Was machen eigentlich ehemalige Schweizer Skicracks?

Meine prophetischen Fähigkeiten bezüglich Schweizer Erfolge an der Ski-WM in Schladming trafen leider bisher ins Schwarze. Die Skidamen sind auf Kurs, und holten mit Lara Gut bereits eine der beiden budgetierten Medaillen.
Die Inglin-Kummerbuben hingegen sind so gut oder eben so schlecht wie ich erwartet habe. Bezeichnend ist zudem, dass der „beste Schweizer“ von gestern, Silvan Zurbriggen, wegen einer zu hohen Bindungsplatte (1 mm!) hernach disqualifiziert wurde. Der „Blick“ hat halt schon recht: Die Skiherren sind momentan einfach nur Pleiten-Pech- und Pannen-Fahrer.

Deshalb schwelgte ich heute Morgen ein bisschen in der Vergangenheit und liess nostalgische Gefühle hochkommen. „Alläs fahrt Schii, alläs fahrt Schii, Schii fahrt die ganzi Nation…“ sang ich lauthals während der morgendlichen Autofahrt zur Arbeit. Mein Gesang muss wohl ziemlich laut gewesen sein, denn hinter mir gab mir plötzlich ein anderer Automobilist Lichthupe…

(Fast) jeder von euch erinnert sich gerne an ehemalige Schweizer Skicracks wie Vreni Schneider, Peter Müller, Pirmin Zurbriggen oder Bernhard Russi. Ich ging heute der interessanten Frage nach: Was macht denn diese „Viererbande“ heute?

Vreni Schneider: Sie wechselte von den Skipisten auf die Bretter der Showbühne, und versucht sich im Singen.

Nun, Vreni, bleib lieber, wie der Schuhmacher, bei den Leisten. Oder auf deinen Latten!
Wenn du es trotzdem nicht lassen kannst: Wie wäre es mal mit einem Duett? Ich kann nämlich auch singen, bis die Lichthupen losgehen…

Peter Müller: Der einstige Ölspur-Sucher der schnellen Abfahrtspisten entdeckte eine neue Welt für sich. Er stieg ins Erotik-Business ein.

Das macht der Peter doch wirklich „ordäli“ gut! Die schönen Mädels stehen halt auf Glatzköpfe wie Müller…Oder Glatzköpfe wie Müller auf schöne Mädels…

Pirmin Zurbriggen: Er wurde nach seiner glänzenden Ski-Karriere Hotelier in Sass-Almagell. Zuletzt wirbelte er mit seiner „Hotel-Zeitung“ die Schweizer Medienlandschaft gehörig durcheinander. Lest selbst, was das einstige „Knie der Nation“ (anno 1985) zu schreiben weiss.

Bernhard Russi: Der in die Jahre gekommene Skicrack aus Andermatt, einst Abfahrts-Olympiasieger in Sapporo, ist heute ein Tausendsassa. Er arbeitet unermüdlich für’s Schweizer Fernsehen als Co-Kommentar bei Skirennen, und testet jeden Subaru, bevor er die Schweizer Strassen passieren darf.
Neuerdings ist er auch als Brillenhändler für Visilab im Einsatz, und nimmt für läppische 100 Franken „ihre Alte“ zurück. Empört rief ich bei Visilab an, und erkundigte mich nach den absolut stossenden Rücknahme-Angeboten. Man leitete meine Anfrage sofort an Russi weiter, welcher gerade einen Skihang in Schladming mit Matthias Hüppi am Besichtigen war. Russi konnte mich beruhigen, und meinte, dass mit „ihre Alte“ eine in die Jahre gekommene Brille gemeint sei. Aha! Wir vereinbarten gleich einen Kauftermin für eine „Neue“!

feldwaldwiesenblogger

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