Prognosen auf das Wetter am Unspunnen-Schwinget und einen möglichen Sieger

Die Muotathaler Wetterfrösche können das Wetter für den kommenden Sonntag leider nicht genau vorhersagen. Böse Zungen behaupten, das Datum liege zu nahe. Schliesslich seien sie für Halbjahres- und nicht für Wochen-Prognosen zuständig.
Gut, alles klar. Dann wird nun mein iPhone konsultiert, mit dem „WeatherPro-App“. Dies verrät mir, dass es kommenden Sonntag am Unspunnen-Schwinget in Interlaken Sonne, Bewölkung und sogar Regen geben kann. Dies alles bei einer Tageshöchsttemperatur von 21°C.
Als zusätzliche Absicherung konsultiere ich aber noch eine neue Wetter-Aussenstation im Bisisthal. Mir wurde zugetragen, dass die Prognosen von dieser Station absolut zuverlässig und einzigartig sein sollen.

Eine Prognose auf einen möglichen Sieger gestaltet sich da weitaus schwieriger. Einen sogenannten Kronfavoriten sehe ich nicht, dafür aber einige Anwärter auf den begehrten Tagessieg.
Nimmt man mal die aktuelle „Schlussgang-Jahrespunkteliste 2011“ zur Hand, stellt man fest, dass Bruno Gisler mit 25 Punkten doch klar an der Spitze ist. Gefolgt von Nöldi Forrer mit 22, und Michael Bless mit 21 Punkten. Eine klare Sache könnte man meinen.
Mitnichten! Diese Schwinger-Punkteliste ist genauso viel wert wie der Gesamtstand im Ski-Weltcup vor einer Olympiade. Am Tag „X“ muss ein Athlet parat sein und sein Bestes geben. Was bisher in der Saison geschah, zählt dann (fast) nichts mehr.
Genau wie im Ski-Weltcup sucht man sich seine Favoriten natürlich auch aus den vorderen Rängen der Tabelle raus. Klar gehören die zehn Besten der „Schlussgang“-Liste zu den Topfavoriten. Nur fehlen unter den zehn Besten so Namen wie Martin Grab, Christian Stucki, Thomas Sempach, Adi Laimbacher oder gar Kilian Wenger. Letzterer ist auf Platz 19 zu finden, zählt aber ganz klar auch zu den Sieganwärtern.
Einige der Athleten bewiesen zuletzt deutliche Aufwärts-Tendenz, so z.B. Stucki und Wenger. Andere sind schon die ganze Saison top, wie die Schwinger auf den Plätzen 1 bis 6: Also Gisler, Forrer, Bless, von Ah, Matthias Sempach und Christian Schuler.

Mein persönlicher Favorit für den diesjährigen Unspunnen-Sieg ist Matthias Sempach. Sein Sieg auf dem Brünig hat mich sehr beindruckt. Zudem denke ich, dass er reif für einen „grossen“ Sieg ist.
Ich habe auch das starke Gefühl, dass der Sieg so oder so über einen Berner laufen wird. Denn weitere Mutzen-Top-Cracks, wie die vorhin erwähnten Stucki und Wenger, sind rechtzeitig zu Topform aufgelaufen.
Ob Bruno Gisler seinem „Schlussgang“-Punktestand gerecht werden kann, bezweifle ich zwar. Aber zutrauen würde ich ihm trotzdem einen Exploit.
Ein Wort zu Martin Grab und den Innerschweizern: Der Titelverteidiger wird beim Anschwingen wohl auf König Wenger treffen. Dieser mögliche Schlüsselgang könnte für ihn ganz wichtig werden. Würde er ihn nämlich gewinnen, dann könnte es zum ersten Mal in der „Unspunnen“-Geschichte zu einer Titelverteidigung kommen. Einen anderen Innerschweizer sehe ich leider nicht auf der Pole-Position auf den Tagessieg. Auch nicht Christian Schuler, den überraschenden Schwägalp-Sieger. Er ist noch etwas zu jung, seine Zeit wird noch kommen. Ich sage nur: „Burgdorf 2013“.
Bei den Nordostschweizern ist die Situation vergleichbar mit den Innerschweizern. Nöldi Forrer ist ihr momentan einziges Aushängeschild, und wird es dementsprechend schwer haben. Sind doch in der „Schlussgang“-Liste innerhalb der besten zwanzig Schwinger nur zwei Nordostschweizer auszumachen. Der Formstand resp. die Gesundheit von Forrer dürfte nach dem „Schwägalp-Taucher“ auch eine entscheidende Rolle spielen.

