Sommer-Loch, eine Erfindung der Medien?

Wir haben (endlich) richtigen Sommer, mit den „ghörigen“ Temperaturen.
Dazu habe ich heute ein nettes Thema: Sommer-Loch, eine Erfindung der Medien?

Denn die Zeitungen sind dieser Tage nun merklich dünner geworden, aber wieso eigentlich? Das Geschehen in und um die Schweiz steht doch gar nicht still. Trotz Sommer- und Ferienzeit passiert und geschieht gleich viel wie immer (meine ich jedenfalls). Die Zeitungen sind aber trotzdem nicht so dick wie sonst.
Eigentlich müsste das Leutschenbach-TV samt Radiostationen auch Sendezeit kürzen. Macht sie aber nicht. Ergo ist nur ein „Sommer-Loch“ bei den gedruckten Medien feststellbar. Aber die Frage „Warum“ bleibt (vorerst) unbeantwortet.

Die Frage, wie so ein Sommer-Loch aussehen kann, ist vielleicht leichter zu beantworten.

Sieht es eventuell so aus:

Ein dunkles, schwarzes Loch, ein astronomisches Objekt?

Oder so:

Ein leerer Gotthard-Strassentunnel, weil alle in den Ferien sind?

Oder so:

Ein Openair, an einem See, mit lauter friedlichen Menschen?

Ob ich das Sommer-Loch tatsächlich letzten Sonntag beim Reeds-Festival (ein reines Reggae-Openair mit Headliner Jimmy Cliff) in Pfäffikon ZH gefunden habe, weiss ich auch nicht.

Aber bei so einem Anlass mit so viel guter Musik, so schönem Wetter und an so einer herrlichen „Location“ denkt man überhaupt an kein „Sommer-Loch“!

Pah, sollen die Printmedien doch ein Loch in ihre Seiten drucken. Jetzt ist Sommer, „Sommer-Loch“ hin oder her!

feldwaldwiesenblogger