Fasnachtsfussballreise nach Nürnberg

Meine erste Exkursion dieses Jahres führte mich nach Nürnberg. Zusammen mit drei ganz netten Fussballkollegen begab ich mich über die närrischen Tage auf unsere legendäre Fasnachtsfussballreise.
Hier folgt nun eine kleine Bildstrecke.

In unserem Hotel Maritim nächtigte auch der 1. FC Köln.

Das Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Köln war recht animiert. In der zweiten Halbzeit kam sogar Spannung auf, da Köln (ohne Prinz Poldi) kurzzeitig ausglich. Letzendlich gewann aber Nürnberg verdient 2:1.

Sogar eine Papstwahl konnte man in der Kölner-Kurve mitverfolgen. Erst kam schwarzer Rauch, dann weisser. Nein, im Ernst: Idioten, die Fackeln und dergleichen abfeuern müssen, gibts halt nicht nur in der Schweiz!

Das Stadion des 1. FC Nürnberg gefiel dem Schreibenden. Wir hatten schöne Plätze, und frieren musste man wegen den (glücklicherweise) steigenden Temperaturen auch nicht.
Ich konnte es mir auch als grosser Bayern-Fan nicht verkneifen, ein Fan-Präsent des „Clubs“ zu kaufen. Damit man sich nicht gleich verrät, kaufte ich mir „nur“ Fan-Socken.

Vor und nach dem Fussballspiel schlenderte man gerne durch die Altstadt.

Es gab viel zu sehen: Von einer verkehrt rumhängenden Luzerner-Fahne auf der Burg (wegen dem noch nicht ganz genesendem FC Luzern auf leichtem Halbmast), über das viel diskutierte Riegelhandwerk bis zu mittelalterlichen Bauten.

Meine Kollegen, unten auf dem Bild, bestaunten den mittelalterlichen Teil der Stadt wie kleine Kinder. Die Kommentare darob waren zwischen infantil und professorwürdig.

Mich beeindruckte auch die Architektur in der Stadt. Nürnberg, welche bald 1000-jährig wird, zeigte denn auch die verschiedenen Epochen des Häuserbaus. Ich finde, auf folgendem Bild erkennt man von rechts nach links drei verschiedene Baustile.

Ach ja, am Glücksrad wurde auch noch etwas gedreht. Glück kann nämlich zum Beispiel der FC Muotathal in der Rückrunde bestens gebrauchen.

Den Sonntag widmeten wir der Geschichte. Am Vormittag stand der Besuch des Gerichtssaales der Nürnberger Prozesse auf dem Programm. Das Memorium Nürnberger Prozesse mit dem Saal 600 wurde im November 2010 eröffnet.

Am Nachmittag gings dann zum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Die aussergewöhnliche Ausstellung „Faszination und Gewalt“ beschreibt sehr eindrücklich den Aufstieg und den Niedergang der NSDAP und die Rolle der Stadt Nürnberg während dieser Zeit. Öfters war man beim Betrachten der Bild- und Tondokumente einfach nur sprachlos.

Am Abend dinierte man zweimal im Maredo. Wo’s einmal eine zweifelhafte Tomatensuppe gab, sonst aber nur Leckereien. Später verlustierte man sich noch im „Brown Sugar“, einem Rolling Stones-Tempelschuppen. Zu super Rockmusik und gutem Bier konnte man sich „krass austoben“.

feldwaldwiesenblogger