So, nun genug der „Werweissung“. Erstens kommt es anders, und zweitens wie ich dachte… oder so ähnlich… Ich bleibe dabei: Matthias Sempach ist mein Topfavorit auf den Sieg.

Randbemerkung: Hört hört! Das Bergtal Wängi wird wahrscheinlich doch nicht zum Stausee, siehe Blogbeitrag vom 23.8.2011. Denn die Energiekomission des Ständerates wünscht sich ein sogenanntes „Hintertürchen“ beim AKW-Ausstieg. Dies heisst, dass dereinst AKW’s mit neuen Technologien gebaut werden dürften. Selbst einzelne Grüne sind dafür. Die haben wohl meine Bedenken über wildromantische Bergtäler gelesen und dafür Erbarmen gezeigt…

feldwaldwiesenblogger

Loriot und der Auftritt auf stürmischer See

Als Erinnerung an Loriot’s Tod habe ich auch bei YouTube gewühlt, und zwei leckere Videos gefunden. Im Gegensatz zu Loriots Flötenkonzert kamen wir (Unicorn Jazzband) gestern auf der föhngepeitschten Vierwaldstättersee bei Jazz und Dampf trotzdem zum Spielen. Die Passagiere wechselten schon auch ihre Positionen, dies störte aber keineswegs. Im Gegenteil.

Mein Drum hielt den Wellen stand, und rutschte nicht umher. Die stehenden Bläser hatten ab und zu Mühe, sich auf den Beinen zu halten. Glücklicherweise waren die hohen Föhnwellen nicht überall zu spüren. Es war tatsächlich ein spezielles Erlebnis. Wie das wohl auf dem Meer bei hohem Wellengang wäre?

Das Schlagzeug stand für einmal vor beeindruckender und gut geölter Dampfer-Technik, welcher nicht nur ich staunend zuschaute. Wir waren übrigens mit dem Dampfschiff Uri unterwegs, welches anno 1901 erbaut wurde. Einfach Klasse!

Zwischendurch bewiesen wir unsere Flexibilität und spielten in den verschiedenen Schiffs-Klassen. In der I. Classe kamen wir sogar in den Genuss einer Klimaanlage und einem gut gelaunten Publikum.

Alles in allem ein ein gelungener Auftritt auf stürmischer See, mit einem wellenresistenten Publikum.

Da kommt mir doch „Loriot in der Badewanne“ gerade noch recht. Wir fuhren ja gestern so quasi auch in einer grossen Badewanne umher.

feldwaldwiesenblogger

Muss ein wildromantisches Bergtal der Stromproduktion weichen?


Diese Frage stellte ich mir vorgestern Sonntagmorgen. Ich war auf einer „Sprintwanderung“ vom Lipplis (oberhalb von Muotathal) ins Wängi hinauf. Oben im Wängi angekommen, sah ich diese Aussteckhölzer. Dabei erinnerte ich mich an ein oder zwei Zeitungsbeiträge über eben dieses wildromatische Bergtal unterhalb des Kinzigpasses, das Wängi. Sein Standort ist auf Urner Boden, dies für die Geografie-Hungrigen.
Mir lief ein Schauer durch den Rücken, und ich dachte mir, haben die schon die Staumauer ausgesteckt. In den erwähnten Zeitungsbeiträgen war nämlich zu lesen, dass das EBS (Elektrizitätswerk des Bezirkes Schwyz) laut daran dachte, aus diesem Tal ein Stausee zu machen. Zugegeben, der Standort wäre ideal. Auf drei Seiten geht’s steil hoch, mit Fels abgeschottet. Nur ganz vorne würde es eine Mauer brauchen.

Ich lief dann etwas gedankenverloren durch dieses Tal, und fragte mich: Ist so ein Einschnitt in die Natur erlaubt? Ist so ein Stausee hier oben dringend notwendig? Ist unser Elektrizitätskonsum noch so stark ansteigend, dass man kaum darauf verzichten kann? Müssen wir unserer Natur solche Opfer aufbürden, damit wir dereinst auf AKW-Strom verzichten können?

