Wann wird es endlich Frühling?

Wann wird es endlich Frühling? Diese Frage beschäftigt dieser Tage sicher nicht nur mich, sondern wohl die Mehrzahl der Schweizerinnen und Schweizer. Der Winter geht nun zum x-ten Mal in die Verlängerung, die Sonne scheint uns vergessen zu haben und zu allem Übel und Elend startet morgen Ostersonntag noch die Sommerzeit. Dabei wären wir doch schon um einen Hauch Frühling froh…

Ich richtete meine Frage an niemand geringeren als die Muotithaler Wetterfrösche.

Nun, die Antwort war sehr vielsagend: „Wir wissen es auch nicht. Frag doch mal den Bucheli…! Zwei Mitglieder von uns haben nämlich den guten Draht zu Wettermacher Petrus willentlich zerstört. Du weisst ja, wer gemeint ist…“


Aus meinem persönlichen Archiv:

In Zukunft möchte ich in loser Folge ab und zu verstaubte Perlen aus meinem persönlichen Archiv hieven. Ich sage euch, das ist gar nicht so einfach. Denn: Nachfolgendes Archivstück „DCM-Rap“ ist ein von mir verfasster Songtext aus dem Jahr 1996. Es dauerte eine kleine Weile, bis ich das damals im „Works-Format“-abgespeicherte Dokument öffnen konnte.

Der Song „DCM-Rap“ performten wir damals mit der Fomation „Erk and the lambkinfuckers„. In jener Zeit waren Gemeinderatswahlen, und der DCM (Donnerstag Club Muotathal) stellte auf einer eigenen Liste drei Kandidaten auf.
Das Ergebnis: Ein Mitglied der DCM-Liste (Richi Föhn) schaffte es tatsächlich in den Gemeinderat, die beiden anderen (Gisela Steiner und Bruno Schelbert) verbuchten Achtungserfolge.

Wir von „Erk and the lambkinfuckers“ komponierten so quasi als Wahlgeschenk einen Song für Richi und seine Kollegen, den „DCM-Rap“.

DCM-Rap

1. Dr DCM isch ä härti Truppä /
sie hend sich chönnä i Gmeindrat schmugglä.
Sie wend üs i dem wichtigä Rat värträtä /
dr‘ Richi wird ä chli ärgägä trättä.
Drum hed dr‘ DCM diä drii ufgstellt /
vielnä sinds cho we bstellt.

Refr. Dr DCM isch parat: Sie sind im Gmeindrat.
Dr DCM isch fit: Das wird ä Riesä-Hit.
Dr DCM isch guät: Sie hend viel Muät.
DCM …

2. Dr‘ Richi kännt beschtens d‘ Intärässä /
är tuäd au üs nüd värgässä.
Aer weiss zu jedum Thema ä Hufä /
und dass dä nüd nur bim Suffä.
Die politisch Gsinnig isch ihm glich /
är weiss dass äs git arm und rich.

Refr.

3. Wiä mä gseht isch dr‘ DCM frisch /
drum hends ‚etz einä am rundä Tisch.
Di Jungä wend hütigstags au mitredä /
das wott im Rat sichär jedä.
Aer söll nur sägä sini Meinig /
diä andärä müänd nüd regiärä älleinig.

Refr.

Das Ergebnis unseres musikalischen Schaffens mit „Erk and the lambkinfuckers“ und „dem DCM-Rap“ war eine geile Zeit und eine defekte Lautsprecher-Box…

feldwaldwiesenblogger

Die SVP erwacht aus dem Winterschlaf… endlich!

Ja, endlich erwacht die Schweizerische Volkspartei aus dem tiefen Winterschlaf. Lange Zeit hörte und las man nicht mehr viel von ihr und seinen Leuten. Ich machte mir bereits Sorgen…

Nun ist die SVP wieder da, und wie! Zwei Beispiele jüngeren Datums belegen dies ganz eindeutig.
Sind ein Blocher wegen dem Hildebrand-Gezänk und ein Brunner wegen den ausländischen Angestellten in seiner Beiz in der Versenkung verschwunden, machen zwei andere Schlagzeilen.
Die zwei Partei-Schwergewichte Mörgeli und Freysinger.

