Vier wichtige Sonntagsfragen

Zum heutigen Abstimmungssonntag habe ich mir nicht nur die Frage nach den Ergebnissen gestellt, sondern suche auch Antworten zu Vier wichtigen Sonntagsfragen.

Erste wichtige Sonntagsfrage:
Ist der Vergleich zwischen Blocher und Berlusconi zulässig, so wie ihn gestern SP-Präsi Levrat an der Delegiertenversammlung in Solothurn anstellte?

Blocher: Führer der populistischen SVP
Berlusconi: Führer der ebenfalls populistischen Popolo della Libertà, so quasi der SVP Italiens.

Blocher: Chef der Grossfirma Ems-Chemie
Berlusconi: Chef der Holding Fininvest

Blocher: Seine Medienorgane sind die Weltwoche, die Basler Zeitung und Tele Blocher
Berlusconi: Sein Medienorgan ist sein eigenes Medienimperium Mediaset mit den Privat-Fernsehsendern Italia 1, Rete 4 und Canale 5

Blocher: Liebhaber der schönen Künste, vor allem von seiner Anker-Bildersammlung
Berlsuconi: Ebenfalls Liebhaber der schönen Künste, vor allem angetan von jungen und hübschen Frauen

Blocher: Sein Geburtsdatum ist der 11. Oktober 1940, also 72-jährig.
Berlusconi: Sein Geburtsdatum ist der 29. September 1936, also 76-jährig.

Blocher: Seine Skandale rühren vor allem von seinem Bruder Gerhard her, der in der SF-Sendung «Reporter» auf alles losging, was ihm in den Weg kam und vom «blutigen Nahkampf» im Bundeshaus redete.
Berlusconi: Seine Skandale sind sehr vielfältig. Einerseits sind es die Liebeleien mit den minderjährigen Mädels, andererseits die Korruption und die Mafia-Verbindungen.

Nun, ich konnte die gestrige Aussage Levrat’s bestens belegen und dokumentieren. Selber traue ich dem roten Bruder zwar nur bei Tag über die Strasse.
Bei seinem Vergleich stehe ich aber voll hinter ihm. Denn beide, Blocher und Berlusconi, sind ältere Herren, die als machtgeile und schwerreiche Unternehmer ihre Hände einfach nicht von der populisitischen und volksverhetzenden Politik lassen können. Leider!

Wegen der Frau oben, zwischen Blocher und Berlusconi, komme ich zur …

Zweite wichtige Sonntagsfrage:
Ist Stefan Raab als Moderator wirklich die Idealbesetzung für „das“ Kanzlerduell im September, vor den Wahlen in Deutschland?

Ich meine ja, Herr Raab kann das. Weder Steinbrück noch Merkel sind aber begeistert. Vor allem aber Steinbrück, der nach den Italien-Wahlen verlauten liess, dass mit Berlusconi und Grillo gleich zwei „Clowns“ gewählt wurden, möchte eine „intelligentere“ Moderatorenbesetzung.
Frau Merkel hingegen musste es zähneknirschend hinnehmen, was ihr der CSU-Ehrenvorsitzende Stoiber, der via ein Gremium bei Sat1/Pro 7 eingebunden ist, einbrockte.

Steinbrück wird wohl bei Raab unter die Räder kommen. Er, der selbst ein Clown ist, und uns Schweizer schon öfters als laut polternder Kavalleriekommandant besuchten wollte.
Merkel hingegen muss nichts befürchten. Sie liess ausrichten, dass sie schon mit ganz anderen Dingen klar kam. Da kann auch ein Typ wie Raab kommen…

Dritte wichtige Sonntagsfrage:
Wie lange tut sich der FC Luzern noch den armen Ryszard „Koko“ Komornicki an?

Ich meine, es reicht nun mit Koko. Ich habe rein gar nichts gegen ihn, finde aber, dass man ihn endlich von seinem Traineramt beim FCL „befreien“ sollte! Der Mann leidet doch nur noch, und kann somit auch keine Leidenschaft mehr auf die Spieler übertragen. Die Spieler, das wichtigste Kapital des Clubs (und nicht Alpstaeg, Anmerkung der feldwaldwiesenblogger-Redaktion), sind verunsichert, spielen ohne Selbstvertrauen und können ihr Können überhaupt nicht abrufen. Ich schreie deshalb laut : HILFE – SOS – HILFE!

Holt bitte einen neuen Trainer, sofort. Ach übrigens: Ich hätte da nämlich schon einen parat: Der zur Zeit joblose Heiko Vogel stünde bereit und könnte die Spieler in kürzester Zeit auf Vordermann bringen. Er, der bodenständige und symphatische Kerl, wäre die Ideallösung für den Cheftrainer-Posten beim FC Luzern.

Ich warte nur noch auf einen Anruf von Walter Stierli. Dann vermittle ich ihm den derzeit besten (joblosen) Trainer auf dem Schweizer Trainermarkt.

Vierte wichtige Sonntagsfrage:
Darf ich wirklich den Ofen in der Sixtinischen Kapelle während dem Konklave (Papstwahl) einfeuern?

Eine Bewerbung habe ich gestern nämlich bereits Richtung Rom abgeschickt.
Zur Zeit bin ich am Üben, und probiere mich am schwarzen und weissen Rauch machen. Ich habe einige wertvolle Hölzer aus Muotathaler Wäldern parat, mit welchen ich schon ganz ordentlichen Rauch hinbekommen habe.

FC Luzern-Hooligans haben gestern von meiner „Rauchsache“ Wind bekommen, und wollten mich bengalische Feuer testen lassen. Jungs, das geht doch nicht! Aus dem Ofen der Sixtinischen Kapelle darf nur schwarzer oder weisser Rauch aufsteigen, aber doch kein roter…

Ob ich den Job bekommen werde, steht noch in den Sternen, resp. hinter den Mauern des Vatikans. Man hat mir gesagt, dass ich mich aber bereit halten soll. Denn es könnte bald los gehen…

feldwaldwiesenblogger

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