Etwa in der Mitte des Tales erblickte ich dann diese Alphütte:

Hier verbrachte ich im zarten Alter von 13 Jahren meine ersten Ferien ohne Eltern. Nur mit drei Schulkollegen. Etwas Wehmut kam auf, und ich konnte mir in dem Moment gar nicht vorstellen, dass diese Hütte irgendwann meterweise unter Wasser stehen könnte.
Auf den emotionalen Bezug kommt es nebst der Natur also auch noch an. Der ist für die Urner Älper dieses Tales natürlich besonders gross. Die könnten sich das Wängi in gestautem Zustand natürlich gar nicht vorstellen.

Wie weiter also? Stromproduktion aus Wasser ist natürlich eine (fast) saubere Geschichte, ganz im Gegensatz zu den AKW’s. Wenn wir auf AKW’s verzichten wollen, dann müssen wir irgendwo ansetzen. Auch wenn’s weh tut.
Bevor wir aber diesen Urner Älplern „weh tun“, sollten wir uns selber mal mit Strom sparen „weh tun“. Ich bin überzogen, da könnte man noch viel rausholen!

Liebe Leute, ich komme zum Schluss dieses Beitrages wieder mal auf die diesjährigen Wahlen zu sprechen. Ich werde meine Kandidaten unter verschiedenen Aspekten ansehen. Einer davon ist aber ganz sicher auch die Energiefrage. Wie sieht Herr Kandidat oder Frau Kandidatin unsere Energie- und Stromzukunft? Ganz wichtig, wichtiger als so manch dämliches Parteibuch.

feldwaldwiesenblogger

Rückblick auf „Zürcher München-Trip“

Mit einer kleinen Fotostrecke verewige ich meinen soeben absolvierten „Zürcher München-Trip“.
Das fing am frühen Mittwoch-Abend ja schon gut an. Mein Kollege und ich statteten dem FC Zürich im Hilton Hotel München einen Besuch ab. Beim Apperitif in der bequemen Hotel-Lounge konnten wir dem FC Zürich und seinem Staff bei seinen letzten Vorbereitungen zuschauen. Während Herr Canepa angespannt rumtigerte, führten wir mit Frau Canepa einen kurzen SmallTalk. Sie sagte uns im Vertrauen, Uli Hoeness hätte ihr erlaubt, in der AllianzArena zu rauchen.

Auf dem Weg zur AllianzArena trafen wir die ersten Spieler an. Dieser Herr „Alois“ spielt aber meines Wissens nicht in der ersten Mannschaft.

Das gebotene Spiel war dann eher mau: Der FC Zürich hatte viel zu viel Respekt, und der FC Bayern ist einfach noch nicht in Topform. Viele ihrer Aktionen liefen ins „Leere“. Die erste Halbzeit war eher schwach, die Bayern meist in Ballbesitz. Das frühe Tor brachte etwas Ruhe in die Ränge. Danach lief aber das Spiel der warmen Witterung hinterher.
Die zweite Halbzeit war dann bayernseits besser. Die angebliche Hoeness-Wutatacke in der Kabine zeigte etwas Wirkung. Daraus resultierten einige hochkarätige Torchancen, was zu einem 4:0 hätte führen müssen. Letztendlich war’s dann nur 2:0, was mich als Bayern-Fan ebenso enttäuschte, wie mein „FC Zürich-Gspändli“.

Dem FC Zürich gelang etwa eine Chance. Viel besser waren aber die FC Zürich-Fans, welche fast den ganzen Match durchsangen. Aber bitte nächstes mal keine Pyros mehr, gell!

Kurz vor Elf Uhr abends gings wieder in die Innenstadt zurück. Trotz mässigem Spiel war feldwaldwiesenblogger eigentlich doch zufrieden. Nur schon wegen diesem wunderschönen Anblick.

Den nächsten Tag widmeten wir uns der Stadt München und seinen Schönheiten. Als erstes machten wir uns auf eine Stadtrundfahrt. Kaum gestartet beim Hauptbahnhof, fuhren wir an unserem Hotel vorbei. Die fachkundige Erzählerin meinte, hier befinden wir uns im Rotlicht-Milieu der Stadt. Das Bild zeigt unser Hotel. Wir verfehlten den Abend vorher schon nicht die richtige Tür…

Es gab bei schönstem Wetter viel zu sehen und hören…

Wir erblickten aber auch noch andere Schönheiten, welche auf der Stadtrundfahrt fehlten. So z.B. das Pendant zu Frau Reuscher in Frankfurt. Wie diese nette Dame in München heisst, weiss ich nicht. Ich nenne sie jetzt mal Frau Obermaier.