Mörgeli, der geschasste Uni-Professor, soll dem Vernehmen nach Doktortitel „verschenkt“ haben. Im 20 Minuten fand man gestern folgende Schlagzeile:

Das ist doch nicht die Möglichkeit! Andererseits: Erstaunen tut mich das überhaupt nicht. Irgendwie ist dieser Mann einfach eine falsche Nummer, sein blödes Lächeln nur aufgesetzt. Selbst die Haare sind ja trotz gegenteiler Behauptung nicht echt…

Der Mann schaffte es neben seinem „strengen“ SVP-Job nicht mal, den verstaubten „Grümpel“ in seinem Institut in Ordnung zu halten. Wie also soll er bloss ein gescheiter „Doktorvater“ sein?
Ich persönlich vermute, da wird noch mehr „Mist“ zu Tage befördert werden…

Ein zweites Beispiel ist der singende und dichtende Neo-Walliserstaatsrat Oskar Freysinger! Die Schlagzeilen um seine Person überschlugen sich in letzter Zeit richtiggehend. Einerseits sein sensationelles Wahlergebnis zum Staatsrat (Regierungsrat), anderseits die in seinem Kellerbüro hängende deutsche Reichskriegsflagge.

Aus Solidarität und Rücksichtsnahme zu den Opfern und Hinterbliebenen von Nazi-Deutschland, stelle ich kein Bild dieser abscheulichen Reichskreigsflagge in meinen Blog! Zu schlimm waren die Gräueltaten, welches das damalige Deutschland verübt hat. Auch wenn ich mich sonst über allerlei Dinge lustig machen kann: Über Nazideutschland, seine Opfer und den Dingen was damals passierten, gibt es von mir keine blöden Sprüche zu hören oder zu lesen. Das versteht sich für mich einfach von selbst!

Aus diesem Grund verstehe ich überhaupt nicht, wieso Herr Freysinger diese Flagge in seinem Keller hängen hat.
Denn: Ansonsten ist mir der SVP-Mann Freysinger, im Gegensatz zu einem Christoph Mörgeli, sehr symphatisch. Seine Ansichten, Einstellung, Lebens- und Polithaltung finde ich äusserst positiv, spannend und interessant.
Der Freiysinger ist einfach ein anderes Kaliber, eigentlich das pure Gegenteil von Mörgeli: Er scheint echte Haare zu haben, ist nicht schmierig im Umgang mit seinen Politgegnern und hat wirklich etwas auf dem Kasten.

So unterschiedlich die beiden SVP-Mannen und deren Schlagzeilen auch sein mögen: Endlich tut sich wieder was in Brunner Toni’s Partei.
Denn: Es wird Frühling, Zeit für den Frühjahrsputz und das Ausmisten! Da gäbe es nämlich für Mörgeli und Freysinger einiges zu tun…

feldwaldwiesenblogger

Die Bayern München-Gaben

Jetzt ist doch meine Wenigkeit auch schon 20 Jahre am selben Arbeitsplatz! Ha, ich werde älter, aber trotzdem: Bis zu meiner Pensionierung muss ich fast nochmals so lange arbeiten…

Dieses kleine Arbeitsjubiläum galt es zu feiern. Ich offerierte meinen Mitarbeitern Köstlichkeiten aus dem Hause „Schelbert Conditorei, Muotathal“.

Dazu gab’s auch mein heiss geliebtes Wii-Schwarzes…

Diese feinen Sachen kamen bei meinen Mitarbeitern ausgezeichnet an. Wir haben halt im Muotathal nicht nur Höhlen, Berge und Käse zu bieten…

Zu meinem Dienstjubiläum schenkten mir meine lieben Kollegen (fast) ausschliesslich Bayern München-Gaben. Woher die bloss wissen, dass ich so ein glühender Anhänger dieses Fussballclubs bin…?

Da gab’s einen Kapuzen-Sweater…

… und staun staun: einen Bayern-München-Toaster!

