Meine Gedanken zu Bischof Vitus Huonder

Als ich heute in der „Zentralschweiz am Sonntag“ rumblätterte, wurde ich wegen diesem Artikel hellhörig.

Wie bitte? „Der Bischof von Chur macht den Gläubigen eine besondere Empfehlung: Sie sollen Pfarrblätter meiden, wenn sie mit diesen nicht zufrieden seien.“

Was meint Herr Huonder eigentlich, wer er ist? Da platzt mir manchmal also schon der Kragen, wenn ich höre und lese, was der „Bischof von Chur“ zu sagen hat. Ich habe dabei öfters das Gefühl, dass wir es mit einer „Light-Version“ von Wolfang Haas zu tun haben, welcher glücklicherweise nach Liechtenstein wegbefördert worden ist.

Der Anlass des bischöflichen Rüffels war sicher (unter anderem auch) folgender Artikel aus dem „Pfarrblatt Urschweiz“:

Darin macht sich Eugen Koller, Zentralredaktor des besagten Pfarrblattes, kritische Gedanken über Bischof Vitus Huonder. Dabei bleibt Koller aber stets sachlich, und bringt seine Bedenken zum Ausdruck, dass Vitus Huonder innerkirchliche Gräben wieder aufriss. Gräben, dereinst von Wolfang Haas verursacht, von Bischof Amedée Grab wieder sorgsam zugekittet, und nun wieder aufgerissen wurden. Sehr bedenklich und bedauerlich.

Diese Kritik mag es aber scheinbar überhaupt nicht leiden! Entweder ist das Bistum Chur mit Bischof Huonder sehr dünnhäutig, oder aber sie befinden sich hinter ihren dicken Bistumsmauern wieder im tiefsten Mittelalter.

Mir könnte es ja durchaus egal sein, was sich im Bistum Chur abspielt. Denn Herr Huonder ist nicht mein Chef, zum Glück nicht.

Aber: Ich bin gläubiger Katholik, trage mit meiner Schlagzeugbegleitung des Maronichores in der Kirche und als Lektor auch ein wenig zum „Kirchenleben“ bei. Dabei denke ich an all jene, welche für die Kirche arbeiten: Die Priester, Ordensleute und auch die vielen Laien. Für sie beziehe ich Stellung, und finde, dass ihr oberster Chef wirklich ein Hirte sein soll. Ein barmherziger Hirte, der das Wort Gottes für alle verkündet, sich auch um schwarze Schafe kümmert, und nicht wieder irgendwelche mittelalterliche Regeln einführen soll.

Herr Bischof Huonder ist mit seiner Art nämlich auf dem besten Wege, die Brücke zu den jungen und zweifelnden Christen abzureissen. Ihm scheint es egal zu sein, dass die Kirchen immer leerer und „verstaubter“ werden, statt voller und mit viel Leben.

Ein Eugen Koller hat die Zeichen der Zeit erkannt, und kann als gläubiger Katholik auch nicht einfach wegsehen. Er beschreibt voller Taktgefühl die Missstände, und regt zum Nachdenken an.
Die Botschaft Gottes kann es doch nicht sein, alle Kritiker von Chur fern zu halten, und „fast diktatorisch“ über ein Bistum zu walten.

Ich bin kein studierter Theologe, und könnte deswegen mit Huonder niemals ein Streitgespräch über theologische Fragen führen. Ich bin aber ein Christ, lese ab und zu in der Bibel, und spüre gerade bei Gottesdiensten, wo ich mit meinem Schlagzeug spielen darf, eine kirchliche Gemeinschaft. Eine kirchliche Gemeinschaft, welche nicht nur aus Priestern und Ordensleuten besteht, sondern gerade auch aus Laien. Laien, welche das Herz am rechten Fleck tragen, und dabei mit viel Aufopferung zur Gemeinschaft in der Kirche beitragen.

Ich frage mich ernsthaft: Weiss und spürt das der „Kirchenmann“ Huonder? Oder lebt er so in seinen kirchlichen Traditionen, dass er geflissentlich vergisst, dass da noch Gläubige vorhanden sind? Gläubige mit Fehlern und Schwächen, wie er übrigens auch, welche aber etwas zur kirchlichen Gemeinschaft beitragen möchten.

