Wie man der zunehmenden Gewaltbereitschaft Herr werden könnte

Diese erschreckende Bilanz der SBB hörte und sah ich gestern schon in der Tagesschau auf SRF1. Mein erster Gedanke war: Zum Glück muss ich fast nie Zug fahren! Aber diese Denkweise ist natürlich völliger Unsinn. Natürlich möchte auch ich sicher Zug fahren können, und wünsche dies den zig-tausend anständigen Bahnfahrern selbstverständlich auch.

Was mich besonders bedenklich stimmt, sind die Aussagen von Herrn Schreiber im 20 Minuten-Artikel: „Sitzen Sie abends nie alleine im Zug“ oder „Die Tätlickeiten gegen Reisende – leider eine Zeiterscheinung“ oder „Die Schweiz muss bei Ausschaffungen härter durchgreifen“.

Die Ohnmacht gegenüber der Gewaltbereitschaft und der Diebesbanden aus Nordafrika und Osteuropa wird immer grösser.

Nur: Wie wird man der zunehmenden Gewaltbereitschaft Herr? Wie stoppt man diese dreisten Diebe?

Jetzt nur eine Leier gegenüber kriminellen Ausländern runterbeten, ist nicht der richtige Ansatz. Genauso muss man auch die Verrohung unserer Gesellschaft in Betracht ziehen.

Den Ursachen und Gründen dafür möchte ich heute nicht nachgehen. Hingegen hätte ich vielleicht einen Lösungsansatz hinsichtlich Abschreckung.

Man erinnere sich an meinen letzten Blogeintrag, als ich darüber berichtete, wie man in Schwyz „böse Buben“ an den Pranger stellte.

Diese nicht ganz ernst gemeinte öffentliche Bloss-Stellung zweier zankender Muotathaler Wetterfösche nehme ich als Basis meiner Überlegungen.

Ich würde diese kriminellen Subjekte, welche die Züge terrorisieren, nicht nur rechtskräftig verurteilen. Ich würde sie, wie „Wettermissionar“ Martin Horat und den „Sandstrahler“ Peter Suter, zusätzlich an den öffentlichen Pranger stellen.
Statt mit diesen üblen Typen aber in einem fahrbaren Käfig gemütlich durch Schwyz fahren, würde ich sie nur in Unterhosen bekleidet, an einen öffentlichen Platz hinstellen und mit „Süügüllä“ (Schweine-Jauche) abspritzen.

Wetten, die Gewaltbereitschaft und die Klauerei nehme relativ rasch ein Ende!
Gleich verfahren würde ich übrigens auch mit Fussball-Hooligans. Die vielen Sicherheitsspezialisten rund um die Fussballclubs sitzen sich eh schon ihre Ärsche wund, und wissen keinen vernünftigen Ausweg aus der Misere.

Leute, bei solchen Typen muss man nicht zimperlich sein. Die nehmen auch in Kauf, uns anständige Fussballbesucher mit ihren bengalischen Feuerwerken schwer zu verletzen. Solchen Subjekten, wie auch den Unruhestiftern in den Zügen, muss man einen Denkzettel fürs Leben verpassen!

Ich weiss, ich weiss: Menschenrechtsorganisationen und sonstige „netten“ Gruppierungen würden mich mit meinen scharfen Äusserungen sicher auch am liebsten an den Pranger stellen. Mir egal. Es geht mir nur um unsere Sicherheit, sei es in Zügen oder in Fussballstadien.
Oder wollt ihr weiterhin mit einem mulmigen Gefühl, sogar Angst, Zug fahren oder Fussballspiele besuchen? Ich nicht!

Also Behörden: Handelt endlich, stellt diesen kriminellen Abschaum, wie vorgeschlagen, an den öffentlichen Pranger!

feldwaldwiesenblogger

Drohbriefschreiber sind einfach nur elende Feiglinge!

Kommentar feldwaldwiesenblogger:
Drohbriefschreiber sind einfach nur elende Feiglinge! Wir haben doch eine direkte Demokratie, wo sich jeder Bürger einbringen kann. Dabei gibt es viele Instrumente und Möglichkeiten, seine Meinung kundzutun.
Ich tue dies beispielsweise über meinen Blog, da ich mich politisch nicht in einer Partei oder einem entsprechenden Amt betätigen möchte.