Ich musste ihn natürlich sofort in Betrieb nehmen und mit zweit Toastscheiben austesten.
Das Ergebnis: Wenn die Scheiben fertig getoastet sind, schnellen sie nach oben, und schwups… ertönt die Bayern München-Hymne „Stern des Südens…“. Das war noch nicht alles: Beide Toastscheiben waren beim Toasten noch mit „FCB“ gebrandmarkt worden. Wau, mir blieb die Spucke weg!

Dankend musste ich nun einen kräftigen Schluck Wii-Schwarzes nehmen!
Dabei wurde mir noch ein bisschen Schokolade und Bier geschenkt…

FC Basel-Schoggi, was erlauben die…? Nun, die wird am nächsten Montag vor dem SuperLeague-Spiel FC Luzern gegen den FC Basel mit meinen Kollegen zusammen verdrückt.

Betreffs Bayern München war das aber gestern noch nicht alles!
Auf 19.00 Uhr fuhr ich zur Sportanlage Wintersried, Ibach, zum diesjährigen Start der Meli Sport-Kampagne „Vom Sofa zum Lauerzersee-Lauf“. Trotz kalten Temperaturen und Schneefall brachten wir unser erstes gemeinsames Training in guter Stimmung über den Laufsteg.

Gegen 22.00 Uhr war ich dann im Bett. Simsend und 10vor10-schauend schlich sich noch eine Email in mein iPhone. Und was für eine Mail: Die Bestätigung, dass ich am Dienstag in einer Woche auch nach München zum ChampionsLeague-Knüller FC Bayern gegen Juventus Turin mitfahren kann! „Judihui und Zöttäli draa…“
Das war bayerntechnisch einfach ein wunderbarer Tag!

Sprechstunde mit Doktor Armin Ablondi:

Wie ich heute Morgen erfuhr, war Sebastian Vettel gestern Abend zu später Stunde bei unserem Doktor Armin Ablondi zur Behandlung.
Zu dieser Spezialbehandlung wurde Herr Vettel von seinem Team-Chef Christian Horner gedrängt. Murrend und widerwillig fuhr er dann ins Muotathal.

Der gute (Berg-)Doktor fand dann schnell heraus, dass der Sebastian an beginnender Schumitis zu leiden beginnt. Doktor Ablondi sagte mir heute besorgt am Telefon: „Ich musste dem Vettel Ziegenmilch gegen seine agressiven Anwandlungen von letztem Sonntag verschreiben. Zudem sagte ich ihm, dass er zur Kirche gehen, und dort ein Gebet 1000mal sprechen soll.“
„Aha, höchst interessant“, sagte ich zu ihm, „aber um was für ein Gebet handelte es sich dabei?“ Doktor Ablondi betete mir das Vettel’sche Gebet laut vor: „Ich will nicht so ein fahrerisches Arschloch wie Schumi werden. Ich werde mich in Zukunft wieder fair und teambezogen verhalten!“.

feldwaldwiesenblogger

Polo Hofer und Band im Stadtkeller Luzern

Gestern Abend war’s nach gut drei Jahren wieder mal so weit: Ich durfte Polo Hofer und seine Band wieder mal live erleben. Diesmal war wieder der Stadtkeller in Luzern dran, der schon kurze Zeit nach der Türöffnung fast bis zum letzten Platz besetzt war.

Die Bühne war bereit, die Fans auch…

Punkt 20.30 Uhr gingen die Lichter in Luzern aus (wegen irgendeiner superschlauen Veranstaltung), nicht aber im Stadtkeller. „Die Band“, bestehend aus Hape Brüggemann (keyb), Mario Capitanio (g+voc), Marc Gerber (g+voc), Peter Enderli (b) und Ueli Enderli (dr), enterte die Bühne.

Die Band hatte nicht nur die Erleuchtung, sie gab den musikalischen roten Faden für den Abend vor. Ohne diese geniale und hervorragend eingespiele Band wäre Polo an diesem Abend wohl kaum aufgetreten.

