Die SVP – „Eine Sekte von Debilen“?

Der Ton in der Schweizer Politik wird rauher. Die bevorstehenden Wahlen legen die Nerven blank. Weiss der Kuckuck, was den Walliser CVP-Boss Darbellay bei dieser Aussage ritt?
Ich jedenfalls würde die SVP garantiert nicht als Sekte bezeichnen, und schon gar nicht als eine von Debilen. Das sind clevere Köpfe, die vor allem in Zürich und anderen grossen Kantonen die Wirtschaftsmacht von der FDP erobert haben. Mit einer Bauernpartei haben die schon längst nichts mehr am Hut, sie wird höchstens noch von einem Bauern pro forma geführt. Regieren tun dort jetzt die Wirtschaftskapitäne von Zürich und Umgebung. Ja, so was nennt man heutzutage wohl eine „volksnahe“ Partei. Denn wo das Geld herkommt, interessiert dort eh keinen.

Randbemerkung zum Unspunnen-Schinget:
Ich habe mich da wohl gründlich getäuscht mit meiner Prognose hinsichtlich des Siegers. Wenn man aber die ganze Geschichte etwas näher betrachtet, lief es genau so ab wie beim letzjährigen Eidgenössischen in Frauenfeld. Der Aussenseiter Daniel Bösch wurde Sieger, und der beste Innerschweizer ist wie schon letztes Jahr der Modellathlet Andi Imhof aus Bürglen. Genau wie letztes Jahr rechnete auch dieses Jahr keiner so recht mit ihm.
Das zeigt doch auch den zunehmenden Druck der Medien auf die Spitzenleute im Schwingsport, und dass die Hauptprotagonisten mit dem nicht so recht umgehen können.
Eine kleine Fotostrecke meinerseits wird dann noch folgen.

feldwaldwiesenblogger