Die Weltwoche sichert Bundesrätin Widmer-Schlumpf die Wiederwahl!

Das Wochenmagazin Weltwoche, welches ich seit einiger Zeit auch abboniert habe, schiesst in der neusten Ausgabe SVP-Bundesratskandidat Bruno Zuppiger ab.

Mit dieser Story sichert das SVP-nahe Blatt Bundesrätin Widmer-Schlumpf die Wiederwahl. Denn dieser „Erbsünde Zuppigers“ hängt in meinen Augen ein zu grosser Makel dran, als dass er noch wählbar ist.

Aber wieso macht die Weltwoche das, nur gut eine Woche vor den Bundesratswahlen?
Will sie mit dieser Provokation neue Leser dazugewinnen? Will sie sich (endlich) vom SVP-Mief befreien? Findet die Weltwoche die SVP nicht mehr sexy genug?
Oder ist es einfach eine Retourkutsche? Eine Retourkutsche weil Köppel Roger’s Rat an die SVP ungehört blieb, und sie Peter Spuhler nicht als Spitzenkandidat nominiert hat?

Fragen über Fragen. Dennoch: Ich rechne es dem Blatt hoch an, dass sie nicht nur Storys von ungeliebten BDP-Leuten (z.B. über Jürg Gehrig) ausgräbt. Sie machen nun auch keinen Halt mehr vor der SVP. Saubere journalistische Arbeit kennt keine Parteigrenzen.
Denn: Schon die Wahlanalyse stellte der SVP nicht wirklich ein gutes Zeugnis aus.

Überhaupt: Ich würde mir wünschen, wenn Köppel und Co. noch unabhängiger werden, ohne Partei-Mief und Partei-Filz an der sonst spitzen Schreibfeder.

Ich bleibe bei der eingangs gestellten These: Diese Story sichert Widmer-Schlumpf die Wiederwahl. Es sei denn: Da wird ein ganz übles Spiel auf dem Rücken von Bruno Zuppiger gespielt, und im Hintergrund wird ein deftiges Horrorszenario mit einem absoluten SVP-Schwergewicht geschmiedet. Eventuell doch mit Peter Spuhler?
Meine Antwort darauf wäre dann: „Üble Sache, Maloney!“


Usum Chäs-Chessi:

Gestern abend war ich mit einem Kollegen im Z7 in Pratteln und horchte den metallischen Klängen von U.D.O., ehemals Frontsänger der legendären deutschen Heavy Metal-Band Accept.
Da ich nicht zu grosse Erwartungen an dieses Konzert hatte, war ich positiv überrascht, wie die Post abging. Ein tolles Konzert mit gefühlten 75% Accept-Klassikern wie „I’m a Rebel“, „Burning“, „Balls to the Wall“, „Princess of the Dawn“ oder „Neon Nights“ entwickelte sich für mich zu einem der fünf schönsten Konzerte, welche ich dieses Jahr erleben durfte.

Nach kurzer Rücksprache mit dem Mischer der Band habe ich nun den genaueren Prozentsatz an Accept-Songs: ca. 60%.

Nach dem Konzert becherten wir noch ein Bierchen. Es stellte sich heraus, dass noch andere Muotathaler dort waren. Bei dieser fröhlichen Runde gesellten sich auch noch die Mitglieder der Band (leider ohne U.D.O.) zu den wartenden Fans und an die Bar. Ich ging schnurstracks zum Drummer (Francesco Jovino), und fragte ihn nach seinem Drum. Da er Italiener ist und kein Deutsch spricht, griff ich zu meinem besten „Muotathaler-Englisch“. Ich brachte es fertig, ihm zu entlocken, was für ein Drum er spielt: Ein Tama Starclassic Performer B/B! Mir blieb die Spucke weg!!! Denn das war genau das Set, welches ich letzten Freitag gekauft habe (siehe Blogbeitrag von gestern). Er meinte noch, dass sie für ihn ein Special Edition-Drum angefertigt haben. Kein Wunder bei diesem Spitzen-Drummer!
Hier sein Drum:

Bis bald!
feldwaldwiesenblogger

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