Ich hoffe einfach nur, dass das Bistum Chur und sein Bischof Vitus Huonder wieder ein Schritt auf die Gläubigen zugehen, und sich nicht noch weiter von ihnen entfernen.

feldwaldwiesenblogger

tagesanzeiger.ch hat den BFC Zürich entdeckt

Vorgestern Donnerstag konnte man auf tagesanzeiger.ch einen Beitrag über unseren Bayern München-Fanclub Zürich, kurz BFC Zürich nachlesen:
Beitrag

Wie ich ja bereits in meinem Blog-Beitrag von Vorgestern erwähnt habe, konnten Millionen von Zuschauern an ihren TV-Bildschirmen erkennen, dass es in Zürich einen Bayern München-Fanclub gibt.

Dem Tagesanzeiger-Online war dies dann gleich eine schöne Story wert. Bravo!

Was meine Wenigkeit ebenfalls freute, war ein von mir selber geschossenes Bild, welches man beim Durchklicken der Bilder des besagten tagi-Beitrages erkennen kann.

Der Tagi-Online hat das Bild unseres Minibuses zwar von unserer clubeigenen Homepage: BFC Zürich.
Aber dorthin ist es via meines Bloges gelangt. Jedes Mal wenn ich mit dem BFC Zürich mitfahre, schiesse ich mit meinem iPhone Bilder und mache hinterher einen kleinen Blogbeitrag.
Der Fanclub hat mich gefragt, ob sie meine Beiträge als Berichte für ihre Homepage benützen dürfen. Selbstverständlich habe ich zugesagt. Denn ich möchte dem Club auch etwas zurückgeben: Ich profitiere beim BFC Zürich nämlich für relativ wenig Geld von einer hervorragenden Organisation und einer super Kameradschaft.
Mein Bild entstand übrigens bei der „Münchner-Frühlingsfahrt zum Arbeitssieg gegen Hannover 96„.

feldwaldwiesenblogger

Wegen was für einem Bullshit wird Blocher eigentlich zur Rechenschaft gezogen?

Es ist nicht zu glauben, aber die Immunitätskomission des Nationalrates und die Staatsanwalstschaft von Zürich scheinen an einer Profilierungsneurose zu leiden.
Anders ist deren Gebahren in dieser und den vergangenen Wochen nicht zu erklären. Diese Volldeppen müssen wohl unbedingt sich und dem Häuptling der SVP eine Bühne bereiten.

Mein Senf dazu: Voll peinlich! Der Alt Bundesrat aus Herrliberg wird sich dabei ins Fäustchen lachen, und geniesst dabei erst noch die Aufmerksamkeit der gesamten Schweizer Medienlandschaft.

Dabei darf man sich allen Ernstes fragen, um was für einen „Bullshit“ es sich dabei handeln könnte:
Warum wurde jetzt bloss die Immunität von Blocher in der Zeitspanne seiner Nationalrats-Wahl bis zur Vereidigung aufgehoben? Wegen was schon wieder möchte die Zürcher Staatsanwaltschaft (ich glaube es ist die „III“) den nicht mehr ganz frisch gebackenen Nationalrat zur Rechenschft ziehen?
War es wegen diesen, von der lieben Frau Silvia entsorgten Akten?

Oder war es wegen dem „Bruderkuss“ mit Franz dem fliegenden Holländer?

Nein, im Ernst: Die Affäre Hildebrand, welche ja nun endlich ausgestanden sein sollte, könnte man endlich ad acta legen. Diese Papiere, welche ein Informatiker der Bank Sarasin Blocher und wem weiss ich noch alles gegeben hat, werden in meinen Augen gröbstens überbewertet.
Sie beweisen wohl klar und deutlich, dass Hildebrand und seine Frau geldgierige Säcke sind. Mehr aber nun wirklich nicht! Diese Papiere kann man nun endlich als WC-Papier brauchen.

Mich verärgert dabei, dass die obig genannten „Deppen“ Blocher wieder mal freiwillig eine wunderbare Plattform bereiten.

Hat die Zürcher Staatsanwaltschaft und die Richter, welche wohl bald über Blocher „richten“ dürfen, nichts Gescheiteres zu tun?
Wie wäre es, wenn der Ausländerkriminalität auch so viel Aufmerksamkeit geschenkt würde? Wenn der Asylmissbrauch auch so eifrig unter die Lupe genommen würde? Oder der Drogenhandel der afrikanischen Asylbewerber endlich eingedämmt werden könnte?