Denn als Polo das Lokal betrat, war mir sofort klar: Der Mann ist krank. Dies bestätigte er dann auch auf der Bühne mit den Worten, dass sein Arzt ihm eigentlich Bühnenverbot erteilt habe. Polo Urs Hofer redete von Fieberschüben und Schweissausbrüchen. Dies hatte aber erstaunlicherweise und zum Glück keine Konsequenzen für seinen Gesang.

Auf meinem Bild sang er in „Lemmy-manier“ einer seiner vielen Hits, wie Oh Ramona, Alperose, Im letschte Tram, Wyssebüehl, Liebe Siech, Du Ängel du, Zigünerhärz und noch etliche andere.

Polo war, wie erwähnt, sichtlich angeschlagen. Er ging dann auch ab und zu von der Bühne, oder machte es sich bei seinen Mitmusikern auf der Bühne bequem und liess sie gewähren.

Dies tat aber dem gestrigen Auftritt überhaupt keinen Abbruch, im Gegenteil. Ich habe das Spezielle und Unvorhergesehene einfach gern. So spielte die Band vor der Pause gut fünf Songs ohne Hofer. Dabei handelte es sich um Coverversionen, gesungen von „Super-Mario“ und Komikzeichner Capitanio. Darunter waren so Klassiker wie Ritchie Valens‘ „La Bamba“ oder das völlig überraschende, aber hervorragend zelebrierte „Purple Rain“ von Prince.

Nach der Pause ging’s in ähnlichem Stil weiter: Die Band führte und Polo sang, wie wenn er gar nicht krank wäre. Ich hatte sogar das Gefühl, dass es Polo im zweiten Set besser ging. Zudem war Polo National trotz allem in bester Laune und erzählte uns auch einige Witze.
Kostprobe gefällig? „Da kam eines Tages ein Mann zu seiner Frau heim, und erzählte ihr, dass er eine Organverschiebung habe. Was soll das denn sein, meinte die verdutzte Frau? Der Mann erklärte, dass ihm sein Arzt gesagt habe: Seine Leber sei am Arsch.“

Im zweiten Teil des Konzertes legte Polo auch wieder, wie erwähnte, eine Pause ein. Dazu bat er den Gastsänger Bruno Dietrich zu sich auf die Bühne. Zusammen legten die beiden samt Band einen Reggae-Hit hin, dass meine Beine nur so „zappelten“. Den Songtitel kann ich leider nicht mehr „benamsen“.
Danach präsentierte uns Herr Dietrich mit seiner wunderbaren Stimme einige Soulklassiker und auch eigene Songs.
Als er am Piano sitzend seinen neusten Hit anklingen liess, endete er plötzlich abrupt. Scheinbar auf Wunsch und Geheiss des Stadtkeller-Managers wechselte der Instrumenten-Tausendsassa zum Schlagzeug. Zusammen mit den beiden Gitarristen und dem Bassisten fetzten sie uns den Led Zeppelin-Kracher „Whole Lotta Love“ von der Bühne. Der Schreiberling war natürlich „very amused“.

Ob dieser kunterbunte Musik-Mix alle Stadtkeller-Besucher so liebten wie ich, weiss ich nicht. An den hochgereckten Armen konnte ich jedoch erkennen, dass halt doch vor allem die von Polo gesungenen Hits am besten ankamen.

Schliesslich war der sehr gelungene Gastauftritt von Bruno Dietrich vorbei, und Polo kehrte wieder auf die Bühne zurück.
Zu Bruno Dietrich noch eine Info: Er ist ja bekanntermassen auch auf der 5. SCHWEIZER ROCK- & BLUESCRUISE vom 19. bis 26. Mai 2013 dabei. Interessehalber fragte ich den Drummer Ueli Enderli nach dem Auftritt, ob den Dietrich auf dem Schiff mit ihnen mittun werde. Seine Antwort war: „Er wisse es nicht. Es könnte aber gut möglich sein.“ Das hoffe ich doch schwer, dass das möglich sein wird. Meine Wenigkeit wird an dieser ROCK- & BLUESCRUISE nämlich auch dabei sein.

