Sonisphere Festival 2012 in Yverdon-Les-Bains

Gestern wurde mit der dritten Auflage des Sonisphere Festivals die Openair-Saison 2012 eingeläutet. Der diesjährige Schweizer-Ableger dieses Festivals fand in Yverdon-Les-Bains statt.

Beim Eingangsbereich (übrigens in der Nähe des Neuenburger See’s) wurde man auf ein paar wichtige Details aufmerksam gemacht. Unter anderem hätte man nicht fotografieren dürfen. Dies galt aber definitiv nicht für mein iPhone.
Dabei hörte man die letzten Töne der ersten Band (die Schweizer Eluvitie), welche grad ihren Auftritt beendeten.

Das Openair fand unter besten äusseren Bedingungen statt. Sowohl das Wetter wie das Gelände mit dem herrlichen Rasen waren einzigartig. Kein Vergleich mit dem Sonisphere-Festival von vor zwei Jahren in Jonschwil. Ich sage nur: Schlammschlacht in Jonschwil

Da die Sonne doch schon ziemlich heftig auf unsere Köpfe schien, hiess es eine geeignete Kopfbedeckung zu finden. So traf ich einerseits einen Grosswildjäger, andererseits aber auch ein Beduine.

Nebst dem entsprechenden Hut musste man sich natürlich auch genügend Flüssigkeit zuführen. So beobachtete ich durstige Zeitgenossen, die sich gleich zwei Bier auf einmal holten… Recht hatten sie!
Denn das einzige Manko am gestrigen Openair war der Verkauf von Tranksame. Im „20 Minuten“ stand heute, dass man bis zu 30 Minuten für ein Getränk anstehen musste. Ich kann das nur bestätigen, denn zwischen dem Motörhead- und Metallica-Gig stand ich auch gut eine halbe Stunde für ein Getränk an.
Die Frage muss sich der Veranstalter gefallen lassen: Wieso hatte es nicht mehr Getränkestände, und vor allem auch verschiedene? Man durfte ja keine Getränkeflaschen mit reinnehmen…

Gemächlich trabte man Richtung Bühne, und beäugte mit einem Bier in der Hand die Bands Nummer 2 und 3: Gojira und Mastodon. Beide Bands waren für mich gänzlich unbekannt, und gefielen mir nicht besonders. Zudem fiel immer wieder mal der Ton aus. Die technischen Schwierigkeiten waren aber dann bald behoben.

Da die Musik noch nicht so mein Ding war, konnte ich andere Sonderbarkeiten beobachten. Einerseits verrückte Frisuren:

Andererseits verrückte Fussballfans, welche aber auf wirklich alles einen sonderbar giftig-gelben Kleber heften müssen:

Dann kam mit Slayer ein erster musikalischer Höhepunkt, welche in Punkto Härte und Geschwindigkeit überzeugten. Ich bin zwar kein Fan von dieser Combo. Dennoch beeindruckten sie mich mit ihrem gekonnten Spiel. Slayer schaffen es, ihre agressive Musik auf den Punkt rüber zu bringen. Es kam denn auch schon ziemlich Stimmung auf.
Auf dem Bild kann man übrigens einen „toleranten Rasta-Man“ erkennen, der sich dieses Festival auch nicht entgehen lassen wollte. Denn Reggae gab es gestern definitiv keinen zu hören, gekifft wurde aber trotzdem…

Mit Lemmy Kilmister’s Motörhead kam für mich bereits ein absolutes Highlight auf die Bühne! Denn Motörhead steht für mich einfach für dreckigen, lauten und unverfälschten Rock’n’Roll. So spielten sie ihre Klassiker während gut einer Stunde, die meinen Kopf zum Headbangen brachten.
Gegen Ende des Gigs meinte Lemmy, welcher die Reinkarnation eines Rock’n’Rollers in Person ist: „We are Motörhead and we play dirty Rock’n’Roll!“ Dem ist nichts weiter hinzu zu fügen.

Um etwa 20.30 Uhr enterten die Headliner METALLICA die Bühne, und bretterten los, was das Zeug hielt. Die schon etwas reiferen Herren Hettfield, Ulrich + Co. brachten eine hervorragende Bühne mit drei grossen Bildschirmen und toller Lichtshow mit.
Was mir zudem besonders gefiel, war Hetfield’s Nostalgie-Mikrofon! Seine Stimme klang aber alles andere als altbacken. Sein Gesang und der Ton der Instrumente wurden zu einem wunderbaren Sound „performed“.

Nach einigen Songs gab’s eine kurze Filmsequenz, mit Ton untermalt. Dies war die Überleitung zum Hauptteil der Show: „Das Performen des legendären Black Albums.“ Kaum zu glauben, aber wahr: Das Black Album feiert heuer sein 20-jähriges Jubiläum, und zählt zu einem der wichtigsten Alben der Rockgeschichte.

Ich fand dies eine geniale Idee, dass Metallica das „Black Album-Jubiläum“ auf diese Art feiern. Song für Song wurde davon gespielt, mit den Klassikern „The Unforgiven“, „Sad but true“, „Nothing else matters“ und „Enter Sandman“. Dass dabei nebst dem musikalischen Können der Bandmitglieder auch ein Haufen Technik und Technik-Spezialisten dazugehört, geht oft etwas unter.
So widme ich folgendes Bild den besagten Technikern, welche die Technik von A bis Z im Griff hatten, und uns einen wahren Ohren- und Augenschmaus bereiteten.

