Liebe Frau Natalie Rickli

Mit Bestürzung habe ich Ihr facebook-Pamphlet gelesen. Sie sind ein richtig armes „Huscheli“. Ich kann Sie durchaus verstehen, dass Sie der facebook-Gemeinde Ihr Leid hatten klagen wollen.

Die Albisgüetli-Blocher-Jünger-Tagung lief scheinbar nicht nach Ihrem Drehbuch ab. Herr Alex Kuprecht jedoch verhalf Ihnen durch gütiges Mittun Ihrer allmächtigen SVP-Ch’s zum Vizepräsidium.

Da ich auch vom Kanton Schwyz bin, helfe ich natürlich Alex Kuprecht. In der Samstagsausgabe der Neuen Schwyzer Zeitung hat auch er sein Leid klagen dürfen.

Bei mir geht der Kantönligeist über alles. Auch wenn ich Sie hübsch und nett finde, beziehe ich nun in diesem Fall für „unseren Alex“ Stellung. Wieso seit ihr ihm so bös gekommen? Hat er euren Messias Blocher zu stark kritisiert? Mag’s das nicht leiden? Deshalb gratuliere ich Ihnen auch nicht zur Wahl, die eigentlich gar keine wahr. Nicht wahr?

Nun, Frau Rickli, eines kann ich aber grad gar nicht verstehen: Wieso bloss sind Sie trotz Ihrer Wahl so frustriert? Sie müssten doch rundum glücklich und zufrieden sein. Sie sind dort wo Sie hin wollten. Wer weiss, vielleicht bringen Sie Ihr Ziehvater Blocher und Ziehonkel Mörgeli sogar in den Bundesrat. Also, wieso so aufgebracht?

Ich will jetzt aber mal nicht so sein. Ich kenne für solche Fälle gütigen Rat. Aber bitte, verraten Sie’s den Christoph’s nicht!
Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen eine Sitzung bei Doktor Armin Ablondi vermitteln.

Doktor Armin Ablondi kann Ihnen garantiert helfen. Bedenken Sie bitte, dass Sie noch jung sind, und eigentlich viel Gescheiteres machen könnten. Wenn Sie wollten.
Doktor Armin Ablondi berät Sie in jedem Fall ganzheitlich und mit seinen eigenen Methoden. Seine Behandlung gehört übrigens zum Leistungskatalog jeder Krankenkasse.

Zögern Sie nicht: Ich vereinbare gerne einen Termin für Sie.
Denn Ihr Pamphlet hat mich, wie eingangs erwähnt, tief bewegt. Es zeigte mir nämlich nicht nur Ihren momentanen Zustand, sondern auch derjenige der SVP. Er ist besorgniserregend. Sie und Ihre Partei leiden nämlich offensichtlich unter den beiden SVP-Ch’s.
Doktor Armin Ablondi lässt zudem ausrichten, dass er nicht nur Sie, sondern gleich die ganze Partei therapieren würde. Wenn er denn dürfte.

Mit freundlichen Grüssen
feldwaldwiesenblogger

Johnny English alias Mister Bean im Schwyzer Kantonsgericht

feldwaldwiesenblogger deckt einen schweren Skandal auf: Der Schwyzer Kantonsgerichtspräsident Martin Ziegler ist in Wirklichkeit Johnny English alias Mister Bean.

Wer ist jetzt nun wer:


Martin Ziegler oder Mister Bean?

Oder:


Mister Bean oder Martin Ziegler?

Mir ist jetzt alles klar. Der ganze Schlamassel in der Schwyzer Justiz, oder wie es der Bote der Urschweiz ausdrückt „Die Querelen der letzten Monate hätten Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Schwyzer Justiz schwer beschädigt„, wurde von einem in Ungnade gefallenen Agenten ihrer Majestät ausgelöst. Johnny English, alias Mister Bean, hat sich klammheimlich im Schwyzer Kantonsgericht eingenistet.
Unfähig, wie dieser Agent ist, hat er die Schwyzer Justiz im Alleingang ausgehebelt. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Mir ist nur eines nicht klar: Wurde dabei ein neuer Film von und mit Johnny English gedreht?


Usum Chäs-Chessi:

Ich wurde auch schon gefragt, ob ich denn „so“ über Alt Bundesrat Christoph Blocher schreiben und herziehen darf. Meine Antwort darauf war: Ja, ich darf und kann. Ich bin nämlich „nur“ Blogger, und niemandem Rechenschaft schuldig resp. muss auf keine Verkaufszahlen Rücksicht nehmen.

Was ich über meinen Blog sicher nicht darf, ist das Verbreiten von Pornographie oder Rassismus.

Aber anders als z.B. Josias Clavadetscher vom Boten der Urschweiz, der sehr seriösen Journalismus betreibt, darf ich noch weiter hinter die Kulissen schauen. So wie jetzt im Fall von Martin Ziegler. Meine tiefgründigen Recherchen brachten eben diesen „schweren Skandal“ im Kanton Schwyz ans Tageslicht.