Nachdem Hofer die Bühne wieder betrat, wurde zum Schlussspurt angesetzt. Dabei erlebte Schlagzeuger Enderli noch einen Schrecken: Bruno Dietrich bearbeitete bei „Whole Lotta Love“ sein Bassdrum-Pedal wohl so heftig, dass es Schaden nahm. Enderli musste den einen Song (ich glaube es war „Alperose“) mit einer halbfunktionierenden Fussmaschine spielen. Das merkte man dem Song auch an, denn der wurde in einem schnelleren Tempo als üblich gespielt…
Der arme Rowdy wurde rumgescheucht und musste in Windes Eile ein neues Bassdrum-Pedal besorgen.

Auf dem finstern Foto erkennt man den Rowdy, der nach geglückter Rettung das ramponierte Pedal wieder zu reparieren versuchte.

Dann kam der letzte Song und kurz vor halb Zwölf die Zugabe „Im letschte Tram“. Ein bereits das Lokal verlassender Mann meinte: „In Luzern fahren doch gar keine Trams.“ Wie wahr!
Nach diesem schönen Song war Schluss, und Polo und die Band verliessen unter kräftigem Applaus und „Polo Polo“-Rufen die Bühne.

In meinen Augen war das gestern ein magisches und wunderschönes Konzert, trotz oder gerade wegen des angeschlagenen Polo’s. Ich wünsche ihm aber trotzdem gute Genesung, und dass er sich „ächli Sorg hed“. Denn seine Fans und ich möchten unser nationales Urgestein doch noch ein gutes Zeitchen live erleben dürfen…

Beim Rauslaufen entdeckte ich noch Polo’s Manager, der den Stadtkeller-Vertrag ausgiebig studierte.

Es schien alles in Ordnung zu sein.
Zudem machte ich Wundernase noch einen Abstecher zu der CD-Verkäuferin. Ich fragte sie beiläufig, ob eine neue CD von Polo Hofer geplant sei. Sie bejahte. Ich fragte: „Dieses Jahr?“ Sie sagte: „Nächstes Jahr.“ Ich fragte: Mit neuen, eigenen Songs? Sie nickte. He, das ist ja vollgeil!


Usum Chäs-Chessi:

Der Inhalt des heutigen Chäs-Chessi ist gefüllt mit den verschiedensten Zutaten. So kann ich berichten, dass im gestrigen „Boten“ mein Vorschlag zu dem mittelalterlichen Fundstück kein Gehör fand. So was, dabei habe ich doch Beweise…

Ich las heute in der Zeitung, dass der Schweizerische Skiverband zwei Österreicher für den Posten des Alpin-Chefs und des Männerchefs ernannt hat. Was seid ihr doch für Vollidioten! Schickt lieber den SSV-Präsidenten Lehmann in die Wüste und holt stattdessen Gian Gilli und Schweizer Funktionäre und Trainer! Ich bin wütend auf den SSV…

Desweiteren empöre ich mich wegen:

Das darf doch einfach nicht wahr sein! Von 40 Franken gleich auf 100 Franken, so was Bescheurtes! Wie wäre es mit einer Abstufung à la Österreich’s Pickl? Dass Vielfahrer mehr bezahlen müssen als „Seltenfahrer“?
Da gäbe es genügend sinnvollere Varianten, zumal das technisch absolut machbar wäre. Ich meinerseits werde ein künftiges Referendum unterstützen.

Gestern machte ich beim 28. Priischlefele Muotathal einmal mehr das „Informatik-Büro“ (Startliste, Rangliste und Zertifikate).

Diese schönen Zettel prangten in der Aula des Bezirkschulhauses, in welchem der Anlass vor vollem Hause stattfand.

Bevor ich mich am Samstagmorgen aufmachte, meinen PC und den Drucker für das Priischlefele zu installieren, machte ich in Fussballgotts Velo- und Mofa-Paradies einen Abstecher.

Viele schöne Velos standen am Tag der offenen Velo- und Mofa-Türen draussen. Was will uns Fussballgott damit sagen?
Ich weiss es, ich weiss es: Wir Schweizer werden fetter und fetter und sollen uns gefälligst mehr bewegen. Am besten mit einem seiner schmucken Zweiräder.

