Ein geballtes Politprominenz-Nein zur Minder-Initiative: Wieso auf einmal?

Ein überparteiliches Komitee aus Politikern von links bis rechts (SP, glp bis FDP und SVP) stemmt sich gegen die Abzocker-Initiative von Minder (Nein zur Minder-Initiative). Der Gegenvorschlag des Parlamentes soll besser sein, und auch besser greifen.
Ich bin doch einigermassen erstaunt, und noch erstaunter war ich, als ich heute nachfolgenden Artikel in der Zentralschweiz am Sonntag las.

Nationalrat Christoph Blocher und ein gutes Dutzend Unternehmer aus den Reihen der SVP haben ein weiteres Komitee gegründet, um die Minder-Inititative zu bekämpfen. Auch diesem Komitee „reicht“ der Gegenvorschlag des Parlamentes.

Zugegeben, ich habe mich bisher noch fast gar nicht mit dieser Initiative befasst. Somit habe ich auch noch keine Parole, welche ich euch weitergeben könnte. Gefühlsmässig hätte ich jetzt ein JA in die Urne geworfen. Denn was sollte daran schlecht sein, gegen eine Initiative zu stimmen, welche sich als hehres Ziel gesetzt hat, die Abzocker-Löhne und Bonis der Manager einzugrenzen?

Dem soll jetzt aber laut dem Komitee nicht so sein. Wirklich?
Eine geballte Kraft an Politprominenz, unter anderem einige Hochkaräter der SVP (Blocher, Spuhler, Jenny, Föhn) welche ja scheints beim Einreichen der Initiative noch Feuer und Flamme für Minders Anliegen waren, sind dagegen. Was ist da passiert, resp. was liess diese Leute umstimmen?
Ehrlich, ich weiss es nicht. Dem möchte ich nachgehen. Deshalb verfasste ich eine Email, und schickte sie an die Email-Adresse des „Nein zur Minder Initiative“-Komitees.

An: info@minder-nein.ch

Guten Tag liebes Komitee

Können Sie mir bitte erklären, wieso Sie ein Komitee gegen das hehre Anliegen von Herrn Minders Initiative gegründet haben?

Ich verstehe das nicht, denn laut Medienberichten waren beim Einreichen der Initiative gewisse Leute ihres Komitees (allen voran die SVP-Mitglieder) doch für die Inititative.
Was bewegte Spuhler, Jenny, Föhn & Co. zum Stimmungswandel?
Geht ihnen der Gegenvorschlag des Parlamentes bereits weit genug, oder haben sie Angst, dass ihre eigenen Löhne und Bonis den Bach runter gehen könnten?

Ich bitte um Aufklärung und bedanke mich im voraus schon für interessante Antworten, welche ich gerne den Lesern meines Blogs (feldwaldwiesenblog.blueblog.ch) präsentieren möchte.

Beste Grüsse
feldwaldwiesenblogger

Obama könnte einen wie Regierungsrat Othmar Reichmuth gut gebrauchen!

Gerade jetzt, wo die Finanzen der Supermacht USA vollständig aus dem Ruder laufen, wäre eine kluge Politik von Seiten Obamas gefragt. Wie ist es überhaupt möglich, dass ein ach so tolles Land sage und schreibe 16 Billionen USA-Dollar Schulden anhäufen kann, und dennoch als funktionswürdig eingestuft wird?
Aber scheinbar soll da ja jetzt Schluss sein. Eine automatische Schuldenbremse tritt aufs Pedal und verhindert noch grössere Schulden.

Wie das aber konkret aussehen soll, weiss wohl niemand so recht. US-Präsident Obama brach sogar seine Ferien ab, und versucht nun mit Parlamentariern noch Schlimmeres zu verhindern. Aber was gibt’s noch Schlimmeres? Die Schulden sind da, und lassen sich jetzt auch nicht mit ein paar Sitzungen abbauen. Fürchtet sich Obama und seine Politiker vor der Schuldenbremse? Soll diese die US-Wirtschaft und gar die restliche Weltwirtschaft in ein schwarzes Loch hinein ziehen?