Aber nein: Da kuscht unsere vermaleideite „Kuscheljustiz“! Die nehmen lieber einen halbsenilen Rentner an die Kandare und lassen die viel wichtigeren Straftaten einfach links liegen. Oder behandeln sie höchstens stiefmütterlich. Einfach toll!

So, genug gewettert. Zum Abregen habe ich noch ein schönes Bildli, welches ich vorhin beim Joggen im Bisisthal gemacht habe.

Wie man hoffentlich erkennen kann, handelt es sich dabei um eine Gämse, welche unweit der Bisisthalerstrasse friedlich und scheu am Äsen war.

feldwaldwiesenblogger

Wir sind im Finale!

Was für ein Spiel gestern Abend: In einem intensiven und hochstehenden Abnützungskampf hatte Bayern München schlussendlich gegen Real Madrid im Penaltyschiessen die Nase vorn!
Bastian Schweinsteiger versenkte ca. um 23.25 Uhr den entscheidenden Elfer, und liess mich und unzählige Bayernfans jubeln!

Ich habe heute Morgen so quasi als erste Amtshandlung mich beim Bayern München-Fanclub Zürich für das ChampionsLeague-Final (Samstag, 19. Mai, in München) angemeldet. Ob ich dann auch wirklich eine Karte bekomme, ist allerdings höchst ungewiss. Denn wie ich von der Bayern-München-Homepage entnehmen konnte, wird schlussendlich mit gut einer Million Ticketanfragen gerechnet…
Ich werde aber so oder so an jenem Samstag in München sein. Denn ein Public-Viewing am Austragungsort ist doch auch was, oder?

Übrigens: Ein Transparent unseres Fanclubs (BFC Zürich) konnte man gestern im TV auch erkennen, in Mitten der 4000 mitgereisten Bayernfans im Bernabeu-Stadion!

Ich denke, ein Stück weit dürfen die Bayern auch ihrer zweitberühmtesten Lichtgestalt auf Gottes weiter Erde danken. Wie man vernahm, habe er regelmässig für den Finaleinzug gebetet und gesungen („HALLELUJA!“).

Auch Petrus, gewöhnlich nur Wettermacher, hatte seine wahre Freude an den Rot-Weissen aus München, und gestaltete dementsprechend den heutigen Morgenhimmel. Einfach super!

„MIA SAN DAHOAM!“ heisst es seit gestern Abend. Die verlorene deutsche Meisterschaft ist so „relativ locker“ zu verkraften. Zudem ist nun ein Saison-Ziel erreicht: Bayern München holt für diese Saison mindestens das Vize-Triple! Das muss ihnen erst noch jemand nachmachen. Ich will jetzt aber nicht tiefstapeln, und hoffe nun auf das DOUBLE!

feldwaldwiesenblogger

Meine iPhone-Schnapp(s)schüsse

Heute guckte ich wieder mal gedankenverloren meine Schnapp(s)schüsse auf meinem iPhone durch. Dabei habe ich ein paar „Perlen“ entdeckt, welche ich meinen Lesern natürlich nicht vorenthalten möchte.

Bild 1: Brütender Schwan, abgeschirmt von Neugierigen. Hinter Gitter lässt es sich prima schlafen und brüten. (Aufnahmeort ist die „Ufschötti“ in Luzern)

Bild 2: Englische (oder so) Telefonkabine. Am Telefonieren war eine komische Puppe. (Aufgeschnappt in Glarus)

Bild 3: Zwei, resp. vier Pistenwildsäue. Denn sie wissen oft nicht, was sie auf der Piste tun. (Aufgenommen im Skigebiet Corvatsch)

Bild 4: Verlorener Schuh. Wem gehört er bloss? Und: Wo ist der zweite Schuh? (Aufgeschnappt in Rapperswil)

Bild 5: Trettauto für Erwachsene. Wahrscheinlich ein Prototyp. Lässt sich übrigens problemlos fahren. (Ebenfalls in Rappi fotografiert)

Bild 6: Bildschirmbeine mit schwarzen Füssen. Ob der Bildschirm laufen kann, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. (Aufnahmeort unbekanntes Büro)

feldwaldwiesenblogger

feldwaldwiesenblogger’s Nachbetrachtungen zu den französischen Präsidentschaftswahlen

Gestern liess ich ja die französischen Präsidentschaftswahlen auch in meinen schwingerischen Blog-Beitrag einfliessen. Ich bin nun ein wenig auf den Geschmack gekommen, und mache deshalb heute meine eigenen Nachbetrachtungen zum ersten Wahlgang in Frankreich.
Wie der Spitzenkanditat der Sozialisten, Franz Holland (übrigens ein ausgewiesener Bodensozialist), habe ich heute auch kräftigen Appetit, nämlich auf etwas Frankreich.