So gab es, wie erwähnt, wunderbaren Sound, aber auch eine tolle Lasershow. Von meiner iPhone-Kamera konnte sie leider nur in beschränkter Qualität eingefangen werden. Aber einen „richtigen“ Photoapparat hätte man ja ohnehin nicht mit hineinnehmen dürfen…

Als Abschluss des regulären Set’s wurde „Enter Sandman“ zelebriert. Dabei wurden auch Pyro-Effekte in die Show integriert, wie auch bei den Zugabesongs.

So um 22.55 Uhr ging die „tolle Sause“ furios zu Ende. Ich sah gestern Metallica bereits zum vierten Mal. So gut wie gestern Abend habe ich persönlich die Band und deren Show aber noch nie gesehen. Schlicht und einfach ausgedrückt: ES WAR DER HAMMER! Gestern stimmte einfach alles: Wetter, Sound, Show und die Spielfreude von Metallica.
Die gut 32’000 Zuschauer („Metallica’s family“) fanden das auch, und liessen es die Band mit einem lang anhaltenden Applaus wissen.
Gut gelaunt ob so einem wunderschönen Openair ging’s zurück ins Auto und in die Innerschweizer Heimat. Um 02.30 Uhr plumpste ich müde, aber zufrieden ins Bett.

feldwaldwiesenblogger

Zu Pfingsten: Gottloses Europa?

Zu einem Artikel der aktuellen Weltwoche-Ausgabe machte ich mir einige Gedanken:

Im besagten Artikel geht’s auch um absolute Zahlen. Die Zunahme der „Gottlosen“ oder „Ungläubigen„ ist stetig steigend.

Aber wieso ist das so? Wieso nimmt die Zahl der Ungläubigen so markant zu? Ist es wirklich nur die verstaubte Kirche, die junge Leute mit solchen Plakaten auf die Strasse treibt?

Da bin ich mir nicht (mehr) so sicher. Die heutige Zeit bietet allen Alterskategorien, aber vor allem den Jüngeren, so viel Ablenkung. Ein Gott oder die Sinnfrage nach ihm braucht‘s da gar nicht mehr. In sogenannt „guten Zeiten“ hat man ja was man braucht, nämlich die Zerstreuung und die Abwechslung.

Aber was ist in Krisenzeiten? Wonach richten sich da die „Ungläubigen“? Was gibt ihnen da Halt?

Auch „unser“ Kardinal Kurt Koch weiss da keinen wirklichen Rat. Im Interview mit der Weltwoche spricht er in meinen Augen vor allem die Gläubigen an. Das ist sein gutes Recht, denn er ist ein Vertreter der römisch katholischen Kirche, und bräuchte sich um die „Ungläubigen“ gar nicht zu kümmern.

Dennoch versucht er es.

Da hat er natürlich vollkommen Recht: Die christlichen Wurzeln gehen verloren. Dass er dabei nicht auf dem Islam rumhackt ehrt ihn. Denn der ist ja bei uns sicher nicht der Grund für den „Untergang“ des Christentums. Das sieht andernorts, Afrika und Asien, natürlich ganz anders aus. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
Auch bei seinem „Gegenrezept“ hat er natürlich Recht. Nur: Wie soll das funktionieren, wenn die Eltern selber ungläubig sind, oder die Kinder nicht in einer intakten Familie aufwachsen?
Wie soll das funktionieren wenn die „Gspändli“ der Kinder auch keinen Bezug zu Gott haben? Die Fragen könnte man so noch beliebig weiterspinnen. Man kommt an kein Ende.

Ist das Christentum in Europa wirklich bald ausgestorben? Oder gibt es noch Hoffnung und Rettung?
Ein Blick in die Geschichtsbücher verrät uns, dass in der mehr als 2000-jährigen Geschichte des Christentums schon viele Krisenzeiten überstanden wurden. Ich meine mich sogar zu entsinnen, dass das Kloster Einsiedeln irgendwann vor Urzeiten nur noch ein einziges Mitglied hatte. Heute aber herrscht dort ein reges Treiben, sowohl als Wallfahrtsort wie auch als Stätte für die Brüder und Geistlichen. Die Hoffnung lebt also immer noch weiter…

Zu der „gottlosen Story“ in der Weltwoche kann ich höchstens noch bemerken, dass der Glaube an Gott wahrscheinlich in Zukunft viel flexibler gehandhabt wird (oder werden muss). Die sogenannt scharfen Grenzen zwischen den Landeskirchen und Freikirchen werden wahrscheinlich fliessender werden. Denn ich vermute trotz allem, dass viele Menschen, auch junge, an Gott glauben. Sie glauben an Gott, aber nicht an die Institution Kirche.