Oder Köppels Weltwoche: Er und seine Schreiberlinge sind so sehr darauf erpicht, die Wahrheit ans Licht zu führen, dass sie (in meinen Augen) oft übers Ziel hinaus schiessen. Dürfen die das? Keine Ahnung, ich denke aber schon. Es ist ja jeder selber schuld, wenn er dieses Wochenmagazin liest.
Kürzlich hat mir jemand geraten: „Machen Sie’s doch wie ich, kündigen Sie das Weltwoche-Abo, und kaufen sie die Ausgaben hernach klammheimlich am Kiosk.“
So kann man’s natürlich auch machen.

Schlussendlich darf und kann jeder schreiben, was er will. Wir leben in einer direkten Demokratie und kennen die Meinungsfreiheit. Natürlich, die oben erwähnten Ausnahmen müssen berücksichtigt werden.
Wer es dann liest, ist entweder selber schuld, ein „Gwunderi“ oder hochinteressiert.

feldwaldwiesenblogger

Was Doktor Armin Ablondi zur Rettung der DCM-Homepage meint

Eigentlich hat der Kanton Schwyz wegen seinem Justizschlamassel schon genug Sorgen.

Ich sage nur: Hättet ihr Bruno Suter in den Regierungsrat gewählt, dann wäre es nie soweit gekommen… Wer nicht hören will, muss… nun den Schlamassel ausbaden. Recht so!

Nein, der DCM Muotathal hat scheinbar noch viel grössere Sorgen, oder jedenfalls sein Alt Präsident.
In seiner Verzweiflung hat er auf facebook eine Gruppe mit dem Namen „Rettet die DCM Homepage – Die DCM Homepage muss gerettet werden!!!“ gegründet.
Stand gestern Dienstagabend, 20:00 Uhr: bereits 100 Mitglieder.

Nun, ich bin (noch) nicht beigetreten. Denn ich möchte vor einem Beitritt zu so einer Gruppe erst fachkundigen Rat einholen. Wer kann uns denn besser geben, als:

Doktor Armin Ablondi

Er rät dem Alt Präsidenten, seine „facebook-Geilheit“ bei ihm therapieren zu lassen. Denn, wer immerzu „online“ ist, der kann schon mal die Realität etwas schief sehen.

Und weiter: Die DCM-Homepage wird in Doktor Armin Ablondis Augen regelmässig, aber nicht oft besucht. Er rät der Führungscrew, öfters mal neue Beiträge aufzuschalten, und die Seite wieder mal neu zu gestalten (auch mit etwas modernerem Layout und Farben).

Zudem rät er dem jetzigen Präsidenten dringend, den ehrenwerten Alt Präsidenten endlich zum Ehrenpräsidenten zu ernennen. Doktor Armin Ablondi vermutet, dass der Alt Präsident, ähnlich wie Alt Bundesrat Christoph Blocher, mit solch unvernünftigen Aktionen auf sich aufmerksam machen möchte. Mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten würde mit grösster Wahrscheinlichkeit wieder Ruhe einkehren.

Ich danke Doktor Armin Ablondi für seine fachkundigen Ratschläge, und hoffe zudem, dass sie beim DCM beherzigt werden.

Wie der BLICK die liebe Martha (oder Eliane) und 20 Min. seinen Doktor Sex für lebenswichtige Fragen beizieht, tue ich das mit Doktor Armin Ablondi.

feldwaldwiesenblogger

Christian Wulff bricht sein Schweigen und Zukunftsblicke mit Mike Shiva

Heute wieder mal zum Thema Lachen. Denn das momentane Wetter gibt ja nichts her, deshalb muss man sein Gemüt anders aufheitern.

Wie wäre es mit dem Schuldeingeständnis vom Deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff:

Oder mit Mike Shiva’s Zukunftsblicken:

Oder mit Doktor Armin Ablondis Lebensweisheiten:

Ach ja, ein kleiner Nachtrag zum gestrigen „Blues-Traum“. Doktor Armin Ablondi verordnete mir und einem Haufen Leuten, die es auch wissen wollten, schon vor etlichen Jahren sein Geheimrezept. Sein Geheimrezept kann man, wenn man will, aber durchaus noch etwas aufwürzen, nämlich mit gutem Blues.
Will jemand sein Geheimrezept lesen? Natürlich.
Er predigte dereinst von der Kanzel: „Alter Wein und junges Weib, ist der beste Zeitvertreib!“
Beim Blues verhält es sich übrigens wie beim Wein: Je älter desto besser.

feldwaldwiesenblogger

Mein Traum: Drummer in einer Bluesband

Wenn ich mir manchmal so überlege, grad so zu Beginn eines Jahres, was ich eigentlich für Träume hätte, dann kommt mir schon länger spontan einer in den Sinn:
Drummer in einer Bluesband
Ich spiele schon etliche Jahre Schlagzeug, natürlich (oder leider) nur Amateurniveau. Dies spielt aber keine Rolle, denn das Musizieren ist und bleibt mein Hobby. Ich bin auch glücklich und zufrieden mit meinen Formationen, in welchen ich mitspiele. Aber Träume darf und kann jeder haben. Meiner ist das Mittun in einer Bluesband.