Holland ist ja bekanntlich der Sieger und liess den kurzbeinigen Niklaus Sarkozy hinter sich. Besagter Niklaus gibt sich aber kämpferisch, und liess schon mal seine Beisserchen aufblitzen.

Bei den Stichwahlen in gut zwei Wochen wird die Schlagersängerin Marina Le Pen das Zünglein an der Waage, resp. an der Urne, spielen und singen.

Holland ist aber bereits schon auf Stimmenfang im rechten Lager. Gleich nach Bekanntwerden des Resultates vergangenen Sonntag liess Franz sich von Christoph Blocher küssen.

Wie weit rechts Marina und ihre Partei liegt, ist mir nicht ganz klar. Vermutlich aber rechtsextremer als die SVP und Blocher erlaubt. Marina war nach dem „Bruderkuss“ entsprechend sauer…
Holland geht aber zur Zeit keiner Küsserei aus dem Weg, und lässt sich auch von „grünen“ Frauen (wach)küssen (wäääh!).

Ob Niklaus Sarkozy weiterhin mit Angie Merkel küssen und rumschäckern darf, steht im französischen Wahlhimmel. Niklaus und Angie machen sich derweil schon ihre Gedanken zur Zukunft…

Meine Wenigkeit hat Niklaus Sarkozy für den Ausstich aber bereits schon aufgegeben. Wie man hörte und sah, wollen die Franzosen so was wie einen „Change“ oder „Königsmord“.
Ob aber der Wechsel zum „schweizfeindlichen“ Franz Holland, welcher auch auf „Kavalleriekommandant“ machen möchte, gescheit ist, ist höchst ungewiss.

Zum Glück aber: Der für unser Land „böse Fränzel“ schafft es doch regelmässig, einen peinlichen Auftritt hinzulegen.

Selbst das Einsteigen in ein Auto bereitet ihm manchmal grösste Mühe.

Wie will so ein Kerl die „Grande Nation“ führen? Wahrscheinlich gar nicht. Auch er wird geführt werden, und zwar von Angie Merkel. Die Küsserin vom Dienst kann nämlich auch anders, und wird Holland „EU-mässig“ auch in der zweiten Reihe Platz nehmen lassen. Wie bisher Niklaus Sarkozy. Die „Grande Nation“ ist halt auch nur ein gehöriger „EU-Furz“ von Deutschland…

Meine Vermutungen zielen dahin, dass Holland in den nächsten fünf Jahren eine Witzfigur abgeben wird.

Das vermutet Schlagersängerin Marina wohl auch, und lässt deshalb klammheimlich ihre Stimmen zum „witzig-bösen Fränzel“ rüberwandern. Der besagte wird das Frankenreich in den nächsten fünf Jahren vermutlich „übersozialisieren“ und runterwirtschaften, dass es nachher nur noch eine Heilsbringerin geben kann: Schlagersängerin Marina Le Pen.
Oder aber eventuell Angie Merkel, oder beide zusammen?

feldwaldwiesenblogger

Eindrücke vom Jubiläumsschwingfest im Muotathal

Gestern besuchte ich zusammen mit gut 2500 weiteren Schwingfreunden den Jubiläumsanlass des Schwingklubs Muotathal. Der jubilierende Klub zählt heuer stolze 75 Lenze, und feierte dies gestern mit einem „königlichen“ Schwingfest.
So kam der aktuelle Schwingerkönig Kilian Wenger, sah und siegte. Mit fünf gewonnenen Gängen und einem gestellten Durchgang zeigte Wenger, in welch guter Frühform er jetzt schon ist.

Frankreich hatte gestern seinen Sieger mit dem Bodensozialisten Franz Holland, Muotathal seinen mit dem Schwingerkönig Kilian Wenger. Herr Holland ist ziemlich sicher ein verlogener und arroganter Franzosen-Politiker, Herr Wenger ein sympathischer und in der ganzen Schweiz beliebter Spitzensportler.

So stand mir Kilian Wenger vor gut zwei Wochen ebenfalls Red und Antwort in meinen „Elf Fragen an Schwingerkönig Kilian Wenger„.