Ich für meinen Teil bin auch gläubig. Ich glaube an Jesus Christus, bin Mitglied in der röm. kath. Kirche, und trage meinen Beitrag bei mit meinem Schlagzeugspiel und dem Lektorendienst. Aber sonst? Die Institution Kirche ist für mich mehr Mittel zum Zweck. Aber ich glaube nicht an die Kirche, denn die ist aus Menschen Hand geschaffen, und so fehlerhaft und weltlich wie wir Anderen. Kirche ist für mich: Die Mitarbeiter, die ein Bistum beschäftigt, und die Gebäude, worin der gemeinsame Glaube gelebt werden kann. Wenn man das mal erkannt hat, dann hat man mit dem Glauben keine Schwierigkeiten mehr. Für mich jedenfalls gilt das so.
Zudem: Was gibt es besseres, als einen festen Glauben an Gott in Krisenzeiten? Kirche hin oder her…

feldwaldwiesenblogger

Ausschaffungsinitiative und kriminelle Nordafrikaner

Heute fielen mir im „20 Minuten“ gleich zwei Artikel auf. Einerseits die „Zwei Varianten zur Ausschaffungsinitiative“, …

… andererseits „Bei uns herrscht höchste Alarmstufe“. Gemeint sind hier die kriminellen nordafrikanischen Flüchtlinge…

Eigentlich haben beide Artikel inhaltlich nichts miteinander zu tun. Aber thematisch natürlich schon.
Man erinnere sich: Der Bundesrat tut sich enorm schwer, bei der Umsetzung der Ausschaffungsinitiative. Scheinbar könnte sie (die Initiative) bei einigen Punkten zu Menschenrechtsverletzungen führen…

Im Gegenzug die kriminellen Nordafrikaner, welche z.B. in Freiburg bereits eine Sondereinheit der Polizei nötig machen…

Jetzt stellt sich hier die Frage: Wer von beiden verletzt den anderen mehr?

a) Verletzt die Schweiz tatsächlich die kriminellen nordafrikanische Flüchtlinge menschenrechtsmässig, wenn sie sie ausschafft, nach dem sie wiederholt kriminell geworden sind?

oder:

b) Verletzen uns die kriminellen Nordafrikaner auch, in dem sie uns beklauen, körperlich attackieren und in gewissen Gebieten die Bürger in Angst und Schrecken versetzen?

Was wiegt in dem Fall nun schwerer?

Jetzt kann mir kommen wer will, vom ultra-linken bis zum extrem-rechten: Für mich ist die Antwort hier klar. Kriminelle Ausländer, seien es nun Asylanten oder bereits solche mit Aufenthaltsbewilligung, gehören ausgeschafft, wenn sie wiederholt und massiv gegen unsere Gesetzte verstossen. Basta!

Was ist denn das für ein Völkerrecht, welches nicht mal mehr den anständigen Bürger schützt. Aber jene kriminellen Subjekte schützen möchte, welche tun und lassen, was Gott verboten hat. Das ist ja absurd!

Ich weiss, das liest sich für gewisse Leute ein wenig polemisch. Es ist aber alles andere als rassistisch oder hetzend gemeint. Im Gegenteil: Ich nehme die bestens integrierten Ausländer in Schutz, und möchte sie vor Übergriffen geschützt wissen. Übergriffe, die stattfinden werden, wenn gewisse Bürger einfach die Schnauze von kriminellen Asylanten gestrichen voll haben, und auf die falschen losgehen könnten.

Zudem: Ich spreche sicher auch für all jene, welche bereits ihre negativen Erfahrungen mit den besagten Nordafrikanern gemacht haben.

Ich rate dem Bundesrat und dem Parlament deshalb dringend, die Ausschaffungsinitiative vernünftig und in einer angemessenen Zeit umzusetzen.
Denn: Völkerrecht herrscht dort, wo jedem Volk (Schweizer und Ausländer) zu ihrem Recht verholfen wird, EU-Freizügigkeitsabkommen hin oder her. Denn in diesen Punkten nimmt’s Bundesbern einfach „bünzlig“ exakt, fast buchstabengetreu. Das tun unsere „lieben“ Nachbarstaaten garantiert nicht!

feldwaldwiesenblogger

Das Ueli Maurer-Special

Mein Lieblings-Bundesrat Ueli Maurer bringt mich doch immer wieder zum Schmunzeln.
Deshalb widme ich ihm heute ein kleines Special, das „Ueli Maurer-Special“.
Der Auslöser für meine persönliche Widmung war Video Nummer 1 meiner kleinen Reihe, wo der VBS-Vorsteher etwas unsanft von einem Unwissenden traktiert wird.

Der blöde Ösi-Basler Dragovic schlägt Ueli Maurer. Diesen Blödmann dürfen die Austrianer ruhig wieder zurück haben…

Mike Shiva und Ueli Maurer. Was der Shiva kann, kann der Ueli schon lange…

Auch im Kinderprogramm des Schweizer Fernsehens machte Herr Maurer einst eine gute Figur…

Der Lebenslauf von Ueli Maurer ist beeindruckend, ebenso seine immer dünner werdende Haarpracht…

Ueli Maurer’s Drogenexperiment mit den fliegenden Füchsen…

Schawinski der Schlaumeier, fand das Rauslaufen von Ueli Maurer bei einer seiner hochstehenden Diskussionssendungen schwach. Ich hingegen fand’s absolut stark. Bei so schwachsinnigem Gelabber muss man ja davonlaufen…

Ueli Maurer kann sogar ganz famos singen. Seine Lippenbekenntnisse zu dem im Hintergrund laufenden Chor sind einfach phänomenal…

feldwaldwiesenblogger

Das Vize-Triple ist perfekt!

Was ich ja schon bei einem Blogeintrag vom 12.4.2012 orakelte „Bayern München auf dem Weg zum Vize-Triple?“ ist gestern nun definitiv Tatsache geworden. Ob die Bayern wegen diesem nirgends existierenden „Titel“ einen Blumentopf bekommen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Man kann die Mannschaft nun als „Looser“ und Pechvögel der Saison abstempeln. Tatsache aber ist, dass sie bei allen drei Wettbewerben bis am Schluss dabei waren. Sie wurden überall Zweite. Man kann sich nun fragen: „Woran lag’s?“
Ging den Bayern die Puste im Endspurt aus? Stimmte etwas in ihrem Kopf nicht? Ist Jupp Henyckes halt doch zu alt für so einen intensiven Trainerjob? Wiegten Bastian Schweinsteigers verletzungsbedingte Abwesenheiten halt doch schwerer, als angenommen? Oder war es letztendlich einfach nur Pech?

