Wer soll Italien regieren?

Nun, als ich gestern abend die Tagesschau unseres geliebten SRF’s sah, musste ich doch ab und zu schmunzeln. Denn gerade die Berichterstattung zu den Wahlen in Italien fand auch die Moderatorin Katja Stauber irgendwie komisch…

Denn wie mir schien, kam auch die Tagesschau-Crew nicht umhin, diese politische Italien-Posse mit einem gewissen Schalk im Unterton zu kommentieren.

Wer soll also nun Italien regieren? Weder Bersani, noch Berlusconi oder Grillo scheinen mir wirklich geeignet. Derjenige, welcher Italien wahrscheinlich wirklich ein bisschen aus der Misere, sprich Schuldenkrise, heraus befördern könnte, will gar nicht so recht. Mario Monti spürt nämlich gar keinen Rückhalt, weder im Parlament noch in der Bevölkerung…

Bersani sieht mir wie ein Mafiosi aus, mit allen Wassern gewaschen, gerissen und nicht ganz sauber…

Über Berlusconi noch weitere Worte zu verlieren, wäre wie Wasser in den Po zu tragen. Der ist sowieso nicht ganz dicht, und mit ihm auch seine Wähler…

Dann hätten wir da noch den vierten im Bunde: Beppe Grillo. Dieser Typ sieht nämlich nicht nur komisch aus, er ist es auch. Er ist Komiker und Blogger, wie ich. Solche Typen als Regierungschef kann sich jeder wohl nur nach einer Flasche Rotwein vorstellen…

Ich hätte da noch einen Vorschlag zur Güte. Dieser Herr hat ab Morgen Abend keinen Job mehr, und seine Herkunft würde das italienische Volk schon lehren, sich vor dem Euro und der EU zu fürchten…

feldwaldwiesenblogger

Der FC Luzern im freien Fall in die Challenge League?

Ich habe Angst um unseren FC Luzern! Was die zur Zeit bieten, schlägt dem Fass nun endgültig den Boden aus.
Sportlich gesehen sind sie im freien Fall in die Challenge League! Dabei hätte der FCL (Ausgabe 2013) alles, was es braucht um anständigen Fussball zu zeigen. Ein Super-Stadion, herrliche Trainingsbedingungen und potentielle Geldgeber.

Wie siehts aber mit den personellen Strukturen rund um den Club aus? Ein kompliziertes Gebilde mit Holding, AG und blablabla. Einen armen Präsidenten mit Mike Hauser, der nur eine Marionette ist und nichts zu sagen hat. Ein kürzlich entlassener Sportchef, der nie beim FCL angekommen ist. Ein Trainer, dessen Stuhl seit seinem Amtsantritt wackelt. Spieler, die sich nicht im Griff haben, und solche die nicht erwünscht sind. Dazu Bernhard Alpstaeg, FCL-Investor, und Walter Stierli, Ehrenpräsident.
Was läuft da schief? In meinen Augen bereits ganz oben, beim Geldgeber Alpstaeg. Er, der behauptet: «Brauchen einen Sportchef mit anständiger Frisur». Wie steht’s denn um seine Frisur?

Der Affe hat gar keine Frisur…

Der Kommentar zum FC Luzern in der heutigen Schwyzer Zeitung bringt’s voll auf den Punkt: „Alpstaeg gefällt sich in der Rolle eines träfen Sprücheklopfers.“

Auch die Rolle von Walter Stierli ist undurchsichtig, „…kümmert sich derweil hinter den Kulissen ums operative Geschäft…“. Hä, Wie bitte? Der aktuelle Präsident wird einfach übergangen?
So geht’s doch einfach nicht weiter: Entweder sind die Leute rund um Alpstaeg und Stierli gleich die Clubführung (und spielen sie nicht nur), oder aber sie ziehen sich aus dem operativen Geschäft zurück, und lassen die gewählten Personen ihre Arbeit tun.

Denn was zur Zeit rund um den FC Luzern abläuft ist ein kunterbunter KuddelMuddel-Mix, mit vielen Häuptlingen, aber fast keinen Indianern. Alles schrecklich kompliziert aufgegleist.
Und wenn wieder mal was schief läuft, gibt der Alpstaeg garantiert dem „Blick“ ein Interview und alle in Luzern können seine Schelte wieder nachlesen. Ich denke, (fast) alle im Club zittern und fürchten sich inzwischen vor diesem Alpstaeg. Nichts geht mehr: Stillstand, Angststarre und Konfusion.

Ein Mitarbeiter hat heute Morgen gemeint: „Die haben in der frisch renovierten Allmend nun so viele neue Plätze, da können sich die Spieler garantiert irgendwo verstecken.“

Alles eine einzige Katastrophe, was nur den Abstieg in die Challenge League verdient!

feldwaldwiesenblogger

D.A.D., Wii-Schwarzes und Hesigen Schneemaa 2013

Guten Morgen allerseits!