Wenger wurde gestern denn auch seiner Favoritenrolle gerecht, und erhielt viel Applaus nach dem Schlussgangsieg über seinen „Angstgegner“ Andreas Ulrich (Gersau). Überhaupt war Ulrich der einzige gestern, welcher dem Schwingerkönig einigermassen Paroli bieten konnte. So trotzte er Wenger im dritten Gang einen starken „Gestellten“ ab.

Wenn ich zum gestrigen Anlass eine kleine Kritik anbringen möchte, dann die, dass von der Schwyzer Elite leider der eine oder andere „Top-Crack“ gefehlt hat. Wie ich im Verlauf des Tages mitbekam, gab es da verschiedene Gründe: Von Verletzungen über leichte Blessuren bis hin zu Ferien war die Rede.
Nun gut, das Schwingfest war trotzdem ein schöner, sehr gut organisierter und viel besuchter Anlass.

So hatte Petrus ein Einsehen, und stoppte den Regen pünktlich zum Beginn des Anlasses. Man konnte die Schwingerliste glücklicherweise trocken studieren.

Überhaupt, es war zeitweise recht sonnig, und unser Thal präsentierte sich für die Auswärtigen (ab und zu) von der besten Seite. Der Schnee ist aber immer noch sehr nahe… Frühling, wo bist du gerade?

Simon Gerber und Bruno Facchin verfassten hernach, wie immer, für den Boten der Urschweiz einen stimmungsvollen Zeitungsbericht mit schönen Fotos. Auf diese Lektüre freue ich mich jeweils jeden Montagmorgen.

Der Schwingklub Muotathal liess sich nicht lumpen, und hatte sogar einen kleinen Gabentempel parat.

Zudem winkte dem Sieger ein Lebendpreis mit dem Muni „Pocher“ (Ich glaube, sein Vorname ist Oli).

Was mir ganz sympathisch rüberkam, war die Tatsache, dass der jubilierende Schwingklub auf ein breitangelegtes Sponsoring verzichtete. Es wurde mir zudem auch bestätigt, dass man dem Schwingerkönig kein Startgeld zahlen musste. Ich sage da ganz einfach: Hut ab!
Nach dem vierten Gang gab’s eine kleine, aber feine Geste: Man liess alle (noch lebenden) ehemaligen Sieger des Muotathaler Rangschwingens auflaufen. Dabei gab’s für die gestandenen Mannen gebührenden Applaus und ein schönes Jodellied vom Jodelklub Muotathal.

Es wurde während des ganzen Anlasses gute bis sehr gute Schwingerarbeit geboten. Dabei konnte man feststellen, dass die Schwinger konzentriert bei der Sache waren, und sich wettkampfmässig auf die bevorstehende Kranzfest-Saison vorbereiteten. Die Nachwuchsschwinger gingen teilweise ungestüm zur Sache und zeigten öfters spektakuläre Schwünge. Die Routiniers standen dem gestern aber in nichts nach, und schwangen ebenfalls sehr offensiv und (fast) ohne Taktik-Korsett.

Der Kollege „Schlussgangfilmer“ Jakob Niederberger war ebenfalls im Thal anzutreffen. Vor dem Wettkampf führten wir kurz „Smalltalk“ und unterhielten uns unter anderem über unsere Internet-Seiten. Dabei war die Rede davon, dass wir beides Idealisten sind und unsere Seiten aus reiner Freude an der Sache führen.
Der Herr im roten Kreis ist der „Schlussgangfilmer“, bei seiner Lieblingsbeschäftigung.

Zu einem gut besuchten Schwingfest gehört natürlich auch eine Festwirtschaft. Im und um’s „Pragelzelt“ herrschte den ganzen Tag reger Betrieb. Wegen der kühlen Witterung gab’s viel Appetit und Lust auf etwas Warmes. So war gestern eher Kaffee statt Bier Trumpf!

Einen Schnappschuss der besonderen Art gelang mir gestern auch noch. So erwischte ich gestern Kilian Wenger zusammen mit seinem „Bodyguard“. Der „Bodyguard im weissen Hemd“ beschützte den König den ganzen Tag. Er führte die ihm übertragene Spezial-Aufgabe übrigens hervorragend aus. Auf meinem Bild kann man gut erkennen, dass der „Bodyguard“ Herrn Wenger auch vor zu viel aufdringlichen Fragen der schreibenden Zunft (wenn nötig) abgeschirmt hätte.
Dem fotografierten „Bodyguard“ im roten Kreis winkt ein Bier oder ein Most, wenn er sich auf dem Bild erkennen sollte.

feldwaldwiesenblogger

Martin Horats Wetterprognosen vom Mond oder vom Computer, oder von beidem?