Nun, ich denke, dass es eine Mischung aus all meinen Fragen war. Zwar muss man einen objektiven Fokus auf die ganze Geschichte werfen: Landesmeister wird man nicht aus Glück, sondern wegen konstant guten Leistungen über eine ganze Saison. Die Bayern konzentrierten sich wohl die ganze Saison auf ihr „Final dahoam“, und verloren so irgendwann nach der Winterpause den Kampf um die Meisterschaft.

Cupsieger (DFB und ChampionsLeague) wird man natürlich auch wegen konstant guten Leistungen. Aber bis zum Finale. Im Final beginnt die Geschichte von vorne: Dort findet ein Tages- oder Glücksform-Wettbewerb statt, ähnlich einer Olympia-Abfahrt, wo’s schon etliche Glücks- oder Zufallssieger gab. Bei einem Fussball-Finale stehen die Chancen 50:50 und man kann das Glück mit einem cleveren Spiel auf seine Seite zwingen.
Aber nicht gegen Chelsea! Da scheiterte der haushohe Favorit Barcelona im Halbfinal, und im Finale die nicht ganz so haushohen Favoriten Bayern.

Obiges Bild könnte man nun als symptomatisch für den gestrigen Match heranziehen, welcher ich mir jetzt doch nicht in München ansah (wie mal etwas grossmundig angekündigt). Keine freien Hotelzimmer, bis hinunter zum Starnbergersee, bei unverschämt hohen Kosten…
Schweinsteiger läuft seinem Gegenspieler Drogba und seiner Form hinterher, wie eigentlich die halbe Saison wegen zwei Verletzungen. Drogba avancierte gestern mit seinen beiden wichtigen Toren zum Matchwinner, Schweinsteiger zur unglücklichen Figur wegen seinem an den Pfosten gesetzten Elfer. Da könnte man allenfalls die Crux an der ganzen Sache suchen. Schweinsteiger ist zum Schlüsselspieler der Bayern herangereift. Ist er nicht topfit, kann’s für die Bayern schwierig oder gar unmöglich werden.

Aber nichts destotrotz: Kopf hoch, Bastian und FC Bayern!
Hätte Bayern wohl mit einem topfitten Schweinsteiger gegen ein sehr defensives (destruktives?) Chelsea den Pokal geholt?
Hätte, wenn und aber nützen nun nichts mehr. Den Pott holten sich halt nun die Jungs von Roberto di Matteo. Ich gratuliere ebenfalls als fairer Verlierer.

Ich schicke aber noch einen klitzekleinen Giftpfeil hinterher: Hat di Matteo seine „Beton-Taktik“ für Chelsea wohl beim Verzehr einer St. Galler OLMA-Bratwurst erfunden?

Ich muss ehrlicherweise noch zugeben: Ich habe mich bei den Halbfinals gefreut, als Chelsea statt Barcelona der Finalgegner von Bayern wurde. Seit gestern sehe ich das anders…

feldwaldwiesenblogger

Ja oder Nein zur Bauspar-Initiative?

Wie man meinem heutigen Titel „Ja oder Nein zur Bauspar-Initiative?“ erkennen kann, bin ich noch unschlüssig, was ich dazu in die Urne legen soll. Am 17. Juni können wir über diese Initiative abstimmen. Für mich Grund genug, jetzt schon Gedanken darüber zu machen.

Glücklicherweise steht in der Presse regelmässig etwas zu diesem Thema, so auch heute Morgen in der „Neuen Schwyzer Zeitung“:

In einer Pro- und Contra-Kolumne dürfen sich Thomas Aeschi (SVP) und Louis Schelbert (Grüne) ausführlich dazu äussern.
Nach dem Studium dieser Lektüre würde ich eher zu einem Nein tendieren. Die Argumente von Louis Schelbert überzeugen mich mehr, als die Pro-Argumente von Thomas Aeschi.

Zu einem Nein lassen mich vor allem zwei Aussagen von Schelbert tendieren:
1. Erwerbstätige mit kleineren und mittlere Einkommen bis 100’000 Franken haben wohl kaum genügend „übriggebliebenes“ Geld, mit welchem längerfristig gesehen so ein Eigenheim finanzieren lässt.
2. Die Gutverdienenden, die sich Wohneigentum auch ohne diese Initiative leisten können, können damit noch Steuern sparen. Das ist ganz sicher nicht Sinn und Zweck der Übung. Dies sah der Bundesrat übrigens auch so, und empfiehlt ein Nein.

Fazit: Die Aussagen von Aeschi tönen einfach zu prosaisch. Seine Sicht der Dinge wird von den Aussagen von Schelbert in die Realität zurück geholt.
Ich habe mich aber noch nicht definitiv entschieden, und werde dazu weiter die Augen und Ohren offen halten.


