Die schönsten Wahlkampf-Plakate, Teil 7

Heute komme ich zum siebten und letzten Teil dieser kleinen Reihe.
Eine Partei hatte ich bisher noch gar nicht beäugt: Die Grünen. Das wird nun nachgeholt.

Es ist ein Plakat aus dem Kanton Thurgau. Denn im Kanton Schwyz steht (meines Wissens) kein einziges Plakat der Grünen.
Man muss der aufgestellten „Bande“ zu Gute halten, dass sie Ressourcen sparen. Denn sie bringen gleich alle Kandidaten auf ein Plakat. Die Mischung Männer/Frauen ist voll ausgeglichen, die Mischung jünger/älter geht zu Gunsten der Jüngeren.
Positiv ins Bild passt ihre Schönheit in Mitten des Bildes, eine Art Miss Thurgau? Der Sex-Appeal ist halt auch bei der Politik nicht wegzudenken. Ich würde sie vielleicht wählen.

Einen lustigen Farbtupfer ist der junge Herr ganz rechts aussen: Er trägt als einziger Herr keine Krawatte, und hat sich sein grünes Tuch so zurechtgelegt, dass er für mich wie ein Koch aussieht. Vielleicht ist er ja auch einer?

Und die politische Message: „Echt grün. Echt stark.“ auf einem grünen Fussabdruck mit Link-Angabe. Nun gut, das ist eine „grüne Ansage“, mit welcher ich noch nicht so viel anzufangen weiss. Der grüne Fussabdruck könnte bedeuten, dass sie nachhaltig grün politiseren wollen.

Zudem sehen die sechs Frauen und Männer unverbraucht und frisch aus. Was sicher auch ihr hehres Ziel ist: frischen und und grünen Wind nach Bern bringen.

Vier von fünf Punkten.


Usum Chäs-Chessi:

Heute habe ich nun meine beiden Wahlzettel bearbeitet.

Nationalrat: Ich nahm die CVP-Liste, kumulierte Stephan Landolt, und panachierte Andy Tschümperlin (SP) und Liana Sollberger (EVP) dazu.
Liana wer? Ja, hätte ich mich auch gefragt. Aber: Ich habe gestern ernsthaft die Fragen von smartvote beantwortet, und bekam als Resultat Frau Liana Sollberger auf den Rang 1. Ich war etwas verwirrt, schlief eine Nacht darüber und entschied mich: Der Rang 1 bei smartvote sollte auch belohnt werden.

Ständerat: Ich nahm die Liste B mit Alex Kuprecht (SVP) und schrieb noch Nationalrat Reto Wehrli (CVP) dazu.
Wieso? Mit Kuprecht habe ich noch einen SVP-Vertreter ausgewählt, damit auch bei mir die „Konkordanz“ irgendwie stimmt.
Mit Wehrli setzte ich einen Protestnote Richtung Bruno Frick. Ich habe mal läuten gehört, dass Wehrli als Ständerat kandidiert hätte, wenn Frick nicht Druck gemacht hätte. Ob dieses Gerücht stimmt, weiss ich nicht. So oder so: Frick ist für mich vor allem wegen seiner dubiosen Stiftungsratspräsident-Geschichte bei der Schweizer Paraplegiker Stiftung unwählbar.

feldwaldwiesenblogger

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