Aus dem gestrigen Bote der Urschweiz vernahm man, dass Wettermissionar Martin Horat zum 12. Mal Wetterkönig der Muotathaler Wetterfrösche geworden ist. Seine Wetterprognosen vom „Hampeissi-Haufen“ waren also nicht nur originell, sondern auch noch sehr zu treffend.

Man fragt sich also nun ernsthaft, wieso so ein „Haufen“ auf dem Leutschenbach-Dach (immer noch) fehlt. Die Wetterprognosen der vermeintlichen Profis um Bucheli würden so doch noch viel präziser…
Ob da die zierlichen Wetternixen aber auch wirklich drauf sitzen würden, steht auf dem Mond geschrieben.

A propos Mond: Da will Horat nun hin, jedenfalls fast. Denn er hatte am Freitagabend eine Überraschung parat.

Statt sich in Zukunft auf seine geliebten „Hampeissi-Häufen“ zu setzen, und dabei seine Prophezeiungen aus dem Gekrabbel der Tiere zu entnehmen, setzt er nun auf den Mond. Wie er das aber bewerkstelligen will, ist mir zu Stunde noch nicht klar. Ob er eine Reise dorthin antreten wird, den Mond anheulen möchte oder gar zum Vollmond schlafwandeln will, steht noch in den Sternen, resp. hinter dem Mond.

Dass er aber in Zukunft auf modernere Technologien setzen will, belegt das gestrige Titelbild des „Boten“.

Der Schlingel hat dabei bereits schon die entsprechenden Seiten im Internet gefunden. Kein Wunder prognostiziert er zu solch „luftigen“ Bildern einen heissen Juli mit Bikini und Sonnencreme. Wo aber kommt da der Mond ins Spiel?
Meine Vermutung: Das Schlitzohr Horat erwähnte den Mond, meinte aber wahrscheinlich das kleine Äpfelchen unten am Computer-Bildschirm. Wenn ich also nun eins und eins zusammenzähle, ergibt sich da eine ganz neue Ausgangslage.

Ich prophezeie nun folgendes: Der Wettermissionar aus dem Rothenthurm bedient sich in Zukunft eines modernen „Apple-Computers“ und tarnt dies wohlweislich als „Mond-Prognosen“. Clever, clever, Martin. Ich habe dich aber bereits schon durchschaut…

Wenn dem nun aber so ist, dass Horat der erste „Computer-Freak“ der Muotathaler Wetterfrösche ist, dann könnte er mir doch (endlich) mal auf meine Blog-Interview-Fragen Antworten zustellen, nicht wahr. Martin, ich habe dir hier gleich nochmal meine Email-Adresse: feld-wald-und-wiesenblog@bluewin.ch

Mal schauen, wie schnell das geht. Zudem bin ich auf seine Antworten jetzt schon sehr gespannt.
Desweiteren darf man sich auf seine zukünftigen „Mond-Prognosen“ freuen!

feldwaldwiesenblogger

Weltwoche: „Hurra, wir geben auf“. Was denn eigentlich?

Erst liess die Weltwoche ein vermeintliches Roma-Kind, welches keines ist, auf uns schiessen.

Nun beerdigen sie auf der Fronseite der neusten Weltwoche gleich die Schweiz.

Der Titel „Hurra, wir geben auf“, lässt erahnen, was Philipp Gut darüber schreibt. Das Steuerabkommen der Schweiz mit Deutschland schlägt hüben und drüben Riesen-Wellen. Drüben hockt Peer Steinbrück („Schicken Sie jetzt die Kavallerie?“), dessen SPD das Abkommen zu wenig weit geht.
Mit Hüben ist die Weltwoche und ihre Spezis, die SVP, gemeint. Denen geht das ganze Ding zu weit.
Wobei: Dieses Ding besteht und bestand mitunter aus Schwarzgeld und unversteuerten Geldern aus den dubiosesten Quellen. Den unversteuerten Geldern aus allen möglichen Herren Ländern gewähren wir „Asyl“, ohne mit der Wimper zu zucken. Flüchtlingen hingegen nicht unbedingt… Aber das ist wieder eine andere Geschichte!

