Eindrücke vom Judas Priest-Konzert im Forum Fribourg

Der Ort des Geschehens:

Die Vorgruppe Thin Lizzy in „Blau“:

Aber auch in „Rot“ machten sie eine gute Figur. Dabei liessen sie alte Kracher los, wie „Whiskey in the Jar“ oder „Boys are back in town“. Der Schreibende kam langsam in Fahrt…:

Nach dem Konzert war vor dem Konzert. Die Anheizer „Thin Lizzy“ machten Appetit auf mehr, und Durst auf Bier. Die Wartepause verlief aber im Nu…:

Bei der kurzen Umbau-Pause konnte man auch „hartgesottene Fans“ beobachten. Aber die sind, trotz teils „gefürchigem“ Aussehen, friedlich und diszipliniert. Ganz im Gegensatz zu den Idioten von „Fussball-Hooligans“ oder „Fussball-Rowdys“. Jungs, nehmt uns Rocker als Vorbilder…:

Dann ging die Post ab, mit den 1969 gegründeten „Oldies“ Judas Priest. Die britische Heavy Metal-Band feuerte eine Rocksalve nach der anderen ab. Dabei wurde auf Grossleinwand projiziert, von welcher Scheibe der dargebotene Song war…:

Die Show der Band war absolut mega. Von farbenfrohem Licht…:

… über eine ausgeklügelte Lasershow…:

… bis hin zu Pyro- und Rauch-Technik, liessen die „Priests“ nichts anbrennen:

Musikalisch, resp. gesangstechnisch, hatte ich am Anfang meine Zweifel: Sänger Rob Halford schien mir nicht in bester Verfassung zu sein. Mit zunehmender Konzertdauer, etwa nach gut fünf Songs, als mit „Victim of Changes“ ein uralter Klassiker lief, bekam der Mann langsam Stimme. Wie wenn er nicht „eingelaufen“ oder „eingesungen“ auf die Bühne kam.
Nach besagtem Song lief Halford und Band zu Höchstform auf. Die Fans dankten es mit vielen gereckten Händen:

Wie man auf obigem Bild auch erkennen kann, fand das Konzert in einer grosszügigen Halle mit schöner Holzdecken-Konstruktion statt. Der Sound, welcher auf der grossen und sehr gut eingerichteten Bühne „produziert“ wurde, war zwar laut, aber ziemlich gut.
In der Halle befanden sich geschätzte 5000 Zuschauer. Darunter hatte es auch junge Pfeifenraucher:

Und Fans, die versuchten, das Licht von der Bühne einzufangen:

Da ich das Konzert in vollen Zügen genoss, und dabei auch öfters „headbangte“ (das Genick spüre ich immer noch ein wenig), habe ich die Songs nicht gezählt oder notiert. Auch beim recht langen Zugabenteil habe ich nicht mitgeschrieben. Was ich mir hingegen gemerkt habe, war die Dauer des Konzertes (ca. zweieinviertel Stunden, Kompliment an die Band und deren sichtlichen Spielfreude!!!) und den letzten Song: „Living after Midnight“:

Dann war die Show vorbei, welche in meinen Augen so „der Hammer“ war, dass mir sogar die „hohe“ Bayernniederlage einfach „Wurscht“ war.

Die sich relativ schnell leerende Halle bot noch einen Blick auf den Ort des Geschehens, bevor’s ins Hotelrestaurant ging:

Meine Wenigkeit übernachtete im nahe gelegenen Ibis-Hotel. Den Spitzen-Konzertabend liess ich zusammen mit zwei Kollegen bei einem Rotwein „ausplampen“.

feldwaldwiesenblogger