Ich meine da Hilfe auszumachen. In der Person von Othmar Reichmuth, Regierungsrat vom Kanton Schwyz und ein ehemaliger Militärkollege von mir. Seine Äusserungen zum ungebremsten Wachstum liessen die Schweiz aufhorchen. Er ist deswegen sogar zu einem Shooting-Star aufgestiegen.

Unseren Shooting-Star möchte ich als verspätetes Weihnachtsgeschenk Obama präsentieren, sozusagen als Retter in aller höchster Not. Obama braucht zur Zeit einen fähigen Mann, der wirklich was von Politik versteht. Denn was Reichmuth laut „Bote-Hafechabis“ unter Zeitnot geschrieben hat, wirbelte in der ganzen Schweiz viel Staub auf.
Seine Zukunftsgestaltung hat mir ebenfalls sehr imponiert!

Das grosse Loch, welches nun wortwörtlich im Haushaltsbudget der USA einschlug, ist fast nicht mehr zu reparieren. feldwaldwiesenblogger wurde diese Aufnahme direkt aus einer Budget-Konferenz aus dem Haushalt der USA übermittelt.
Es sieht höchst bedenklich aus!

Aber Rettung naht. Obama wurde bereits gesichtet, wie er mit Regierungsrat Reichmuth telefonierte.

Die USA und die Welt dürfen (hoffentlich) aufatmen. Das Schlimmste dürfte bald ausgestanden sein. Denn der ehemalige Kranzschwinger Reichmuth wird den verschwenderischen Amerikanern einerseits das Fürchten lehren, andererseits das Sparen beibringen. Der Kanton Schwyz ist zwar klein, aber die Ideen unserer Politiker, allen voran jene von Reichmuth, haben allemal verdient, auf der ganzen Welt gehört zu werden.

feldwaldwiesenblogger

Fünf Fragen an Dreadful

Ich habe schon einige Blog-Interviews mit Musikbands aus unserer Region gemacht.
Diesmal nahm ich Dreadful, eine junge Rockband aus dem Muotathal, etwas näher unter meine feldwaldwiesenblogger-Lupe.

Da sie eine bemerkenswerte Erstlings-CD mit 9 klassischen Hardrock-Nummern, welche mich überzeugen, rausgegeben haben, kritzelte ich fünf Fragen auf meinen Block. Meine Fragen schickte ich an die Band-Email-Adresse, die Antworten darauf schickte mir Gitarrist Jonas Marty in kürzester Zeit. Nebst den interessanten Antworten gab mir Jonas nebenbei noch einen Musik-Tipp einer mir unbekannten Band.
Die Kommunikation unter Musikern funktioniert halt prächtig. Da werden zusammen nicht nur die Instrumente bedient, und ein paar Biere gekippt. Nein, nein, man tauscht auch Musiktipps untereinander aus. Ich sage euch: Das ist allemal besser als irgendwelche bekloppten Börsentipps zum Besten zu geben.

Zurück zu Dreadful: Da ich über die Band nicht sehr viel weiss, und nicht die Infos auf ihrer Homepage runterbeten möchte, lasse ich sie bei meinen fünf Interview-Fragen lieber selber zu Wort kommen.

Frage 1:
Wie kamt ihr auf den Namen Dreadful, der auf Deutsch übersetzt so viel wie etwa „furchtbar, entsetzlich, schrecklich“ heisst?

So genau wissen wird das nicht mehr. Wir haben uns in dieser Besetzung im Februar 2009 zusammengetan. Im August desselben Jahres stand schon der erste Auftritt am „Talkessel Rockt“ in Brunnen an, und wir brauchten noch einen Namen. Ich glaube, Fäbi hat dann dieses Wort irgendwie in die Runde geworfen. Wir alle fanden, dass es noch gut klingt und die Übersetzung ist auch noch kultig.

Frage 2:
Man hört bei euren Songs AC/DC, Rose Tattoo aber auch die alten Status Quo raus? Sind diese Bands auch eure Vorbilder, resp. haben sie euren Stil beeinflusst?