Gestern abend pilgerte ich zusammen mit Kollege R. nach Pratteln, ins Z7. Dort standen die Dänen-Rocker D.A.D. auf dem Programm. Eine geile Rock-Stimme und nach Kuhlauten jammernde Gitarren verzauberten das hiesige Z7 in Dänenland. Viel geiler und stimmungsvoller Hardrock wurden fürs Gehör geboten.

Der Sänger mit seinen speziellen hauchdeutschen Ansagen brachte das Publikum zudem immer wieder zum Lachen. Da ich nur eine einzige CD von dieser doch schon in die Jahre gekommenen Band besitze, kannte ich leider nur einige wenige Songs.

Der Bassmann prägte das sonst schon extravagante Bandbild zusätzlich mit seinen zweisaitigen und sehr speziellen Bässen. Hier ging der Dänenexpress mit der Bass-Rakete ab!

Damit wir die Reise nach Pratteln wohl behalten unter die Räder nehmen konnten, und dort auch gestärkt abrocken konnten, hat uns Kollege W. „Wii-Schwarzes“ (eine hervorragende Muotathaler Spezialität mit Kaffee und Rotwein) in einer Thermoskanne mitgegeben.

Besten Dank an W., es schmeckte hervorragend und brachte uns in beste Stimmung!

Zurück im heimischen Thal, zu vorderst in der Hesigen, erblickte ich um kurz nach halb Zwei in der Früh junge Männer beim Schneemaa-Bau. Dazu brauchten sie nicht nur Schaufeln, sondern auch eine Schneefräse und eine gute Beleuchtung.
Am Morgen, nach der Messe, machte ich mich auf zum Hesigen Schneemaa, Ausgabe 2013, und habe für euch erste exklusive Bilder. Er ist schön geworden, nicht wahr! Ein Kompliment von meiner Seite an die Erbauer.

Einen schönen Sonntag wünscht
feldwaldwiesenblogger

Vier gute Gründe, Berlusconi wieder zu wählen!

Am nächsten Wochenende sind wieder (mal) Wahlen in Italien. Deshalb förderte die feldwaldwiesenblogger-Redaktion vier gute Gründe zutage, Silvio Berlusconi und seine Entourage wieder zu wählen.

Grund 1:

Ziemlich sicher wird Herr Berlusconi nicht nur neuer Premier, er wird zugleich auch noch Papst. Wie im guten alten Mittelalter.

Grund 2:

Ganze Scharen von Schönheitschirurgen dürften wieder Arbeit finden, um die alte Fratze wieder herzurichten.

Grund 3:

Das Comeback der Bunga Bunga-Partys! Die (fast schon) in Vergessenheit geratenen gesellschaftlichen Grossanlässe von Premier Berlusconi werden wieder auferstehen. Das Partyvolk Italiens wirds freuen!

Grund 4:

Der alte Schwerenöter trifft wieder auf seine Lieblingsschülerin Angela Merkel. Die Liebelei zwischen den beiden wird Europa und dem Euro wieder zu neuem Aufschwung verhelfen.

feldwaldwiesenblogger

Daniel Vasella verhilft der Abzocker-Initiative zum Sieg!

Nach „struben“ Tagen bin ich wieder einigermassen fit. Letztes Wochenende war ich in München, am Fussballspiel Bayern München gegen Schalke 04. Hernach erwischte ich eine starke Grippe, mit kruden Fieberträumen. Bruchstücke der schlimmen Alpträume blieben zurück, und steigen nun, wie Phoenix aus der Asche, auf und kommen zurück in mein Bewusstsein.
Dabei ging es um eine Moselmaus, eine trommelnde Blondine, einen 69-jährigen Schalke-Fan mit dem Namen Friedhelm und einen kollabierenden Fussballfan.

Bald aber schon hat mich die Realität wieder im Griff:

Eigentlich muss Thomas Minder, der Vater der Abzocker-Initiative, Daniel Vasella dankbar sein. Dankbar für den Irrsinn, nach seinem Abgang bei Novartis jährlich 12 Millionen Franken fürs Nichtstun zu kassieren. Dies während 6 Jahren, was total 72 Millionen entspricht!
Ich denke, diese „das Fass zum Überlaufen-bringende Sache“ des stets lächelnden Vasella dürfte der Initiative definitiv zum Sieg verhelfen!

SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga meinte gestern nach Bekanntwerden der „Vasellschen“ Heldentat: „Sie sei sprachlos“, und „es brodelt in der Bevölkerung“.
FDP-Präsident Philipp Müller brachte es gestern in der „Tagesschau“ von SRF 1 ebenfalls auf den Punkt: „Die Abzocker-Initiative werde nun zur Lex Vasella“ und „der scheidende Novartis-Präsident bringe die liberale Schweiz aufs Schafott“.

Auch wenn Daniel Vasella die 72 Millionen Franken spenden soll, wie er in der „Tagesschau“ von SRF ankündigte: „Mister Oberabzocker“ tat gestern den Gegnern der Initiative einen Riesen-Bärendienst.