Usum Chäs-Chessi:

Die „Neue Schwyzer Zeitung“ widmet heute einen Extra-Kommentar auf der Frontseite und fünf Extra-Seiten im Sportteil dem „Cupsieger der Herzen“, dem FC Luzern!
Folgendes Bild lässt ein wenig die Euphorie erahnen, welche die Luzerner auch ohne Cupsieg losgetreten haben. Es wird nach vorn geblickt: Dann holen wir eben den EUROPACUP! Ich finde, das ist die richtige Einstellung.

feldwaldwiesenblogger

Auffahrts-Kuddelmuddel

Das Wetter macht zurzeit ja eine richtige Berg- und Talfahrt. Vor allem die Temperaturen. Einmal ist um die 30 Grad, wie vergangenen Freitag. Dann wieder um 0 Grad, wie heute am frühen Auffahrtsmorgen.

Dennoch wagen sich die ersten Grilleure nach Draussen, um sich ihrem liebsten Hobby zu widmen. Dass dabei nicht nur deren Grilladen zu Aufregung führen, sondern auch ihre Outfits, beweist der junge und schon etwas beleibte Grillmeister.

Wie erwähnt, heute Morgen und auch letzte Nacht war es bitterkalt. Zum Glück fand unser gestriger Unicorn Jazzband-Auftritt am Jubiläum des STV Ballwil (75 Jahre, wie der Schwingklub Muotathal) in einer beheizten und schönen Festhütte statt. So gefror der gelbe Gerstensaft nicht gleich schon im Becher…

… und mein Jazz-Schlagzeug musste auch nicht frieren. Übrigens: Meinen Schlagzeug-Teppich brauchte ich gestern Abend nicht. Unsere „Bühne“ war eine sportliche Tartanbahn.

Vor dem Auftritt, welcher von 23 Uhr bis 2 Uhr in der Früh war, guckten wir gemeinsam den Cupfinal zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel. Bis auf die Verlängerung und das Penaltyschiessen konnten wir uns das ganze Spiel ansehen.
Was ich dabei zu sehen bekam, liess mich meine Augen reiben. Der FC Luzern kann ja Fussball spielen, und wie! Murat Yakin liess einen attraktiven Fussball spielen, der erstens ansehnlich war und zweitens den Meister von der Rheinstadt vor etliche Probleme stellte. Respektive denen fast keine Torchancen zu gestand. Die Luzerner waren läuferisch überzeugender und präsenter als die Basler. Dabei kamen sie zu etlichen Torchancen und gefährlichen Torszenen im Strafraum, welche halt schon mal zu Toren führen müssten. Die Chancenauswertung und die Kaltblütigkeit fehlen den Leuchtenstädtern wirklich noch.
Zudem meine ich auch, dass eine Miniausgabe eines Stürmers wie Mario Gomez gut zum FC Luzern passen würde. Ein Abstauber, ein Torjäger oder wie man den auch immer nennen will. Einfach einen, der auch mal ein Tor aus so einer brenzligen Situation schiesst.
Aber sonst: Trotz Niederlage im Penaltyschiessen dürfen die Luzerner heute mit erhobenen Hauptes rumlaufen. Denn in den 90 Minuten der regulären Spielzeit waren sie deutlich besser als der FC Basel.

Als kleine Nachbetrachtung, und auch aus reiner Neugier habe ich mir nochmals die Cup-Songs beider Teams angehört. Angeblich hat sich Chris von Rohr dazu auch geäussert (wie so oft), und faselte was von „unterirdisch“. Da ich praktisch nie Regionalradio höre, in diesem Fall Radio Pilatus und Radio Basilisk, kannte ich die beiden Songs eigentlich nicht. Meine Wenigkeit hört nur dann Regionalradio, und zwar Radio Central, wenn übers Schwingen berichtet wird.
Deshalb musste ich mir die beiden Songs in der Wühl- und Rappelkiste YOUTUBE reinziehen.

Hier also der „Cupsong“ vom FC Luzern…

… und jener vom FC Basel…

Urteilt selber, wer bei diesem Schlagabtausch die Nase vorne gehabt hätte.
Meine Wenigkeit meint dazu nur: Dass man sich an einem Rolling Stones-Klassiker vergreifen kann, grenzt fast an „Gotteslästerung“, und gehört eigentlich disqualifiziert…

feldwaldwiesenblogger

Eindrücke vom Judas Priest-Konzert im Forum Fribourg

Der Ort des Geschehens:

Die Vorgruppe Thin Lizzy in „Blau“:

Aber auch in „Rot“ machten sie eine gute Figur. Dabei liessen sie alte Kracher los, wie „Whiskey in the Jar“ oder „Boys are back in town“. Der Schreibende kam langsam in Fahrt…:

Nach dem Konzert war vor dem Konzert. Die Anheizer „Thin Lizzy“ machten Appetit auf mehr, und Durst auf Bier. Die Wartepause verlief aber im Nu…:

Bei der kurzen Umbau-Pause konnte man auch „hartgesottene Fans“ beobachten. Aber die sind, trotz teils „gefürchigem“ Aussehen, friedlich und diszipliniert. Ganz im Gegensatz zu den Idioten von „Fussball-Hooligans“ oder „Fussball-Rowdys“. Jungs, nehmt uns Rocker als Vorbilder…:

Dann ging die Post ab, mit den 1969 gegründeten „Oldies“ Judas Priest. Die britische Heavy Metal-Band feuerte eine Rocksalve nach der anderen ab. Dabei wurde auf Grossleinwand projiziert, von welcher Scheibe der dargebotene Song war…:

Die Show der Band war absolut mega. Von farbenfrohem Licht…:

… über eine ausgeklügelte Lasershow…:

… bis hin zu Pyro- und Rauch-Technik, liessen die „Priests“ nichts anbrennen:

Musikalisch, resp. gesangstechnisch, hatte ich am Anfang meine Zweifel: Sänger Rob Halford schien mir nicht in bester Verfassung zu sein. Mit zunehmender Konzertdauer, etwa nach gut fünf Songs, als mit „Victim of Changes“ ein uralter Klassiker lief, bekam der Mann langsam Stimme. Wie wenn er nicht „eingelaufen“ oder „eingesungen“ auf die Bühne kam.
Nach besagtem Song lief Halford und Band zu Höchstform auf. Die Fans dankten es mit vielen gereckten Händen:

Wie man auf obigem Bild auch erkennen kann, fand das Konzert in einer grosszügigen Halle mit schöner Holzdecken-Konstruktion statt. Der Sound, welcher auf der grossen und sehr gut eingerichteten Bühne „produziert“ wurde, war zwar laut, aber ziemlich gut.
In der Halle befanden sich geschätzte 5000 Zuschauer. Darunter hatte es auch junge Pfeifenraucher:

Und Fans, die versuchten, das Licht von der Bühne einzufangen:

Da ich das Konzert in vollen Zügen genoss, und dabei auch öfters „headbangte“ (das Genick spüre ich immer noch ein wenig), habe ich die Songs nicht gezählt oder notiert. Auch beim recht langen Zugabenteil habe ich nicht mitgeschrieben. Was ich mir hingegen gemerkt habe, war die Dauer des Konzertes (ca. zweieinviertel Stunden, Kompliment an die Band und deren sichtlichen Spielfreude!!!) und den letzten Song: „Living after Midnight“:

Dann war die Show vorbei, welche in meinen Augen so „der Hammer“ war, dass mir sogar die „hohe“ Bayernniederlage einfach „Wurscht“ war.

Die sich relativ schnell leerende Halle bot noch einen Blick auf den Ort des Geschehens, bevor’s ins Hotelrestaurant ging:

Meine Wenigkeit übernachtete im nahe gelegenen Ibis-Hotel. Den Spitzen-Konzertabend liess ich zusammen mit zwei Kollegen bei einem Rotwein „ausplampen“.

feldwaldwiesenblogger

Elf Fragen an Polution

Und schon wieder gibt’s ein Blog-Interview! Diesmal hatte ich die Ehre, mit der Muotathaler Hardrock-Band Polution ein Interview zu führen.

Da Polution ebenfalls vor einem CD-Release stehen, wie meine letzten Blog-Gäste, die dustyboots, war’s für mich an der Zeit, den fünf Jungs aus Muotathal und Illgau ebenfalls meine berühmt (berüchtigten) elf Fragen zu zustellen.

Meine Aufmerksamkeit weckte vor allem ein Artikel, welcher unlängst im Bote der Urschweiz erschien (siehe dazu unten auch bei Frage 5):

Meine Fragen kamen bestückt mit interessanten Antworten und Aussagen zurück. Besten Dank an die Musiker von Polution!

Polution veröffentlichen mit „Beyond control“ bereits ihre zweite CD. Dass hinter so einer CD ein Berg Arbeit steckt, habe ich bei diesem und jenem Bandprojekt selber hautnah miterlebt. Dass dabei viel Herzblut investiert werden muss, steht eigentlich ausser Frage. Ohne diesen „Betriebsstoff“ würde so ein Ding wahrscheinlich gar nie zu Stande kommen.

Ich staune dabei immer wieder, wie viel Zeit und Arbeit Musiker wie die Polution in ihr liebstes Hobby, die eigene Band stecken. Eine Band mit Coverversionen und Auftritten gibt schon ein Haufen Arbeit. Wenn dann aber noch an eigenen Songs gearbeitet wird, welche irgendwann auf eine CD gebannt werden möchten, dann benötigt das ungleich mehr Zeit und Aufwand. Deshalb geniessen Bands wie Polution meinen grössten Respekt.

Wie immer interessieren mich die Menschen und ihre Motive, die hinter irgendetwas stehen. Dabei probiere ich meine Fragen so zu formulieren, dass meine Interview-Gäste frisch von der Leber weg erzählen können und dürfen.

Meine Absicht ist es auch, die Antworten oder Aussagen möglichst unverändert wider zu geben. Deshalb wird der eine oder andere staunen ob der Schreibweise der Polution-Antworten: Sie wurden durchs Band in „kleinschrift“ gehalten, ohne Grossbuchstaben. Ich liess es so stehen, ebenfalls die „Sonderzeichen“ wie „:-)“. Ich finde, es gibt dem ganzen eine persönliche Note!

Frage 1:
Wie ich mitbekommen habe, tauft ihr am 9. Juni eure neue CD „Beyond control“. Verratet ihr mir schon, wer die „Plattengotte“ und wer der „Plattengötti“ sein wird?
wir wissen auf alle fälle schon, wer die gotte und der götti sein wird. jedoch verraten wir dies noch nicht. 🙂 dafür bitten wir um verständnis. 😉

Frage 2:
Darf man sich an der Plattentaufe im Restaurant Rose (Ibach) auf Überraschungen gefasst machen?
wahrscheinlich werden unsere neuen bühnenkostüme mit den glitzersteinchen sehr überraschen. 🙂 nein, spass beiseite.
da wir immer noch mitten in den vorbereitungen für die plattentaufe sind, können wir momentan noch keine genauen auskünfte über den ablauf bekanntgeben.
wir sind noch mit so vielen dingen beschäftigt.. aber das eine oder andere wird die leute sicher noch überraschen.