Also, wir haben nicht bewusst darauf geachtet, dass es nach den oben genannten Bands tönt. Aber das ist halt diese Musik, die wir schon lange hören und auch spielen, und so wird man unbewusst davon beeinflusst. Das hört man den eigenen Songs dann auch an.
Wir wollen auch nicht irgendeine Band kopieren, sondern unser eigenes Ding machen. Aber das Rad neu erfinden wollen wir auch nicht, sondern halt einfach das spielen, was uns Spass macht.

Frage 3:
Ich habe mir jetzt keine Mühe gemacht, eure Texte näher anzugucken und zu übersetzten. Um was geht es darin? Enthalten sie auch eine Botschaft an eure Fans?

Es kommen verschiedene Themen darin vor, aber hauptsächlich schon das Rock’n’Roll Thema Nr. 1, Sex Drugs & Rock’n’Roll.
Ein Song handelt z.B. von einem Drogenhändler, der Drogen von Chicago nach Mexiko schmuggelt, was ja völlig dämlich ist.
Ein anderer Song handelt von einem Mann, der die Freiheit so sehr liebt, dass er sich mit keiner Frau binden kann.
Wir werden die Texte dann vielleicht auch noch auf unsere Homepage laden, da sie im CD-Booklet nicht abgedruckt sind.

Frage 4:
Die Taufe eurer Erstlings-CD „Straight in your face“ ist nun Geschichte. Wie gehts weiter: Sind Konzerte oder gar eine kleine Tournee geplant?

Im Moment sind wir noch mit dem Bau eines neuen Proberaums im „Stützli“ (Ortsteil im Muotathal, Anmerkung von feldwaldwiesenblogger) beschäftigt. Danach wollen wir natürlich so viele Konzerte wie möglich geben, vor allem auch weiter herum kommen und unsere Musik unter die Leute bringen. Auch eigene Songs wären schon wieder einige vorhanden, aber eine weitere CD kann jetzt erst mal warten. Eine Tournee wäre natürlich super, aber im Moment haben wir nichts geplant.

Frage 5:
Träumt ihr von einer Musikerkarriere, für welche ihr sogar eure Jobs an den Nagel hängen würdet?

Ja, davon träumt wohl jede Band. Aber so genau haben wir das noch nie besprochen. Wenn man den Erfolg erzwingen will, klappt es sowieso nicht. Und es wird immer schwieriger, ausserhalb des Mainstreams Erfolg zu haben. Aber wenn es so richtig losgehen würde, würden wir wahrscheinlich unsere Jobs schon an den Nagel hängen.

Ich bedanke mich bei Jonas und Dreadful für das Mitmachen bei meinen „Fünf Fragen“. Ich wünsche der jungen Band alles Gute und viel Erfolg!


Usum Chäs-Chessi:

Heute erblickte ich frühmorgens, noch mit schlaftrunkenen Augen, folgenden Schnipsel im Boten der Urschweiz (unter der Rubrik „Hafechabis“):

Mein erster Gedanke war: Hat Alex Gwerder (Sänger, Gitarrist und Bluesharp-Spieler von dustyboots) seine Haare wachsen lassen?
Sofort suchte ich im entsprechenden „Hafechabis“-Text nach seinem Namen und nach „dustyboots“. Gefunden habe ich aber „Büne Huber“ und „Patent Ochsner“!
Autsch, nun hellwach, erkannte ich meine Verwechslung in der Form von Büne Huber. Ihr müsst aber auch zugeben, dass Büne dem dustyboots-Alex schon ähnlich sieht, oder?

Das Beste kommt aber erst noch, resp. ist: Der Drummer von meinen heutigen Interview-Gästen, Marcel Gwerder, ist der Sohn von Alex!

feldwaldwiesenblogger

Frühling an Heilig Abend

Gestern joggte ich am Vormittag mit einem Kollegen rund um den Lauerzersee. Dabei spürte man auf der sonnigen Seite des See’s (Richtung Steinen), dass es ja eigentlich Frühling ist. Angenehm warm. das Gras schön grün und herrlicher Sonnenschein.