Da Menschen nicht unfehlbar sind (im Gegensatz zum Papst) und Fehler machen, tun dies unsere Politiker natürlich auch. Dass man aber Politiker und deren Familien, heissen die nun Tschümperlin oder Müri, gleich anonym bedroht und „angiftet“, halte ich als das Hinterletzte!
Solche Idioten haben schlicht von politischer Demokratie keine Ahnung! Statt den Konsens mit den „Bedrohten“ zu suchen, was anständig und in der Schweiz möglich ist, greifen sie zu menschenverachtenden Mitteln. Pfui, schämt euch!

Ich weiss schon, wieso ich nie solche „Drohungen“ bekomme: Ich würde solchen Mist gleich ins Internet stellen, quasi an den Internet-Pranger! Dies sollte man nämlich nicht nur mit Fussball-Hooligans tun, sondern auch mit anonymen „Drohern“!


Usum Chäs-Chessi:

Die Sennen der Sennenchilbi Schwyz taten dies am vergangenen Sonntag mit zwei „bösen Buben“. Sie steckten die beiden Streithähne gleich in Sträflingskleider und in einen fahrbaren „Knast-Pranger“.
feldwaldwiesenblogger liegen zwei aktuelle Tatfotos vor.

Aus einer gut unterrichteten Quelle habe ich vernommen, dass sich die beiden Streithähne wieder beruhigt haben. Wie doch ein Pranger Wunder wirken kann!

feldwaldwiesenblogger

Das Volk ist wohl wieder mal „schweineblöd“!

Wenn ich die aktuellen SRG-Umfrage-Ergebnisse zur Abzocker-Initiative betrache, komme ich zum Schluss: Das Volk ist wohl wieder mal „schweineblöd“! Die erdreisten sich, aktuell fast mit einer Zweidrittel-Mehrheit, einer Inititative zuzustimmen, gegen welche Alt-Bundesrat Christoph Blocher ankämpft! Das ist ungeheuerlich, dreist und eben „schweineblöd“.

Liest man in der aktuellen und älteren Ausgaben der Weltwoche, wird einem das Gefühl vermittelt, dass ich und die Mehrheit des Volkes entweder nicht ganz dicht ist oder einfach total keine Ahnung hat. Keine Ahnung darüber, was bei einem JA zur Minder-Initiative über die „ahnungslose“ Schweizerbevölkerung herabprasseln könnte.
Zudem: Ein Volks-JA für eine Vorlage, gegen die Blocher ist, würde wie eine Revolution aussehen. Eine Revolution einer stummen, aber vernünftigen Volks-Mehrheit.

Die Schlagzeilen der aktuellen Weltwoche-Ausgabe sind deshalb einfach „umwerfend“:

Christian Mundt hat das Gefühl, dass uns die Abzocker-Löhne nichts angehen. „Nicht so schlimm!“, ist eben alles „nur Privatsache“.
Herr Mundt schreibt für die Basler Zeitung, auch so ein „Blocher-Blatt“.

Markus Schär schreibt über den „Abt-Zocker“ Werlen. Nun, Herr Schär, wenn Sie die Zeilen von Herrn Mundt gelesen hätten, wüssten Sie, dass Sie die finanziellen Gepflogenheiten rund ums Kloster Einsiedeln und Abt Werlen auch nichts anginge. Es ist nämlich auch „die Privatsache“ vom Kloster und seinem Vorsteher, dem Abt.