Die Weltwoche stört sich ungemein daran, dass die Schweiz ihr Bankgeheimnis nun scheibchenweise preis gibt. Ich glaube, wir sind langsam beim letzten Wurstzipfelchen dieses eidgenössischen Geheimnisses angelangt…

Zugegeben, ich bin absolut kein Finanzgenie, und bin jeweils schon froh, wenn ich die jährliche Steuererklärung unbeschadet hinter mich bringen kann.
Aber: Uns einfachen Bürgern ist es auch nicht erlaubt, Schwarzgeld zu horten und vor dem Fiskus zu verstecken. Wieso also dürfen dies Ausländer hier tun? Das habe ich noch nie so richtig kapiert.
In meinen Augen ist der Bundesrat endlich dabei, diesen Versäumnissen mit Steuerabkommen nachzukommen. Dies tat er aber erst auf riesigen Druck von Seiten der EU und der USA.
Gewisse Kreise sehen dies aber nun so quasi als Kriegserklärung gegenüber der Schweiz. Unser allerletztes Reduit, das Bankgeheimnis, steht auf dem Spiel.

Der Weltwoche-Klöppel Roger würde nun sagen: „Um was gads?“ Ich glaube, dass ist denen auch nicht so ganz klar. Oder doch, und sie wollen es nicht gerne zugeben?
Es geht nur um Geld. Viel Geld. Denn der Finanzplatz Schweiz verdankt sein Reichtum und Wohlstand unter anderem auch den vielen unversteuerten Vermögen, die hier gehortet werden (dürfen).
Mit dem soll aber nun Schluss sein. Eine sogenannte Weissgeldstrategie wird nun eingeführt, um unseren Finanzplatz zu säubern. Dubiose Gelder müssen also erst einer Weisswäsche unterzogen werden, bevor sie bei uns aufgenommen werden…

Ob das zu einem riesigen „Geldabfluss“ in ein anderes Steuerparadies führen wird, muss sich erst noch zeigen. Ob dabei etwas von unserem Wohlstand und Reichtum drauf gehen wird, auch. Wenn dem so wäre, müsste man ehrlicherweise schon zugestehen, dass wir (Besser gesagt: die Banken und unser System!) uns denn halt auch „ergaunert“ haben.

Zurück zum Weltwoche-Cover: Wir geben nicht auf! Hingegen geben wir ein Stück weit etwas auf, auf dass man nicht unbedingt stolz sein kann. Ein antiquiertes Bankgeheimnis, mit welchem nicht nur Deutsche ihr Geld vor dem Fiskus versteckten. Sondern auch Diktatoren, welche ihre Vermögen hier deponierten, und ihre Völker hungern und umbringen liessen.
Ich bin überzeugt, dass nun etwas installiert werden kann, dass einerseits sauber ist, andererseits aber auch dem Finanzplatz Schweiz nicht schaden wird. Im Gegenteil.

Die Weltwoche sollte sich was schämen, dagegen anzuschreiben, dabei die Schweiz zu diskreditieren und uns als Duckmäuser-Nation hinzustellen.
Soll sich unser Finanzplatz weiterhin illegal verhalten, und den Zorn der umliegenden Staaten auf sich ziehen? Die wollen sich schliesslich auch nur das holen, was ihnen zusteht.
Es wird sich zeigen, ob die Schweiz mit diesen Abkommen genug weit geht.

Dass dabei Peer Steinbrück eine unglückliche Figur abgibt, hat wohl mehr mit innerdeutscher Politik zu tun. Laut schreiend und trompetend fordert er auch den letzten Wurstzipfel. Den herzugeben ist aber im jetzigen Moment schlicht nicht nötig.
Er möchte halt unbedingt mal Kanzler werden, der Kavallerie-Kommandant.

feldwaldwiesenblogger

Über’s Ziel hinaus geschossen! Trotzdem …

Ok, ich gebe es zu: Ich habe mit meinem letzten Blog-Beitrag „Die Gemeinderatswahlen im Muotathal werden durch einen unabhängigen Wahlvorschlag demokratischer und zugleich auch menschlicher“ über’s Ziel hinaus geschossen.