Das dies natürlich nicht von einem Tag zum andern Wirklichkeit wird, ist mir auch sonnenklar. Deshalb habe ich letzten Freitag mal folgendes in facebook gepostet:
Wer hätte Lust auf eine Blues-Jam-Session?
Gemeldet hat sich leider niemand. Dafür nach dem Posten meiner Bayern-Reise nach Mönchengladbach… Die Welt ist doch total verrückt…

Nun gut: Ich denke, der Einstieg könnte über Blues-Jams laufen, mal sehen. Natürlich wäre es mir recht, wenn ich mit meinen Kollegen eine Bluesband gründen könnte. Nur, der Blues ist leider nicht jedermanns liebste Musikrichtung.

Mein derzeitiger Lieblingsmusiker, der Nordire Van Morrison, ist auch kein waschechter Blueser. Er „tönt“ einfach nur nach einem… Er hat in seiner bisherigen Musiklaufbahn die verschiedensten Musikrichtungen wie Folk, Country, Blues, Jazz, Gospel, Skiffle, Pop und Rock angespielt. Aber in allem drin ist in meinen Augen der Blues, und laut seiner Biografie wuchs er mit Jazz, Gospel und natürlich Blues auf.

Was will ich damit sagen? Ich wuchs nicht mit „reinem“ Blues auf, sondern mit Elvis Presley, AC/DC, Status Quo, Motörhead und weiteren Metal Bands. Was beinhaltet aber deren Musik: Natürlich den Blues. Wie Van the Man habe ich auch schon einige Musikrichtungen angespielt, und spürte dabei immer deren Basis oder Wurzeln: Den Blues.

Und eben diesen Blues wollte ich besser kennen lernen. Ich kaufte und hörte mir verschiedene Interpreten an, und besuchte auch einige Blueskonzerte. So habe ich ihn, den Blues, in den vergangenen Jahren kennen und lieben gelernt.

Ich möchte mich auch überhaupt nicht festlegen, welche Richtung eine mögliche Bluesband nehmen soll oder muss. Ich sags oder schreibs mal so: Ich bin offen für alles, was da kommt.

Mal sehen, ob mein Traum eines Tages Wirklichkeit wird.

feldwaldwiesenblogger

Hoffentlich war dies eine heilsame Niederlage in Mönchengladbach!

Meine Wenigkeit durfte gestern Freitag zum ersten Mal an einen Auswärtsmatch des FC Bayern München. Ich fuhr als frischgebackenes Mitglied des Bayern München-Fanclubs Zürich das erste Mal mit, gleich nach Mönchengladbach an den Rückrundenstart der Bundesliga.

Um 10.15 Uhr fuhr ich im Muotathal los, und stieg obigem Mercedes-Transporter in Schlieren zu. Zu Neunt gings hinauf in den „grossen Kanton“, Richtung Köln. Dabei herrschte eine ausgelassene Stimmung und ich lernte 8 nette Kollegen aus dem Fanclub näher kennen. Fussballfans sind gar nicht so schlimm, wie öfters gemeint wird. Zumindest die Bayernfans nicht… Nein, nein, Spass muss sein, und den hatten wir auch.
So lernte ich auch wieder einiges und erfuhr, wie man einen BMW tunen kann: Indem man ihm einen Mercedes-Stern auf die Kühlerhaube setzt!

Ziemlich genau um 18.00 Uhr waren wir auf dem Parkplatz, in der Nähe des Borussia-Parkes. Es regnete zum Glück nicht. Somit konnte einem schönen Fussballabend eigentlich nichts im Wege stehen.

Vor dem Stadion erblickten meine neuen Kollegen weitere Bayernfans, welche sie gut kannten. Einer von ihnen erregte meine Aufmerksamkeit, vor allem seine Mütze.

Der junge Mann ist tatsächlich vom Südtirol, von einem Dorf am Fusse des Reschenpasses. Laut seinen Angaben ist er am Morgen bereits um 07.15 Uhr losgefahren! Das nenne ich mal hartgesottene Fans, was übrigens meine Kollegen vom Bayernfanclub Zürich auch sind. Einige von ihnen besuchen nämlich (fast) alles Spiele unseres Lieblingsvereines.

Nach einer Currywurst mit Pommes und einem für Deutschland und Fussballstadien guten Kaffee, betrat ich das Fussballstadion. Mir bot sich ein wirklich schönes Stadion samt gutem Rasen, welches 54.057 Zuschauern Platz bietet.

Das Spiel gegen den FC Bayern war ja dann, wie kaum anders zu erwarten war, ausverkauft. Scheints soll das Spiel auch in 200 Länder ausgestrahlt worden sein, was Rekord bedeutet.