Und Sie, Herr Engeler, Sie sind wohl ein Mitgrund, wieso ein Kollege von mir die Weltwoche „abbestellt“ hat. Immer schön die Banken hochjubeln und die Manager hätscheln, das kommt in Ihren Kreisen halt schon gut an.
Sie finden weder die Abzocker-Inititative noch den Gegenvorschlage des Parlamentes gut. Für Sie geht das alles wohl voll in Ordnung, die üble Abzockerei. Es sind ja sowieso nur „Peanuts“, was sich etliche Manager, CEO’s und Verwaltungsräte in die Lohntüte stopfen lassen.
Eben, Pest und Cholera. Also nur eine lästige Krankheit, dieses Scheissgeld? Dass Geld nicht für alle eine lästige Krankheit ist, haben sie wohl noch nie gehört! Fragen Sie mal die Working Poor…

Herr Urs Paul Engeler, es sind im Volk halt die wenigsten so gescheit und gebildet wie Sie, dass sie auch bei der Weltwoche arbeiten dürfen. Bei einem Wochenblatt, welches von Blocher mitfinanziert wird. Dafür dürfen und müssen Sie mit spitzer Feder Christoph’s Meinungen nachbeten.
Sie, Herr Engeler, und Sie, Herr Mundt kassieren für Ihre „Abzocker-Storys“ sicher auch noch einen Bonus. Stimmt’s oder habe ich Recht?

Wetten, wenn Herr Blocher für die Inititative wäre, würde man Lobhudeleien über Minder und seine gute Tat in der Weltwoche lesen können.
Und das nennen Sie unabhängigen Journalismus? Dass ich nicht lache.

Ein Wort noch zu Urs Paul Engeler: Ich bin keine Fahne im Wind, die mal so oder so ist. Vor etlicher Zeit habe ich Herrn Engeler als einen meiner Lieblingsjournalisten gelobt, dies ist er immer noch. Sein Schreibstil gefällt mir ungemein. Das hat aber nichts mit seiner Tätigkeit bei der Weltwoche zu tun. Diesen Schreibstil hat er sich im Laufe der Jahre angeeignet. Ob jetzt nun unabhängiger Journalismus oder nicht: Herr Engeler ist halt zum Broterwerb irgendwo angestellt, und muss wohl oder übel für oder gegen etwas schreiben. Die Weltwoche resp. Köppel lässt ihm sicher viele journalistische Freiheiten. Geht’s aber um Banken oder Blochersche Angelegenheiten, dann ist das „Schreib-Korsett“ ganz sicher viel enger geschnürt als bei anderen Themen.

Diesen Herrn kann ich langsam nicht mehr sehen. Und erst der Titel: „Blocher siegt im Alleingang“. So ein Schwachsinn! Die „sogenannten Abzocker“ sind ja wohl voll und ganz hinter Blocher’s gegnerischem Kampf und finanzieren seine „Heldentat“ sicher fürstlich mit einer zweistelligen Millionensumme.
Dass aber die Delegierten der Obwaldner SVP so klar für Blocher, resp. gegen Minder’s Inititative ist, begreife ich nicht ganz. Entweder sind die Obwaldner SVP’ler so was von „Blocher-treu“, oder aber sie sind selber auch „kleine Abzocker“?

Bei dieser Vorlage wird nicht nur die SVP sondern das ganze Volk „gespalten“. Auch wegen Blocher. Das gemeine Volk ist gegen die scheussliche Abzockerei. Sie weiss jetzt nur nicht, welcher Vorlage sie zustimmen soll: Minder’s Initiative oder dem Gegenvorschlag des Parlamentes, für den Blocher weibelt?
Zur Zeit ist eine satte Volks-Mehrheit, wie eingangs erwähnt, für die Initiative. Wenn aber gewisse Kreise weiterhin diese Volks-Mehrheit für dumm verkauft, und sie als „schweineblöd“ darstellt, dann weiss ich nicht, ob die Abzocker-Vorlage anfangs März wirklich angenommen wird.

