Ke Stress“:

Wieso sich die beiden SVP-Jungpolitiker Thomas Fuchs und Erich Hess gerade mit „JP Love“, einem angeblichen Pornostar einliessen, ist auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar. Denn der Name „JP Love“ ist doch irgendwie schon Programm und lässt einen eher etwas aus der Erotik-Ecke erahnen, als aus der Werbe- oder gar Polit-Szene.
Vielleicht geht’s aber auch nur wieder darum: Aufzufallen um jeden Preis. Denn das sind die beiden nun, und werden durch die Presse und Blogs geschleift.
Toni Brunner und Christoph Blocher werden sich die beiden Herren sicher zur Brust nehmen. Ich höre Brunner schon sagen: „Sowas gehört sich doch nicht!“, und Blocher höre ich nachdoppeln: „Wenn ihr’s doch nur so wie ich gemacht hättet.“ Gemeint ist sein Hit, welchen ich am 3.2.2011 natürlich auch bringen musste. Das passt doch schon eher zur SVP, als so „fragwürdiges“ Zeugs. Oder?

feldwaldwiesenblogger