Dazu hatte er nämlich auch schicke und sichere Kopfbedeckungen in seiner zur Festhütte umfunktionierten Werkstatt feil.
Lieber Fussballgott, ich muss dir aber leider mitteilen, dass ich mich persönlich halt lieber zu Fuss fortbewege. Sei es joggend, marschierend, ski- oder autofahrend.
Aber ich bin mir gewiss, dass es genügend vernünftige Menschen gibt, die nicht wie ich durch die Gegend „secklen“. Sie strampeln stattdessen mit einem Drahtesel von dir auf unseren Strassen umher…

feldwaldwiesenblogger

Das „Bote“-Fundstück

Als eifriger und treuer „Bote“-Leser entgeht feldwaldwiesenblogger und seiner Redaktion (fast) nichts in dieser famosen Tageszeitung. Jeder interessante Schnipsel wird ausgiebig gelesen und auf seine Echtheit geprüft.

So auch dieser Artikel, welcher heute auf der berühmten „Letzten Seite“ zu finden war.

Zu dieser „Letzten Seite“ noch eine kleine Anekdote: Meine Grossmutter väterlicherseits erklärte uns einmal, dass sie den „Boten“ immer von hinten nach vorne las. Darauf angesprochen meinte sie: „Sie wolle zuerst immer die Verbrechen und schrecklichen Ereignisse lesen, und die nicht bis zum Schluss aufsparen müssen. Denn diese Dinge sind interessanter, als das Zeugs ganz vorne.“

Nach dem Studium dieses Artikels und des Bildes grübelte ich eine Weile nach. Schlussendlich kam die Erleuchtung.
Tätärätätää: Bei diesem metallischen Fundstück handelt es sich ganz klar um eine mittelalterliche 3D-Brille, oder die Überreste davon. Es ist allgemein bekannt, dass die Menschen im Mittelalter auch schon das seltene Ereignis einer Sonnenfinsternis betrachten wollten.

Meine Antwort werde ich selbstverständlich der „Boten“-Redaktion zukommen lassen. Man möchte ja schliesslich seine hochinteressanten Erkenntnisse mit der Wissenschaft und dem „Boten“ teilen.

Dabei stelle ich noch eine überaus wichtige Frage: Gibt es für meinen Hinweis auch einen Lohn, so quasi einen „Erkenntnis-Lohn“?


Usum Chäs-Chessi:

Gestern Feierabend war Endo Anaconda zu Gast bei SRF3. Der Sänger, Texter und Kopf von Stiller Has erzählte dem Moderatoren Nik Hartmann allerlei Interessantes aus seinem Leben und Wirken. Dabei ging es auch um die in Bälde erscheinende CD „Böses Alter“.

Eben dieses „böse Alter“, in das Endo nun auch allmählich zu kommen scheint, entlockte dem Mundart-Barden einige interessante Altersweisheiten. Eine davon möchte ich euch nicht vorenthalten:“Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr weiss, ob man beim Sex kommen oder gehen wird.“

feldwaldwiesenblogger

Alex Frei überzeugte an der gestrigen Pressekonferenz

Hrm, ich glaube, ich muss mich selber an der Nase nehmen. Denn: Frei war mir als Spieler je länger je mehr unsymphatischer! Dazu stehe ich.
Jetzt aber, nach der Bekanntgabe, dass er als Sportchef zum FCL stossen wird und nach der gestrigen Pressekonferenz betrachte ich die Sache aus einem anderen Blickwinkel.

In meinen Augen, oder was ich über diese Pressekonferenz las, überzeugt mich der Mensch Alex Frei. Ja, ich freue mich sogar darauf, dass er bei den Luzernern ab dem 15. April der neue Sportchef sein wird.

Dabei ist dem FCL-Präsidenten Mike Hauser ein grosser Wurf gelungen. Ich würde sogar sagen, das war sein Meisterstück. Nun hat er sich (hoffentlich) Autorität im Verein verschafft, und ist als Präsident endgütlig angekommen!
Denn bisher stand er immer im Schatten des vorherigen Präsidenten Walter Stierli.
Auch ich habe diese Situation öfters als ungeeignet kritisiert. Zu viele Häuptlinge: Mit Alpstaeg dem Geldgeber und Polteri sowie Stierli dem Ehren- und Schattenpräsidenten.