Ich persönlich bin eindeutig für die Initiative. Nicht wegen Blocher oder wegen der Weltwoche, um extra das „Konträre“ zu stimmen. Nein, nein, ich bin überzeugt, dass diese Vorlage längerfrisitg eine positive Wirkung hinsichtlich Besoldung auf unsere Wirtschaft haben wird.
Ich bin der Meinung, dass der parlamentarische Gegenvorschlag schon ziemlich zerpflückt aussieht, und allerlei Schlupflöcher für Abzocker zulassen würde.
Bei einem JA zur Initiative müsste das Parlament über die Bücher resp. Paragraphen. Denn das Mindersche Begehren sähe eine strenge Regelung der börsenkotierten Unternehmen und den Spitzenlöhnen deren CEO’s und Managern vor. Übrigens: Minders Vorlage will nur den börsenkotierten Unternehmen „an den Kragen“, denn es sind ja wohl sie, welche Abzocker hervorbringen und hervorbrachten!
Ich schreibe bewusst „sähe eine strengere Regelung (…) vor“: Bis nämlich diese eindeutig strengere Variante als der Gegenvorschlag in Kraft träte, würde auch dieses Volksbegehren zerpflückt wie ein Beerenstrauch. Wir kennen das doch schon aus der Vergangenheit, nicht wahr Herr Engeler und Herr Mundt?

feldwaldwiesenblogger

Carte blanche für: Silvia Götschi

Carte blanche was? Richtig gelesen: In meinem Blog gibt’s ab heute eine neue Rubrik, die „Carte blanche“, was übersetzt „weisse Karte“ heisst. Was aber auch bedeutet: eine unbeschränkte Vollmacht oder ein Blankoscheck.

So eine „Vollmacht“ oder einen „Blankoscheck“ möchte ich EUCH, liebe Leser, erteilen, um einen oder mehrere Beiträge für meinen Blog zu schreiben. Wenn DU etwas Wichtiges zu sagen hast oder einfach aus Deinem Leben erzählen möchtest, dann zögere nicht, und verfasse DEINEN Text. Sende ihn, wenn DU willst auch mit Fotos oder Illustrationen, an: feld-wald-und-wiesenblog@bluewin.ch
DEIN Text wird unzensuriert in meinen Blog gestellt, wenn er drei Dinge nicht verletzt oder enthält: Die Rassismus-Norm, Pornografie und üble Nachrede oder Beleidigungen von Personen oder Institutionen.

Neues Jahr, neue Ideen, sagte ich mir und schrieb einige Personen an, um diese „Carte blanche“ anzustossen.
Die Schriftstellerin Silvia Götschi ist die erste Person, welche mir nun einen Text samt Bild für meinen Blog zustellte. Ich bedanke mich bei Ihr herzlich und freue mich riesig, dass ich sie für meinen Blog gewinnen konnte.

Ihr erinnert euch vielleicht noch an einen Blogeintrag von mir:
Buch-Tipp: ASCHENPUTTEL von Silvia Götschi
In diesem Beitrag schrieb ich über ASCHENPUTTEL, einen Krimi aus der Feder von Silvia Götschi. Ich war begeistert von dem „Kramer-Krimi“ und besorgte mich nach ASCHENPUTTEL gleich ENGELFINGER, den Erstling aus der „Kramer-Krimi-Reihe“.
Silvia Götschi, wohnhaft in Küssnacht am Rigi, schreibt momentan am dritten Krimi aus der „Kramer-Reihe“, KÜNSTLERPECH. Sie gibt uns mit ihrem Beitrag einen Einblick in den Alltag einer Krimi-Autorin.

So, nun überlasse ich meine Feder Silvia Götschi.

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Beispiel eines Arbeitstages als Schriftstellerin anhand des neuen Kramer-Krimis