Trotzdem: Der Weltwoche-Schreiberling Urs Paul Engeler meint in einem neuesten Pamphlet von wahnwitziger Schreibe:

„Gell, Herr Engeler, es ist halt nur der Neid, der uns wegen Vasella ein Ja in die Urne werfen lässt!“

Nach dem Studium des „Gerechtigkeits-Artikels“ könnte ja man fast meinen, dass das Problem die neidvolle Schweizerbevölkerung („Neidgenossen“) ist, und nicht die Megalöhne von Bankern und die riesigen Bonis der Manager.

Ich lasse mich aber von diesen „intelektuellen Furzern“ nicht hinters Licht führen. Was hat denn dies alles mit einer gerechten und moralischen Gesellschaft zu tun? Rein gar nichts, im Gegenteil!

Kein Wunder, hat der Bürger genug von dem verlogenen „Finanzpack“! Was früher mit einem üblen „Filz“ begann, hat sich in den letzten Jahren zu einem diebischen „Pack“ gemausert. Und diese Bande wird mit Köppels Blatt in den siebten Himmel geschrieben, Schande so was! Aber aus reiner Neugier, was denen noch so alles in den Sinn kommt, lasse ich mein „Weltwoche-Abo“ weiterlaufen. Auch deshalb, um meinen Finger draufhalten zu können!

feldwaldwiesenblogger

Was machen eigentlich ehemalige Schweizer Skicracks?

Meine prophetischen Fähigkeiten bezüglich Schweizer Erfolge an der Ski-WM in Schladming trafen leider bisher ins Schwarze. Die Skidamen sind auf Kurs, und holten mit Lara Gut bereits eine der beiden budgetierten Medaillen.
Die Inglin-Kummerbuben hingegen sind so gut oder eben so schlecht wie ich erwartet habe. Bezeichnend ist zudem, dass der „beste Schweizer“ von gestern, Silvan Zurbriggen, wegen einer zu hohen Bindungsplatte (1 mm!) hernach disqualifiziert wurde. Der „Blick“ hat halt schon recht: Die Skiherren sind momentan einfach nur Pleiten-Pech- und Pannen-Fahrer.

Deshalb schwelgte ich heute Morgen ein bisschen in der Vergangenheit und liess nostalgische Gefühle hochkommen. „Alläs fahrt Schii, alläs fahrt Schii, Schii fahrt die ganzi Nation…“ sang ich lauthals während der morgendlichen Autofahrt zur Arbeit. Mein Gesang muss wohl ziemlich laut gewesen sein, denn hinter mir gab mir plötzlich ein anderer Automobilist Lichthupe…

(Fast) jeder von euch erinnert sich gerne an ehemalige Schweizer Skicracks wie Vreni Schneider, Peter Müller, Pirmin Zurbriggen oder Bernhard Russi. Ich ging heute der interessanten Frage nach: Was macht denn diese „Viererbande“ heute?

Vreni Schneider: Sie wechselte von den Skipisten auf die Bretter der Showbühne, und versucht sich im Singen.

Nun, Vreni, bleib lieber, wie der Schuhmacher, bei den Leisten. Oder auf deinen Latten!
Wenn du es trotzdem nicht lassen kannst: Wie wäre es mal mit einem Duett? Ich kann nämlich auch singen, bis die Lichthupen losgehen…

Peter Müller: Der einstige Ölspur-Sucher der schnellen Abfahrtspisten entdeckte eine neue Welt für sich. Er stieg ins Erotik-Business ein.

Das macht der Peter doch wirklich „ordäli“ gut! Die schönen Mädels stehen halt auf Glatzköpfe wie Müller…Oder Glatzköpfe wie Müller auf schöne Mädels…

Pirmin Zurbriggen: Er wurde nach seiner glänzenden Ski-Karriere Hotelier in Sass-Almagell. Zuletzt wirbelte er mit seiner „Hotel-Zeitung“ die Schweizer Medienlandschaft gehörig durcheinander. Lest selbst, was das einstige „Knie der Nation“ (anno 1985) zu schreiben weiss.

Bernhard Russi: Der in die Jahre gekommene Skicrack aus Andermatt, einst Abfahrts-Olympiasieger in Sapporo, ist heute ein Tausendsassa. Er arbeitet unermüdlich für’s Schweizer Fernsehen als Co-Kommentar bei Skirennen, und testet jeden Subaru, bevor er die Schweizer Strassen passieren darf.
Neuerdings ist er auch als Brillenhändler für Visilab im Einsatz, und nimmt für läppische 100 Franken „ihre Alte“ zurück. Empört rief ich bei Visilab an, und erkundigte mich nach den absolut stossenden Rücknahme-Angeboten. Man leitete meine Anfrage sofort an Russi weiter, welcher gerade einen Skihang in Schladming mit Matthias Hüppi am Besichtigen war. Russi konnte mich beruhigen, und meinte, dass mit „ihre Alte“ eine in die Jahre gekommene Brille gemeint sei. Aha! Wir vereinbarten gleich einen Kauftermin für eine „Neue“!

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