Fussballgott’s Kommentar und ein Telefonat mit einem anderen Kollegen zeigten mir deutlich, dass ich erstens zu wenig informiert war, und zweitens die Sachlage falsch einschätzte.
Ich bin halt kein Topjournalist wie beispielsweise Urs Paul Engeler („Weltwoche“), und habe auch keine Zeit, umfassende Recherchen anzustellen. Ich habe ja schliesslich noch einen Job, und kann nicht die ganze Woche lang an einer „brennenden Story“ wie Herr Engeler rumbasteln.
Ich bin „nur“ Blogger, und mache dabei auch Fehler. Dazu stehe ich.

Zwei Fakten überlegte ich mir übers Wochenende, bei zwei längeren Autofahrten.
1. Anonyme Flugblätter in den Umlauf bringen, und dazu noch zu einer Abwahl aufrufen,
zeugt nicht von demokratischem Verständnis.
2. Der Gemeinderat entscheidet, wie der Bundesrat, im Gremium. Der Baupräsident ist
nicht alleine verantwortlich für das Debakel mit dem Nachtragskredit. Wenn schon dann
schon müsste der ganze Gemeinderat hin stehen, und gemachte Fehler ausbügeln.

Fakt ist, dass der Bau einer neuen Kirchenbrücke damals vom Stimmvolk angenommen wurde. Fakt ist nun auch, dass scheinbar die Pfählungen an den Brückenseiten vom Architekturbüro vergessen gingen. Peinlich, peinlich…
Der Gemeinderat von Muotathal wollte darauf die Mehrkosten dem Architekturbüro übertragen, welche die aber ablehnten.

Nun: Fehler haben da wohl beide Seiten gemacht. Einerseits das Architekturbüro, welches schlampig gearbeitet hat. Andererseits der blauäugige Gemeinderat, welcher es versäumte, sich gegen Unvorhergesehenes abzusichern. Wie beispielsweise gegen Fehler von dem besagten Architekturbüro oder den Baufirmen, welche grössere Kosten verursachen könnten. Da hätte in meinen Augen eine Versicherung abgeschlossen werden sollen.

Man kann’s jetzt drehen und wenden, wie man will: Die Brücke steht nun, und Fehler wurden dabei auch gemacht. Das ist nur menschlich!
Bezahlen müssen wir jetzt schliesslich gemeinsam, denn der Gemeinderat wurde von uns Bürgern gewählt. Ich schätze deren Arbeit sonst sehr, und bin jedem einzelnen davon dankbar, dass er sich die Zeit nimmt, ehrenamtlich so ein zeitintensives Mandat auszuführen.

Ich meinerseits gebe Fehler zu (ungenügende Recherche für meinen letzten Blogeintrag), würde mich aber auch freuen, dass der Gemeinderat zu seinen Versäumnissen stehen würde (vergessener Versicherungsabschluss). Vom Architekturbüro rede ich schon gar nicht: Das wären eigentlich, im Gegensatz zu mir und dem Gemeinderat, Profis. In diesem Fall haben sie aber agiert wie dämliche Anfänger. Solche Firmen würden aber wohl nie zu Fehlern stehen. Wahrscheinlich erst vor Gericht…

Noch ein Wort zum Baupräsidenten: In meinen Augen müsste der Gemeinderat weitere Konsequenzen ziehen, und nach den Gemeinderats-Wahlen von Ende April eine kleine Departements-Rochade vornehmen. Ich kann nämlich nicht nachvollziehen, dass einer der grössten Bauunternehmer im Thal zugleich auch Baupräsident ist. Das ist denn wohl auch mit ein Grund, dass anonyme „Demokraten“ seine Abwahl fordern.
Da könnte der Gemeinderat gleich noch einen Fehler ausbügeln.

Ich bügle meine Fehler nämlich mit diesem Blogeintrag auch gleich aus, und möchte zudem den betroffenen Parteien auf meinem Blog eine Plattform bieten, ihre Sicht der Dinge darzustellen. Ich darf, ohne jetzt überheblich zu wirken, behaupten, dass diese „Statements“ gelesen würden.
Mein Blog wird, laut entsprechender Statistik, nach nun gut viereinhalb Jahren rege gelesen. So kann ich daraus ersehen, dass mein Geschreibsel täglich durchschnittlich mehr als 400 Besucher lesen. Dafür auch mal Besten Dank!

Im Übrigen möchte ich mich entschuldigen, wenn ich in meinem letzten Blogeintrag den einen oder anderen verletzt haben sollte.

feldwaldwiesenblogger