Tagwache um 06.00 Uhr.
Ausgiebiges Frühstück und Lesen meiner letzten Korrekturen.
Computer hochfahren, den üblichen Haushaltskram erledigen. Nebst dem Schreiben habe ich Familie, die ab und zu gebauchpinselt werden muss. E-Mails checken. Diese kommen meistens mit Verzögerung oder gar nicht bei mir an. Unbedingt den Computer-Fachmann kommen lassen.
„Künstlerpech“ öffnen und Korrekturen anbringen. Wenn ich am Text weiterschreibe, komme ich meistens gut voran. Das Ende ist absehbar. Doch oft leiten mich die Protagonisten auf eine andere Fährte. Prüfen, ob unter „Eigenschaften“ die erforderliche Anzahl Buchstaben mit Leerschlägen noch nicht ausgeschöpft ist. „Künstlerpech“ darf im Umfang „Aschenputtel“ nicht übersteigen. „Engelfinger“ war eindeutig zu umfangreich. Doch das verzeihe ich mir, weil es Kramers erster Fall war.
Schon wieder das gleiche Wort geschrieben. Googeln, ob es passende Synonyme gibt. Das Internet bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Trotzdem stehen ein Duzend Duden auf dem Bücherregal bereit. Sie verstauben allmählich.
Unglaublich! Der Chef der Sondereinheit findet doch tatsächlich einen Stollen. Der war gar nicht vorgesehen. Der tauchte irgendwann mal auf. Spontan dazu kommen mir Bilder aus der Zeit vor dem Mauerfall in den Sinn. Da gab es auch solche Stollen, die von Ost nach West führten.
Recherche? Klar, recherchiere ich. Man kann NIE über etwas schreiben, das man nicht selbst erlebt hat. Meine Erlebnisse beruhen auf Realität, Lesen, Filme ansehen und einer begnadeten Fantasie. Kopfkino nenne ich es. Oftmals lässt sich jedoch die Realität von der Fiktion nicht auseinanderhalten.
Wo bin ich stehen geblieben? Ach ja, ein Künstler, der eine etwas dubiose Rolle übernimmt, sollte noch beschrieben werden. Ich sehe ihn klar vor mir. Es gibt ihn wirklich, zumindest die Bilder, die er gemalt hat.
Schreibend befreie ich mich von meinen Schatten. In meinen Krimis kann ich die dunklen Seiten ausleben.
Ich beobachte Menschen. Kaum jemand entgeht meiner Fantasie. Ich sehe bloss die Oberfläche. Das Dahinter stelle ich mir vor. Menschen faszinieren mich – auch die bösen. Ich will in ihre Abgründe blicken, erfahren, was sie zu einer Untat getrieben hat. Man kann auch mit dem Täter eine Beziehung aufbauen. Wir sind alle mal Kinder gewesen. Erbgut, Erziehung, Umfeld, Geografie, Geschichte und Religion verändern unser Wesen.
Das Mittagessen vergesse ich – wie üblich. Ich brauche die geistige Nahrung mehr als alles andere. Am Nachmittag unterbreche ich meine Arbeit. Muss raus an die frische Luft zum Wandern, Radfahren oder im Winter ins Fitness. Finde ich zwar total bescheuert diesen Fitnesswahn. Doch Bewegung tut gut, befreit meine überbelasteten Gehirnzellen.
Mein Arbeitstag endet meistens erst um 22.00 Uhr.

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Wunderbar, der Beitrag von Silvia Götschi! Ich jedenfalls bin hell begeistert, und freue mich jetzt schon auf ihren neuen Krimi KÜNSTLERPECH, welcher diesen Herbst erscheinen soll. Vielleicht möchte Silvia Götschi ja noch weitere Beiträge für meinen Blog schreiben? Das wäre natürlich „mega“ oder „voll der Hammer“, wie sich die ganz Jungen auszudrücken pflegen.

Habe ich DEIN Interesse und DEINE Neugier geweckt, für einen Text von DIR?
DU darfst DEINEN Beitrag unter DEINEM Namen, anonym oder unter einem Pseudonym in meinen Blog stellen.

feldwaldwiesenblogger

Was rund ums WEF so abläuft

Trotz Fehlen der „Google-Party“ soll’s auch dieses Jahr ein paar Sausen in Davos rund ums World Economic Forum, kurz WEF, geben.
Heute richte ich den Blick auf die TV-Stationen, welche von und über die Staatsoberhäupter, die Wirtschaftskapitäne und die Reichen und Schönen berichten.