Frage 3:
Wie lange habt ihr am zweiten Silberling gearbeitet?
nach der veröffentlichung der ersten scheibe hatten wir relativ viel um die ohren. viele konzerte, die tour mit shakra usw. somit hat sich die neue scheibe ca. über die letzten zweieinhalb jahre entwickelt, plus die aufnahmezeit von einem monat, die mixes, mastering und grafikarbeiten. die technischen probleme nicht mit eingerechnet. 🙂 somit kann man fast von drei bis dreieinhalb jahren ausgehen.

Frage 4:
Eure Debut-CD „Overheated“ wurde damals von Tommy Vetterli produziert. Bei „Beyond Control“ fungierte Ralph Zünd als Produzent. Inwiefern unterscheidet sich die Arbeitsweise dieser beiden Herren?
da gibt es verschiedene punkte. bei der ersten scheibe haben wir alles digital aufgenommen und waren natürlich sehr unerfahren, wobei uns tommy vetterli sehr viel beibringen konnte. auch wurde dabei jeder für sich einzeln aufgenommen und schlussendlich alles übereinandergelegt. somit entstand dann das „gesamtbild“.
bei der neuen cd haben wir uns für eine analogaufnahme (alles auf band wie früher) entschieden, und zusätzlich alle instrumente gleichzeitig eingespielt. eigentlich so, wie es früher und auch heute je länger je mehr wieder gemacht wurde und wird. das ist sozusagen die amerikanische art, eine cd aufzunehmen. die analogtechnik, sowie das gemeinsame einspielen, machen die ganze sache viel lebendiger und somit auch druckvoller. es ist zwar sehr aufwändig und schwierig, aber schlussendlich entscheidet das endprodukt, und das ist super.

Frage 5:
Laut „Bote“-Bericht vom 2.5.2012 habt ihr mit „Reduced to the max“ den Konsens gefunden? Wie ist das eigentlich zu verstehen?
wir sind eine band, die nicht besonders auf schnickschnack steht. sei es bei überproduzierten songs mit synthis usw. wir wollen das was wir auf cd haben, auch live spielen können. das in bezug auf technische möglichkeiten, sowie auch die spielerischen. heutzutage ist es oft so, dass auf cd’s im hintergrund noch ein streichorchester oder so ähnlich zu hören ist, und live einfach nichts von dem vorhanden ist. oder man hört auf der cd fünf gitarren und live sind es zwei. dadurch werden immer irgendwelche sounds und eindrücke verfälscht, und das wollen wir nicht.
das gleiche gilt auch für unser auftritt an sich. wir gehen so auf die bühne, wie wir auch nach der arbeit oder in der freizeit rumlaufen. wir brauchen nicht irgendwelche nietenbänder, perücken und schminke, oder ähnliche sachen.
vielleicht haben wir da eine eigenart an uns, welche nicht allen passt. aber uns passt sie.

Frage 6:
Kann man sagen, dass ihr auf der neuen CD „back to the roots“ gegangen seid, also zurück zum guten alten Rock’n’Roll?
rock’n’roll ist ein sehr grosser begriff. die art, wie wir musik machen ist sicher purer rock’n’roll (siehe auch antwort zu frage 5).
aber stilistisch sind wir relativ breit gefächert, was sicher damit zusammenhängt, dass wir bei der neuen scheibe jedes stück zusammen geschrieben haben und somit jeder seine musikalischen vorlieben mit einbringen konnte. am besten kauft sich jeder eine scheibe von uns, und bildet sich seine meinung selber.

Frage 7:
Was sind eure Erwartungen zum Release von „Beyond control“?
das ist eine sehr schwierige frage. wir denken oder hoffen zumindest, dass wir mit der sehr grossen unterstützung unseres schweizer vertriebes „nonstopmusic“ und unseren partnern in der promotion usw. schon etwas erreichen können.
was wir wirklich unserem vertriebspartner zu verdanken haben ist, dass unsere scheibe in allen exlibris- sowie media markt-fillialen in der schweiz erhältlich sein wird. das ist bei weitem nicht bei allen neuerscheinungen so. dadurch erhoffen wir uns schon etwas mehr aufmerksamkeit in der schweizer musikszene.
ansonsten erhoffen wir uns, dass möglichst viele leute freude an der neuen scheibe haben werden, und wir viele konzerte spielen und evtl wieder auf tour gehen können.

Frage 8:
Seid ihr eigentlich bei einer Plattenfirma unter Vertrag?
ja, wie die erste cd „overheated“ erscheint auch das neue album „beyond control“ bei „unserem“ label escape music ltd. aus england.
bis jetzt haben die gute arbeit geleistet, und wir hoffen, dass es so weitergeht.

Frage 9:
Was meint ihr, wird die zweite CD noch grössere Wellen werfen, als die erste?
das ist momentan noch schwierig zu sagen. obwohl die ersten reviews schon im internet zu finden sind, und das schon über einen monat vor dem eigentlichen release-date. somit könnte schon das eine oder andere mehr daraus entstehen.