Dabei hatten wir gestern Heilig Abend, der 24. Dezember. Im Prinzip Hochwinter. Doch meint Petrus zur Zeit, er müsse die Jahreszeiten etwas vertauschen. Statt Winter lässt er es Frühling sein.
Ist mir eigentlich recht, denn ich jogge wirklich sehr gerne. Natürlich fahre ich auch gerne Ski, aber nicht bei so warmen Temperaturen. Irgendwo in der Schweiz war’s gestern 20 Grad, ich glaube im Baselbiet. Aber auch andernorts war’s, wie angekündigt, warm im zweistelligen Bereich.
Ich denke, Wettergott Petrus meints wettermässig trotzdem gut mit uns. Man muss nur das Beste draus machen, und beispielsweise statt skifahren halt joggen.

Äh nein, ich meinte natürlich nicht Papst Benedikt. Der meint es heute auch gut mit uns, wenn er den Urbi et Orbi-Segen spricht.
Ich meinte natürlich den heiligen Petrus.

Wieso aber dieser Heilige, der Apostel Simon Petrus, zuständig fürs Wetter sein soll, weiss ich nicht. Dem gehe ich nun ein bisschen nach.

Bei Wikipedia steht: „Nach römisch-katholischer Auffassung ist Petrus der Stellvertreter Christi und als erster Bischof von Rom Leiter aller Ortsbischöfe (episcopus episcoporum)“.
Aha, dann war mein obiges Bild gar nicht so ein falsches. Petrus war also gemäss Kirchengeschichte eigentlich der erste Papst, und Benedikt sein x-ter Nachfolger. Ob der aktuelle Papst auch etwas vom Wetter versteht, entzieht sich meiner Kenntnis.

Wir widmen uns aber wieder Simon Petrus. Im Internet findet man allerlei über den sogenannten Wettergott Petrus. Ich denke aber, dass Wikipedia sicherlich eine der gescheiteren Erklärungen parat hält.

Aha, so ist das also! Petrus ist gemäss obiger Defintion vor allem fürs Regenwetter zuständig. Er öffnet und schliesst demnach die Schleusen des Himmels und lässt es regnen oder nicht. Und ich dachte, wie oben beschrieben, er sei auch für den warmen Heilig Abend zuständig gewesen. Wie sich nun herausstellte, (eigentlich) nicht.

Wer aber nun ist für das schöne Wetter zuständig, zum Beispiel für den Frühlingstag von gestern Heilig Abend?
Ich gab auf Google den Begriff „Schönwettergott“ ein. Die Suche brachte nicht viel Schlaues zu Tage. Stattdessen landete ich auf Stupidedia (einem Partnerunternehmen von Wikipedia?). Dort fand ich unter dem Begriff „Wettergott“ folgende Definition:

Das ist jetzt nun wirklich sehr interessant, und liess mich gleich neugierig weiterlesen. Weiter unten las ich folgendes betreffs „Wetterbericht“:

Jetzt bin ich definitiv hellhörig geworden. Nun weiss ich endlich, wieso es so viel regnet. Der Ärger über ein kommendes Tiefdruckgebiet lässt den Wettergott schlecht fühlen und regnen.
Da sind wir ja wieder zurück bei Petrus, welcher ja, wie wir nun gelernt haben, zuständig ist fürs Regenwetter.

Den Schönwettergott konnte ich heute leider (noch) nicht ermitteln. Die Suche nach ihm stelle ich für heute ein. Aber nur vorübergehend. Denn diesbezüglich möchte ich dem Wettermissionar aus Rothenthurm, Martin Horat, näher auf den Zahn fühlen.

In meinem kürzlich geführten Telefoninterview mit Horat habe ich mit ihm nächstes Jahr ein Treffen vereinbart. Dabei möchte ich auch auf den Schönwettergott zu sprechen kommen. Wer weiss, vielleicht liefert er mir dazu Antworten, welche ich euch natürlich hernach nicht vorenthalten werde.

Also, Schönwettergott, lass es von mir aus noch ein wenig Joggingwetter sein. Denk dann aber irgendwann auch wieder an die Skifahrer!

feldwaldwiesenblogger

Tut Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf das Falsche?

Tut Finanzministerin (und Noch-Bundespräsidentin) Eveline Widmer-Schlumpf das Falsche?
Beim „Falschen“ meine ich die Ankündigungen in der Presse, mit der EU den automatischen Informationsaustausch diskutieren zu wollen. Dies dachte Widmer-Schlumpf an, und erntete eine Breitseite, vor allem von FDP-Chef Philipp Müller.

