Die Roma kommen: Anzeigen gegen die Weltwoche

„Pauschalverurteilung der Roma als Verbrecher“? Hä? Hat der österreichische Journalist Klaus Kamolz den Weltwoche-Beitrag nicht (richtig) gelesen, und nur das Titelbild betrachtet?
Darin geht’s überhaupt nicht um eine Pauschalverurteilung der Roma. Sauber recherchiert und inhaltlich den Ton überhaupt nicht verfehlend, wird auf einen eklatanten Missstand unserer Gesellschaft hingewiesen. Dass die Roma Raubzüge durch die Schweiz und andere europäische Staaten vornehmen, ist Fakt. Dass man darüber schreiben muss und darf, auch.

Denn die Weltwochen-Schreiberlinge Philipp Gut und Kari Kälin machten also (in meinen Augen) alles korrekt. Sie nannten diese Volksgruppe nicht Zigeuner, wie sie früher hierzulande gerne bezeichnet und besungen worden sind, und beschimpften sie auch nicht.
Was also stört den österreichischen Journalisten? Eine Pauschalverurteilung kann’s ja nun nicht sein. Oder möchte er auch mal bis auf die Unterhosen bestohlen werden, damit er die Realität sieht? Stört ihn nur das Titelbild?

Sehe er lieber so ein Titelbild?

Minderjährige Einbrecher vom Volksstamm der Roma überfallen die Schweiz:

Statt das Titelbild der aktuellen Weltwoche?

Wo ist da der Unterschied?
Dabei vergessen die „Weltwochen-Anzeiger“ ein wichtiger Punkt (oder wollen ihn wohl einfach vergessen?): Die Kinder oder Jugendlichen, welche für ihre Sippen die Einbrüche ausüben, sind auch Opfer. Die wahren Verbrecher sind die sogenannten Clan-Chefs, welche ihre Leute für Einbrüche, Prostitution, Enkeltrick-Betrügereien etc. benutzen. Diese Personen halten sich aber schön im Hintergrund auf, und können in den allermeisten Fällen nicht belangt werden.

Geht man noch einen Schritt weiter, dann müsste man diejenigen Länder belangen, in denen der Volksstamm der Roma leben: Rumänien, Bulgarien, Spanien, Ungarn, Slowakei etc. Wie die Weltwoche schreibt, ist in den meisten der erwähnten Länder die Lage der Roma prekär. Die schlechte Integration, Arbeit und Ausbildung dieser Menschen treibt sie zu einem Leben am Rande der Illegalität. Die Folge davon sind die erwähnten kriminellen Tätigkeiten.

Also: Die Weltwoche zeigt lediglich die gravierenden Probleme einer am Rande der Gesellschaft lebenden Volksgruppe auf. Es geht dabei weder um Diskriminierung noch um einen Verstoss gegen die Anti-Rassismus-Norm. Ich sehe das genau so, und gehe dabei noch einen Schritt weiter: Unsere degenerierte westliche Gesellschaft ist zu einem grossen Teil schuld an solchen Auswüchsen. Die Reichtümer und die Schätze dieser Erde sind leider so katastrophal und einseitig verteilt, dass ich mich dafür schäme. Der erwähnte Journalist und die anderen „Anzeiger“ sollen gefälligst die westliche Gesellschaft anzeigen und über diese Missstände berichten! Denn das sind die wahren Probleme unserer Gesellschaft.

Die Volksgruppe der Roma mit eigener Kultur und Sprache, welche mich eigentlich fasziniert, ist gezwungen, sich das zu holen, was ihr zustehen würde.


Usum Chäs-Chessi:

feldwaldwiesenblogger war, wie erwähnt, mit zwei Kollegen über Ostern in St. Moritz skifahren. Eigentlich ist das auch ein Privileg, dass ich in der Schweiz geboren worden bin, und mir das leisten kann. Das macht mich öfters nachdenklich…
Nun gut: Ich fuhr in den beiden Skigebieten „Corviglia“ und „Corvatsch“ Ski. Dabei war das Wetter gar nicht so übel. Man traf gute bis sehr gute Pistenverhältnisse an. Ganz oben sogar hochwinterliche Pisten.
Dabei liefen mir wieder einige schöne Sujets vor meine iPhone-Linse.

Der Bündner Steinbock auf dem Piz Nair (diesmal sagte er nichts!):

Sehr gute Pisten und eine herrliche Aussicht:

Die Band Radiokings, mit ehemaligen Mitgliedern von 10 cc, Glen Hughes, Krokus, Hang Loose, Vergeat/Storace, Jungle etc. Eine kleine musikalische Entdeckung, denn die Band spielte ausgezeichnet und ich wippte wieder mal mit meinen Skischuhen (Sölden lässt grüssen!):

feldwaldwiesenblogger

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