Die Geschichte des Spiels stand für die Borussen von Anfang an unter einer guten Flagge.

Inmitten der Gladbach-Fans prangte nämlich eine grosse Schweizerfahne. Natürlich, Lucien Favre wird in Gladbach fast schon verehrt wie Hennes Weisweiler. Zuweilen wurde er auch schon geadelt, als „Hennes Favre“. Die Borussia-Fans haben zudem in Erfahrung gebracht, dass der Mann ein Schweizer ist.
So musste ich mir gestern nach der klaren Niederlage halt auch „Schmäh-SMS“ anlesen. Eines fand ich aber irgendwie doch originell: „Wer hat’s erfunden? Lucien Favre!“

Auch die „Vogelperspektiven-Kamera“, welche durch ein paar Seile über dem Fussballfeld hin und her bewegt wurde, beäugte die Bayern-Spieler bereits beim Aufwärmen argwöhnisch, wie wenn etwas in der Luft hing.

Der Schreibende ahnte dabei noch nichts von einer Niederlage, und genoss vor dem Spiel die gute Stimmung (trotz Kälte) in Mitten der Bayernfans.

Bald schritten die Gladiatoren auf den Platz, und ein schönes Fussballfest konnte endlich beginnen. Die Winterpause ist nun zu Ende, und die Bundesliga-Rückrunde wurde eingeläutet.

Das Spiel fing für die Bayern eigentlich gut an. Sie übernahmen sofort das Zepter, liessen den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren und hatten schon bald mehrheitlich Ballbesitz.
Dann kam die kapitale 11. Minute: Ein grausamer Patzer von Neuer, ein viel zu hastig ausgeführter Ball, landete in den Füssen von Marco Reus. Und schon stand es 1:0 für die Gladbacher.
In meinen Augen die Schlüsselszene im Match. Die sonst schon selbsbewussten Borussen tankten noch mehr davon, und spulten in der Folge ein cleveres Spiel ab.
Favre hatte seine „Fohlen“ scheinbar perfekt aufs Spiel vorbereitet. Die Bayern waren zwar mehrheitlich im Ballbesitz, und befanden sich auch mehr in der Platzhälfte der Gladbacher. Dies beweist auch mein „Tatort-Foto“.

Sie konnten jedoch keinen Profit daraus schlagen. Im Gegenteil: Die Borussen konterten sie in der Folge in ihrem eigenen Stadion (!!!) regelrecht aus, und legten noch zwei Tore nach.
Die Bayern wirkten über weite Strecken irgendwie ratlos. Zu durchsichtig und ideenlos war ihr Spiel. Zudem schien mir auch, dass Schweinsteiger, trotz vielen Ballkontakten, einfach noch nicht der „Alte“ ist. In meinen Augen spielten auch Thomas Müller und Arjen Robben ihrer Form hinterher. Wenn man zusätzlich noch einen Keeper hat, der richtiggehend „nonchalant“ zu Werke ging, dann Gute Nacht.
Die Einwechslung von Alaba brachte dann doch etwas mehr Zug in den Angriff der Bayern. In der letzten Viertelstunde des Spieles, in welcher auch der Ehrentreffer durch Schweinsteiger fiel, boten die Bayern endlich ihr starkes Angriffsspiel. In dieser Zeit war der Favre-Truppe denn auch das Glück hold: Die Torchancen der Bayern kamen fast im Minutentakt. Gerechterweise hätte es am Schluss 3:3 stehen müssen.
Zusammenfassend könnte man übers Spiel sagen: Erst Unvermögen, dann Pech. Zudem hoffe ich schwer, dass der einleitende Titel „Hoffentlich war dies eine heilsame Niederlage in Mönchengladbach!“ auch Tatsache wird.

Was ich aber überhaupt nicht verputzen kann, Bayernfan hin oder her, ist das idiotische Abbrennen von Fackeln oder Zünden von Böllern. Im und um den Block der Bayern konnte man gestern leider so Unrühmliches beobachten.

Da will und kann ich nicht wegschauen und halte meinen Finger drauf. Denn letztendlich ist es nur Sport, nicht mehr und nicht weniger.

Sportlich frustiert, und von den eisigen Temperaturen durchgekühlt, gings zurück zum Auto. Richi, der Fahrer des Fanclubs, bot einen fantastischen Job. Er meisterte sowohl die Hin-, als auch die Rückfahrt mit Bravour, und liefert uns so gegen 05.30 Uhr schlaftrunken aber wohlbehalten in Zürich ab.
Der Schreibende fuhr heim ins Thal, welches er um 06.30 Uhr erreichte. Vor dem Zubettgehen gabs einen Kaffee und etwas Zeitungslektüre. Der Frust über die Niederlage begann sich zu verflüchtigen. Nach gut zwei Stunden Schlaf blieben die positiven Erinnerungen an den gestrigen Ausflug mit dem Bayern München Fanclub Zürich, welche ihre Reisen und Tätigkeiten wirklich sehr gut organisiert anbieten. Sobald es mir terminlich möglich ist, werde ich gerne wieder an ein Spiel der Bayern mitfahren. Denn was gibt es Schöneres, als seine Leidenschaft mit anderen teilen zu können?