Ich meine, die ganz Sache ist kompliziert, und ich eigentlich gar nicht der Richtige, darüber zu schreiben. Ich tue es als Bürger dieses Landes aber trotzdem.

Müller fordert die Entmachtung unserer Finanzministerin bei diesem Dossier, wo sie womöglich noch das einzig Mögliche vorschlägt. Ich bin mir langsam nämlich nicht mehr sicher, ob es so eine gute Sache ist, unser Bankgeheimnis in dieser Form um jeden Preis zu wahren.

Klar, ich verstehe wirklich zu wenig davon. Ich könnte jetzt niemandem genau die Tragweite dieses sonderbaren Geheimnisses erklären.

Aber ich verstehe etwas davon, wenn’s um die Ehrlichkeit unserer Banken geht. Denn die sind mit allen Wassern gewaschen, und versuchen via die FDP und die SVP diesen alten Zopf durch alle Böden hindurch zu erhalten, ohne einen Deut der Änderung und Besserung hinzunehmen.

Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass der vorgeschlagene Informationsaustausch sehr wohl andiskutiert werden darf. Nicht nur des Kuschens wegen vor den Deutschen, weil die das Steuerabkommen mit der Schweiz mehrheitlich abgelehnt haben. Auch nicht wegen dem Kavallerie-Kommandanten Steinbrück. Der ist mir sowieso suspekt, auch wegen seinem Hals, denn er mit teuerbezahlten Vorträgen nicht voll genug kriegen konnte (ich verstehe wirklich nicht, wieso die SPD gerade den als Kanzlerkandiaten vorschlagen musste…).

Mir geht es um Ehrlichkeit und Transparenz. Mir geht es um die grosse Mehrheit der einfachen und ehrlichen Bürger hierzulande wie in der EU, welche nie und nimmer mit diesem „korrupten“ Bankgeheimnis konfrontiert werden.

Konfrontiert damit werden nur Schurken, Diktatoren, Drogenbarone, Steuerhinterzieher- und Betrüger, etc. Also alles Kriminelle, welche erstens eingesperrt und zweitens sehr wohl ihre Finanzen vor dem Richter und dem Staat ausbreiten müssten und sollten.

Und diese kriminellen Subjekte wollen unsere rechtsbürgerlichen Politiker in Schutz nehmen? Wieso denn? Ich verstehe das nicht. Niemand will doch die Informationen von unbescholtenen Bürgern ausgetauscht sehen.
Es geht hier um nichts mehr als um Daten von Personen oder Organisationen, die in unserem beschaulichen Land ihr „Schwarzgeld“ verstecken. Herr Müller, diese Personen sind interessant für die deutschen Steuerfahnder, doch nicht die Daten von einem „Herr Ottonormalverbraucher“.
Oder haben Sie, Herr Müller selber auf den Kaimaninseln oder gar hier „Schwarzgeld“ vor dem Fiskus versteckt?

Anders kann ich die gutbürgerlichen Sprüche unserer doch so gescheiten Politiker nicht verstehen. Sie wollen sich und ihresgleichen schützen. Denn in meinen Augen gehört das Bankgeheimnis zwar nicht abgeschafft. Aber ein Geheimnis darum herum darf nun wirklich keines mehr gemacht werden. Die Steuerbehörden anderer Länder (aber auch der Schweiz) haben ein Recht auf Informationen über ihre schwarzen Schafe mit ihren „schwarzen Geldern“.

Zudem soll das Bankgeheimnis endlich ein transparentes, modernes aber auch ehrliches Gesicht erhalten. Wenn dies nämlich nicht geschehen wird, wird der Druck auf die Schweiz irgendwann so gross, dass wir letztendlich kein Bankgeheimnis mehr haben werden.

So, nun habe ich mir ein paar Gedanken zu unserem geheimsten Geheimnis gemacht. Wenn ich mich da bei gewissen Gedanken irre und getäuscht habe, dann bitte ich um Aufklärung. Ich bin jederzeit bereit für eine interessante Diskussion.