Natürlich endeckten wir auch fussballtechnische Sujets. Was mich etwas wunderte, war dieser Stand beim Viktualienmarkt: Das Dortmund-Shirt hing vor dem Bayern-Shirt. Aber, aber…

Auch für den FC Zürich-Fans gabs was zu guggen: Der Pfeifenraucher vor dem Löwen hat wohl Herr Canepa während des Spiels angetroffen und ihn um etwas Tabak gebeten…

Hier blieb ich etwas nachdenklich stehen, und dachte mir: Wann gibt’s wohl den nächsten Titel für den FC Bayern?

Was mir auch Eindruck machte, war dieser Street-Painter. Der liess sich durch nichts und niemandem aus der Ruhe bringen. Das sollte eigentlich für den FC Bayern München auch gelten, denn sie können mit einem 2:0-Vorsprung nach Zürich reisen. Ob dann der FC Zürich ihre Erfurcht vor dem „übermächtigen“ Gegner ablegen kann, sehen wir dann nächsten Dienstag.

feldwaldwiesenblogger

„Vollmond“-Schnappschüsse

Vergangenes Wochenende war Vollmond. Das machte sich zum Glück (oder leider?) auch bei meinen Schnappschüssen bemerkbar.
Sonderbares kam mir vor die Linse:

Tanzende Eltern, aber was macht den um alles in der Welt die Bierdose ganz alleine dort?

Diese schlafende Klarinette traf ich auf Rigi-Burggeist an. Entweder hatte sie zu viel „Geist“ intus, oder der „Burggeist“ machte sich an ihr zu schaffen…

Auf diesem Bild stimmt ein Detail nicht. Demjenigen, der es zuerst errät, winkt ein Bier. Kleine Hilfe: Die Krawatte ist es nicht…

Also bei diesem Sujet konnte ich einfach nicht mehr: Im Restaurant Gärtästübli im Alpthal gibt’s ein nicht ganz jugendfreies „Quicky“-Dessert. So was! Als ich das bestellen wollte, meinte die Serviertochter, dafür brauchts eine Prüfung!

Zu guter Letzt: Dieser Mann „chlefelet“ schneller als der Schatten von Lucky Luke zu ziehen vermag!

feldwaldwiesenblogger

Noch 22 Tage bis zum Unspunnen-Schwingfest

Der diesjährige Höhepunkt unseres Nationalsports rückt näher: Das Unspunnen-Schwingfest in Interlaken vom 4. September. feldwaldwiesenblogger lässt sich so einen Leckerbissen natürlich auch nicht entgehen.

Als Vorbereitung informiere ich mich über die verschiedensten Kanäle, eine davon ist mein Link-Partner schlussgangfilmer. Auf seinen Linktipps entdeckte ich gestern eine neue Webseite: schwingenonline.ch. Auf dieser Seite gibt’s neben viel Wissenswertem auch Links zu Facebook und Twitter. Das zeigt mir doch, wie modern das Schwingen und deren Umfeld geworden ist. Die jungen Leute haben das Schwingen und seine Bodenständigkeit wieder entdeckt und drücken dem Traditionellen ihren jugendlichen Stempel auf. Finde ich voll ok, auch wenn für mich Facebook und Twitter keine grosse Bedeutung haben. Das sei aber jedem selber überlassen, wie und wo er sich Informationen holt oder raufstellt.
Was mir schon eher fehlt, wäre ein „Schwinger-App“ fürs iPhone oder natürlich auch für ein Android-Smartphone. Ist da was in Planung? Das würde ich mir nämlich sofort auf mein iPhone laden.
Was es bereits gibt, ist ein App für das iPad, und zwar von pappy.ch:

Trotz dieser modernen Informationskanäle ist es mir aber schon mehr als Recht, wenn der Schwingsport an und für sich traditionell bleibt. So sollen auch weiterhin die Werber ausserhalb der Arenen bleiben. Ich denke, da ist man voll auf der richtigen Schiene.
Was mir schon eher stinkt, ist der ewige Zwist zwischen dem „Götti“ und seinem „Göttibuben“. Das stört den Sport und seine Fans. Die beiden Herren sollen ihre Streiterein innerhalb der Familie ausmachen. Vermutlich geht das aber nicht, da beide einfach ihren „Grind“ haben und ihn durchstieren wollen.
Abderhalden würde ich raten, endlich mal einen Gang runterzuschalten und den amtierenden König nicht auch zu einem gierigen Geldesel zu machen. Einer langt da vollkommen!
Herr Schläpfer ist eigentlich auf der „richtigen“ Seite. Nur ist er nicht der Verband in Personalunion und sollte nicht alleine gegen die Geldesel vorgehen. Da ist in meinen Augen gemeinsames Auftreten von Seiten des Verbandes gefragt.