SRF berichtet ganz konzentriert über den Anlass:

Eine Reporterin von Eleven at 11 hatte einen harten Ausseneinsatz:

RTL prophezeit schöne Wetterprognosen für das WEF:

Der TV-Sender 24 versucht das WEF und den CO2-Ausstoss in Einklang zu bringen:

Viel Spass beim WEF in Davos!

feldwaldwiesenblogger

Neues von der SVP

Christoph Mörgeli, der gefeuerte Uni-Professor, meldet sich jobmässig zurück. Mit finanzieller Starthilfe eines gewissen Roger Köppels, seines Zeichen Chef der Weltwoche, möchte Mörgeli eine „rechte“ Denkfabrik auf die Beine stellen. Ein „Thinktank“, der recht ist, also in Ordnung? Oder eine Denkfabrik, die rechts ist (politisch gesehen)?
Da entsteht in meinen Augen ein grosser Spekulierungsraum rund um den „Tank“ von Herrn Professor Mörgeli. Ich bin sicher, dort werden „grossartige“ SVP-Strategien ausgeheckt! Wer aber zahlt dem Professor den Lohn in besagter Fabrik, denn nur vom Denken allein ist noch keiner reich geworden?

Weg von der Denkfabrik, rein ins Vergnügen von Toni Brunner’s Landgasthof Sonne, im „sogenannten“ Haus der Freiheit.

Diese schmucke Idylle ist im toggenburgischen Ebnat-Kappel zu finden.
Ein älteres Ehepaar hat mir letzten Freitag beim Skifahren in der Mythenregion, resp. bei einer Kaffeepause, von dem Haus der Freiheit erzählt. „Ja, waren Sie denn noch nie dort?“, meinte die Frau. „Nein, das liegt von Muotathal aus gesehen nicht unbedingt um die Ecke“, meinte ich. Der rüstige Rentner sagte mir dann, dass sie beide entsetzlich enttäuscht waren, als sie in das Langasthof Sonne einkehrten. „Dort arbeiten nur Ausländer, und das im Betrieb des SVP-Chefs!“, meinte der Mann und machte einen erschütterten Eindruck. Das ältere Ehepaar versicherte mir, dass sie standhafte Schweizer seien und aufrichtige SVP-Wähler. Sie zweifeln nun an der Glaubwürdigkeit von Toni Brunner, dass er auch nur „aufs Geld raus sei“, und deshalb Ausländer „mit einem Hungerlohn“ in seinem Gastbetrieb ackern lasse. Mehr noch: Die zwei gesprächigen Senioren sagten mir, dass ein Portugiese dort mehr als 10 Jahre tüchtig gearbeitet habe, und von Brunner nun aus dem Betrieb geschmissen wurde. Da zeigten sogar die beiden ehrbaren Eidgenossen ein Herz für Ausländer und fanden Toni’s Tun einfach unmöglich. „Wir beide sind furchtbar enttäuscht!“ bekräftigte der bärtige Mann am Schluss ihrer Aussagen.

Ja ja, die SVP-Leute sind halt auch „furchtbar Nette“, wie die Linken und …!

feldwaldwiesenblogger

„Blick“ gegen Rangelov: Zu Recht?

Guten Morgen!

Vorgestern Samstag las ich in der Neuen Luzerner Zeitung:

Ich nahm es zur Kenntnis, dachte dabei, dass sich Rangelov mal wieder nicht im Griff hatte. Dass es aber keine grosse Sache ist, wie auch in besagtem Artikel schon erwähnt wurde. Der „Blick“ und sein Reporter wollten ebenfalls „kein grosses Theater“ machen.

Tags darauf, am Sonntag, kam dann die Kehrtwende. Die Zentralschweiz am Sonntag vermeldete:

Wach wie ich nun auf einmal war, erkannte ich sofort: Da ist Zunder drin! Ich ging sofort ins Internet, auf die Homepage des „Blicks“. Dort fand ich die „Headline“, welche den „Fall Rangelov“ so richtig ins Rollen brachte.

Der Text zu der „fetten Schlagzeile“ lässt für Rangelov nichts Gutes erahnen:

Da ist aus einem dummen, aber scheinbar harmlosen Vorfall plötzlich eine Tätlichkeit von Seiten Rangelov’s gegenüber einem jungen „Blick“-Reporter geworden. Das brachte nun feldwaldwiesenblogger auf den Plan, für seine Leser dem näher nachzugehen. Ich schrieb deshalb gestern Vormittag eine Email an den „Blick“-Sportchef:

Guten Tag Herr Bingesser

Ich habe gestern im Sporteil der Neuen Luzerner Zeitung gelesen, dass beim Training des FC Luzern im neuen Hallenbad auf der Allmend ein Blick-Reporter in den Pool gestossen worden sei. Dabei war wieder einmal Rangelov im Spiel, und hat sich diesen „Schabernack“ erlaubt. Zugegeben, absolut unprofessionell und kindisch vom FCL-Spieler Rangelov, der diesem Klub eigentlich nur Ärger bereitet.