feldwaldwiesenblogger

Elf Fragen an Stets ä Soo

Da ich selber ein ziemlich grosser Status Quo-Fan bin, war es nichts als logisch, Stets ä Soo, einer Quo-Coverband aus unserer Nachbargemeinde Schwyz, mal auf den Zahn zu fühlen.
Ich selber bin mit Status Quo aufgewachsen, kenne viele ihrer Platten (v.a. die älteren) und spielte schon als Jungspund Quo-Covers mit meinem Drum. Dies mache ich auch heute noch voller Begeisterung mit Schlatt-Lee. Die guten alten Quo sind eine der wenigen Bands, welche mich schon mein ganzes Drummerleben hindurch begleiten. Da gäbe es eigentlich nur noch CCR, die es auch tun.
Zudem habe ich schon einige Quo-Konzerte besucht. Jedes Mal ein neues Erlebnis.

Ich habe letzten November im Gleis zu Seewen meinen heutigen Interviewpartner Stets ä Soo auch schon mal live erleben dürfen.

Ich war begeistert, und wippte meine Füsse auch zum stampfenden Quo-Boogie. Damals standen Guido Lalli (Vocal + Rhythm’Guitar), Markus Furrer (Vocal + Drums), Andy Tschümperlin (Vocal + Bass), Thomi Aeschmann (Vocal + Leadguitar) sowie ein Keyboarder-/Bluesharp-Spieler (den Namen weiss ich leider nicht) auf der Bühne.
Wie’s mit der jetztigen Besetzung aussieht, ist im nachfolgenden interview zu entnehmen.

Ich schickte meine elf Fragen also an Guido Lalli, in meinen Augen „der Mister Status Quo vom Talkessel Schwyz“. Seine Antworten kamen relativ rasch retour, mit einem einleitenden Statement:
„Das Mail hat mich erreicht und nur ich habe Dir geantwortet, denn die Anderen sagten, ich sei ja Mr. Status Quo!
Dementsprechend war es wohl nur ein Interview mit mir als Bandleader von Stets ä Soo!“

Frage 1:
Wieso wurde Stets ä Soo erst vor kurzem gegründet? Ich meine, Guido Lalli ist ja fast von Kindsbeinen an so quasi der „Mister Status Quo von Schwyz“, und spielt meines Wissens schon seit Ewigkeiten Quo-Riffs auf seiner Gitarre.
Guido: Es gab damals so ca. 1978 keine Gitarristen die mit mir nur Status Quo spielen wollten! Für dies musste ich doch sage und schreibe erst mal Erwachsen werden!

Frage 2:
Ich habe bereits schon mal in meinem Blog über euch berichtet, von eurem Konzert im Gleis (13.11.2011). Siehe dazu unter folgendem Link. Damals hattet ihr ganz neu einen Keyboarder und Bluesharp-Spieler dabei. Ist er inzwischen eurer fünftes Bandmitglied?
Guido: Genau, richtig erkannt! Er war schon länger im Visier bei uns, konnte sich aber erst Ende 2011 zu uns gesinnen!

Frage 3:
Ich entsinne mich, dass der besagte Keyboarder/Bluesharp-Spieler Arzt im Spital Schwyz ist. Überhaupt: Ihr seid mit dem Spitalverwalter vom Spital Schwyz, einem Arzt und einem SP-Nationalrat recht illuster besetzt. Findet ihr jeweils Termine für regelmässige Proben?
Gudio: Nun zu diesem Thema folgendes:
Der Spitalverwalter ist der Direktor des Spitals, dieser aber hat uns Ende 2011 verlassen und deswegen suchen wir einen neuen Sologitarristen der Status Quo liebt und kennt!
Das mit den Terminen ist so eine Sache, es ist manchmal wirklich schwierig aber schlussendlich klappt es dann irgendwie doch immer wieder!

Frage 4:
Sind auch schon Nationalratskollegen von Andi Tschümperlin an einem von euren Auftritten anwesend gewesen?
Gudio: Nein, bislang noch nicht! Könnte schon mal sein, vielleicht auch von der SVP, denn Markus unser Drumer ist ein überzeugter SVP Mann!

Frage 5:
Habt ihr eure grossen Vorbilder, die „echten“ Status Quo auch schon mal getroffen?
Guido: Nicht wir, sondern nur ich hatte das Glück so Ende der 70iger an einer TV Sendung in Zürich diese hiess KARUSSELL!
Diese original Unterschriften habe ich heute noch eingerahmt.
Dann noch im April 2002, da hatte ich John Coghlan in Schwyz, mit seiner Quo Cover Band! Dies war noch das grössere Erlebniss, vorallem als ich Ihn und seine Frau zwei Tage später wieder auf den Flughafen chauffierte!