Nun gut, ich habe mal wieder laut gedacht. Aber ich stehe zu meiner Meinung. Zum Glück gibt es Typen wie Arnold Forrer, die so Zeugs wie Abderhalden einfach nicht mitmachen. Die Forrer-Typen machen den Schwingsport zu dem, was er heute ist: Traditionell-modern und sehr symphatisch!

feldwaldwiesenblogger

Wieder mal Jogging-Gedanken…

… jaja, diese Rubrik hatte es bisher noch nicht so streng. Gerade mal zwei Einträge seit der Einführung am 21.2.2010… Dabei habe ich doch die besten Einfälle beim Joggen, „verwurste“ sie aber anschliessend (praktisch immer) anderweitig.
Nun gut: Das Joggen tut mir gut und hilft mir im Kampf gegen mein, sagen wir mal, leichtes Übergewicht. Heute war ich wieder mal im Bisisthal jogginghalber unterwegs, und liess meinen Gedanken freien Lauf.
Nach der nun fast abgeschlossenen ersten Arbeitswoche nach meinen Ferien, konstatiere ich: Irgendwie habe ich immer noch Ferienstimmung in mir drin. Woran das wohl liegen mag? Gut, Gründe gibt es einige, sieht man doch täglich noch viele Ferienverrückte auf den Strassen. Aber etwas andere erinnert mich auch noch an Ferien: Meine Jogging-Hose!

Und waseliwas sieht man darauf: Natürlich, das wunderschöne Bayern-Emblem mit den vier Sternen! Was hat das aber nun mit Ferien zu tun? Ich sage nur: ChampionsLeague-Qualifikation gegen den FC Zürich. feldwaldwiesenblogger und ein Kollege nehmen nächste Woch nämlich zwei Tage Ferien und pilgern nach München. Tönt doch gut, oder?

Dabei möchte ich dem FC Bayern auch auf den Zahn fühlen. Ich bin mir nämlich nicht so sicher, wie stark Schweini, Neuer, Robben & Co. drauf sind. Die wurden mir zu fest in den Himmel gelobt, von wegen Favorit auf die Schale und hoffentlichem ChampionsLeague-Finaleinzug in München. Der erste Match gegen Gladbach brachte die Ernüchterung und zeigte einmal mehr, woran das Bayern-System krankt. Ihr Spielsystem ist zu durchsichtig! Nur wenige überraschende Aktionen, wie sie z.B. Dortmund beim 3:1-Sieg gegen den HSV zu Hauf zelebrierten. Das war dann Schnalz-Fussball! Dabei möchte ich das doch von meinem Lieblingsverein Bayern sehen…
Nein, nein: Da wartet noch viel Arbeit. Ob das der richtige Job für einen Rentner wie Don Jupp ist, wage ich zu bezweifeln. Modern sind doch heutzutage relativ junge Trainer wie Klopp (Dortmund), Guardiola (Barcelona), Fink (Basel) oder Yakin (Luzern). Die sind noch voll im Saft, und können ihren nicht viel jüngeren Spielern viel Frische und Unbekümmertheit vermitteln.
Trainer wie Heynckes, und beispielsweise auch Magath arbeiten nicht immer, oder nicht mehr mit den allerneusten Trainingsmethoden. Sie vermitteln statt der besagten Frische eher Abgeklärtheit. Diese Abgeklärtheit kann dann schnell zu Arroganz und Überheblichkeit führen, zu letzt auch gesehen unter van Gaal.

Aber trotzdem: Ich freue mich jetzt schon auf meine zweite Münchenreise dieses Jahres. Wenn mich jemand nach den Chancen des FC Zürichs in München fragt, würde ich dem antworten: Absolut chancenlos!


Ja ja, sie wartet auf uns und den FC Zürich.

feldwaldwiesenblogger