Ich habe aber auch gelesen, dass der Blick-Reporter kein grosses Theater daraus gemacht hat. FCL-Medienchef René Baumann liess verlauten: „Er (der Blickreporter) hat sich bei mir nicht beschwert, sein Arbeitgeber ebenfalls nicht.“

Heute lese ich in der Zentralschweiz am Sonntag: „Rangelov droht eine Strafanzeige“. Wie hinterlistig ist das denn? Sie nennen es im Blick unter der Headline „Rangelov rastet aus“ „einen massiven Fall“, und erwähnen in ihrem Artikel, dass der Blickreporter „gesundheitliche Probleme erlitten habe“.

Ich möchte das meinen Lesern in meinem Blog http://feldwaldwiesenblog.blueblog.ch/ erklären können: Was ist jetzt nun Sache?
Einerseits konnte dies der Blick-Reporter nach dem wirklich dummen Vorfall von Rangelov (FCL, schickt diesen Mann bitte in die Wüste oder wieder nach Deutschland!) der Neuen Luzerner Zeitung bestätigen und anschliessend nach Absprache mit seinem Vorgesetzten seine Aussage wieder retour nehmen. Also ging es dem jungen Mann den Umständen entsprechend gut.
Andererseits schiesst ihr nun gegen Rangelov und wollt ihm eine Strafanzeige unterjubeln, nachdem ihr (also der junge Reporter und sein Vorgesetzter) keine „grosse Sache“ daraus machen wolltet.

Was bezweckt ihr mit eurem Verhalten: Wollt ihr dem „Provinzklub“ aus Luzern zeigen, dass ihr aus Zürich die grossen „Macker“ seid? Oder wollt ihr mir und meinen Lesern einfach zeigen, wie unehrlich ihr „manchmal“ handeln könnt? Oder wollt ihr uns ganz einfach beweisen, wie man aus einer Mücke einen Elefanten machen kann?

Ich bitte um eine Stellungnahme, welche ich gerne in meinen Blog stellen möchte. Denn der Sportteil des Blickes ist für mich eigentlich „die beste Sportzeitung der Schweiz“, und ich möchte gerne wissen, woran man bei euch ist.

Ich bedanke mich zum voraus für eine Antwort von Ihnen!

Es kam leider keine Antwort, Stand Montagmorgen, ca. 09.00 Uhr. Ich rätselte darüber, wieso wohl.
Als ich dann heute Morgen im 20 Minuten blätterte, fand ich quasi eine Antwort:

Der besagte „Blick“-Reporter muss operiert werden, und ist mental angeschlagen. Wenn das wirklich stimmt, dann entschuldige ich mich beim „Blick“ und seinem Sportchef Felix Bingesser erstens für meine Aussage, dass ich sie bei dieser Sache als hinterlistig anklagte. Zweitens tut es mir leid, dass ich die Verletzung des jungen Reporters verharmloste. Aber wie gesagt: Nur unter der Bedingung, dass es sich wirklich so verhält, wie in 20 Minuten dargestellt.

So oder so: Wenn diese Sache wirklich Kreisen ziehen sollte (und das tut sie ja wohl schon!), und dem FCL-Stürmer Rangelov eine Klage droht, würde ich mir bei der Clubführung des FC Luzerns langsam ein paar ernsthafte Gedanken machen. Ein paar Überlegungen zur Personalie Rangelov. Dieser Herr brachte dem FCL bisher nur Ärger aber fast keine Tore. Wieso wohl ist er in der Bundesliga durchgefallen?
Er ist nicht nur spielerischer Durchschnitt, sondern zu allem Übel und Elend auch noch ein elender Hitzkopf!

feldwaldwiesenblogger