Frage 6:
Welche Quo-Formation ist eure liebste oder beste? Ich erinnere mich daran, dass es da mal einen John Coghlan am Drum und einen Alan Lancaster am Bass gab.
Gudio: Für mich war die Originalband besser und demzufolge auch lieber! Wobei da die Meinungen innerhalb unserer Band auseinander gehen!

Frage 7:
Sind in eurer Band „Stets ä Soo“ eigentlich alle so grosse Quo-Fans wie Guido Lalli?
Guido: Nein! Ich bin mit dieser Band buchstäblich aufgewachsen und bis heute „treu“ geblieben! Die anderen Mitglieder haben einfach sehr den Plausch und entdecken langsam aber sicher wie gemütlich, stammpfig, locker vom Hocker dieser Sound auf die anwesenden Besucher wirkt!!

Frage 8:
Könntet ihr euch vorstellen, auch Songs von anderen Bands zu covern?
Gudio: Ja, war schon mal die Rede davon. Nur wir haben eindeutig-zweideutig den Namen Status Quo abgeändert, so dass wir dem Sound treu bleiben. Wir könnten aber die Titel in diesem Quo Sound einüben, was ja Status Quo schon öfters gemacht hat!

Frage 9:
Wie sieht’s auftrittstechnisch aus: Habt ihr viele Gigs für dieses Jahr in Planung?
Gudio: Durch den Austritt von Thomi haben wir Gigs abgesagt! Aber es stehen bereits wieder sicher drei Auftritte im Programm. Wir wollen eigentlich ja nur so fünf Konzerte im Jahr!
Das erste übrigends im Muotathal am 17.3.2012!

Frage 10:
Kann man von euch auch in nächster Zeit auch eine Überraschung erwarten, z.B. eine CD?
Gudio: Eine CD…Nein! Nur wenn wir eigene Songs schreiben!
Überraschung wird es bei uns kaum geben. Wir werden immer in der Einfachheit bleiben, das heisst keine grossen weisse Boxen von Marshall aufstellen um möglichst waschecht die Status Quo Show zu covern! Nein!
Wir sind auch nicht die absoluten Perfektionisten, was manche Leute ab und zu erstaunt, denn wir machen das technische „Drum und Dran“ nicht mit und kommen „Fadägrad „ aus den Boxen! Manchmal halt auch etwas „schief“!

Frage 11:
Status Quo kommen ja am 14. September 2013 wieder ins Hallenstadion Zürich. Habt ihr eure Bewerbung als Vorgruppe schon eingereicht?
Gudio: Dies wäre wohl Wasser in den See getragen!

Ich bedanke mich bei Guido Lalli für seine interessanten und informativen Antworten. Ich wünsche ihm und seiner Band Stets ä Soo alles Gute und viel Erfolg!


Usum Chäs-Chessi:

Folgenden Beitrag fand ich gestern im „Bote der Urschweiz“:

Kommentar feldwaldwiesenblogger: Diese Idioten brauchen wir hier nicht! Wenn die einen Rappen wert wären, würden sie nach dem „Arabischen Frühling“ vom vergangenen Jahr beim Wiederaufbau und der Demokratisierung ihrer Länder mithelfen!

feldwaldwiesenblogger

Auf Spurensuche im Fall Bucheli und seinem Insiderdeal

Vorgestern Montag musste ich regelrecht loslachen, als mich ein „Rechercheur“ des St. Galler Tagblattes per Email kontaktierte. Dies im Zusammenhang mit dem Fall Bucheli und seinem Insiderdeal.
Der Email-Verkehr mit dem Recherchierer, er heisst Felix Unholz, entwickelte sich im Verlauf des Montagnachmittages zu einem lustigen Ding. Ich musste dabei mehrmals lachen und schmunzeln.

Deshalb habe ich mich entschlossen, diesen Email-Verkehr mit Felix Unholz Wort für Wort widerzugeben, natürlich mit seinem Einverständnis:

—-Ursprüngliche Nachricht—-
Von: felix.unholz@gmail.com
Datum: 16.01.2012 13:19
An: „feld-wald-und-wiesenblog@bluewin.ch“
Betreff: Dringend: Bucheli-Geschichte

Hallo lieber unbekannter Blogger

Ich recherchiere fürs St. Galler Tagblatt, was/wer hinter der Geschichte
mit dem Insiderhandel von Bucheli steckt. Von dir ist der älteste
Blogeintrag, den ich gefunden habe. Kannst du mir verraten, woher du die Story hast?
Dann schreib mir doch eine Mail oder noch besser: ruf mich an auf XXX XXX XX XX.

Freu mich auf deine rasche Antwort,
Felix
——————————————————————————————————–

2012/1/16 Email von feld-wald-und-wiesenblog@bluewin.ch an felix.unholz@gmail.com

Hallo Felix

Ich verrate meine Quelle nicht, denn ich möchte als Blogger unabhängig
sein und bleiben und mich auf keine „Kuhhändel“ einlassen.