Im übrigen wünsche ich all meinen Lesern fröhliche Weihnachten!

feldwaldwiesenblogger

Die neue CD von Duruf, „Dr letschti Adler“, ist da!

Gestern Morgen erreichte mich folgendes Whatsapp: „Hallo Leute. Wänn öpper nu äs Wiähnachtsgschänk brucht hätti da nu ä Tip: Die nüi Duruf Cd isch ab sofort bis Konditärs und bis Bächelers Urs zu kaufen. Bitte auch weitersagen, damit ich in Sölden möglichscht viel Gäld ha zum Wellnessä. Dankä und Gruäss.“

Ich weiss, ich weiss, für die nicht Muotathaler Mundart-bemächtigten unter meinen Lesern ist das obig-geschriebene fast nicht zu verstehen.
Aber sinngemäss soll das heissen: Unkl Röne (René Trinkler) von Duruf hat noch einen Weihnachtsgeschenk-Tipp. Die neue CD von Duruf „Dr letschti Adler“ ist seit gestern Samstag Morgen erhältlich. Namentlich werden dort Urs Schelbert (Radio- und TV-Geräteverkauf) und die Konditiorei Schelbert benannt, beides Geschäfte in Muotathal, wo es den zweiten Silberling von Duruf zu kaufen gibt.

Ich selber bin schon bald zu „s’Bächelers Urs“ gefahren, um mir den neuen Tonträger zu kaufen.

Zuhause betrachtete ich die CD näher und nahm sie dann sofort in mein Auto, denn ich musste wieder los. Während der Fahrt begann ich reinzuhören.

Kaum abgefahren, traf ich unterwegs einen anderen Musikkollegen an. Wir sprachen kurz über die neue CD unseres Schlatt-Lee-Kollegen René. Der Kollege fragte mich:“ Gibt’s auch wieder einen Hit darauf?“ Ich erklärte ihm, dass ich die CD erst reingelegt habe und demzufolge noch keinen Hit ausmachen konnte. Ich äusserte ihm aber einen Verdacht betreffs neuem Hit. Dazu weiter unten mehr.

Bei der Hin- und Rückfahrt zog ich mir voll Freude die neuen Duruf-Songs rein. Etwa die Hälfte der zwölf Songs kannte ich noch von meiner Zeit bei Duruf.

Während des Tages simste ich René an, gratulierte ihm zur neuen CD und fragte ihn, ob Duruf die neuen Songs live spielen werde. Seine Antwort war:“Weiss nu nüd, zerscht jetzt eisch i d’Schiferiä gu dr Chopf durälüftä na luägi dä wieter.“
Er weiss es noch nicht. Zuerst ist Kopflüften in den wohlverdienten Skiferien angesagt, und hinterher schaut er dann weiter.

Am Ende meiner Rückfahrt bestätigte sich dann mein Verdacht resp. meine Vermutung. Denn wir sind hier ja nicht bei einem Krimi.
Die CD „Dr letschti Adler“ enthält 11 wunderschöne Songs plus einen Bonustrack. Alles Eigenkompositionen von Réne, welche er, seine Musiker und die Background-Sängerinnen zu einem schönen Musik-Werk formten.
Ich kann euch die CD wärmstens empfehlen, ob jetzt als Weihnachtsgeschenk oder nicht spielt dabei keine Rolle.

Beim Hören der CD’s fielen mir die herrlichen Melodien auf, welche mir sofort im Gehörgang stecken blieben. Es waren aber nicht nur die Melodien und Instrumentierungen welche mich beeindruckten. Es waren auch die nachdenklichen und feinfühligen Texte, welche mir in meinem eigenen „Muotathaler Dialekt“ noch mehr Eindruck hinterliessen.

Zuhause angekommen, habe ich den Hit auf der CD erkannt. Für mich persönlich ist es eindeutig Song 12, der Bonustrack: „Bärglerbuäb“.

