Elf Fragen an Stets ä Soo

Da ich selber ein ziemlich grosser Status Quo-Fan bin, war es nichts als logisch, Stets ä Soo, einer Quo-Coverband aus unserer Nachbargemeinde Schwyz, mal auf den Zahn zu fühlen.
Ich selber bin mit Status Quo aufgewachsen, kenne viele ihrer Platten (v.a. die älteren) und spielte schon als Jungspund Quo-Covers mit meinem Drum. Dies mache ich auch heute noch voller Begeisterung mit Schlatt-Lee. Die guten alten Quo sind eine der wenigen Bands, welche mich schon mein ganzes Drummerleben hindurch begleiten. Da gäbe es eigentlich nur noch CCR, die es auch tun.
Zudem habe ich schon einige Quo-Konzerte besucht. Jedes Mal ein neues Erlebnis.

Ich habe letzten November im Gleis zu Seewen meinen heutigen Interviewpartner Stets ä Soo auch schon mal live erleben dürfen.

Ich war begeistert, und wippte meine Füsse auch zum stampfenden Quo-Boogie. Damals standen Guido Lalli (Vocal + Rhythm’Guitar), Markus Furrer (Vocal + Drums), Andy Tschümperlin (Vocal + Bass), Thomi Aeschmann (Vocal + Leadguitar) sowie ein Keyboarder-/Bluesharp-Spieler (den Namen weiss ich leider nicht) auf der Bühne.
Wie’s mit der jetztigen Besetzung aussieht, ist im nachfolgenden interview zu entnehmen.

Ich schickte meine elf Fragen also an Guido Lalli, in meinen Augen „der Mister Status Quo vom Talkessel Schwyz“. Seine Antworten kamen relativ rasch retour, mit einem einleitenden Statement:
„Das Mail hat mich erreicht und nur ich habe Dir geantwortet, denn die Anderen sagten, ich sei ja Mr. Status Quo!
Dementsprechend war es wohl nur ein Interview mit mir als Bandleader von Stets ä Soo!“

Frage 1:
Wieso wurde Stets ä Soo erst vor kurzem gegründet? Ich meine, Guido Lalli ist ja fast von Kindsbeinen an so quasi der „Mister Status Quo von Schwyz“, und spielt meines Wissens schon seit Ewigkeiten Quo-Riffs auf seiner Gitarre.
Guido: Es gab damals so ca. 1978 keine Gitarristen die mit mir nur Status Quo spielen wollten! Für dies musste ich doch sage und schreibe erst mal Erwachsen werden!

Frage 2:
Ich habe bereits schon mal in meinem Blog über euch berichtet, von eurem Konzert im Gleis (13.11.2011). Siehe dazu unter folgendem Link. Damals hattet ihr ganz neu einen Keyboarder und Bluesharp-Spieler dabei. Ist er inzwischen eurer fünftes Bandmitglied?
Guido: Genau, richtig erkannt! Er war schon länger im Visier bei uns, konnte sich aber erst Ende 2011 zu uns gesinnen!

Frage 3:
Ich entsinne mich, dass der besagte Keyboarder/Bluesharp-Spieler Arzt im Spital Schwyz ist. Überhaupt: Ihr seid mit dem Spitalverwalter vom Spital Schwyz, einem Arzt und einem SP-Nationalrat recht illuster besetzt. Findet ihr jeweils Termine für regelmässige Proben?
Gudio: Nun zu diesem Thema folgendes:
Der Spitalverwalter ist der Direktor des Spitals, dieser aber hat uns Ende 2011 verlassen und deswegen suchen wir einen neuen Sologitarristen der Status Quo liebt und kennt!
Das mit den Terminen ist so eine Sache, es ist manchmal wirklich schwierig aber schlussendlich klappt es dann irgendwie doch immer wieder!

Frage 4:
Sind auch schon Nationalratskollegen von Andi Tschümperlin an einem von euren Auftritten anwesend gewesen?
Gudio: Nein, bislang noch nicht! Könnte schon mal sein, vielleicht auch von der SVP, denn Markus unser Drumer ist ein überzeugter SVP Mann!