Ich bin aber überzeugt, dass „meine Quelle“ diese „Fun-Email“ mit der
Bucheli-Story auch von irgendwem erhalten hat. Der Ursprung dieser
Geschichte liesse sich also somit auch nicht über mich und „meine Quelle“
eruieren.

Beste Grüsse
feldwaldwiesenblogger Koni
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—-Ursprüngliche Nachricht—-
Von: felix.unholz@gmail.com
Datum: 16.01.2012 13:15
An: Betreff: Re: Dringend: Bucheli-Geschichte

Lieber Koni

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Also bestätigst du, dass du diese Story auch per Mail bekommen hast? Sofern
dies stimmt: War dies schon am Tag zuvor oder erst am 11. Januar, als du
deinen Blogeintrag schriebst? War es eine Mail an mehrere Exponenten des
Anti-Bucheli-Dunstkreises? Ich verstehe, dass du deine Quelle schützen
möchtest, aber einige Infos darfst du mir wohl weitergeben? 😉

Liebe Grüsse
Felix
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2012/1/16 Email von feld-wald-und-wiesenblog@bluewin.ch an felix.unholz@gmail.com

Hallo Felix

Du lässt nicht locker :-)) Also: Die Story habe ich über facebook
erhalten, an jenem Tag als ich sie in meinen Blog stellte.

An wen „meine Quelle“ diese Story noch schickte, weiss ich nicht. Das ist
alles, was ich weiss.:-))

Du schreibst von „mehrere Exponenten des Anti-Bucheli-Dunstkreises“: Gibt
es denn so etwas? War der Ursprung nicht einfach eine lustige „Fun-Mail“,
sondern ernsthaft gegen Bucheli gerichtet?

Jetzt darfst du mir darüber auch ein wenig Auskunft geben…:-))

Beste Grüsse
feldwaldwiesenblogger Koni
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—-Ursprüngliche Nachricht—-
Von: felix.unholz@gmail.com
Datum: 16.01.2012 13:33
An: Betreff: Re: Re: Dringend: Bucheli-Geschichte

Lieber Koni

Selbstverständlich lasse ich nicht locker!

Doch, das mit dem Anti-Bucheli-Dunstkreis war rein ironisch gemeint. 😉
Mir geht es eigentlich darum: Ich schreibe eine Facebook-Kolumne fürs
Tagblatt und beobachte Phänomene in sozialen Netzwerken mit einem
Augenzwinkern. Im Fall Bucheli hätte ich gerne erfahren, wer die Fun-Mail
in die Welt gesetzt hat, um mit der Person zu sprechen. Schliesslich muss
das ein interessantes Gefühl sein, wenn man eine Scherzmeldung schreibt,
und diese sich plötzlich so rasch weiterverbreitet. Da ich via Twitter- und
Blog-Suchmaschinen deine Meldung gefunden habe, dachte ich, du kannst mir
vielleicht bei der Suche nach der allfälligen Ursprungsquelle weiterhelfen. 😉

Darf ich deine Mails (wie gesagt, mit einem Augenzwinkern) zitieren?

Liebe Grüsse
Felix
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2012/1/16 Email von feld-wald-und-wiesenblog@bluewin.ch an felix.unholz@gmail.com

Hallo Felix

Selbstverständlich darfst du meine Mails mit der nötigen Augenzwinkerei zitieren.
Zudem: Der Ursprung dieser Bucheli-Story hätte mich tatsächlich auch interessiert :-))
Wir könnten ja übrigens facebook-Freunde werden, ich bin im facebook „Feldwaldwiesenblog Muotathal“.
Und: Kannst du mir den Link dieser facebook-Kolumne fürs Tagblatt schicken?
Ev. stelle ich über deine Recherchierarbeit auch etwas in meinen Blog. Dürfte ich das? Und wenn ja, mit oder ohne deinen Namen?

Beste Grüsse
feldwaldwiesenblogger Koni
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—-Ursprüngliche Nachricht—-
Von: felix.unholz@gmail.com
Datum: 17.01.2012 10:54
An: Betreff: Re: Re: Re: Dringend: Bucheli-Geschichte

Hallo Koni

Hast eine Freundschaftsanfrage bekommen – bin übrigens auch bei Twitter
„@flexomatos“. Hier der Text über die ergebnislose Suche:
http://www.tagblatt.ch/nachrichten/digital/STATUSMELDUNG;art119505,2829492

Selbstverständlich darfst du über mich mit richtigem Namen schreiben.