Alle Vorzeichen deuten nun darauf hin, dass es besser werden könnte. Zudem haben sie ja jetzt einen Sportchef mit einer anständigen Frisur…

Einige Passagen aus dem Interview, welches Dani Wyrsch mit Frei führte, liessen mich heute schon aufhorchen. Diese Passagen sind übrigens in der Neuen Luzerner Zeitung nachzulesen.

„Vorbei wird sein, dass ein 18-jähriger Profi trainieren geht und dann sechs Stunden Playstation spielt, wir werden junge Spieler auch anderweitig einbinden.“ Diese und andere Aussagen von Frei verdeutlichen, dass er erstens eine klare Philosophie hat, und zweitens sich auch Gedanken um den fussballerischen Nachwuchs beim Verein macht. Stark!

„Es sind alles Profis. Jeder muss sich aufraffen bis Saisonende.“ Alex Frei hat nicht nur den Ernst der tabellarischen Lage beim FCL erkannt, sondern sich blitzschnell auch einen Überblick über die unprofessionelle Haltung gewisser Profis verschafft.

Das ist natürlich Zucker in meinen Ohren! Meine Wenigkeit ist ein grosser Fan von Uli Hoeness und seiner phänomenalen Arbeit bei meinem Lieblingsverein Bayern München.
Auch Hoeness hat nach seiner Fussballkarriere gleich als Sportmanager angefangen….
Dass Frei aber einen Vergleich mit Hoeness relativiert, ehrt ihn und zeigt auch seine Reife.

Sprechstunde mit Doktor Armin Ablondi:

Die EU-Führung unter dem Vorsitz von der bildhübschen Angela Merkel schickte den schwerkranken Patienten ZYPERN zu unserem wohl bekannten Doktor Armin Ablondi. Die ganze Behandlung dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

Doktor Ablondi rief mich heute Morgen Punkt 6 Uhr an, und vermeldete: „ZYPERN ist nicht mehr zu retten. Alles schmieren und salben half nichts mehr. Frau Merkel und die EU haben beschlossen, ZYPERN dem russischen Bär zum Frass vorzuwerfen.“

feldwaldwiesenblogger

Der Zwiespalt mit Alex Frei

Gestern schlug die Verpflichtung von Alex Frei als neuen FC Luzern-Sportchef wie eine Bombe in der Schweizer Sportwelt ein.

Sofort gingen die Diskussionen los, ob online oder real. Meine erste Reaktion ging von Enttäuschung über Unverständnis bis hin zu Kopf schütteln über die FCL-Führung. Auch etliche Kollegen fanden’s allesamt nicht gut. Kritische und barsche Töne machten die Runde. So meinte etwa R. in der gemeinsamen Whatsapp-Gruppe IG FC Bayern München: „Verzweiflung pur nennt man das.“
Ich stimmte ihm zu.

Die Ereignisse begannen sich zu überstürzen. Um die Mittagszeit meinte ein Arbeitskollege: „Es ist noch nichts sicher, denn Radio Pilatus vermeldete, dass weder von Luzerner noch von Basler Seite her eine Bestätigung vorliege.“

Am frühen Nachmittag legte Blickonline, der einem den ganzen Tag in Sachen „Frei“ auf Trab hielt, nach:

Allmählich schlug meine Stimmung diesbezüglich um. Ich sagte beim Nachtessen:“Wenn sie (der FCL, Anmerkung der feldwaldwiesenblogger-Redaktion) beide im Doppelpack haben können, dann wäre das für den FCL super!“

Eifrige Bote und feldwaldwiesenblog-Leser erinnern sich vielleicht, dass ich mich unlängst für Heiko Vogel als neuen FCL-Trainer stark machte.
Nun könnte es also Tatsache werden.

Zudem begann es mir auch langsam zu dämmern, was da am Rheinknie ablief: Alex Frei möchte so oder so vom FC Basel weg. Er und Murat Yakin haben das Heu nicht so auf einer Bühne, die Misstöne der letzten Zeit bekommen nun ihren Sinn.