Frage 5:
Habt ihr eure grossen Vorbilder, die „echten“ Status Quo auch schon mal getroffen?
Guido: Nicht wir, sondern nur ich hatte das Glück so Ende der 70iger an einer TV Sendung in Zürich diese hiess KARUSSELL!
Diese original Unterschriften habe ich heute noch eingerahmt.
Dann noch im April 2002, da hatte ich John Coghlan in Schwyz, mit seiner Quo Cover Band! Dies war noch das grössere Erlebniss, vorallem als ich Ihn und seine Frau zwei Tage später wieder auf den Flughafen chauffierte!

Frage 6:
Welche Quo-Formation ist eure liebste oder beste? Ich erinnere mich daran, dass es da mal einen John Coghlan am Drum und einen Alan Lancaster am Bass gab.
Gudio: Für mich war die Originalband besser und demzufolge auch lieber! Wobei da die Meinungen innerhalb unserer Band auseinander gehen!

Frage 7:
Sind in eurer Band „Stets ä Soo“ eigentlich alle so grosse Quo-Fans wie Guido Lalli?
Guido: Nein! Ich bin mit dieser Band buchstäblich aufgewachsen und bis heute „treu“ geblieben! Die anderen Mitglieder haben einfach sehr den Plausch und entdecken langsam aber sicher wie gemütlich, stammpfig, locker vom Hocker dieser Sound auf die anwesenden Besucher wirkt!!

Frage 8:
Könntet ihr euch vorstellen, auch Songs von anderen Bands zu covern?
Gudio: Ja, war schon mal die Rede davon. Nur wir haben eindeutig-zweideutig den Namen Status Quo abgeändert, so dass wir dem Sound treu bleiben. Wir könnten aber die Titel in diesem Quo Sound einüben, was ja Status Quo schon öfters gemacht hat!

Frage 9:
Wie sieht’s auftrittstechnisch aus: Habt ihr viele Gigs für dieses Jahr in Planung?
Gudio: Durch den Austritt von Thomi haben wir Gigs abgesagt! Aber es stehen bereits wieder sicher drei Auftritte im Programm. Wir wollen eigentlich ja nur so fünf Konzerte im Jahr!
Das erste übrigends im Muotathal am 17.3.2012!

Frage 10:
Kann man von euch auch in nächster Zeit auch eine Überraschung erwarten, z.B. eine CD?
Gudio: Eine CD…Nein! Nur wenn wir eigene Songs schreiben!
Überraschung wird es bei uns kaum geben. Wir werden immer in der Einfachheit bleiben, das heisst keine grossen weisse Boxen von Marshall aufstellen um möglichst waschecht die Status Quo Show zu covern! Nein!
Wir sind auch nicht die absoluten Perfektionisten, was manche Leute ab und zu erstaunt, denn wir machen das technische „Drum und Dran“ nicht mit und kommen „Fadägrad „ aus den Boxen! Manchmal halt auch etwas „schief“!

Frage 11:
Status Quo kommen ja am 14. September 2013 wieder ins Hallenstadion Zürich. Habt ihr eure Bewerbung als Vorgruppe schon eingereicht?
Gudio: Dies wäre wohl Wasser in den See getragen!

Ich bedanke mich bei Guido Lalli für seine interessanten und informativen Antworten. Ich wünsche ihm und seiner Band Stets ä Soo alles Gute und viel Erfolg!


Usum Chäs-Chessi:

Folgenden Beitrag fand ich gestern im „Bote der Urschweiz“:

Kommentar feldwaldwiesenblogger: Diese Idioten brauchen wir hier nicht! Wenn die einen Rappen wert wären, würden sie nach dem „Arabischen Frühling“ vom vergangenen Jahr beim Wiederaufbau und der Demokratisierung ihrer Länder mithelfen!

feldwaldwiesenblogger