Lieber Gruss
Felix
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Wie aus der letzten Email von Felix an mich zu entnehmen ist, kann man auf der Homepage des St. Galler Tagblattes in seiner Kolumne „STATUSMELDUNG“ die „Spurensuche im Fall Bucheli „nachlesen.
Ich füge die aktuelle Kolumne doch mit ein wenig Stolz in meinen Blog ein:


Usum Chäs-Chessi:

Folgender Beitrag fand ich heute im 20 Minuten:

Kommentar feldwaldwiesenblogger: Soll das ein Fasnachtsscherz sein? Noch zu früh für Schnitzelbänke, gell!
„Die treibenden Kräfte hinter dem Naturpark wollen unsere Berge, Alpen, Täler und Dörfer schleichend zu Zoos und Museen umfunktionieren.“ Wollen die das wirklich?
Oder: „Zuletzt dürfen wir – wie in Indianer-Reservaten – gerade noch als Fotosujets für Touristen herhalten.“ Ist denn das die Möglichkeit?

Habe ich eine Wahl, als Talbewohner im Muotathal? Was darf ich dann noch?
Mich als Affe im Zoo bewegen? Oder als Museumswärter „uswärtige Fötzel“ an die Anstandsregeln erinnern? Oder muss ich gar als Alpen-Indianer rumlaufen und wild dreingucken, damit die Touristen (ev. sogar echte Indianer?) mich ablichten dürfen?

Ja ja, das kann noch etwas werden, mit „unserem Naturpark“. Die Zukunft sieht jedenfalls reservationsverdächtig aus!

feldwaldwiesenblogger

Steht Christoph Blocher auch hinter der Weltwoche?

Als ich diese Schalgzeile gestern bei 20 Min.-Online las, erschrak ich doch etwas. Christoph Blocher soll auch hinter der Weltwoche stehen?
Erst die Basler Zeitung, und nun eventuell auch noch die Weltwoche. Verschleudert der senile Rentner sein Vermögen und kauft sich auf die alten Tage hin Zeitungen? Welche stehen noch auf seinem Menuplan? Doch nicht etwa auch noch unser geliebter „Bote der Urschweiz“?
Wenn dem so wäre, müsste Schwyz und Umgebung auf die Barrikaden. Ich wäre dabei.

Weiter konnte man gestern in dem 20 Min.-Beitag lesen:

Gleich sechs (!!!) Parteipräsidenten fordern die Offenlegung der Besitzverhältnisse bei der Weltwoche. Ja, es wird gar von einer „Lex Weltwoche“ gesprochen!
Du meine Güte: Da bahnt sich ein Kleinkrieg zwischen zwei Lagern an. Die Weltwoche (unterstützt von der SVP) gegen den Rest der anderen Grosszeitungen (unterstützt von SP, CVP, FDP, Grüne, BDP und Grünliberale).

Was soll ich als Abonnent der Weltwoche bloss tun? Denn wenn dem so wäre, dass wirklich Herr Nichtmehrganzzurechnungsfähig-Blocher hinter der Weltwoche stecken würde, würde ja ein Teil meines Abo-Geldes in dessen Geldsack fliessen. Uuaarggh!!!
Sofortige Kündigung des Abo’s?

Nun ja, ich möchte eigentlich nur aus einem Grunde der Weltwoche (noch) nicht den Rücken kehren: Der spitzfedrige Stil ihrer Schreiberlinge, allen voran Chef Köppel, dürfte an Schärfe noch zunehmen. Darauf kann und will ich nicht verzichten.
Denn wenn der Krieg nur auf Geschriebenem stattfindet, und auf keinem wirklichen Schlachtfeld, ist doch die Schweizer Welt (noch) in Ordnung.
Zudem haben wir „Jännerloch“, und etwas Action hat noch nie geschadet.

Aber: Die Frage, was Herr Blocher noch für Bullshit anstellen kann, bleibt tatsächlich im Raume stehen. Irgendwie wird mir das immer unheimlicher. Was will der Mann? Ist er besessener als je zuvor? Will er mit dem Kauf von Zeitungen und Zeitschrifen seine politisch-verdrehte Haltung und Meinung via seine Medien kundtun? Da müssten ihn seine Genossen von der SVP doch dann langsam stoppen, nicht wahr?

Gerade dachte ich noch, der momentane Fokus sei nun auf Bucheli und seine Machenschaften gerichtet. Da schlägt 20 Min. doch in eine andere Kerbe, und half dem „armen“ Wetterfrosch aus der Patsche resp. aus den Schlagzeilen.

Mal sehen, wie die Offenlegung der Besitzverhältnisse der Weltwoche vonstatten geht. Eines ist aber klar: Ein Maulkorb darf auch einer Weltwoche nicht verpasst werden. Wir leben nämlich immer noch in einer demokratischen Schweiz und kennen die Meinungsfreiheit.
Denn die Weltwoche preist nicht nur ein Halleluja auf die SVP. Sie kann sie sehr wohl kritisieren, und weiss immer wieder, wo sie den Finger draufhalten soll.
Ob jetzt aber mit dem „Blocher-Verdacht“ ihre selbst gepriesene Unabhängigkeit nicht darunter gelitten hat, wird man in nächster Zeit zu lesen, hören und sehen bekommen.
Wetten?!

feldwaldwiesenblogger