Frage 10:
Wie sieht’s mit der Konzert-Planung aus: Openairs, kleine Club-Gigs oder gar wieder eine kleine Europa-Tour wie anno 2009 ?
wir sind momentan noch recht stark mit der promo für die cd beschäftigt, wobei natürlich auch die konzertbewerbungen darunter fallen.
d.h., wir schreiben die verschiedensten veranstalter an, und hoffen auf möglichst viele rückmeldungen. wir sind froh über jedes angebot, sei es openair, club, bikerparty, europatour oder noch weiter. 🙂 auf alle fälle können wir uns eine tour wieder sehr gut vorstellen.

Frage 11:
Wie sieht eigentlich euer zeitlicher Aufwand aus: Arbeitet ihr wegen „Polution“ teilweise schon gar nicht mehr zu 100% in euren angestammten Berufen?
da man in der musikbranche sowieso nichts verdienen kann, und so eine cd-produktion mit allem drum und dran ca. 50’000.- franken kostet, können wir uns weniger zu arbeiten gar nicht leisten. wir haben auch leute mit eigenem geschäft in der band, welche sozusagen mehr als 100% arbeiten. 🙂
ein traum wäre es auf alle fälle, von der musik leben zu können. aber da warten wir mal ab, was sich mit der neuen scheibe so entwickelt. 😉

Weitere Infos über Polution finden sich auf ihrer Homepage: www.polution.ch
Ich wünsche den fünf „Rockern“ von Polution alles Gute für die Zukunft!

feldwaldwiesenblogger

Wecken am Morgen, mit Schabernack oder Jogging?

Meiner Rubrik „Jogging-Gedanken“ habe ich schon länger keinen Beitrag mehr gewidmet. Deshalb widme ich meinen heutigen Blogbeitrag diesen „Gedanken“.

Jedermann und –frau hat so seine eigenen Methoden, am Morgen wach zu werden.
Ich selber tue dies gerne joggend, leider aber viel zu wenig. Heute Morgen jedoch liess ich es mir nicht nehmen, und machte mich gleich nach dem Aufstehen auf, zum Joggen. Es war einfach herrlich: Erstens hatten wir heute einen wunderschönen Morgen, und zweitens war ich nach dem Joggen definitiv hellwach.

Ich versuche zur Zeit regelmässig zu joggen, da ich mich für die Kampagne „Vom Sofa zum Lauerzerseelauf“ angemeldet habe.

Meli Sport Schwyz rief, und ich folgte, aber erst auf einen Tipp eines Kollegen. Seit Ende März nun bin ich auch dabei, und präpariere mich für den 1. Lauerzerseelauf vom Freitag 29. Juni.
Montag für Montag treffen wir uns bei der Sportanlage Wintersried (Ibach), und werden dort während gut einer Stunde von einem professionellen Betreuer-Team fit getrimmt.
Neben dem montäglichen Training versuche ich aber noch, nach Möglichkeit, zwei weitere Laufeinheiten während der Woche einzubauen.

So geschehen auch heute Morgen. Dabei strömen mir, während dem Joggen, immer haufenweise Gedanken durch den Kopf. Viel davon ist einfach nur Blödsinn. Doch ein Gedanke blieb hängen, und bewegte sich ums Thema „Wecken am Morgen“. So entstand auch der heutige Titel „Wecken am Morgen, mit Schabernack oder Jogging?“
Dabei kam mir eine Arbeitskollegin in den Sinn, welche am Morgen im Betrieb meistens nicht sehr wach dreinblickt.

Für sie dachte ich mir die nachfolgenden Zeilen aus, welche ich ihr auch in einer Email zustellte:

Guten Morgen Frau Arbeitskollegin

Der automatische Weckdienst unserer Firma hat festgestellt, dass Sie noch müde sind, und alles andere als wach aussehen.
Ein speziell eingerichtetes Software-Tool versucht Sie nun wach zu kriegen.
Bitte klicken sie dazu auf folgenden Link:
http://www.youtube.com/watch?v=KU5o6M7S5nQ

Freundliche Grüsse und einen schönen Tag
Der firmeneigene Weckdienst

P.S.: Sie können diesen automatischen Weckdienst natürlich jederzeit wieder deaktivieren.

Die Methoden könnten unterschiedlicher nicht sein: Die Arbeitskollegin versuchte ich mit Schabernack wach zu kriegen, mich selber mit Joggen.
Wobei beides zum gleichen Ziel führte: Beide sind nun wach und sehr arbeitsam…


Usum Chäs-Chessi:

Gestern staunte ich nicht schlecht ob dem Inhalt einer erhaltenen Email. Oder besser gesagt über die Anrede an mich:

Werte Pressse,

Voller Vorfreude machen wir Sie auf unseren nächsten Release aufmerksam:

Essenz – Haertzmusig (Release: 25.05.2012)
Essenz ist unterwegs und hält Ausschau. …

Da werde ich also schon als „Werte Pressse“ angeschrieben. Was habe ich bloss verbrochen?
Nein, im Ernst, es hat mich gefreut. Es zeigt mir jedenfalls, dass mein Blog gelesen wird, und trotz vielem Schabernack (siehe oben!) auch ernst genommen wird.

Der Absender der Email war übrigens „Mundartisten Records„. Sie machen dabei aufmerksam auf ihren neusten Release, wie oben erwähnt.
Essenz (ein Berner Jugendarbeiter) ist also unterwegs und hält Ausschau. Sein Album „Haertzmusig“ wird dabei von dem renommierten Schweizer Indie-Label Mundartisten Records (Knackeboul, Chocolococolo, etc.) vertrieben.
feldwaldwiesenblogger wünscht viel Erfolg!

feldwaldwiesenblogger