Dann war erst mal Pause. feldwaldwiesenblogger fuhr nach Illgau, an eine Probe mit der Jazzformation Sweet&Sour. Die Probe war sehr schön, nebst viel guter Musik gab’s noch ein Bierchen und es wurde nicht über den Fall Frei gesprochen. Einfach wunderbar! Denn Musiker haben noch andere Dinge im Kopf als Sport. Was genau bleibt jetzt mal dahingestellt…

Heute Morgen gings dann aber wieder weiter, mit der Zeitungslektüre der FC Luzern-Hauszeitung Neue Luzerner Zeitung, oder eben mit unserem „Schwyzer-Ableger“.
Dani Wyrsch, der Hofberichterstatter des FCL, schrieb ein paar schöne Zeilen über die gestrige „Sportbombe“.

Jetzt geht’s nur noch um Details: Kommt er sofort, oder erst im Sommer? Bringt er Heiko Vogel gleich mit?
Denn die ganze Sache scheint nun an Dynamik zuzunehmen. Die Tatsache, dass Alex Frei bei Luzern unterschrieben hat, birgt schon seine Risiken. Angeblich möchte er noch bis Saisonende beim FC Basel weiterstürmen und nebenher schon die neue Saison beim FCL vorbereiten. Das geht so sicher nicht…

20 Minuten wusste heute nämlich schon:

Ob das so sein wird, kommt heute Nachmittag aus. Beim FC Luzern ist nämlich ab 14.30 Uhr eine Pressekonferenz geplant.
Den Verantwortlichen wäre es recht gewesen, wenn die Neuigkeit nicht schon gestern die Runde gemacht hätte. Nachdem das Ganze drei Tage unter Verschluss gehalten werden konnte, kam die Meldung angeblich aus einem „Leck“ via Deutschland (kicker) zurück in die Schweiz. Die Deutschen sind manchmal schon schnell…

Zudem: Mich überaschte heute, wie positiv die Berichterstattung ausfiel. Es gibt sie aber auch, die kritischen Stimmen:

Meine Wenigkeit änderte über Nacht, respektive nach dem Zusatz Heiko Vogel langsam aber sicher die Meinung. Ich blicke der FCL-Zukunft ziemlich positiv entgegen. Frei weiss wie die Fussballer ticken, und kann ihnen von seinem riesigen Erfahrungsschatz einiges mitgeben.
Vogel wäre sowieso der richtige Trainer für die Luzerner. Er, der beim FC Bayern München schon als Nachwuchstrainer fungierte, ist ein symphatischer und bodenständiger Kerl. Genau das, was in die Innerschweiz passt…

Frei ist aber auch eine Reizfigur, der polarisieren und die Leute vor den Kopf stossen kann. Vielleicht ist genau das nötig, bei einem FC Luzern, wo momentan einfach nur still gestanden wird. Diese Tatsache kann aber auch sehr schnell ins Negative kehren. Wie Dani Wyrsch zudem heute schreibt, ist die Verpflichtung von Frei auch eine „Gratwanderung“.
Ich würde trotzdem sagen: Die Gratwanderung soll in Kauf genommen werden, denn ein bisschen „Schüttel und Rüttel“ kann in dem behäbigen Luzern überhaupt nicht schaden. Schlussendlich wollen nämlich alle nur Spitzenfussball in Luzern sehen.
Mit Frei und (hoffentlich auch) Vogel wird dies wieder Tatsache werden. Wetten!


Usum Chäs-Chessi:

Heute Morgen früh, um 03:32 Uhr, schickte Kollege W. uns folgendes Bild in eine gemeinsame Whatsapp-Gruppe mit dem Namen „Konzert-Freunde“:

Ich gab darauf folgenden Kommentar ab: „Was wott üs ächt dr jung W. mit dem sägä?“ (Übersetzung: Was will uns bloss der junge W. mit dem sagen?)
Darob rätsle ich noch immer… Der junge W. ist übrigens in Grindelwald in den „Kurzskiferien“, über den Josefstag hinaus. Er hatte wohl eine anstrengende Nacht…

feldwaldwiesenblogger