Eifrige „Bote-Leser“ erinnern sich vielleicht an folgenden Zeitungsartikel vom vergangenen 2. April:

Am 31. März wurde „Bärglerbuäb“ in Schwyz uraufgeführt. Zusammen mit dem Jodlerklub Heimelig von Schwyz „performte“ René ein wunderschönes Lied mit Hitpotential. Wenn ich nun meiner Zunge freien Lauf gewähre, dann kommt mir folgendes Zitat zum „Bärglerbuäb“ über die Lippen: Ein alpiner Ethno-Song im Crossover-Stil der Schweizer Volksmusik.

In meinen Augen steht „Bärglerbuäb“ in nichts dem „Jodlerklub Wiesenberg & Francine Jordi“-Lied „Das Feyr vo dr Sehnsucht“ nach, im Gegenteil. Ich denke aber, den Vergleich würde René nicht mögen, darum lasse ich es auch.

Ich bin jetzt wieder ein wenig frech, wie schon beim „DU“-Interview mit Martin Horat. Diesmal stelle ich einen Teil des Duruf-Hits „Bärgelerbuäb“ in meinen Blog.
Nur auf „Bärglerbuäb“ klicken, und schon wähnt man sich in unserem schönen Täli (Muotathal)!

Bärglerbueb

feldwaldwiesenblogger

Schwyz hilft Insieme!

Genau vor einer Woche schrieb ich den Blogbeitrag „Spendet nächste Woche nicht nur für JRZ sondern auch für Insieme Innerschwyz!

Ob jetzt mein Aufruf gehört und beherzigt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis (ich hoffte es aber trotzdem ein bisschen…).
Als ich heute Morgen beim Frühstück die Neue Schwyzer Zeitung (NSZ) aufschlug, erblickte ich eine sehr erfreuliche Schlagzeile auf der Frontseite.

Persönlichkeiten aus dem Kanton Schwyz, allen voran Carl Elsener jun., greifen Insieme Innerschwyz unter die Arme. Die ganz Aktion wird u.a. von der besagten Neuen Schwyzer Zeitung koordiniert, welche zusammen mit namhaften Personen aus Politik und Wirtschaft die Aktion „Schwyz hilft Insieme“ ins Leben gerufen hat.

Auf Seite 21 der heutigen Ausgabe der Neuen Schwyzer Zeitung wird noch näher auf die Aktion eingegangen. Dabei verspürt man das Herzblut der NSZ-Redaktion, und deren Antrieb den behinderten Menschen zu helfen. Gerade jetzt, wo der Verein „Insieme Innerschwyz“ finanziell praktisch vor dem Aus stand, kommt diese Rettungsaktion wie gerufen.
Dazu wurde auch eine Homepage geschaltet: www.schwyzhilft.ch

Solche Aktionen nenne ich wirklich „Weihnachten“ und bin deshalb auch stolz auf Land und Leute meines Heimatkantons Schwyz. Wir sind womöglich ein bisschen „Hinterwäldler“, ein gutes Herz haben wir aber allemal noch.

Ich rufe euch deshalb nochmals auf: Unterstützt den Verein „Insieme Innerschwyz“ doch mit einer kleinen Weihnachtsspende. Denn, wie die Neue Schwyzer Zeitung schreibt: Jeder Franken zählt!


Usum Chäs-Chessi:

So, und jetzt wird noch ein bisschen gelacht! Gestern sprachen wir beim Mittagskaffee im Geschäft plötzlich von älteren Filmen. Dabei kamen wir auch auf die Filme der „Olsenbande“ zu sprechen. Da wir uns dabei köstlich amüsierten, konnte ich es mir nicht verkneifen, ein bisschen auf YouTube zu stöbern.

Hier zwei Müsterchen von dieser ulkigen Bande:

A propos: Ich kann mich entsinnen, dass mir vor einiger Zeit ein Musikkollege mal gesagt hat, dass sie einen Filmabend mit Filmen der Olsenbande machen werden. Ich solle doch auch kommen. Ich konnte damals leider nicht. Vielleicht ergibt sich das ja mal wieder.

Und zu guter Letzt bin ich noch bei Wikipedia gelandet. Da ein Arbeitskollege meinte, es gebe etwa drei Filme von der legendären Olsenbande, wollte ich das nun doch genauer wissen. Laut Wikipedia sind es sage und schreibe vierzehn dänische Kriminalkomödien!

feldwaldwiesenblogger