Literaturclub Muotathal

Gestern Morgen schnappte ich beim Studium der Neuen Schwyzer Zeitung folgende Schlagzeile auf der Frontseite auf:

Muotathal hat einen Literaturclub! Von dem habe ich noch nie gehört, ehrlich. Ich bin ja selber eine (kleine) Leseratte, und dachte zuerst gleich an die Gemeinde-/Schulbibliothek. Dass dort irgendwelche (v.a. weibliche) Leserättinen sich zu einem Club zusammengetan haben.
Aber nichts da. Als ich dann den Bericht auf Seite 25 las, kam ich nicht mehr aus dem Staunen raus:

Acht junge Muotathaler teilen ihre Leidenschaft „lesen“ und „Literatur“ miteinander und treffen sich jährlich dreimal zu einem „Literaturzirkel“. Dabei geht’s primär um Literatur, aber auch um angeregte Diskussionen darüber und das leibliche Wohl. Dass sich da irgendwann Traditionen und Rituale eingebürgert haben, gehört einfach zum Charakter und Wesen des „Muotithalers“.
Ich finde das übrigens ganz toll, dass neben dem grossen Angebot an Kultur- und Sport-Vereinen (-Klubs) in unserem Thal auch noch Platz für so kreative Zirkel bleiben. Das ist in meinen Augen ganz einfach auch eine Wesensart der Muotathaler, dass sie sich einerseits gern betätigen und beschäftigen (auch in der Freitzeit!), und andererseits dazu noch sehr innovativ und kreativ sind.

Was mich auch erstaunt hat, ist der Zeitungsbericht des Schreiberlings selber. Er verfasste die Zeilen über diesen „mysteriösen“ Club so, dass man keine Ahnung hat, wer dazu gehören könnte. Ich vermute aber mal, dass er selber dazu gehört…

Meine Wenigkeit würde auch ab und zu gerne mal über „Gelesenes“ diskutieren. Aber ich bin mit meinen mittlerweilen 45 Lenzen wahrscheinlich zu alt für diesen Literaturzirkel und lese ev. auch den falschen „Stoff“.
Ich lese v.a. Kriminalromane, welche ich mir meist aus der Liste von der KrimiZeit-Bestenliste raussuche.
Zur Zeit lese ich „Die Nacht des Zorns“ von Fred Vargas und „Das Handwerk des Teufels“ von Donald Ray Pollock.

Trotz der „Geschlossenheit des Zirkels“ hoffe ich mal auf eine „Gast-Einschleusung“, wie’s im Zeitungsbericht geschrieben steht. Man möchte ja seinen Horizont trotz fortgeschrittenen Alters ständig erweitern…


Usum Chäs-Chessi:

Gestern habe ich folgendes Bild im Facebook erhascht:

Ein aktuelles Bild der Rolling Stones. Da ich ja ein „Follower“ der Band bin, also „Gefällt mir“ angeklickt habe, finde ich immer mal „Facebook-Post’s“ mit Infos, Links und Bilder der „besten Rock’n’Roll-Band“ der Welt.
Zum Bild stand folgender Kommentar: „Have a great weekend! Mick, Keith, Charlie and Ronnie, Shot by Rankin, 11th July 2012“.

Eigentlich völlig bedeutungslos. Aber in mir kam sofort der Gedanke auf, dass die Jungs wieder was am Laufen haben. Denn: Erst kürzlich feierten sie ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum, und ich bin mir sicher, dass die „Rollenden Steine“ immer noch Appetit auf Live-Auftritte haben.
Sind eventuell ein Album und eine Konzerttour in Planung? Nach dem Betrachten des „Post’s“ vermute ich das sogar ziemlich stark…

Äs schöns Weekend!

feldwaldwiesenblogger

Ein Gedanke zu “Literaturclub Muotathal

  1. LCM schreibt:

    Man ist nie zu alt um sich mit Literatur zu beschäftigen, denn beim lesen lässt sich vortrefflich denken und gefährdet die Dummheit.

    Carpe Diem!

    LCM

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